Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Das Ö1 Konzert

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Verantwortung in einer aus den Fugen geratenen Welt". Gedanken des Pastors und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer anlässlich des 75. Jahrestages seiner Ermordung durch die Nationalsozialisten vom katholischen Theologen Gunter Prüller-Jagenteufel Am 9. April jährt sich zum 75. Mal der Todestag Dietrich Bonhoeffers, der als evangelischer Pfarrer und Theologe im Widerstand gegen das nationalsozialistische Terrorregime aktiv war. Er gehörte dem Kreis um Admiral Canaris und Oberst Stauffenberg an, die mit der Tötung Hitlers die Macht der Nazis brechen und den Zweiten Weltkrieg beenden wollten. Einen Monat vor Kriegsende wurde er gemeinsam mit einigen noch lebenden Mitverschwörern auf direkten Befehl Hitlers im KZ Flossenbürg gehängt. Der Theologe Gunter Prüller-Jagenteufel will in seinen "Gedanken für den Tag" zu Dietrich Bonhoeffer dessen Sicht des christlichen Glaubens beleuchten; eines Glaubens, der sich "heute und hier" verwirklicht und in der bewussten Übernahme von Verantwortung - bis hin zum Martyrium - bewährt. Je tiefer der Glaube, so Bonhoeffer, desto konkreter und engagierter der Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden. Gunter Prüller-Jagenteufel ist außerordentlicher Professor für Theologische Ethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Seit über 20 Jahren faszinieren ihn die Person und Theologie Dietrich Bonhoeffers, über den er seine Habilitationsschrift und zahlreiche Artikel verfasst hat. Prüller-Jagenteufel sieht in Bonhoeffer nicht nur das Vorbild im christlichen Leben, sondern auch die intellektuelle Herausforderung, sich den konkreten Problemen der Zeit aktiv und mutig zu stellen. Gestaltung: Alexandra Mantler

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Stefanie Maderthaner. Über die Wirkung von Farben und Tonarten. Die Farbe Blau wirkt beruhigend und entspannend. Für Therapeuten, die mit Farben arbeiten, eignet sich Blau besonders gut dazu, den inneren Frieden wieder zu finden. Der Musiktheoretiker Leonid Sabaneev, Freund und "Sprachrohr" Alexander Skrjabins, beschrieb 1911 in Zusammenhang mit dem "Farbklavier" des Komponisten die Tonart Fis-Dur als Symbol für reines, helles Blau. Weiters ordnete Skrjabin Rot der Tonart C-Dur zu, Gelb D-Dur und als Stahlgrau empfand er B-Dur.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Bäume als sexuelle Wesen. Der Forstwissenschafter Thomas Geburek spricht über die Vermehrung von Waldbäumen. Teil 5: Herausforderung Klimawandel Gestaltung: Maria Harmer Samen, Pollen, Blüten - nicht unbedingt Worte, die man sofort mit heimischen Waldbäumen in Verbindung bringt. Männlich, weiblich und zwittrig wahrscheinlich noch weniger. Doch alle Bäume haben Blüten, auch wenn diese häufig nicht auffallen. Und dort sind die Stempel mit den Samenanlagen und den Staubgefäßen, in denen der Blütenstaub, der auch Pollen genannt wird, enthalten ist. Die Befruchtung der Blüten erfolgt bei den Bäumen durch Insekten oder durch den Wind. Aus den befruchteten Samenanlagen entwickeln sich die Samen. Es gibt Bäume, die männliche und weibliche Blüten besitzen. Bei anderen Baumarten kommen auf einem Exemplar nur männliche beziehungsweise weibliche Blüten vor. Und es gibt sogenannte "Zwitter", das heißt, jede einzelne Blüte ist männlich und weiblich zugleich. Nach der Befruchtung entwickeln sich Samen: bei Nadelbäumen in den Zapfen, bei Laubbäumen in den Früchten. Eicheln, Kastanien und Bucheckern haben alle genetischen Informationen in sich gespeichert und benötigen "nur" einen guten Platz, um zu einem großen und starken Baum heranzuwachsen. Immer geht es um den Fortbestand der Art, immer darum, zu viele verwandte Exemplare auf engem Raum zu verhindern und immer auch um die Vermeidung von "Inzest". Der Klimawandel und eingeschleppte Krankheitserreger und Schädlinge stressen die heimischen Waldbäume. Thomas Geburek vom Institut für Waldgenetik am Bundesforschungszentrum für Wald untersucht nicht nur die Genome und die Vermehrung, sondern er züchtet langfristig auch resistente Exemplare.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl

09.42 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

Typhus und Streptokokken in den Biographien von Mozart, Schubert und Mahler. Wie die Medizin Komponistenleben retten kann. Gespräch mit dem Intensivmediziner Klaus Laczika +++ Empfangen und Aussenden - Die Ausstellung "Radio-Aktivität" in München +++ Mozarts Geheimnis - Rotraud Perners Texte für die Wiener Staatsoper. Präsentation: Irene Suchy Studiogespräch mit Klaus Laczika Was wäre, wenn gegen die Typhus-Infektion Schuberts oder die Infektionen durch Streptokokken im Falles Gustav Mahlers oder Mozarts schon Medikamente entwickelt gewesen wären? Klaus Laczika, Intensivmediziner und Organisator der Bruckner-Tage St. Florian, über den geschwisterlichen Paarlauf von Medizin und Musik. Die Ausstellung "Radio-Aktivität" in München Ein nackter Mann, unbekleidet bis auf Kopfhörer an den Ohren und einer Zigarette in der Hand, sitzt hörend. Radio hörend. Das ist das Plakat-Sujet der Ausstellung "Radioaktivität - Kollektive mit Sendungsbewusstsein" im Münchner Lenbachhaus. Nach den Anfangsjahren des Mediums Radio, in denen Franz Lehár oder Kurt Weill große Hoffnungen in die Bildung des Publikums setzten, zeigte Bertolt Brecht seine Enttäuschung. Brecht vermisste eine neue politische Öffentlichkeit, die sich in Debatten formulierte. Das Radio brachte zu viel Wiener Walzer und Kochrezepte. Das Radio sollte nicht nur aussenden, sondern auch empfangen, die Zuhörerenden nicht nur zum Hören bringen, sondern sie zu Produzierenden machen. Buchrezension "Mozarts Geheimnis - in Texten für die Wiener Staatsoper". Eine Sammlung aus Programmheft-Texten von Rotraut Perner aus der edtion roesner verbindet das Opernpublikum mit Psychoanalyse.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

"Geschichten mit Marianne". Von Xaver Bayer. Es liest Philipp Hauß. Die meisten der 20 kurzen "Geschichten mit Marianne" beginnen ganz harmlos. Der Ich-Erzähler blättert am morgendlichen Küchentisch in einer Werbebroschüre für smartes Wohnen oder macht sich auf den Weg in eine Wellness-Einrichtung. Doch dann verschiebt sich die Wirklichkeit zugunsten einer zweiten, die ihrerseits recht zügig außer Kontrolle gerät. Einmal subtil surreal, dann wieder handfest fantastisch wälzen tote Raubvögel oder altgriechische Mythen - und natürlich Marianne, die unberechenbare Gefährtin im Zentrum oder auch am Rande des Geschehens - die Grundstoffe des Daseins um. - Zwei Geschichten aus dem neuen Buch Xaver Bayers sind zu hören. Gestaltung: Gudrun Hamböck

11.25 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1. Sketchbook Orchestra: Ungatz Gestaltung: Jörg Duit Leonhard Skorupa, Kopf und Seele hinter Sketchbook Orchestra, hat bereits markante klingende Spuren in der österreichischen Jazzszene hinterlassen. Nun versucht er sich auf der großen Bühne - in seiner gewohnten Ideenvielfalt, erstmals projiziert auf die Klangfläche eines 13-köpfigen Orchesters. Skorupa geht im Rahmen dieses Debüts überlegt und profund zu Werke. Er choreografiert organische Entwicklungen, Klangfarbenmetamorphosen, und er setzt harte Schnitte, Brüche und Kontraste. ?A Tribe Called Quest? wird ebenso zitiert wie Franz Schubert. ?Ungatz? ist dank der durch und durch eigenständigen kompositorischen Handschrift ein starkes, originelles Statement in Sachen zeitgenössischem Orchester-Jazz. ORF-CD3232

11.30 Uhr
Des Cis

mit Andreas Maurer. Symphonisches von Franz Vinzenz Krommer. Er begleitete den Kaiser auf Reisen, war kaiserlicher Hofkomponist, k.k. Kammer-Kapellmeister und gestaltete das Wiener Musikleben um 1800 nachhaltig mit. Dennoch ist Franz Vinzenz Krommer (1759 - 1831) heute nahezu aus dem Gedächtnis verschwunden. Der "Archäologe" Howard Griffith hat den tschechisch-österreichischen Komponisten für das Label CPO wieder ausgegraben. Gemeinsam mit dem Orchestra della Svizzera Italiana widmet sich Griffith Krommers 6. und 9. Symphonie. Das Orchestra della Svizzera Italiana musiziert spannend wie mitreißend. Schlanker Streicherklang trifft auf sattes Blech, jede Nuance wird ausgekostet, das Bild des Komponisten behutsam nachgezeichnet. Ein präzise musiziertes Feld auf dem gelegentliche Attacken und Ausbrüche ebenso Platz finden. Die Aufnahme ist brillant, und man fragt sich wieder einmal: Wie konnte man diesen Komponisten vergessen?

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
In Concert

Cecil Taylor solo 1996 im Grazer Orpheum Wollte man eine moderne Allegorie der reinen künstlerischen Schaffenskraft entwerfen, Cecil Taylor wäre ein ziemlich geeigneter Kandidat dafür. Seine Solo-Performances als Pianist (und auch als Poet) sind kein aus intellektuellem Räsonieren heraus geborenes Unterfangen, sondern purer, unmittelbarer Ausdruck - freie Improvisation als gebündelte physische Energie, die sein Klavier (und mit ihm das Publikum) bisweilen erbeben lässt, als würde er mit ihm einen wilden, spontanen Liebesakt vollziehen. Doch der Titel, den der klassisch ausgebildete Cecil Taylor seinem am 25. April 1996 im Grazer Orpheum dargebotenen Zyklus gab, weist in eine andere, wenngleich ebenso körperbetonte Richtung: "Corona morn runs" - also morgendliche Läufe in Corona, dem Viertel im Stadtteil Queens in New York City, wo der 1929 geborene und 2018 verstorbene Musiker aufgewachsen ist. Mit gemütlichem Jogging hat das allerdings nichts zu tun; der konditionsstarke und impulsive Taylor läuft in seiner Musik fast durchgehend mit hohem Puls und bleibt dabei auch auf unbekanntem und unebenem Terrain stets absolut trittsicher. Gestaltung: Michael Neuhauser

15.30 Uhr
Moment - Kulinarium

Wie der Lebensmittel-Wissenschaftler Klaus Dürrschmid den Geschmack erforscht und die Industrie davon profitiert In seinem aktuellen Buch "Zungenbekenntnisse" beschreibt der Lebensmittelwissenschaftler Klaus Dürrschmid, wie und was wir schmecken. Man erfährt über die Arbeit im Sensorik-Labor, welche Geschmäcker wir warum präferieren oder wo wir manipuliert werden. Die oft zitierte Zungenlandkarte mit Geschmackszonen ist übrigens eine Falschmeldung. Längst hat sich neben den vier Geschmacksrichtungen süß, salzig, sauer und bitter, umami etabliert und Forscher vermuten, dass "fett" die Nummer sechs wird. Viele Erkenntnisse des Instituts für Lebensmittelwissenschaften auf der Boku Wien finden in der und Lebensmittelindustrie Anwendung. Beispiele gibt Stephan Mölls vom Aromahersteller "Esarom". Gestaltung: Alois Schörghuber

15.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1. Lukas Resetarits: 70er Gestaltung: Jörg Duit Lukas Resetarits ist mit Oktober 2017 in den Club der 70er eingetreten und zählt somit ab seither, laut WHO, zu den ?älteren Menschen". Oft wurde er als 68er bezeichnet, was aber so nicht stimmt: Die sogenannte 68er-Bewegung erreichte Österreich erst mit einiger Verspätung, also waren die Österreicher/innen bestenfalls 70er im historisch-politischen Kontext. Die Generation der 70er bereitet sich einerseits aufs Ableben vor, andererseits machen sich die Oldies Gedanken über die Zukunft der jungen Menschen von heute. Vielleicht schaffen wir gemeinsam doch noch einen neuen Aufbruch ...

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Da capo: Im Gespräch

"Die Macht der Worte kann gefährlich manipulativ sein." - Vjosa Hamiti, Germanistin und Politolinguistin Noch heute ist Vjosa Hamiti stolz darauf "an der Seite Rugovas für eine unabhängige Republik Kosovo mit Worten gekämpft zu haben." Als Übersetzerin in das Deutsche arbeitete Vjosa Hamiti in der Pressestelle des Schattenkabinetts unter Ibrahim Rugova, dem ersten Präsidenten des unabhängigen Kosovo. Die albanisch-sprachige Kosovarin brachte einen Gutteil ihrer Kindheit und Jugendzeit in Deutschland und in der Schweiz zu. 1990 kehrte sie nach Pri?tina zurück und studierte an der Untergrunduniversität, in Kellern und Garagen, Anglistik und Germanistik. Die albanische Bevölkerung war nach der Okkupation durch serbische Truppen zunehmend Repressalien ausgesetzt gewesen: Tausende Albaner wurden aus dem öffentlichen Dienst entlassen, die albanischen Medien von serbischen übernommen, die Akademie der Künste und Wissenschaften ist zugesperrt worden. Nach dem Krieg und einer Militärintervention der NATO erfolgte am 17.02.2008 die Unabhängigkeit, die von 114 der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen völkerrechtlich anerkannt wurde. Vjosa Hamiti wurde Professorin für Germanistik an der Universität Pri?tina. Als Wissenschaftlerin interessiert sie sich vor allem für die relativ junge Disziplin Politolinguistik: den länder- und kulturübergreifenden Vergleich politischer Sprache. "Die Macht der Worte", so die Sprachwissenschaftlerin, "kann gefährlich manipulativ sein. Wir sollten uns mehr mit Manipulation durch Sprache beschäftigen, um die Welt besser zu verstehen". Für die Ö1-Sendereihe "Im Gespräch" hat Vjosa Hamiti mit Andreas Obrecht in Pri?tina über die Zeit im politischen Untergrund, über Krieg, Sprache und kulturelle Identität gesprochen.

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Klaus Wienerroither. Erdverbunden - die schlichte Raffinesse von Toni Stricker Der österreichische Komponist und Geiger Toni Stricker feiert am 4. April seinen 90. Geburtstag. In seiner mehr als 60 Jahre dauernden Karriere hat sich Stricker als ein souveräner Eklektiker präsentiert. Klassische Einflüsse, Jazzklänge sowie urwüchsige pannonische Volksmusik fließen zu einem sehr persönlichen Sound zusammen. Toni Strickers "Pannonische Musik" hat ihn zu einem gefeierten Botschafter dieser Region gemacht.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Der Begründer Preußens. Mit Jürgen Luh, Historiker und Publizist, verantwortlich für Wissenschaft und Forschung in der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Gestaltung: Andreas Wolf Vor 400 Jahren wurde Friedrich Wilhelm von Brandenburg in Berlin geboren. Der aus dem Hause Hohenzollern stammende Adelige war Markgraf von Brandenburg, Erzkämmerer und Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches. Zudem führte er noch zahlreiche Adelstitel. Seinen Beinamen der "Große Kurfürst" trägt er in Anerkennung seiner pragmatischen und reformfreudigen Regierungspolitik. Diese, und seine Teilnahme am Zweiten Nordischen-, sowie am Schwedisch-Brandenburgischen Krieg legten den Grundstein für den Aufstieg Preußens zur Großmacht. Das ist das gängige Bild, dass über Friedrich Wilhelm schon seit Generationen verbreitet wird. Kreiert wurde dieser Mythos nicht zuletzt auch vom Herrscher selbst. Jürgen Luh, einer der profiliertesten Kenner der Preußischen Geschichte hat genauer recherchiert und ist zu völlig anderen Ergebnissen gekommen. An statt zielstrebig seine Macht zu erweitern, verfolgte Friedrich Wilhelm wohl keine eigenständige politische Strategie. Mit seinem häufigen Wechsel der Bündnispartner düpierte er schließlich Freund und Feind. Am Ende war es vor allem Glück, dass er sein ererbtes Land behalten konnte. Friedrich Wilhelm von Brandburg starb 1688 in Potsdam.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.20 Uhr
Europa-Journal

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
matrix - computer neue medien

19.30 Uhr
Jazztime

Das Wiener Quintett chuffDRONE zu Gast im Studio 3 des Wiener Funkhauses Die Musik ist in ständiger Bewegung: Eruptive Soli kontrastieren mit dem beständigen Fluss der Komposition - ganz entsprechend dem Kunstwort chuffDRONE, bestehend aus "chuff" (blubbern, puffen) und "Drone" (gleichbleibender Bordunton). 2013 als Newcomer des Jahres ausgezeichnet, lässt die Formation jetzt in neuer Besetzung mit einer LP ("actio") und einer CD ("re:actio") wieder aufhorchen. Lisa Hofmaninger (Sopransaxofon und Bassklarinette), Robert Schröck (Alt- und Tenorsaxofon), Jul Dillier (Klavier), Judith Ferstl (Bass) und Judith Schwarz (Schlagzeug) spielen und sprechen mit Gastgeber Johann Kneihs. Die Jazztime wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht wie gewohnt aus dem RadioCafe, sondern - ohne Publikum - aus dem Studio 3 des Wiener Funkhauses gesendet. Gestaltung: Johann Kneihs

20.00 Uhr
Kabarett direkt

"und ..." Das aktuelle Program von Alfred Dorfer. Moderation: Bernhard Fellinger Eine Aufzeichnung aus dem Wiener Stadtsaal vom 20.10.2017 Alfred Dorfer hat für sein Programm das Szenario eines Umzuges ausgewählt. Sein spärliches Bühnenbild besteht aus wenigen Bananenkisten und einem Sessel, Symbole für die letzten Reste an Mobiliar, die von der Spedition noch nicht weggeschafft worden sind. Zurückgeblieben sind ganz offensichtlich auch Erinnerungen an die nähere und fernere Vergangenheit, an das, was war. Neben dem Übersiedlungsszenario beschäftigt den Kabarettisten auch der vage Stück-Auftrag eines Theaterdirektors für die kommende Saison. Eine gute Gelegenheit, so manche Frage nach künstlerischen Werten, nach thematischer Relevanz und Lebenswahrheit elegant und spielerisch in dem Programm unterzubringen. Menschen in ganz simplen Lebenssituationen zu beobachten, gehört für Alfred Dorfer zu den Quellen seiner Inspiration. Und ganz in diesem Sinne hat er sein Solo als sehr ansprechende Mischung aus Szenen, Monologen, Assoziationsketten und Fragen angelegt.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Spielräume - Nachtausgabe

Herbie Hancock - der wichtigste (noch lebende) Pianist des Modern Jazz? Natürlich lässt sich streiten, ob nicht McCoy Tyner, Chick Corea oder Keith Jarrett, die ebenso großartigen Tastenkollegen des in Chicago, Illinois geborenen Herbie Hancock und ebenfalls noch musikalisch aktiv sind, nicht genauso wichtig und einflussreich für die Jazzgeschichte sind. Wenn man wichtige Aufnahmen aus dem elektrischen Jazz betrachtet, bleiben hier allerdings nur Corea und Hancock übrig (Tyner hat praktisch nie Keyboards gespielt, Jarrett nur sehr kurze Zeit elektrisches Klavier). Reihungen in diesen lichten Regionen der (genialischen) Musikalität sind letztendlich müßig. Von "Watermelon Man" bis hin zu Kollaborationen mit Exponenten des Detroit Techno: Herbie Hancock hat in seinen demnächst 80 Lebensjahren eine beispiellose musikalische Reise gemacht, die ursprünglich im Alter von 11 Jahren mit der Aufführung eines Mozart Klavierkonzertes zusammen mit Chicago Symphony Orchestra begonnen hat. Gestaltung: Klaus Wienerroither

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Spielräume - Nachtausgabe

(Fortsetzung). Herbie Hancock - der wichtigste (noch lebende) Pianist des Modern Jazz? Natürlich lässt sich streiten, ob nicht McCoy Tyner, Chick Corea oder Keith Jarrett, die ebenso großartigen Tastenkollegen des in Chicago, Illinois geborenen Herbie Hancock und ebenfalls noch musikalisch aktiv sind, nicht genauso wichtig und einflussreich für die Jazzgeschichte sind. Wenn man wichtige Aufnahmen aus dem elektrischen Jazz betrachtet, bleiben hier allerdings nur Corea und Hancock übrig (Tyner hat praktisch nie Keyboards gespielt, Jarrett nur sehr kurze Zeit elektrisches Klavier). Reihungen in diesen lichten Regionen der (genialischen) Musikalität sind letztendlich müßig. Von "Watermelon Man" bis hin zu Kollaborationen mit Exponenten des Detroit Techno: Herbie Hancock hat in seinen demnächst 80 Lebensjahren eine beispiellose musikalische Reise gemacht, die ursprünglich im Alter von 11 Jahren mit der Aufführung eines Mozart Klavierkonzertes zusammen mit Chicago Symphony Orchestra begonnen hat. Gestaltung: Klaus Wienerroither

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten