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ARD-Nachtkonzert
Georg Philipp Telemann: Ouvertüre F-Dur New London Consort Leitung: Philip Pickett Henri Marteau: Adagio aus dem Violinkonzert C-Dur op. 18 Nicolas Koeckert (Violine) Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern Leitung: Raoul Grüneis Zdenek Fibich: Scherzo aus der Sinfonie Nr. 3 e-Moll Tschechische Philharmonie Leitung: Gerd Albrecht Ludwig van Beethoven: Allegro con brio aus dem Klarinettentrio B-Dur op. 11 "Gassenhauer-Trio" Jörg Widmann (Klarinette) Jan Vogler (Violoncello) Ewa Kupiec (Klavier) Francesco Maria Veracini: Ouvertüre Nr. 6 B-Dur Musica Antiqua Köln Leitung: Reinhard Goebel Felix Draeseke: Polonaise aus der Serenade D-Dur op. 49 NDR Radiophilharmonie Leitung: Jörg-Peter Weigle
Musik am Morgen
Jean-Baptiste Davaux: 3. Satz aus der Sinfonie concertante G-Dur Le Concert de la Loge Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento für Streicher D-Dur KV 136 Staatskapelle Dresden Leitung: Herbert Blomstedt Fanny Hensel: 1. Satz aus dem Streichquartett As-Dur Kaleidoscope Chamber Collective Max Reger: Es waren zwei Königskinder Kölner Vokalsolisten Camille Saint-Saëns: Konzertstück op. 94 Ben Goldscheider (Horn) ORF Radio-Symphonieorchester Wien Leitung: Howard Griffiths Johann Strauß Sohn: Schatzwalzer op. 418, Bearbeitung Patricia Kopatchinskaja, Hwa-Won Rimmer (Violine) Raphael Sachs (Viola) Frank-Michael Guthmann (Violoncello) Klaus Steffes-Holländer (Harmonium) Christoph Grund (Klavier) Ensemble 13 Franz Liszt: Au bord d'une source aus Années de Pèlerinage Murray Perahia (Klavier)
Musik am Morgen
Claudio Monteverdi: Sonata sopra Sancta Maria aus Vespro della beata Vergine Capella de la Torre Carl Maria von Weber: 1. Satz aus dem Klarinettenkonzert Nr. 2 Es-Dur op. 74 Sebastian Manz (Klarinette) Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR Leitung: Antonio Méndez Franz Schubert: Rondo für Klavier zu 4 Händen A-Dur D 951 Maria João Pires, Ricardo Castro (Klavier) José Fernández Bardesio: Luna de Febrero aus der Montevideo-Suite José Fernández Bardesio (Gitarre) Josef Myslivecek: Sinfonia für Orchester Es-Dur Collegium 1704 Leitung: Václav Luks Pierre Phalèse: Suite de Branles simples zu 4 Stimmen Doulce Mémoire Unbekannt: Branle gay "Que je chatoulle ta fossette" Doulce Mémoire Leitung: Denis Raisin Dadre
Kantate
Gottfried August Homilius: "Wir haben nicht einen Hohenpriester" Barbara Schlick (Sopran) Eva Nässén (Alt) Christoph Prégardien (Tenor) richard Wistreich (Bass) Jugendkantorei Dormagen Das Kleine Konzert Leitung: Hermann Max Felix Mendelssohn Bartholdy: "Wer in des Allerhöchsten Hut" Kammerchor Stuttgart Leitung: Frieder Bernius Georg Philipp Telemann: "Muss nicht der Mensch immer in Streit sein" Gutenberg Soloists Neumeyer Consort Leitung: Felix Koch Für den ersten Sonntag der Passionszeit, der auch den Namen "Invokavit" hat, komponierte Gottfried August Homilius, der Dresdner Kreuzkantor, die Kantate "Wir haben nicht einen Hohenpriester". Der Name "Invokavit" geht zurück auf die vorreformatorische Zeit und leitet sich ab vom ersten Wort des lateinische Introitus, dem Eingang der römisch-katholischen Messe für diesen Sonntag, Psalm 91, Vers 15: Invocavit me, et ergo exaudiam eum - Er wird mich anflehen, und ich werde ihn erhören. Dieser Name hat sich in den evangelischen Kirchen als Name für den ersten Sonntag der Passionszeit bis heute erhalten.
Das Wissen
Bürger beteiligen - Was für eine Demokratie wollen die Bürger? Gábor Paál spricht mit dem Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneider Bürgerbeteiligung stärkt die Zufriedenheit mit der Demokratie - das zumindest legen Studien nahe. Der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann spricht von der "Politik des Gehörtwerdens" - und die Forschung verrät noch mehr: Wieviel direkte Demokratie wünschen sich die Menschen? Wann akzeptieren sie Großprojekte, wann nicht? Und wie kann der Zielkonflikt gelöst werden: Wenn Bürgerbeteiligung für die Demokratie so wichtig ist - wie passt das zusammen mit dem Ziel, Verfahren zu beschleunigen und zu entbürokratisieren? Professor Frank Brettschneider erforscht an der Universität Stuttgart politische Kommunikationsprozesse und ihre Wirkung.
Matinee
Mit Fluke und Fontäne - Wale Giganten der Meere: Die SWR Matinee taucht ab in die faszinierende Welt der Wale - von Biolgie über Mythen bis hin zu ihrer Rolle im Ökosystem. Sonntagsfeuilleton mit Nicole Dantrimont. 10:00 - 10:04 Nachrichten, Wetter 11:00 - 11:04 Nachrichten, Wetter Wale sind Tiere der Superlative! Sie gehören zu den größten Lebewesen unseres Planeten. Sie durchkreuzen sämtliche Weltmeere und tauchen auch ab in die größten Tiefen. Sie sind die einzigen Säugetiere, die ihr gesamtes Leben im Wasser verbringen, haben ein höchst ausdifferenziertes Sozialleben und kommunizieren über gewaltige Strecken. Mit all diesen Fähigkeiten faszinieren diese Giganten der Meere uns Menschen schon immer. Aber sie erschrecken uns auch - allein schon wegen ihrer gewaltigen Größe - und regen uns an zu Mythen, Märchen und Legenden. Die Matinee in SWR Kultur atmet tief ein und taucht ab in die fantastische Welt der Wale: Wir besuchen den Sylter Walpfad, der den Blick freigibt auf das erste Walschutzgebiet Europas, denn vor Sylt tummeln sich regelmäßig Schweinswale. Wir sprechen über die erstaunliche Biologie der Wale, deren engste Verwandte übrigens Flusspferde sind, und erfahren viel über deren erstaunliche soziale und kommunikative Fähigkeiten. Wir hören von einem weißen Beluga-Wal, der sich 1966 im damals noch völlig verschmutzten Rhein verschwommen hat und damit nicht zuletzt die deutsche Umweltbewegung initiiert hat. Denn als "Hüter der Ozeane" spielen Wale eine Schlüsselrolle im marinen Ökosystem. Wir diskutieren über die Verbindung von Waljagd, Literatur und Walforschung, wir betrachten das Skelett eines Blauwals und fragen, wie Jona im Bauch eines Wals überlebt haben soll. Wir erkunden das therapeutische Spektrum der Walgesänge und wir lassen uns erzählen, wie es ist in direktem Kontakt mit Pottwalen zu tauchen. Und zum Schluss hören wir vom Leben des einsamsten Wals der Welt: Der so genannte 52-Hertz-Wal kommuniziert auf einer höheren Frequenz als alle anderen Wale und ist deshalb immer allein unterwegs. Gesprächspartner der Sendung sind der Biologe Fabian Ritter, Autor des Buches "Wir Wale", der Historiker und Kulturwissenschaftler Jens Lüttge vom Deutschen Historischen Institut in London, der u.a. zu Geschichte und Gegenwart des Walfangs geforscht hat, und die Biologin, Freitaucherin und Filmemacherin Martina Andrés, die ohne Sauerstoffgerät mit Pottwalen getaucht ist. Redaktion: Georg Brandl Musikredaktion: Leonie Klein
Glauben
Geister im Museum - Das späte Erbe der Missionare Von Michael Hollenbach Vor mehr als hundert Jahren haben Missionare Gegenstände nach Deutschland gebracht, die für traditionelle Priester einen hohen spirituellen Wert haben. Früher wurden diese religiösen Gegenstände stolz in Ausstellungen präsentiert: Trophäen des vermeintlichen Sieges der christlichen Mission. Heute wissen Ethnologinnen und Theologen darum, wie groß die Bedeutung dieser spirituell aufgeladenen Gegenstände ist. Vertreter der Herkunftsregionen wünschen sich vor allem einen respektvollen Umgang - und manchmal auch eine Restitution, eine Überführung in ihre alte Heimat.
Mittagskonzert
Carl Nielsen: Senke nun dein Haupt, bearbeitet für Soli und 4-stimmigen gemischten Chor a cappella SWR Vokalensemble Stuttgart Leitung: Yuval Weinberg Joseph Haydn: Klaviertrio Es-Dur Hob. XV:29 Trio E.T.A. György Ligeti: 4 Hochzeitstänze Tomoko Hemmi (Klavier) SWR Vokalensemble Stuttgart Leitung: Yuval Weinberg Georg Neumark: No vil eg aldri Jesus gløyma, bearbeitet für Jazztrio Krupka Trio Ralph Vaughan Williams: Serenade to Music für 16 Soli und Orchester London Philharmonic Orchestra Leitung: Roger Norrington Henry Purcell: Dido und Aeneas Freiburger Barockorchester Leitung: Thomas Hengelbrock
Feature
Acakoro - Fußball kann Dein Leben ändern Von Gerald Navara (Produktion: ORF 2025) Im Acakoro-Slum am Rande Nairobis, Kenia, herrscht Gewalt und Armut. Die Jungen und Mädchen, die hier aufwachsen, haben nicht viele Chancen im Leben. Eine ihrer Chancen ist die Acakoro-Fußball-Akademie - ein Sozialprojekt, initiiert von dem ehemaligen österreichischen Fußballstar Helmut Köglberger. Köglberger wusste, wie es ist, "ohne Chancen" aufzuwachsen: Er war der erste farbige Erstligaspieler in der österreichischen Bundesliga und Sohn eines GIs, den er nie kennenlernte ... Ein ruhig und behutsam erzähltes Feature, das Hoffnung macht und eine ganz andere Form von "Entwicklungshilfe" zeigt.
Das Musikporträt
Das Cuarteto SolTango Von Ines Pasz Tango, das bedeutet Rhythmus, Erotik, Melancholie und Sinnlichkeit. So klingt es dann auch beim Cuarteto SolTango. Alle vier zusammen wie ein Tanzpaar, leidenschaftlich und präzise zugleich. Markenzeichen der vier Musiker ist ihr unverwechselbarer kammermusikalischer Klang, mit Violine, Bandoneon, Violoncello und Klavier. Gegründet hat sich das Ensemble 2008, seitdem schlägt es eine Brücke zwischen klassischer Konzertkultur und der intensiven Emotionalität des argentinischen Tangos.
Alte Musik
"Semper Dowland, semper dolens" - Zum 400. Todestag von John Dowland Von Doris Blaich Sting verhalf ihm zu neuem Ruhm, doch Liebhaber Alter Musik verehrten John Dowland schon lange zuvor. Er gilt als einer der größten Lautenvirtuosen und Liedkomponisten der späten Renaissance. Neben London und Oxford waren Paris, Kassel, Florenz und und der dänische Königshof in Kopenhagen wichtige Lebensstationen. Aber sein großer Traum blieb unerfüllt: königlicher englischer Hoflautenist zu werden. Dowland selbst hielt seine Karriere für gescheitert. Und er hat seinen Hang zur Melancholie zum Beruf gemacht: Sein Motto "Semper Dowland, semper dolens" - immer Dowland, immer trauernd - prägt jeden Takt seiner Musik.
Hörspiel
Baudolino (3/4) - Zosimos Umberto Eco zum 10. Todestag am 19. Februar 2026 Nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco Aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber Mit: Jens Wawrczeck, Peter Fricke, Michael Mendl, Ernst August Schepmann, Irina Wanka u. v. a. Komposition: Henrik Albrecht Mitwirkung: SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann (Produktion: SWR/NDR/der hörverlag 2002) Baudolinos kurzes Eheglück endet tragisch, doch der Traum vom Reich des Priesterkönigs Johannes bleibt. In Konstantinopel stellt er einen schwindelnden Mönch, der Byzanz manipuliert - und nimmt ihn als Wegweiser mit. Zurück in der Heimat Caesarea erkennt er am Sterbebett seines Vaters: Der Gral ist die schlichte Holzschale, aus der der Alte den letzten Wein trank. Barbarossa, überzeugt von dieser Wahrheit, beschließt 1190 auf dem Kreuzzug, den Gral dem Priesterkönig zurückzugeben. Doch in einer geheimnisvollen Burg mit wundersamen Kuriositäten verschwinden beide - der Gral und der Mönch.
Abendkonzert
Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd 2025 Ensemble Voces Suaves: Christina Boner-Sutter, Sara Jäggi (Sopran) Jan Thomer (Alt) Tobias Wicky (Bariton) Joachim Höchbauer (Bass) Orí Harmelin (Theorbe) Matthias Müller (Violone) Johannes Keller (Orgel) Heinrich Schütz: Aus tiefer Not, Psalm SWV 235 Verleih uns Frieden gnädiglich, Motette SWV 372 Johann Hermann Schein: Die mit Tränen säen, Geistliches Madrigal Gott sei gelobet und gebenedeiet, Geistliches Madrigal Israelsbrünnlein, Geistliche Madrigale (Auswahl) O quam metuendus est locus iste - prima parte, Geistliches Madrigal für Singstimmen und Basso continuo Wir gläuben all' an einen Gott, Geistliches Madrigal für Singstimmen und Basso continuo Samuel Scheidt: Passamezzo, 15 Variationen über einen holländischen Tanz, Fassung für Orgel Wir gläuben all an einen Gott für Orgel SSWV 102 (Konzert vom 24. Juli 2025 in der Augustinuskirche Schwäbisch Gmünd) Frank Martin: Messe für Doppelchor a capella Niederländischer Rundfunkchor Leitung: Benjamin Goodson Johannes Brahms: "O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen", "O Gott, du frommer Gott" und "Herzlich tut mich erfreuen" aus den 11 Choralvorspielen op. posth. 122 Andreas Liebig (Orgel) Heinz Rudolf Meier: "Beschirm uns Gott" Wuppertaler Kurrende Leitung: Lukas Baumann Alwin Michael Schronen: "Der Herr segne dicht" Wuppertaler Kurrende Leitung: Lukas Baumann Sie gelten als die "drei großen S" des deutschen Frühbarocks: Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein und Samuel Scheidt. Das solistisch besetzte Basler Ensemble Voces Suaves, dessen Mitglieder mehrheitlich von der Schola Cantorum Basiliensis stammen, arbeitet ohne Dirigenten. Hauptwerk des Abends ist Scheins "Israelsbrünnlein" von 1623: Die Sammlung vertont alttestamentliche Texte für Leipziger Festanlässe und verbindet dabei die Renaissance-Polyphonie mit der Chromatik und Expressivität des italienischen Madrigals.
NOWJazz
Pretty Alive - Das Label Jazz Is Dead Von Maxi Broecking 2017 in Los Angeles gegründet, bringt dieses Plattenlabel Jazzlegenden wie Roy Ayers, Gary Bartz oder das Sun Ra Arkestra mit Hip Hop und jüngeren Musikern zusammen. Der provokante Titel "Jazz Is Dead" soll zu einer neuen Wahrnehmung von Jazz gerade bei einem jüngeren Publikum führen - nicht als Abgesang auf eine Musik, sondern als Schlachtruf. Co-Gründer Adrian Younge berichtet in dieser Sendung davon, wie durch die Veröffentlichungen - in Verbindung mit einer eigenen Bildsprache und Merch Artikeln - ist eine Bewegung entstanden ist, die den Jazz als "Bastion der Freiheit" feiert.
Hörspiel
Der Mann mit dem goldenen Ohr Das Hörstück von FM Einheit ist eine Klangreise zwischen Natur und Maschine, zwischen natürlichen Soundscapes zum Entspannen und dem treibenden Tanz rhythmisierter Geräusche. Komposition und Realisation: FM Einheit (Produktion: SWR 2025 - Premiere) Auf seinen Reisen belauscht der Mann mit dem goldenen Ohr das Meer der Geräusche. Er sucht nach den verborgenen Perlen in den Klangschichten, die uns Geschichten erzählen, die keine Worte brauchen. Diese Reise beginnt im Ponlachgraben, führt vorbei am Bahnsteigkehrer, am Sirren der Stromleitungen, führt durch pulsierende Baustellen, durch eine Küche, die zum Techno Club wird, zu einem E-Werk, das tanzt, zum heulenden Chor der Sendemasten, zu swingenden Bienen und dem Shanty eines explodierenden Trafohäuschen, zum Klanglabor, die Maschinen takten die Zeit. Der Fluss murmelt einen Blues.
Hörspiel
Die lange Nacht der Korridore(Staffel 2) (seit 23.03 Uhr) Hörspielserie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks Mit: Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk u. v. a. Buch und Regie: Lars Henriks (Produziert von Guter Content und Antikyno Media für den SWR 2024) Noch immer verstecken sich die beiden Hauptpersonen, die Ermittlerin Zoe Reinhardt und der Filmstudent Patrick Scheuermann, vor finsteren Mächten und Geheimbünden, die alle Jagd auf sie machen. Sie stoßen dabei auf die Samos-Gruppe, einen mysteriösen Geheimbund, und auf Nyarlathotep, einen uralten Gott des Chaos. Zoe und Patrick versuchen fieberhaft herauszufinden, was da passiert. Sie befinden sie mitten in einem Konflikt, der weit über ihren Horizont hinausreicht. Eventuell geht es um nicht weniger als die Rettung der Welt ...






