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Feiertag
So bunt ist die Weltkirche. Osterbräuche in Berlin Von Michael Kinnen, Berlin Katholische Kirche
Kakadu für Frühaufsteher
Kakadu bei euch! Moderation: Ulrike Jährling Emilia fährt mit dem Rad bis nach Danzig, und Olli macht Orientierungslauf. Emilia fährt mit dem Rad bis nach Danzig Von Regina Voss Radfahren - das lernen die meisten von euch in der dritten Klasse, aber viele schon viel früher. Denn ein Fahrrad macht uns ein bisschen unabhängiger. Man kann schnell mal zu Freunden fahren oder bis zur Schule, zum Einkaufen oder mit den Eltern am Wochenende auf eine längere Tour. Das macht Spaß, und es ist gesund, weil man sich an der frischen Luft bewegt. Emilias Radtour, von der sie in diesem Podcast erzählt, ist aber etwas ganz Besonderes: Die führte nämlich bis nach Danzig in Polen. Tim und Kakadu staunen nicht schlecht, als sie von dieser Leistung hören. Olli macht Orientierungslauf Von Patricia Pantel Olli ist ein schneller Läufer und kann sich bestens orientieren. Er nutzt einen Kompass und kann sich im Wald gar nicht mehr verlaufen. Außerdem ist er Deutscher Meister in seiner Altersklasse. Kein Wunder also, dass sein Sport Orientierungslauf heißt. Kakadu und Patricia sind bei einem Training dabei und kommen kaum hinterher, so schnell ist Olli.
Kakadu
Kinderhörspiel Alarm im Fürstenpark Von Martin Klein Ab 7 Jahre Regie: Anke Beims Komposition: Andreas Bick Mit: Lionel Jenkins, Aliyah Hamza, Eos Habermann, Christoph Gawenda, Nico Holonics, Vidina Popov, Leon Ullrich, Marvin Weiß, Bernhard Schütz, Katharina Merschel, Lina Graeme, Charlotte Berna, Mona Khalfaoui, Pola Szymczak, Thomas Fuchs, Martin Klein, Christiane Guth, Rufus Zoller, Nicholas Christ und Gilles Chevalier Besetzung: Andreja Andris Ton und Technik: Jan Fraune, Alexander Brennecke, Gunda Herke, Rufus Zoller und Julian Kretschel Regieassistenz: Marie Permantier Redaktion und Dramaturgie: Thomas Fuchs Deutschlandfunk Kultur 2026 Moderation: Ulrike Jährling "Park für alle!" Frisbee, Fürsten, Fürstenpark und ein Geheimversteck aus Brombeeren. Oscar kennt den Fürstenpark besser als jeder Parkwächter - schließlich liegt dieses berühmte Gartendenkmal direkt vor seiner Haustür. Leider ist im Park so gut wie alles verboten, was Kindern Spaß macht: auf Wiesen rennen, Frisbee werfen, Skateboarden, klettern ... Oscar und seine furchtlose Freundin Emira lassen sich davon trotzdem nicht stoppen. Ihr Rückzugsort heißt Brombeerzimmer: ein geniales Versteck mitten im Stachelgebüsch, unsichtbar für Erwachsene - und erst recht für die beiden Parkwächter Kugel und Schnauz. Besonders kompliziert wird die Lage jedoch dadurch, dass ausgerechnet Oscars Vater Theo für die Parkverwaltung arbeitet und gerade den hochkarätigen Besuch von König Albert II. von Monaco vorbereiten muss. Für Oscars Vater ist das der wichtigste Termin des Jahres - und jeder Regelverstoß eine Katastrophe. Doch als Parkwächter, Ordnungshüter, Bauarbeiten für eine historische "Sichtachse" und eine lautstarke Bürgerinitiative aufeinandertreffen, geraten die Dinge gehörig außer Kontrolle. Denn Jolinde, Theos Ex-Frau und Oscars Mutter, Yoga-Leiterin und Kopf der Bürgerinitiative "Park für alle", will die Naturzerstörung nicht hinnehmen - und erst recht keine Parksperrung für "normale Leute". Ein waghalsiger Plan wird geschmiedet: heimliches Übernachten im Brombeerzimmer - und am Morgen unauffällig bei den Royals "einfach so" mitlaufen. Charlotte will ein Selfie mit Fürstin Charlène, Emira träumt von einem AS-Monaco-Trikot, und Oscar ... der will vor allem, dass niemand auffliegt. Was dann passiert, ist eine turbulent-komische Parknacht, ein königlicher Auftritt mit Protestschildern - und ein Moment, in dem ein Frisbee plötzlich mehr bewirken kann als jede Standpauke: Er bringt Parkwächter, Royals, Sicherheitsleute und Demonstrierende für einen Augenblick auf dieselbe Seite. Und vielleicht verändert er den Fürstenpark sogar ein kleines bisschen - für alle. Ein Kinderhörspiel über Regeln und Freiheit, Familie in allen Formen, Zivilcourage, Promi-Selfies, Snackvorräte - und die Frage, wem ein Park eigentlich gehört. Martin Klein, geb. 1962 in Lübeck, lebt als freier Autor in Potsdam und Berlin. Er hat über 40 Kinder- und Jugendbücher geschrieben, die in bislang zwölf Sprachen übersetzt wurden. Außerdem liebt er das Radio und verfasst seit vielen Jahren sehr gern Beiträge für diverse Rundfunkanstalten. Kinderhörspiel Alarm im Fürstenpark
Im Gespräch
Psychologe Onur Güntürkün im Gespräch mit Susanne Führer Dem Denken auf der Spur (Wdh. v. 09.06.2025) Biopsychologe Onur Güntürkün hat sich nicht entmutigen lassen: weder von der Kinderlähmung, wegen der er im Rollstuhl sitzt, noch von Kollegen, die meinten, das Gehirn habe mit Psychologie nichts zu tun. Begeistert ist er in Forschung und Lehre aktiv.
Die Reportage
Ein Dorf namens Wunder Spurensuche nach 80 Jahren Von Anna Maria Goretzki (Wdh. v. 27.04.2025) Vor einer Weile fiel unserer Autorin Anna Marie Goretzki ein Aushang auf. Zu einer Wanderung ins "Wunder" wurde da eingeladen. Das Wunder, um das es hier geht, ist ein Dorf in Brandenburg. Besser gesagt - war. Denn im Zweiten Weltkrieg wurde es zerstört. Eine Frau trägt rund 80 Jahre später noch akribisch die Puzzle-Teile zusammen, die die Geschichte des Ortes erzählen. Sie will, dass das Wunder in Erinnerung bleibt.
Musik im Gespräch
Tango, Bach, Avantgarde - das Akkordeon ist "Instrument des Jahres 2026" Gast: Stefan Hussong, Professor für Akkordeon an der Hochschule für Musik Würzburg Moderation: Holger Hettinger
Die besondere Aufnahme
Giacomo Puccini "Messa di Gloria" Alejandro del Angel, Tenor Massimo Cavalletti, Bariton Opernchor des Aalto-Musiktheaters Philharmonischer Chor Essen Philharmonisches Orchester Essen Leitung: Andrea Sanguineti Produktion: Naxos / Deutschlandfunk Kultur 2026
Hörspiel
Stolz und Vorurteil (3/3) Nach dem Roman von Jane Austen Übersetzung: Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié Bearbeitung und Regie: Kai Grehn Mit: Maeve Metelka, Alexander Fehling, Marie-Luise Stockinger, Dagmar Manzel, Josef Ostendorf, Jule Böwe, Marek Harloff, Sebastian Blomberg, Astrid Meyerfeldt, Katharina Schüttler, Pascal Lalo, Laura Balzer, Hanna Plaß, Jannik Schümann, Claudia Graue, Sebastian Urzendowsky, Eva Weißenborn, Linn Reusse, Fleurie Malburg, Kai Grehn, Aenne Schwarz Musiker: Murat Parlak (Klavier), Cristian Braica (Kontrabass), Michael Höfele (Oboe), Peter Zelienka (Violine), Ulrich Horn (Violoncello), Claudia Graue, Maeve Metelka und Hanna Plaß (Gesang) Komposition: Murat Parlak Musikproduktion: Philipp Knop, Lisa Harnest und Lutz Keller Ton: Jean Szymczak HR / Deutschlandfunk Kultur / Hörverlag 2022 Länge: 83' Jane Austen erzählt mit Witz und Gefühl, wie Elizabeth Bennet und ihre vier Schwestern eigene Wege finden: zwischen den starren Konventionen der englischen Gesellschaft um 1800 und den persönlichen Ansprüchen an Liebe und Wohlstand. Seit seinem unmittelbaren Erfolg im Jahr 1813 ist "Stolz und Vorurteil" einer der beliebtesten Romane der englischen Sprache geblieben. Jane Austen bezeichnete dieses Werk als "ihr eigenes liebstes Kind" und seine temperamentvolle und eigensinnige Heldin Elizabeth Bennet als "das entzückendste Geschöpf, das je in der Literatur erschienen ist". Die Autorin wartet in ihrem Klassiker mit einer so kunstvollen wie erhellenden Dialogführung auf: Alle Figuren werden scharf durch ihre Äußerungen und ihre Gedanken über sich und andere gezeichnet, und nicht selten zeigen sich ihre Konversationen als ein subtiles und humorvolles Kräftemessen. Jane Austen (1775 - 1817) war eine englische Schriftstellerin, deren scharf beobachtende, ironische Gesellschaftsromane "Stolz und Vorurteil" und "Emma" heute zu den Klassikern der Weltliteratur zählen. Jane Austen Stolz und Vorurteil (3/3) Länge: 83:24 Minuten
Konzert
Philharmonie Berlin Aufzeichnung vom 16.05.1999 Max Bruch "Moses", Biblisches Oratorium für Soli, Chor und Orchester op. 67 Brigitte Hahn, Sopran (Engel des Herrn) Roland Wagenführer, Tenor (Aaron) Michael Volle, Bass (Moses) Rundfunkchor Berlin Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Claus Peter Flor
Fazit
Kultur vom Tage Moderation: Charlotte Oelschlegel Spektakuläres Ende? So war der letzte Münchner Tatort Gespräch mit Matthias Dell Vom Gefängnis auf die Bühne: Die belarussische Flötistin Maria Kalesnikava Von Charlotte Weinreich Schräge Sounds III:Schreiende Männer in Finnland: Mieskuoro Huutajat Von Gerd Brendel
Neue Musik
Muskelgedächtnis der Klänge Die Komponistin Anna Sowa Vorgestellt von Karl Ludwig Die polnische, heute in Basel lebende Künstlerin interessiert sich vor allem für die Überschneidung von Bewegung, Geste und Theatralik. In der Musik von Anna Sowa (*1987) kratzt und knirscht, knistert und knarzt, donnert und rumpelt, haucht und singt es. Die polnische Komponistin mischt Geräusche mal in brodelnder Intensität, mal in zurückhaltender Vereinzelung. Die rauen Oberflächen verhüllen eine körperliche und gestische Denkweise, die die Eurythmie-studierte Anna Sowa klanglich inszeniert. Haften an den Gesten Geschichten und Erinnerungen, und kann man diese hören?

