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Aus den Archiven

Glücksspiel als Passion Wer spielt, ist des Teufels Von Peter Dittmar Deutschlandfunk 1970 Vorgestellt von Isabella Kolar Überall auf der Welt wird gespielt, ob im Sozialismus, oder im Kapitalismus, ob erlaubt oder verboten. Und es spielen nicht nur die kleinen Leute. Wer träumt nicht davon, einmal durch das große Los zu Glück und Reichtum zu kommen? Aber verdirbt Geld nicht den Charakter? Ist es mehr Spielleidenschaft oder doch der Spielteufel, der uns treibt? Und: Warum glauben die Menschen, ihr Glück mit Hilfe des Spiels zu erlangen? Das Spiel mit dem Glück kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Die Faszination von Wahrscheinlichkeiten und eigenem Glück ist kein modernes Phänomen - und es war schon immer ein beliebter Zeitvertreib der Menschen. Auch wenn es in den Anfängen des Spielens noch nicht so ausgeklügelte Varianten gab wie heute, lassen sich doch gewisse Gemeinsamkeiten beobachten. Vor mehr als 5.000 Jahren wurde vermutlich das erste Glücksspiel erfunden. Erste Würfel wurden in China aus dem Jahr 3000 v. Chr. gefunden. Ebenso wie das Glücksspiel selbst können auch entsprechende Verbote und Einschränkungen auf eine lange Historie zurückblicken. Schon im 4. Jahrhundert v. Chr. gab es erste Vorstellungen davon, wie das Glücksspiel eingeschränkt und besteuert werden sollte.

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Mit Buchkritik Moderation. Ramona Westhof

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Prälat Stefan Dybowski, Berlin Katholische Kirche

06.30 Uhr
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06.40 Uhr
Aus den Feuilletons

07.00 Uhr
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07.30 Uhr
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07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
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08.30 Uhr
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08.50 Uhr
1001 Nacht

Nacht 115/121: Eine verstörte Ente Eine angsterfüllte Ente trifft auf eine freundliche Pfauenhenne. Sie fordert die Ente auf, ihre Sorgen zu teilen. Die hat Angst vor Menschen: Nicht Fische, noch Vögel, nicht einmal Insekten sind vor ihnen sicher! Frau Pfau beruhigt: hier gibt es keine. Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott Auswahl der Geschichten: Safiye Can Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz, Roxana Samadi Mit Roxana Samadi, Jasmin Shakeri, Susana AbdulMajid Besetzung: Kathi Bonjour Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt, Delia Lang Expertin für Arabisch: Heba Tebakhi Übersetzung und philologische Beratung: Claudia Ott Copyright der Übersetzung: Verlag C. H. Beck Nach der arabischen Edition von Muhsin Mahdi Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Karow Komposition und Musik: Philipp Johann Thimm Weitere Musik: Roshanak Rafani an Daf und Tombak, Bendir und Nabil Arbaain an der Oud Ton: Andreas Stoffels, Alexander Brennecke, Susanne Beyer Disposition: Dagmar Goyk Regie: Judith Lorentz Dramaturgie: Sabine Küchler, Julia Tieke Deutschlandfunk 2026 Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers "1001 Nacht" führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben. Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter: deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
Im Gespräch

Live mit Hörerinnen und Hörern 08 00 22 54 22 54 gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
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11.00 Uhr
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11.05 Uhr
Lesart

Das politische Buch Live von der Frankfurter Buchmesse Moderation: Christian Rabhansl Gäste: Julia Ebner: "Von Fitness zu Faschismus: Gefahren extremer Männlichkeit" (Suhrkamp) und Christina Clemm: "Ein ungehaltenes Plädoyer" (Hanser Berlin)

12.00 Uhr
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12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

Dr. Ursula Weidenfeld, Journalistin Moderation: Julius Stucke

13.00 Uhr
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13.05 Uhr
Bücherherbst

Live von der Frankfurter Buchmesse Moderation: Wiebke Porombka und Christian Rabhansl Zu Gast sind: ab 13:05 Shida Bazyar "Die Lücken" und Max Czollek "Zweifelssohn" ab 14:05 Paula Fürstenberg "Niewiedervereinigung. 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit" und Marieke Reimann "Zweite Wende. Warum Ostdeutschland uns alle angeht" ab 15:05 Kerstin Preiwuß "Wir alle" und Isabel Schayani "Unwahrscheinliche Freundschaften. Sechs Geschichten gegen den Hass"

14.00 Uhr
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15.00 Uhr
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16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Echtzeit

Das Magazin für Lebensart

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages Moderation: Nicole Dittmer

17.30 Uhr
Tacheles

Von der Frankfurter Buchmesse Ökonomin Isabella M. Weber im Gespräch mit Susanne Führer

18.00 Uhr
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18.05 Uhr
Feature

Das Gewehr lebt Von Irmgard Maenner Regie: Judith Lorentz Deutschlandradio Kultur 2006 (Wdh. am 11.10.2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk) Der Moment, in dem ein Mensch zum ersten Mal in seinem Leben eine Schusswaffe hält, ist ein ganz besonderer. Welche Beziehung gehen Menschen zu ihren Waffen ein? Und was macht die Waffe mit den Menschen? "Das Gewehr lebt", sagt der Mann auf dem Schießplatz. Es ist ein Wesen, dem er sich zuwendet und das reagiert. Die Waffe lebt in den Köpfen. Jeder kennt ihre Geräusche und die zugehörigen Haltungen, das Schießen im Liegen, im Knien oder aus der Hüfte. Einzelkämpfer und Kommissarinnen im Film sind bewaffnet. Vielleicht ist der Nachbar es auch. Irmgard Maenner schoss selbst mit Klein- und Großkaliber und porträtiert Menschen, die eine besondere Beziehung zur Schusswaffe haben. Welche Vorstellungen bewegen sie? Und: Was verändert das Schießen in unseren Köpfen? "Das Gewehr lebt" wurde 2007 mit dem Featurepreis der Stiftung Radio Basel ausgezeichnet. Irmgard Maenner, geboren 1959 in Waldsassen (Bayern), lebt als Autorin in Berlin und schreibt Prosa, Hörspiele, Features. Zuletzt "Lichtbogen" (Deutschlandradio Kultur 2014), "Teure Schwalben" (Deutschlandfunk Kultur 2019, Hörspiel des Monats).

19.00 Uhr
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19.05 Uhr
Oper

Festival d'Aix-en-Provence Théâtre du Jeu de Paume Aufzeichnung vom 12.07.2026 Francesco Filidei "Accabadora", Kammeroper in einem Akt Libretto: Francesco Filidei und Manuelle Mureddu nach der Novelle "Accabadora" von Michela Murgia Tzia Bonaria Urrai - Noa Frenkel, Alt Maria - Rachel Masclet, Sopran Nicola Bastiu - Lodovico Filippo Ravizza, Bariton Andria Bastiu - Hugo Brady, Tenor Maestro Luciana, Giannia Bastiu, eine Stimme - Victoire Bunel, Sopran Santino littorra, Antonio Vargiu, Dottor Mastinu - Francesco Leone, Bass Chor - Camille Primeau, Mezzosopran Chor - Olga Siemienczuk, Sopran Chor - Lovro Korosec, Bariton Orchestre de l' Opéra National de Lyon Leitung: Lucie Leguay

21.00 Uhr
Die besondere Aufnahme

Isaac Albéniz "Iberia" Lorenzo Soulès, Klavier Deutschlandfunk Kultur / bastille musique 2026 Drei Jahre hat sich der junge französische Pianist Lorenzo Soulès in "Iberia" vertieft - als Mentorin hatte er die spanische Pianistin Alicia de Larrocha an seiner Seite.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage u.a. Berichte von der Frankfurter Buchmesse Manfred Zapatka als "King Lear" am Residenztheater München Gespräch mit Christoph Leibold "Die Verwandlung": Opern-Uraufführung von Gordon Kampe in Augsburg Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

Wochenrückblick Von Klaus Pokatzky

00.00 Uhr
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00.05 Uhr
Neue Musik

Klang und Haltung Die Klangspuren Schwaz unter neuer Leitung Von Egbert Hiller (Wdh. v. 06.10.2026) "Love is louder" lautet das Motto der Klangspuren Schwaz 2026. Als neuer künstlerischer Leiter setzt der Trompeter Marco Blaauw beim Tiroler Festival neue Akzente. Die Worte "Love is louder" (Liebe ist lauter) entstammen einem Demonstrationsplakat in den USA. Bei den Klangspuren Schwaz geraten sie zum Leitmotiv, das die existenzielle Dimension und die gesellschaftspolitische Relevanz Neuer Musik unterstreichen soll. Marco Blaauw ist als neuer künstlerischer Leiter angetreten, diese Aspekte hervorzuheben. Im zeitgenössischen Musikleben ist der niederländische Trompeter bestens vernetzt. Er ist Mitglied im Ensemble Musikfabrik und betreibt mit seinem weltumspannenden Projekt "Global Breath" Klangforschung. Auch die 2015 gegründete Formation "The Monochrome Project" geht auf seine Initiative zurück. In seinem ersten Festivalprogramm bei den Klangspuren Schwaz spannt Blaauw einen Bogen von unterschiedlichen Konzertformaten über Klangwanderung bis zur altehrwürdigen persischen Tradition.

01.00 Uhr
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01.05 Uhr
Diskurs

02.00 Uhr
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02.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: der Geiger David Garrett (Wdh. v. Deutschlandfunk) Er verehrt Virtuosen wie Jascha Heifetz und Yehudi Menuhin und füllt als Klassik-Rebell mit Rocker-Image große Hallen.

03.00 Uhr
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03.05 Uhr
Tonart

Urban Moderation: Carsten Rochow

04.00 Uhr
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