Angesichts der hohen Spritpreise gibt es innerhalb der Bundesregierung ein "leider etwas unwürdiges Ringen, ob man die Bürgerinnen und Bürger an der Tankstelle entlasten sollte - und wenn ja, wie", meint Markus Feldenkirchen. Bisher simuliere die Regierung nur, dass etwas geschehen solle, ohne tatsächlich etwas zu beschließen. "Das erweckt den Eindruck von Unfähigkeit", so der Hauptstadtjournalist. Von Markus Feldenkirchen.
Nach den verheerenden Ergebnissen bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sucht die SPD nach neuen Wegen: Parteichef Lars Klingbeil versuchte es mit einer "Reform-Ruck-Rede, die selbst den Agenda-Kanzler Gerhard Schröder verblüfft haben dürfte", so Hauptstadtjournalist Markus Feldenkirchen. Von Ralph Günther.
Die Nachwehen der Wahl in Baden-Württemberg waren in dieser Woche auch in Berlin sehr präsent - vor allem "der Kleinkrieg zwischen CDU und Grünen", so Markus Feldenkirchen. Nach der knappen Wahlniederlage wirft die CDU den Grünen eine "Schmutzkampagne und einen giftigen Wahlkampf" vor. "Man sollte die Kirche doch im Dörfle lassen", meint der Hauptstadtjournalist dazu. Von Ralph Günther.
Die US-Angriffe auf den Iran, das Völkerrecht und die Bundesregierung: Spiegel-Journalist Markus Feldenkirchen vermisst bislang eine klare Positionierung des Bundeskanzlers und der Koalition. Ansonsten in dieser Woche: Die AfD ist gespalten in der Beurteilung der US-Angriffe und entwickelt Verschwörungstheorien. Und: Fairness im Wahlkampf vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg. Von Markus Feldenkirchen.
"Es ist ja verrückt, wie immer neue Fälle von inzestuösen Beschäftigungsverhältnissen bekannt werden", sagt Markus Feldenkirchen über die Vorwürfe der Vetternwirtschaft, die gegen die AfD erhoben werden. Die Beschäftigungen seien zwar "formal legal, aber trotzdem absolut unanständig", meint der Hauptstadtjournalist. Von Marlis Schaum.
Im politischen Berlin wurde in der vergangenen Woche fleißig darüber spekuliert, wer auf Frank-Walter Steinmeier im Amt des Bundespräsidenten folgen könnte: Spiegel-Journalist Markus Feldenkirchen auf WDR 2 über das heitere Präsidentinnenraten in der Hauptstadt. Und über die diversen - mehr oder minder peinlichen - Veranstaltungen zum politischen Aschermittwoch. Von Marlis Schaum.
"Auf dieser Konferenz findet in diesem Jahr nicht weniger als die Suche nach der neuen Weltordnung statt", sagt Markus Feldenkirchen über die Münchner Sicherheitskonferenz. Vor dem Hintergrund, dass die USA "als verlässlicher Partner oder gar als Schutzmacht schlicht ausgefallen" sei, "wäre es fantastisch, wenn Europa noch viel stärker als Team agieren würde", so der Hauptstadtjournalist. Von Markus Feldenkirchen.
Sind wir Deutschen zu faul? Sollte nicht mehr gearbeitet werden, auf dass es der Volkswirtschaft wieder besser gehe? Diese Debatte prägte die politische Woche in Berlin - zusammengefasst von "Spiegel"-Journalist Markus Feldenkirchen. Ansonsten: Sachsen-Anhalt hat einen neuen Ministerpräsidenten - Sven Schulze (CDU). Und: Die EU stuft Irans Revolutionsgarden als Terrorganisation ein. Von Markus Feldenkirchen.
Die politische Woche war geprägt von "einem absolut bizarren Schauspiel, das ich in dieser Form in all den Jahren noch nicht erlebt habe: einem Irrsinn, einer Groteske", sagt Markus Feldenkirchen. Der Weltwirtschaftsgipfel in Davos sei zu einem "Donald-Trump-Gipfel" geworden - "wie eigentlich jedes Event, auf dem der größte Egomane und Narzisst der Gegenwart persönlich aufkreuzt", so der Hauptstadtjournalist. Von Ralph Günther.