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Pfarrerin Cornelia Coenen-Marx, Garbsen Evangelische Kirche

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Vor 330 Jahren: Polens König Jan Sobieski in Warschau gestorben

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Volksaufstand in der DDR Was vom Aufbruch vom 17. Juni 1953 bleibt Live aus der Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt Gäste: Anna Kaminsky, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Franka Maubach, Stiftung Ettersberg Harald Ipolt, Zeitzeuge und früherer Andreasstraßen-Inhaftierter Alma Jahn, Herausgeberin des Buches "Postwendekinder" Am Mikrofon: Sören Brinkmann Hörertel.: 00800 4464 4464 agenda@deutschlandfunk.de Am 17. Juni 1953 gingen hunderttausende Menschen in der DDR auf die Straße. Mit Streiks und Demonstrationen forderten sie bessere Lebensbedingungen, politische Reformen und freie Wahlen. Doch der Protest wurde von der sowjetischen Besatzungsmacht und der SED-Staatsführung gewaltsam niedergeschlagen. Rund 50 Menschen starben im Zuge des Aufstandes, in mehr als 1.500 Fällen wurden Demonstranten zu Haftstrafen verurteilt, gegen einige weitere wurden Todesurteile verhängt und vollstreckt. Das historische Datum wurde auch für die politischen Auseinandersetzungen zwischen beiden deutschen Staaten genutzt. Inzwischen hat es allerdings in der Erinnerungskultur an Bedeutung verloren. Wir fragen, welche Rolle der 17. Juni 1953 für die deutsche Demokratiegeschichte spielt - und was jüngere Generationen damit verbinden? Welche Geschichten sind bislang zu wenig erzählt worden? Welche Rolle spielen persönliche Erinnerungen, Literatur und gesellschaftliche Debatten?

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Umwelt und Verbraucher

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Berichte, Interviews, Musik

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Zur Diskussion

20.00 Uhr
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Aus Religion und Gesellschaft

Im Schrank der Vergebung: Der Beichtstuhl früher und heute Von Marietta Schwarz Beichtstühle finden sich bis heute in den meisten katholischen Kirchen. Aber kommen sie noch zum Einsatz? Besonders beliebt waren sie zwischen 1500 und 1970. Aber warum wurde ein Schrank erfunden, um ein Sakrament zu empfangen?

20.30 Uhr
Lesezeit

Svenja Leiber liest aus und spricht über "Nelka" (2/2) Nach Jahrzehnten kehrt die aus Lwiw stammende Nelka an den Ort zurück, an den sie 1941 von Wehrmachtssoldaten deportiert wurde. Auf einem norddeutschen Gutshof musste die damals Sechzehnjährige Zwangsarbeit leisten. Nelka will sich erinnern. Und sie will, dass der Gutsbesitzer sich erinnert an die Verbrechen während der Nazizeit. Es geht nicht um eine Abrechnung, sondern um ein Bewahren von Geschichten und Geschichte. Svenja Leiber, geboren 1975, vermag in ihrem Roman zu zeigen, wie sich die politische Gewalt des 20. Jahrhunderts in Landschaften und Körper eingeschrieben hat.

21.00 Uhr
Die Nachrichten

21.05 Uhr
Querköpfe

Kabarett, Comedy schräge Lieder Sprechen Sie Germish? Münchens deutsch-englische Comedy-Szene Von Susanne Lettenbauer Oktoberfest. Beergarden. Die Mountain-Berge und Segeln auf den lakes. München ist für englischsprachige Kabarettisten und Comedians einer der beliebtesten Orte in Deutschland. Germans beim Deutschsein beobachten und ihnen später auf der Bühne den Spiegel vorhalten, ist das Prinzip des Comedy Club Munich. 2015 vom Iren Mel Kelly gegründet, lädt der Club mindestens zwei Mal im Jahr alle englischsprachigen Comedians zu einer zweisprachigen Show ein. Ob aus Kanada, Wales, Irland oder London - die Germish Artists, wie sie sich selbst nennen, spießen in lustvollem Sprachwirrwarr deutsche Eigenarten auf und zeigen den einheimischen Neigbours, wie kurios, nervig und liebenswert Deutschland trotz Behördenwirrwarr und Kreisverwaltungsreferat sein kann.

22.00 Uhr
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22.05 Uhr
Spielweisen

Heimspiel - Die Deutschlandradio-Orchester und - Chöre Hans Werner Henze - Sinfonia Nr. 9 (Ausschnitte) Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Rundfunkchor Berlin Leitung: Vladimir Jurowski Aufführung vom 24.02.2026 in der Berliner Philharmonie Am Mikrofon: Julia Kaiser "Es kostet Lebensenergie, diese Musik zu dirigieren" - sagt RSB-Chefdirigent Vladimir Jurowski. Es setzt sie aber auch frei. Hans Werner Henzes nahender 100. Geburtstag ist Anlass, vom Heute aus auf sein Schaffen zu blicken, nach dessen Relevanz zu fragen. In diesem Zusammenhang boten das Rundfunk-Sinfonieorchester und der Rundfunkchor Berlin kürzlich gemeinsam ein Schlüsselwerk dar: die Sinfonia Nr. 9, deren Text auf dem berühmten Roman "Das siebte Kreuz" von Anna Seghers basiert. Für Chefdirigent Vladimir Jurowski ist Henzes Opus eine Antikriegssymphonie. Konkret ging es ihm in der Aufführung am 24. Februar 2026 darum, für alle jene ein Zeichen zu setzen, die sich dem Angriff Russlands auf die Ukraine widersetzt haben und dies immer noch tun.

22.50 Uhr
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Am Mikrofon: Marko Langer

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