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ARD-Nachtkonzert
Joseph Haydn: Scherzando F-Dur Hob. II/33 Haydn-Ensemble Berlin François Devienne: Allegro aus dem Flötenkonzert Nr. 6 D-Dur András Adorján (Flöte) Münchener Kammerorchester Leitung: Hans Stadlmair Erich Wolfgang Korngold: "Geschichten von Strauß" op. 21 Michael Schäfer (Klavier) Alice Mary Smith: Andante Angela Malsbury (Klarinette) London Mozart Players Leitung: Howard Shelley Gaetano Donizetti: Concertino G-Dur Orchestra di Padova e del Veneto Englischhorn und Leitung: Diego Dini Ciacci Edvard Grieg: Sinfonischer Tanz op. 64 Nr. 2 WDR Sinfonieorchester Köln Leitung: Eivind Aadland
SWR Kultur am Morgen
mit Frauke Oppenberg darin bis 8.30 Uhr: u. a. Pressestimmen, Kulturmedienschau und Kulturgespräch 6:00 - 6:07 Nachrichten, Wetter 6:20 - 6:24 Zeitwort 12.06.1942: Der Film "Die große Liebe" kommt in die Kinos Von Christiane Kopka 6:30 - 6:34 Nachrichten 7:00 - 7:07 Nachrichten, Wetter 7:30 - 7:34 Nachrichten 7:57 - 8:00 Wort zum Tag 8:00 - 8:07 Nachrichten, Wetter
Das Wissen
Die deutsche Nationalhymne - Missbraucht, verpönt, geliebt Von Almut Ochsmann Das "Lied der Deutschen" hat eine wechselvolle Geschichte: Komponiert 1797 in Österreich, gedichtet 1841 auf Helgoland, wurde es am 11. August 1922 zur Nationalhymne erklärt. Der Text der ersten und zweiten Strophe ist bis heute verpönt, die Nationalsozialisten missbrauchten ihn als Ausdruck deutscher Überlegenheit. Doch selbst die dritte Strophe haben die meisten Deutschen lange nur ungern und selten gesungen. Das änderte sich erst 2006 mit der Fußball-WM. Ob im Stadion oder auf dem Parteitag: Wer die Hymne heute singt, bekennt sich stolz zur deutschen Demokratie. (SWR 2023/2026)
Musikstunde
Ritterspiele - Ohne Furcht und Tadel(5/5) Mit Nick Sternitzke Musikliste: Emilia Giuliani: Präludium op. 46 Nr. 1 Siegfried Schwab (Gitarre) Walther von der Vogelweide, José Ferrero: Ich saz ûf eime steine José Ferrero (Tenor) Capilla Antigua de Chinchilla Sergei Prokofjew: Die Schlacht auf dem Eis aus Alexander Nevsky The Cleveland Orchestra Leitung: Riccardo Chailly Ethel Smyth: Songs of Sunrise: No. 3, The March of the Women. "Shout, Shout, Up with Your Song!" Eiddwen Harry (Sopran) Chorus of the Plymouth Music Series Orchestra of the Plymouth Music Series Leitung: Philip Brunelle William Walton: Spitfire-Präludium und Fuge English Northern Philharmonia Leitung: Paul Daniel Miklós Rózsa: Love Theme aus El Cid The City of Prague Philharmonic Orchestra Leitung: Nic Raine Alfonso X.: Instrumental (CSM 77-199) aus Cantigas de Santa Maria La Capella Reial de Catalunya Leitung: Jordi Savall Walter Scharf, Sylvia Fine, Sammy Cahn, Victor Schoen, Van Cleave: Life Could Not Better Be aus The Court Jester Danny Kaye (Gesang) Vic Schoen and His Orchestra John Du Prez, Eric Idle: The Song That Goes Like This (Reprise) aus Monty Python's Spamalot Sara Ramirez (Gesang) Tim Curry (Gesang) Ensemble der Original-Broadway-Produktion John Williams: Reunion aus Star Wars - The Rise of Skywalker Hollywood Studio Symphony Leitung: John Williams Frederick Loewe, Alan Jay Lerner: Finale Ultimo aus Camelot Richard Harris (Gesang) Studio Orchestra & Choir Leitung: Alfred Newman
Mittagskonzert
mit Bettina Müller-Hesse Johann Nepomuk Hummel: Trompetenkonzert E-Dur Selina Ott (Trompete) Staatsorchester Rheinische Philharmonie Leitung: Benjamin Shwartz Barbican Quartet Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur Hob III:34 "Sonnenquartett Nr. 4" Karol Szymanowski: Streichquartett Nr. 2 op. 56 (Konzert vom 18. Januar 2026 im BASF Gesellschaftshaus, Ludwigshafen) Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Leitung: Karl-Heinz Steffens
Feature
Fiebertraum - Werner Herzog in Peru Von Klaus Uhrig, Johannes Munzinger, Judith Goetsch und Max Osenstätter (Produktion: SWR/BR 2026) Durch Filme wie "Fitzcarraldo" oder "Aguirre" wurde der unbequeme "Soldat des Kinos" zur Legende des europäischen Arthouse-Kinos. 2026 erlebt Werner Herzog einen weiteren Karriere-Höhepunkt: Im Alter von 83 Jahren wird er zum unwahrscheinlichsten Influencer aller Zeiten. Werner Herzog ist vielleicht der derzeit berühmteste Kultur-Export Deutschlands. Nur in seinem Heimatland kennt ihn kaum jemand. Autor Max Osenstätter sucht nach Antworten unter anderem im Dschungel von Peru und findet heraus, dass Herzog und er eine Gemeinsamkeit haben: Beide haben ein außergewöhnliches Verhältnis zur Wahrheit.
Forum
War Opa ein Nazi? - Das neue Interesse an der NS-Familiengeschichte Gregor Papsch diskutiert mit Dr. Felix Bohr, Leiter des Geschichtsressorts beim Magazin "Der Spiegel" Prof. Dr. Götz Aly, Historiker und Publizist Dr. Julia Wolrab, Wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg "Opa war kein Nazi" schrieb Anfang der 2000er Jahre der Sozialpsychologe Harald Welzer, und er legte dar, wie sehr in Familien die eigene Nazi-Vergangenheit noch immer beschwiegen, verdrängt oder beschönigt wurde. Jetzt, mehr als 80 Jahre nach Kriegsende, scheint die Bereitschaft, die eigene Familiengeschichte zu durchleuchten größer denn je. Seit das US-Nationalarchiv die NSDAP-Mitgliederdatei öffentlich gemacht und deutsche Medien sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz leicht durchsuchbar gemacht haben, brechen die Server unter dem Ansturm der Anfragen zusammen. Waren meine Vorfahren vielleicht doch Nazis? Und falls ja, was bedeutet das konkret? Wie aussagekräftig sind die Antworten, und wie gesellschaftlich relevant sind sie heute? Erleben wir gerade einen Paradigmenwechsel in der deutschen Erinnerungskultur?
Abendkonzert - LIVE
SWR Symphonieorchester Antoine Tamestit (Viola) Leitung: Riccardo Minasi Richard Wagner: Ouvertüre zur Oper "Tannhäuser" Béla Bartók: Violakonzert Sz 120 Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt" (Liveübertragung aus der Stuttgarter Liederhalle) "Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Violakonzert im Entwurf fertig ist und dass bloß noch die Partitur geschrieben zu werden braucht", schreibt Béla Bartók im September 1945 an William Primrose, den Auftraggeber seines Violakonzerts. Wenige Wochen später ist Bartók tot, seine Partitur bleibt unvollendet. Dieses epochemachende Werk ist das Herzstück dieses Konzertabends mit dem SWR Symphonieorchester und dem Bratschisten Antoine Tamestit. Erstmals mit an Bord ist der Dirigent Riccardo Minasi, der mit Wagners "Tannhäuser"-Ouvertüre und Dvoráks 9. Sinfonie weitere Akzente setzt.
Vor Ort
Martin Zingsheim 2026 - "Irgendwas mach ich falsch" Der Comedian und Musiker Martin Zingsheim (Ausschnitte der Aufzeichnung vom 13. Februar 2026 im TOLLHAUS Karlsruhe) Ob Politik oder Erziehung, ob beruflich oder privat: Ständig soll man kompetent abliefern, alles auf die Kette kriegen und bloß keine Schwäche zeigen. Dabei kapiert man zwischen Informationsflut, Achtsamkeitsseminar und Klimawandel in Wahrheit kaum noch etwas. Martin Zingsheim spielt das Spiel nun nicht mehr mit und bekennt feierlich: irgendwas mach ich falsch. Immerhin entsteht auf diesem Wege ein sprachlich gewitztes, unterhaltsam tiefgründiges und herrlich verrücktes Kabarettprogramm mit einer Prise mitreißender Musik.
Musikstunde
Ritterspiele - Ohne Furcht und Tadel(5/5) Mit Nick Sternitzke (Wiederholung von 9.05 Uhr)
ARD-Nachtkonzert
George Gershwin: Klavierkonzert F-Dur Cécile Ousset (Klavier) Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR Leitung: Neville Marriner Theodor Kirchner: 8 Stücke op. 79 Johannes Moser (Violoncello) Paul Rivinius (Klavier) Maurice Ravel: "Shéhérazade" Arleen Auger (Sopran) SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg Leitung: Ernest Bour Frédéric Chopin: Klaviertrio g-Moll op. 8 Ewa Kupiec (Klavier) Kolja Blacher (Violine) Johannes Moser (Violoncello) Hector Berlioz: "Waverley" op. 1 SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg Leitung: Sylvain Cambreling
ARD-Nachtkonzert
Christoph Willibald Gluck: "Alessandro" Musica Antiqua Köln Leitung: Reinhard Goebel Thomas Tallis: "Spem in alium" Rundfunkchor Berlin Leitung: Simon Halsey Arthur Bliss: "Christopher Columbus", Suite Radio-Sinfonie-Orchester Bratislava Leitung: Adriano Johann Sebastian Bach: Suite Es-Dur BWV 1010 Sebastian Klinger (Violoncello) Edward Elgar: "Enigma-Variationen" op. 36 Symphonieorchester des BR Leitung: Colin Davis Arthur Bliss: "Christopher Columbus", Suite Radio-Sinfonie-Orchester Bratislava Leitung: Neville Marriner
ARD-Nachtkonzert
Emilie Mayer: Ouvertüre Nr. 3 C-Dur Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin Leitung: Mark Rohde Ferdinand Ries: Introduktion und Polonaise op. 174 Christopher Hinterhuber (Klavier) Gävle Symphony Orchestra Leitung: Uwe Grodd Leó Weiner: Divertimento A-Dur op. 25 "Ungarische Impressionen" Estonian National Symphony Orchestra Leitung: Neeme Järvi Johann Melchior Molter: Ouvertüre F-Dur Nova Stravaganza Leitung: Siegbert Rampe




