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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag

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radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

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kulturWelt

Aktuelles Feuilleton

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radioWissen

Lebendige Eiszeit Höhlenbär, Säbelzahn und Co - Giganten der Vergangenheit Autorin: Iska Schreglmann / Regie: Martin Trauner Wo deutsche Familien heute ihren Sonntagsspaziergang machen, lebten einst imposante Raubtiere. So lauerten an den Ufern des Ur-Rheins vor rund zehn bis 8,5 Millionen Jahren Säbelzahnkatzen auf Beute. Der Name der etwa löwengroßen Tiere weist auf die auffallend langen, gebogenen Eckzähne hin, die bei einigen Arten mehr als 25 Zentimeter lang werden konnten. Experten vermuten, dass sie dazu dienten, ihrer Beute Halsschlagader und Luftröhre zu durchtrennen. Beeindruckende Ausmaße hatte ein anderer Gigant der Vergangenheit: der Höhlenbär, der noch bis vor 15.000 Jahren in Bayern vorkam. Er erreichte eine Körperlänge von bis zu dreieinhalb Metern. Eine erwachsene Frau würde dem Höhlenbär heute gerade einmal bis zu den Schultern reichen. Riesige Knochenansammlungen dieser Allesfresser fanden Wissenschaftler unter anderem in Höhlen der Fränkischen Schweiz. Zum Winterschlaf zogen sich die Giganten in die Höhlen zurück und mögen in dieser Zeit leichte Beute für die Speere von eiszeitlichen Jägern gewesen sein. Jungtiere fielen möglicherweise einem anderen gefährlichen Raubtier zum Opfer: Dem Höhlenlöwen. Diesen Großkatzen konnten unsere steinzeitlichen Verwandten noch bis vor 12.000 Jahren auf der Schwäbischen Alb begegnen. Redaktion: Gerda Kuhn Moderation: Iska Schreglmann Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83

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Notizbuch

Die Bamberger Gärtner Nah dran: Die Bamberger Gärtner - Wirtschaften im Weltkulturerbe Von Kirsten Zesewitz und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Nah dran: Die Bamberger Gärtner - Wirtschaften im Weltkulturerbe Bamberg hat eine über 500 Jahre alte Gärtnertradition - das Viertel östlich der Regnitz ist bis heute geprägt durch die typischen eingeschossigen Gärtnerhäuser, durch deren große Haustore man zunächst in die Tenne und dann in den schmalen langen Garten gelangt. Hier tut sich inmitten der engen städtischen Bebauung plötzlich eine unerwartete Weite auf - ein Reich von Gemüsebeeten, Gewächshäusern und Blumenkübeln. Dieses Erbe war ein ausschlaggebendes Argument für die Bewerbung zum Weltkulturerbe in den 1990er Jahren. Aber wie arbeitet und wirtschaftet es sich heute, angesichts riesiger Gewächshäuser und maschinell zu bearbeitender Gemüseäcker als kleinstrukturierter Bamberger Gärtnerbetrieb? Kaum zwanzig Gärtner gibt es noch im historischen "Gärtnerviertel" - im 19. Jahrhundert waren es über 500, die Süßholzwurzeln und Bamberger Zwiebeln wurden einst bis nach England exportiert. Die Probleme sind vielfältig: begrenzte Flächen, veraltete Technik und Infrastruktur, Konkurrenz durch Bau- und Supermärkte - und letzten Endes auch die ausbleibende Kundschaft, die nicht mehr wie früher ins Gärtnerviertel fährt, um Blumenzwiebeln und Gemüse einzukaufen. Ja selbst auf dem berühmten Grünen Markt stehen kaum städtische Bamberger Gärtner - zu teuer sind die Standgebühren. Wie sich einige Gärtner dennoch behaupten und so eine Tradition fortführen, die Bamberg weltweit berühmt gemacht hat - davon erzählt Kirsten Zesewitz im Notizbuch "Nah dran".

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Nachrichten, Wetter, Verkehr

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Tagesgespräch

Hörerforum

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radioWelt

Moderation: Birgit Harprath Magazin am Mittag Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

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Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert

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kulturLeben

Das Wochenende in Bayern

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radioWissen am Nachmittag

Knorpelfische, Relikte aus der Urzeit Am Anfang war der Hai - Die Dinosaurier und Polizisten der Meere Autorin: Leslie Rowe / Regie: Sabine Kienhöfer Er ist eines der ältesten und wichtigsten Lebewesen der Erde. Sei es seine einzigartige Haut oder seine gepflegten, immer wieder nachwachsenden Zähne: Über Jahrmillionen hat sich der Hai perfekt angepasst an die Lebensbedingungen unter Wasser, ist damit einer der Top-Prädatoren, der als Polizist der Meere das ökologische Gleichgewicht kontrolliert wie kein anderes Lebewesen. Auch vor kaum einem anderen Tier hat der Mensch so große Angst wie vor ihm - und das, obwohl jede Stunde über 10.000 Haie auf der Welt durch Menschenhand sterben. Dabei leben die meisten Haie in so weit vom Menschen entfernten Meeres-Regionen, dass sie bislang völlig unerforscht sind. Weltweit sind über 500 Haiarten bekannt - wie Wissenschaftler schätzen - nur ein kleiner Teil der weitverzweigten, sehr unterschiedlich entwickelten Haifamilie. Da gibt es die Grauen Riffhaie, die in den küstennahen Korallenriffen jagen, oder den Weißen Hai, der dank seiner Größe und nicht zuletzt durch Hollywood-Filme in den Köpfen der Zuschauer zum Monster der Meere geworden ist. Es gibt Haie, wie die Laternenhaie, die in den tiefsten Abgründen der Ozeane leben und niemals das Tageslicht sehen - oder den Grönlandhai, der erst im Alter von 140 geschlechtsreif wird und mit einer Lebenserwartung von an die 400 Jahren das langlebigste Wirbeltier der Welt ist. Da gibt es Fleischfresser, wie den Bullenhai, der mit am häufigsten an Unfällen mit Menschen beteiligt ist - oder den großen Walhai, ein reiner Planktonfresser, über dessen Lebensgewohnheiten bislang kaum etwas bekannt ist. Haie gibt und gab es auf der ganzen Welt: Sogar im bayerischen Altmühltal waren in der Urzeit viele Arten vertreten. Auch eine Zukunft ohne Haie darf es nicht geben: Im Kampf gegen den Klimawandel spielt die mittlerweile bedrohte Tierart eine ganz eigene, unverzichtbare Rolle. Störe - Die wertvollen Riesenfische Autor: Bernd Uwe Gutknecht / Regie: Eva Demmelhuber In Luxus-Restaurants in Moskau oder St. Petersburg wird für den teuersten Kaviar ein Kilogrammpreis von 40.000 Euro aufgerufen - und bezahlt. Albino-Kaviar, also weißer Kaviar von Wild-Stören, gilt als feinste Delikatesse. Weil die Eier des Störs so begehrt sind, ist er vom Aussterben bedroht. In Europa findet sich nur noch in einem französischen Flusssystem Wild-Stör. In Deutschland wurde der letzte wild lebende Stör vermutlich 1968 gefangen. Die einzigen Vorkommen hierzulande finden sich in Zuchtbetrieben. Ein deutsches Institut hat ein Verfahren entwickelt, bei dem der Rogen erstmals entnommen werden kann, ohne dass der Fisch sterben muss. Allerdings ist diese Methode noch nicht sehr weit verbreitet. Die meisten Stör-Arten sind Wanderfische, die zum Laichen aus dem Meer in Flüsse schwimmen. Nur einige Populationen haben sich dauerhaft in Süßgewässer angesiedelt. Die Knochenfische, die mehrere Meter lang werden können, zählen nicht nur zu den größten, sondern auch zu den ältesten Lebewesen. Fossile Funde belegen, dass Störe schon vor 200 Millionen Jahre die Gewässer belebten. Moderation: Iska Schreglmann Redaktion: Bernhard Kastner Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83

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Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Uwe Bertram, Theaterleiter 2003 übernahm der Schauspieler Uwe Bertram das Belaqua-Theater in der oberbayerischen Kleinstadt Wasserburg. Das führt er seither als professionelles Privattheater und hat dort mittlerweile vier Sparten etabliert: Schauspiel, Musiktheater, Tanz sowie Kinder- und Jugendtheater. 2004 rief er die "Wasserburger Theatertage" ins Leben. Seither treffen sich jährlich Privattheater aus ganz Bayern in Wasserburg, um ihre aktuellen Arbeiten zu zeigen. Vom Schlosser zum Schauspieler Die Schauspielerei ist Uwe Bertram nicht in die Wiege gelegt. Sein Vater ist Schlosser in der DDR, und Sohn Uwe, 1962 in Magdeburg geboren, eifert ihm nach. Nach der Schlosserlehre arbeitet er zwei Jahre lang in einer Stahlgießerei und - das ist seine Hauptverdienstquelle - schweißt Antennen, mit denen man das Dritte Programm des Westfernsehens empfangen kann. In seiner Freizeit treibt er sich in der jungen Gemeinde Magdeburg herum und fängt Feuer fürs Theater. Er bewirbt sich an der Schauspielschule in Rostock, schließt dort mit der Wende ab und ist dann von 1989 bis 1995 festes Ensemblemitglied im Volkstheater Rostock, wo er den Umbruch miterlebt. Aus einem Haus mit ehemals 75 festen Ensemblemitgliedern und zehn Spielstätten wird eines mit heute 15 festen Schauspielern und einer Spielstätte, die mittlerweile auch zur Disposition steht. Im Anschluss zieht es Bertram ans Renaissance-Theater Berlin, zum Stadttheater Bern, ans Residenztheater München und ans Schauspiel Frankfurt. Außerdem wird er für Inszenierungen von Andrea Breth bei den Salzburger Festspielen und der Ruhr-Triennale engagiert. Die eine oder andere Film- und Fernsehrolle ist auch noch dabei. ...zum Intendanten Im Gespräch mit Kaline Thyroff in "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Christoph Bertram, dass ihm 2003 das Angebot, das Theater in Wasserburg zu übernehmen, wie gerufen kam: "Ich hatte als 40-jähriger Schauspieler das Gefühl, dass ich ausgespielt bin". Er habe es seitdem keinen Tag bereut, das damit verbundene Risiko eingegangen zu sein.

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17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

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18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Neue Gentechnik für die Landwirtschaft Gentechnisch veränderte Pflanzen, deren Erbgut keine Spuren eines technischen Eingriffs zeigt - das ermöglichen neue Gentechnik-Methoden wie CRISPR/Cas. Präzise und sicher, sagen die Befürworter, lassen sich ganz bestimmte Teile des Erbguts herausschneiden und durch Gene ersetzen, die einem Tier oder einer Pflanze die gewünschten Eigenschaften verleihen - anders als bei der klassischen Technik, bei der die neuen Gene irgendwo im Erbgut landen. Deshalb überlegen manche sogar, diese Technik für die Bio-Landwirtschaft einzusetzen. Dadurch könnte sie noch leichter auf chemische Pflanzenschutzmitteln verzichten. Kritiker lehnen das ab, weil es sich auch bei der neuen Methode um Gentechnik handele. Aber juristisch gesehen ist das nicht klar - denn das Recht orientiert sich an der klassischen gentechnischen Methode, bei der die Veränderung im Erbgut nachweisbar ist. Neue Methoden wie CRISPR/Cas könnten die Gräben zwischen Gegnern und Befürwortern der Gentechnik überbrücken oder noch weiter vertiefen. Redaktion: Nicole Ruchlak

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18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Wunderlampe Wunderlampe Die Spielesendung in radioMikro Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

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Nachrichten, Wetter

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Zündfunk

Das Szenemagazin Diese Sendung zum Nachhören unter www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

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20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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20.03 Uhr

 

 

radioThema

Thomas Pynchon und die Kunst des Verschwindens Thomas Pynchon und die Kunst des Verschwindens Von Markus Metz und Georg Seeßlen Von Thomas Pynchon sind in der Öffentlichkeit nur ein paar vierzig Jahre alte Fotos bekannt. Das Rätsel um seine Person ist mittlerweile Bestandteil der amerikanischen Popkultur. Was bleibt, sind die Bücher des Autors Thomas Pynchon. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ist die radikale Verweigerung, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen oder irgend etwas von einem "Privatleben" nach außen dringen zu lassen, eine persönliche Marotte, der Kern eines Publicity-Mythos oder sogar integraler Bestandteil der literarischen Arbeit? Erinnern und Vergessen, Erscheinen und Verschwinden bilden einen roter Faden, der sich durch Pynchons Werk zieht. In einer "magischen Biographie" könnte man das als Wiederkehr seines Vorfahren William Pynchon beschreiben, der Mitte des 17. Jahrhunderts wegen seiner Kritik am puritanischen Calvinismus Opfer des ersten Bücherverbots auf amerikanischem Boden wurde. Thomas Pynchon hat das Geschehen in seinem Roman "Die Enden der Parabel" (natürlich unter vielem anderen) wieder aufgenommen. Sein Debüt-Roman "V" handelt von der Suche nach der eigenen familiären Identität, die in ein verzweigtes "strukturelles" Abenteuer führt. In den meisten seiner Romane stehen die Menschen unter einer Obsession, Zusammenhänge zu erkennen, was eher zu Schüben von Paranoia und Verschwörungsphantasmen führt als zur Erkenntnis über das eigene Wesen. Thomas Pynchon steht, nicht nur in dem ausgesprochen kritischen Roman "Vineland", den Glaubenssätzen des zeitgenössischen Amerika nicht minder skeptisch gegenüber als sein Vorfahr. 2014 ist Thomas Pynchons achter und bislang letzter Roman in Deutschland erschienen: "Bleeding Edge" mischt wie viele seiner Vorgänger Faktisches und Fiktives. Er liest sich wie ein Vorgriff auf die Geschehnisse um die NSA und Edward Snowden, grundiert mit der Erfahrung von 9/11. Das Feature geht der Frage nach, wie sehr das persönliche Verschwinden des Autors mit seinem Werk eine Einheit bildet, und verfolgt die Spuren der Identitätsverweigerung in Pynchons Romanen und Erzählungen. Aus rechtlichen Gründen kann die Sendung leider nicht als Podcast angeboten werden. Wiederholung vom 18.09.2014

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Nachrichten, Wetter

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radioTexte am Donnerstag

Charlotte Perkins Gilman: Die gelbe Tapete Eine Tapete, die ein Eigenleben führt. Eine Hauptfigur, die gegen das Verschwinden kämpft. Eine Erzählung mit Sogwirkung. Gelesen von Valery Tscheplanowa "Es gibt eine sich wiederholende Stelle, wo sich das Muster wie ein gebrochenes Genick krümmt und wo mich zwei herausquellende Glubschaugen verkehrt herum anstarren. Ihr unverfrorenes und unverwandtes Glotzen macht mich richtig wütend. Rauf und runter und seitwärts kriechen sie, und diese absurden, starren Augen sind überall ..." Heute würde man von vielleicht von Burn out sprechen. Oder schlicht von postnataler Depression. Das Baby ist da, die Mutter ist nicht glücklich. Der Patientin wird Ruhe verordnet, eine Liegekur im Zimmer mit der gelben Tapete im neuen Landhaus. Schreiben darf sie nicht, das wühlt sie auf - aber Schreiben ist das einzige, was sie will. Sie muss aufschreiben, was mit dieser Tapete passiert, denn in der Wand lebt eine andere Frau ... Die Erzählung "Die gelbe Tapete" stammt von 1892 und packt bis heute durch ihre suggestive Perspektivenverschiebung. Der Leser kann nicht anders, seine Wirklichkeit ist die der Hautfigur - die der lebenden Ornamente. Die Amerikanerin Charlotte Perkins Gilman (1860-1935) schilderte eigene Krisenerfahrungen und löste mit ihrem Text eine Debatte über rollenfixierte Psychiatrie aus. Die Valery Tscheplanowa, Schauspielerin am Residenztheater in München, schlüpft in die Rolle der Erzählerin und zieht ihre Hörer unwiderstehlich hinter die verschlossenen Türen des gelben Zimmers. Nach der Übersetzung von Elke Link. Regie: Irene Schuck. radioTexte am Donnerstag, 27. April 2017. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp. www.br.de/radio/bayern2/inhalt/lesungen www.bayern2.de

630 Hörer

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Nachrichten, Wetter

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Uwe Bertram Theaterleiter 2003 übernahm der Schauspieler Uwe Bertram das Belaqua-Theater in der oberbayerischen Kleinstadt Wasserburg. Das führt er seither als professionelles Privattheater und hat dort mittlerweile vier Sparten etabliert: Schauspiel, Musiktheater, Tanz sowie Kinder- und Jugendtheater. 2004 rief er die "Wasserburger Theatertage" ins Leben. Seither treffen sich jährlich Privattheater aus ganz Bayern in Wasserburg, um ihre aktuellen Arbeiten zu zeigen. Vom Schlosser zum Schauspieler Die Schauspielerei ist Uwe Bertram nicht in die Wiege gelegt. Sein Vater ist Schlosser in der DDR, und Sohn Uwe, 1962 in Magdeburg geboren, eifert ihm nach. Nach der Schlosserlehre arbeitet er zwei Jahre lang in einer Stahlgießerei und - das ist seine Hauptverdienstquelle - schweißt Antennen, mit denen man das Dritte Programm des Westfernsehens empfangen kann. In seiner Freizeit treibt er sich in der jungen Gemeinde Magdeburg herum und fängt Feuer fürs Theater. Er bewirbt sich an der Schauspielschule in Rostock, schließt dort mit der Wende ab und ist dann von 1989 bis 1995 festes Ensemblemitglied im Volkstheater Rostock, wo er den Umbruch miterlebt. Aus einem Haus mit ehemals 75 festen Ensemblemitgliedern und zehn Spielstätten wird eines mit heute 15 festen Schauspielern und einer Spielstätte, die mittlerweile auch zur Disposition steht. Im Anschluss zieht es Bertram ans Renaissance-Theater Berlin, zum Stadttheater Bern, ans Residenztheater München und ans Schauspiel Frankfurt. Außerdem wird er für Inszenierungen von Andrea Breth bei den Salzburger Festspielen und der Ruhr-Triennale engagiert. Die eine oder andere Film- und Fernsehrolle ist auch noch dabei. ...zum Intendanten Im Gespräch mit Kaline Thyroff in "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Christoph Bertram, dass ihm 2003 das Angebot, das Theater in Wasserburg zu übernehmen, wie gerufen kam: "Ich hatte als 40-jähriger Schauspieler das Gefühl, dass ich ausgespielt bin". Er habe es seitdem keinen Tag bereut, das damit verbundene Risiko eingegangen zu sein.

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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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Nachtmix

4434 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

686 Hörer

00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Joseph Rheinberger: Nonett Es-Dur, op. 139 (Max Hecker, Flöte; Kurt Kalmus, Oboe; Gerd Starke, Klarinette; Karl Kolbinger, Fagott; Gottfried Langenstein, Horn; Erich Keller, Violine; Walter Stangl, Viola; Ulrich Bode, Violoncello; Herbert Duft, Kontrabass); Gustav Geierhaas: Phantasie und Fugato capriccioso (Gerhard Weinberger, Orgel); Karl Kolbinger: Nostalgico Nr. 6 (Dieter Salewski, Oboe; Barton Weber, Klavier); Werner Egk: Polonaise und Adagio (Münchner Nonett); Harald Genzmer: Quintett (Jörg Widmann, Klarinette; Rodin-Quartett); Karl Höller: Sonate Nr. 2, op. 53 (Xavier Relats, Flöte; Jordi Masó, Klavier)

2759 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Friedrich Kuhlau: "Der Elfenhügel", Ouvertüre (Sinfonieorchester des Dänischen Rundfunks: Michael Schønwandt); Waldemar von Bausznern: Oktett d-Moll (Berolina Ensemble); Hans Rott: Symphonie E-Dur (Radio-Symphonieorchester Wien: Dennis Russell Davies)

3200 Hörer

04.00 Uhr

 

 

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Das ARD-Nachtkonzert (III)

Jean Sibelius: "Pelleas und Melisande", op. 46 (Bournemouth Symphony Orchestra: Paavo Berglund); Hugo Wolf: "Penthesilea" (Orchestre de Paris: Daniel Barenboim)

1431 Hörer

04.58 Uhr

 

 

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