Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

Jetzt läuft

Fazit

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Mit Buchkritik Moderation: Ramona Westhof

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Pfarrerin Sabrina Fabian, Berlin Evangelische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
1001 Nacht

Nacht 95/121: Lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr Schahrasad erzählt: In Persien lebte ein gerechter König. Ihm fehlte ein Sohn, ein Nachfolger. Dann trifft er eine Frau. Anmutig ist sie, lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr. Sie heiraten. Ein ganzes Jahr lang spricht sie kein Wort. Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott Auswahl der Geschichten: Safiye Can Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz, Roxana Samadi Mit Roxana Samadi, Jasmin Shakeri, Susana AbdulMajid Besetzung: Kathi Bonjour Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt, Delia Lang Expertin für Arabisch: Heba Tebakhi Übersetzung und philologische Beratung: Claudia Ott Copyright der Übersetzung: Verlag C. H. Beck Nach der arabischen Edition von Muhsin Mahdi Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Karow Komposition und Musik: Philipp Johann Thimm Weitere Musik: Roshanak Rafani an Daf und Tombak, Bendir und Nabil Arbaain an der Oud Ton: Andreas Stoffels, Alexander Brennecke, Susanne Beyer Disposition: Dagmar Goyk Regie: Judith Lorentz Dramaturgie: Sabine Küchler, Julia Tieke Deutschlandfunk 2026 Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers "1001 Nacht" führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben. Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter: deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Extremsportler André Wiersig im Gespräch mit Marco Schreyl Der mit dem Hai schwimmt (Wdh. v. 30.04.2025) André Wiersig war der erste Deutsche, der die sieben berühmten Meerengen "Ocean's Seven" durchschwamm - ohne Neopren. Er kämpfte gegen Kälte und meterhohe Wellen, wich Haien und giftigen Quallen aus. Er will auch eine politische Botschaft vermitteln.

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin Moderation: Miriam Zeh "Täuschung": Neuer Roman über zwei junge Menschen in Palästina Gespräch mit Adania Shibli Die österreichische Autorin und Dramatikerin Magdalena Schreffel Von Yannic Walter Buchkritik: "Die Mariborhypnose" von Dora Kapralova Rezensiert von Olga Hochweis Buchhandlung Hansen Kröger aus Wiehl empfiehlt... Gespräch mit Mike Altwicker

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag Moderation: Mathias Mauersberger Bancamp aus Hannover: Wie KI-Musik Menschen aus dem Burnout helfen kann Von Dennis Kastrup Agnes Obel: "The Meaning Of Flowers" Von Kerstin Poppendieck Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik Von Elisabeth Hahn

11.30 Uhr
Musiktipps

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

Hannah Bethke, Welt Moderation: Jana Münkel

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

Moderation: Susanne Arlt Wahl-Reportage Berlin - Mieten und Wohnen Von Sebastian Engelbrecht

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin Moderation: Gesa Ufer

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag Moderation: Martin Böttcher Agnes Obel: "The Meaning Of Flowers" Von Kerstin Poppendieck

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

Berit Jung

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend Moderation: Julius Stucke

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.30 Uhr
Weltzeit

Moderation: Yana Adu Maasai in Tansania VW-Klimaprojekt bedroht Weidewirtschaft Von Annalena Hart Je schneller die Viehherden der Maasai auf verschiedenen Weideflächen grasen, desto besser für die CO2-Einsparung: Statt alle 3 Monate, soll alle 2 Wochen die Weidestelle gewechselt werden. So sieht es zumindest das auf über 900.000 Hektor angelegte Projekt zur CO2-Kompensation im Norden von Tansania vor. Entwickelt von dem Joint Venture Volkswagen ClimatePartner gemeinsam mit dem lokalen Partnern Soils for the Future Tanzania. Das Projekt soll über ein verändertes Weidemanagement, strengere Flächenkontrollen und die Bindung von Kohlenstoff im Boden Emissionsgutschriften erzeugen, die vermarktet werden können. Doch von Seite der Maasai gibt es Kritik. Entgegen der Darstellung von VW ClimatePartner seien sie nicht richtig informiert worden. Das Projekt gefährde ihre traditionellen Weidepraktiken, ihre Solidarität gegenüber anderen, durch Dürre in Not geratenen Maasai-Gemeinschaften, und die geplante Vertragslaufzeit von 40 Jahren sei viel zu lang.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Zeitfragen

Kultur und Geschichte - Magazin Moderation: Lydia Heller

19.30 Uhr
Zeitfragen. Feature

Wem gehört der Frieden? Auf der Suche nach einem Begriff zwischen Kitsch und Krieg Von Linda Peikert Wer für Frieden eintritt, gilt heute schnell als weltfremd - "Kriegstüchtigkeit" ist das Gebot der Stunde. Dabei tarnt sich auch der Krieg gern als Frieden: als Schutz, Verteidigung, Befreiung. Wie kam es dazu? Wer auf der Seite des Friedens steht, steht auf der richtigen Seite. Auch wenn sich in den 1980er-Jahren noch die Befürworter von "Frieden schaffen ohne Waffen" und die von "Der Frieden muss bewaffnet sein" gegenüberstanden: Bis weit in die 2000er-Jahre hinein war "Frieden wollen" Mainstream in öffentlichen Debatten. Spätestens seit Russlands Überfall auf die Ukraine 2022 ist das anders: Wer für Frieden eintritt, muss damit rechnen, als naiv und weltfremd bezeichnet zu werden, manchmal als "Unterwerfungspazifist". Die Friedenstaube als Symbol findet sich heute eher bei der politischen Rechten, während demokratische Kräfte ihre Peace-Sticker lieber verstecken, als dass sie "den Falschen in die Hände spielen". Kurz: Der Frieden heute braucht Zusätze, Abgrenzungen und die Klarstellung, was genau damit gemeint ist. Allerdings: Auch heute behauptet niemand ernsthaft, Krieg zu wollen - auch nicht die, die ihn führen. Angriffskriege werden als Verteidigung verkauft, als Schutz, als Befreiung. Wie hat sich die Vorstellung von Frieden verwandelt - vom Pazifismus der Friedensbewegung bis zu einer Gegenwart, in der Wehrhaftigkeit wieder als Wert gilt. Und Frieden trotzdem - zumindest rhetorisch - das Ziel bleibt?

20.00 Uhr
Konzert

Festival International de Piano de la Roque d'Anthéron Auditorium du Parc, La Roque d'Anthéron Aufzeichnung vom 29.07.2026 Robert Schumann Humoreske B-Dur op. 20 Frédéric Chopin Drei Impromptus 24 Préludes op. 28 Nikolai Lugansky, Klavier Ein Schlosspark in der Provence, eine Freilichtbühne unter Mammutbäumen, viele berühmte Pianisten, sehr viele Klavierfans und ganz viele Zikaden: Aus diesen sommerlichen Zutaten mixt das Festival von Roque d'Anthéron einen Cocktail der musikalischen Extraklasse.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Hörspiel

German Diaries (2/4) Von Samuel Beckett Bearbeitung und Übersetzung: Gaby Hartel Regie: Gaby Hartel, zeitblom Mit: Sabin Tambrea Komposition: zeitblom Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Susanne Beyer Regieassistenz: Marie Permantier Dramaturgie: Sabine Küchler Deutschlandfunk 2026 Länge: 50'21 Teil 3 am 17.09.2026, 22.05 Uhr Dezember 1936. Von Hamburg reist Beckett über Hannover und Braunschweig weiter nach Berlin. Wie hat sich die einstige europäische Hauptstadt der Kunst seit 1933 verändert? In herrlicher Abendstimmung kommt Beckett in Berlin an, sucht sich eine Pension in der Budapester Straße, pilgert tagsüber durch die Museen der Stadt und legt riesige Strecken zu Fuß zurück. Becketts Deutsch verbessert sich rasch, er zieht abends mit seinem Wirt durch die Berliner Kneipen, folgt den Gesprächen und wird Zeuge der schleichenden Entdemokratisierung: Ein "perfekter kleiner Demagoge" überschüttet eine junge Frau mit seiner Naziideologie, als diese "völlig ruhig Positives über Juden sagt". Angewidert verfolgt Beckett die Reden der Nazigrößen im Radio und notiert kursierende Witze über sie. Dann schreibt er: "Bald fange ich wirklich an zu kotzen. Oder ich fahre nach Hause!" Samuel Beckett (1906 in Dublin geboren, 1989 in Paris gestorben) zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. 1969 erhielt er den Literaturnobelpreis. Beckett ist dem breiten Publikum hauptsächlich durch seine Dramen, insbesondere "Warten auf Godot", bekannt, verfasste aber auch Prosa und Lyrik.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage Moderation: Vladimir Balzer Oper im Hangar: Barry Kosky inszeniert Aribert Reimanns "Lear" in Berlin Gespräch mit André Mumot "Maria Magdalena - Sin. Pray. Love" - Ausstellung im Städel Museum Frankfurt/Main Von Anja Reinhardt

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

Von Klaus Pokatzky

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Neue Musik

Ostrava Days Tripple Hall Karolina Aufzeichnung vom 28.08.2025 Alex Mincek "Assemblage: Trace/Mobile" (2023 - 2025) für zehn Instrumente Ostravská banda Leitung: Peter Rundel Christian Wolff "The Blue Stairs" (2022) Chris Nappi, Schlagzeug Nikolaus Schlierf, Viola Ostravská banda Clenové / Mitglieder von ONO (Ostrava New Orchestra) Leitung: Petr Kotík

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Tonart

Rock Moderation: Andreas Müller

02.00 Uhr
Nachrichten

03.00 Uhr
Nachrichten

04.00 Uhr
Nachrichten