Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

Jetzt läuft

Tonart

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Mit Buchkritik und Neue Krimis Moderation: Julia Bamberg

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Guido Erbrich, Biederitz Katholische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Intendantin im Theater der Altmark in Stendal Dorotty Szalma im Gespräch mit Britta Bürger

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin Moderation: Frank Meyer Memories of Heidelberg Gespräch mit Heinz Strunk Buchkritik: "Polnische Erinnerungen" von Witold Gombrowicz Rezensiert von Jörg Plath Straßenkritik: "Wieder ein Tag Leben" von Ryszard Kapuscinski Von Andi Hörmann

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag Moderation: Oliver Schwesig Pop 1996 - Fünf Alben, die bleiben - The Fugees "The Score" Von Axel Rahmlow Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop Von Laura Aha

11.30 Uhr
Musiktipps

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

Veit Medick, Stern Moderation: Korbinian Frenzel

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

Moderation: Doris Simon Botanischer Garten Kiel - Eine Arche Noah von Weltstatus Von Jörn Schaar

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin Moderation: Julius Stucke Popkultur-Wochentalk mit Lara Keilbart Florian Sievers

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag Moderation: Vivian Perkovic Pop 1996 - Fünf Alben, die bleiben - The Fugees "The Score" Von Axel Rahmlow ZigZag Jazzfestival - ein neues großes Format Gespräch mit Dimitros Christidis Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop Von Laura Aha

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend Moderation: Nicole Dittmer

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Moderation: Katja Garmasch

19.30 Uhr
Literatur

Den Verstummten eine Stimme geben Neue Romane über im Dritten Reich verfolgte Frauen Von Sabine Voss Sie waren Jüdinnen, sie engagierten sich im Widerstand, sie hatten eine Beeinträchtigung oder passten schlicht nicht in das Bild einer "guten deutschen Frau und Mutter". Frauen wurden wie Männer vom NS-Regime aus rassistischen, politischen, religiösen und eugenischen Gründen verfolgt und ermordet. Die Institution der Zwangsfürsorge - zuständig für die "Reinheit des Volkskörpers" - nahm vor allem Frauen aufgrund ihres "liederlichen Lebenswandels" ins Visier: Sie wurden zwangssterilisiert und ihre Föten abgetrieben. Sogenannte Ostarbeiterinnen, zur Zwangsarbeit verschleppte Frauen, waren immer auch sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Viele der so Traumatisierten, Verstümmelten und Erniedrigten haben geschwiegen. Wie über Gewalterfahrungen schreiben, für die es lange keine Worte gab? Wie lässt sich das Nichterzählte mit sprachlichen Mitteln ans Licht holen? Drei aktuelle Romane geben Antworten darauf.

20.00 Uhr
Konzert

Liederhalle Stuttgart Aufzeichnung vom 12.06.2026 Richard Wagner Ouvertüre zur Oper "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg" Béla Bartók Konzert für Viola und Orchester Sz 120 Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt" Antoine Tamestit, Viola SWR Symphonieorchester Stuttgart Leitung: Riccardo Minasi

22.30 Uhr
Musikfeuilleton

Eine Prinzessin in der Provinz Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth Von Sabine Fringes Eigentlich sollte sie Königin von England werden: Prinzessin Wilhelmine, geboren am 3. Juli 1709 als Tochter des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. von Preußen und seiner Gattin Sophie Dorothea aus dem Hause Hannover. Doch Intrigen vereitelten dies und so kam die Prinzessin an die Seite von Markgraf Friedrich von Bayreuth - und damit in ein kleines dörfliches Städtchen mit gerade einmal 200 Häusern, nebst heruntergekommenem Schloss - ein Nest, wo man sich "hundemäßig langweilt", wie eine ihrer Gesellschafterinnen sagte. Doch es sollte nicht lange dauern, da verwandelte die kunst- und musikliebende Wilhelmine Bayreuth in ein Kulturzentrum von europäischem Rang. Voltaire, mit dem sie einen regen Briefwechsel pflegte, schrieb nach seinem Besuch im Jahr 1752: "Ehedem mussten Künstler, Dichter und Musiker nach Paris, Rom und Neapel wallfahren, jetzt ist ihr Reiseziel Bayreuth."

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage Moderation: Marietta Schwarz Oliver Lansley inszeniert "Die Hunnenkönigin" bei Nibelungen-Festspielen Worms Gespräch mit Björn Hayer Das Provisorium lebt am längsten: Berühmte Zwischenlösungen Altenburg Von Henry Bernhard

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

Von Arno Orzessek

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

"Das glücklichste Volk der Welt" Eine Lange Nacht über Fremdheit und Nähe zwischen Ost- und Westdeutschland (1/2) Von Sophie Müller vom Hofe und Andreas von Westphalen Regie: die Autoren (Wdh. v. 04.10.2025) Teil 2 am 25.07.2026 Episode 1: Über das, was uns eint und das, was uns trennt Unsere Zeitreise beginnen wir im Heute. Eine Generation nach 1989 fragen wir: Was trennt und was verbindet Ost- und Westdeutsche? Was bedeutet Zugehörigkeit? Wir entdecken Vorurteile, Zuschreibungen, Ausgrenzung und überraschende Gemeinsamkeiten. Episode 2: Über das, was wir besitzen und was wir verlieren Unsere Reise in die Jahre 1994 bis 2014 dreht sich um Besitz, Geld, Erbe, Schulden und Armut. Wie prägen sie Zugehörigkeit - in Familien, Generationen, Ost und West? Und warum erklären diese Bruchlinien mehr über Ost und West als alte Klischees? Episode 3: Über den Riss in der Mitte 1990 - 1994: Die Crash-Jahre nach der Einheit - Ost und West prallen ungebremst aufeinander. Euphorie weicht Frust. Missverständnisse, Brüche, Jammer-Ossis vs. Besser-Wessis. Warum verwandelte sich das Glück des Mauerfalls in das Trauma der Einheit? Ostalgie verflogen, Fronten verhärtet, Klagen von allen Seiten: 35 Jahre nach der Einheit stellen sich alte Fragen neu. Warum fühlen sich viele Ostdeutsche bis heute nicht gesehen? Und warum gibt es so wenig echtes Verstehen zwischen Ost und West? "Das glücklichste Volk der Welt" stellt sich diese Fragen in sieben Episoden - persönlich, politisch und historisch. Die ostdeutsche Radioautorin Sophie Müller vom Hofe und der westdeutsche Journalist Andreas von Westphalen graben sich durch Archive, sprechen mit Zeitzeug:innen und Expert:innen - und konfrontieren auch sich selbst mit blinden Flecken. Was sie dabei entdecken: Wie nah Geschichte rückt, wenn Menschen persönlich erzählen. Geforscht wird in Gesprächen, in Büchern, in der eigenen Erfahrung. So entsteht eine Reise durch das kollektive Gedächtnis - rückwärts von heute bis 1945. Jede Folge widmet sich einem zentralen Thema: Identität, Rechtsextremismus, Besitz, Widerstand, Heimat, Werte, Einheit. Erzählt wird in einer Mischung aus Reportage, Gesprächen, Sounddesign, wissenschaftlicher und literarischer Reflexion. Eine Sendung über Erinnerung, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und die Hoffnung, einander besser zu verstehen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Ettersberg, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Am 18. Juli sendet die Lange Nacht die ersten drei Episoden, am 25. Juli die Folgen vier bis sieben. Zeitgleich erscheinen sie als Podcast.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Klassik reloaded St. Jakobi-Kirche, Lübeck Aufzeichnung vom 25.05.2026 "Ein feste Burg" - Musik aus dem alten Lübeck Werke von Gregor Zuber, Franz Tunder, Thomas Baltzar, Nathanael Schnittelbach, Petrus Hasse, Nikolaus Adam Strungk und Nicolaus Bleyer Europäisches Hanse-Ensemble Leitung: Manfred Cordes (Wdh. v. 28.06.2026)