Jetzt läuft auf Bayern 2:

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Martin Wieland Volksmusik und Informationen Mit Martin Wieland Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben.

812 Hörer

06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Uwe Pagels Magazin am Morgen Gespräch mit Martina Buttler, ARD-Studio Washington: Was hat Trump am Wochenende schon losgetreten? Gespräch mit Alison Smale Korrespondentin der New York Times in Berlin: Nach der Amtseinführung von Donald Trump Gespräch mit Markus Sambale, ARD-Studio Moskau: Astana: Friedensgespräche Syrien sollen beginnen Gespräch mit Clemens Fuest, ifo Institut, zu fünf Jahre ESM und Protektionismus nach Trump Antritt Rabattschlacht im Möbelhandel wird immer heftiger Warum Protektionismus der Weltwirtschaft schadet Willy Bogner wird 75 Situation in Aleppo Vor fünf Jahren wurde Rettungsmechanismus ESM gegründet Die Presse mit Eva Lell Gedanken zum Tag Ende der Welt: Von Heike Simon 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

13069 Hörer

08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Barbara Knopf

2706 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Modernisierungsschübe Peter Henlein und die Taschenuhr - Ein neues Gefühl für Zeit Autor: Herbert Becker / Regie: Irene Schuck Es ist wenig bekannt über den berühmten Nürnberger Handwerker, von dem es heißt, er habe die Taschenuhr erfunden. Sogar das Jahr seiner Geburt ist strittig. Sicher jedoch ist: Er lebte im Nürnberg des frühen 16. Jahrhunderts, und in der Stadt, die führend war in den Bereichen Metallverarbeitung und Feinmechanik, gab es kaum einen zweiten, der diese Künste so gut beherrschte wie Peter Henlein. Auf sämtlichen Gebieten der damaligen Uhrentechnik war er so gut beschlagen, dass ihm der Nürnberger Rat immer wieder Aufträge erteilte, und er war einer der ersten, die Uhren in kleinen Gehäusen herzustellen verstanden. Der erste allerdings war er nicht, denn tragbare Uhren waren bereits im späten 15. Jahrhundert gebaut worden - in Italien. Als der Strom nach Bayern kam - Wasserkraft und Widerstand Autorin: Iska Schreglmann / Regie: Sabine Kienhöfer Ganz Bayern hat Licht und Strom - vor hundert Jahren war das noch eine Zukunftsvision. Um für flächendeckende Energie zu sorgen, trieb der Bauingenieur Oskar von Miller Ende des 19. Jahrhunderts ehrgeizige Projekte voran. Dabei setzte er vor allem auf Wasserkraft. Doch der Bau eines großen Speicherkraftwerks am oberbayerischen Walchensee, das später sowohl die Bahn als auch Teile des Landes mit Strom versorgte, stieß in der Bevölkerung auf heftigen Widerstand. Durch die Absenkung des Wasserspiegels und Ableitungen aus der Isar sahen sich Flößer und Fischer in ihrer Existenz bedroht. Eine örtliche Zeitung warnte vor dem Erliegen des Fremdenverkehrs. Und Landespolitiker bezweifelten gar, dass sich überhaupt genügend Abnehmer für den erzeugten Strom finden würden. Die unter abenteuerlichen Bedingungen errichteten Strommasten und Leitungen sorgten gerade unter der ländlichen Bevölkerung anfangs für Ängste vor tödlichen Stromschlägen. Schließlich aber erkannte die breite Bevölkerung die vielen Vorteile einer elektrischen Versorgung: Helle Straßenbeleuchtung statt schummriger Gasfunzeln, Leselampen ohne Petroleumgeruch - und nicht zuletzt das Bügeln mit Strom statt mit heißen Kohlen. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83

5061 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Big Data: Sammlungen von Gesundheitsdaten Die Grüne Woche 2017 in Berlin: Was kommt an bei den Besuchern? Ein Messerundgang Die Grüne Woche 2017 in Berlin: Was bedeuten die neuen Trends für Verbraucher und Landwirte? Studiogespräch mit BR-Landwirtschaftsexperte Tobias Chmura Salzhandel gestern und heute - Anlass: 500 Jahre Salzbergwerk Berchtesgaden Live-Studiogespräch: Wie ungesund ist Salz? - Prof.Dr.med. Martin Middeke, Hypertoniezentrum München HZM Für eine bessere Welt - Ein Buch sammelt Beispiele, die Mut machen Buchpräsentation: "Wer Mut sät, wird eine andere Welt ernten" Nah dran: Big Data: Sammlungen von Gesundheitsdaten - Chance oder Gefahr? Rentner mit Direktversicherungen fühlen sich abkassiert Wochenserie "Aus meiner Sprechstunde" 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Nah dran: Big Data: Sammlungen von Gesundheitsdaten - Chance oder Gefahr? Nichts ist heute einfacher als Gesundheitsdaten im großen Umfang zu erfassen und zu speichern: User benutzen Apps und geben ihre Daten freiwillig preis - um ihren Gesundheitszustand, ihre Leistungsfähigkeit beim Joggen oder ihr tägliches Schritt-Pensum zu erfassen. Und Krankenkassen haben Unmengen von Daten über Erkrankungen und Therapien. Was passiert mit ihren Daten? Verführerisch ist die Vorstellung, die individuellen Daten mit anonymisierten Daten-Pools zu verbinden und zu vergleichen: Welche Therapiemöglichkeiten ergeben sich für einen Aids-Patienten, dessen Virus sich dauernd verändert? Wie kann ich gesund altern? Lassen sich aus den Daten der vielen sogar Prognosen und Therapieempfehlungen ableiten? Werden sie damit die ärztlichen Entscheidungen erleichtern und verbessern? Aber: Wie gläsern wird dadurch der Patient? Was ist, wenn Gesundheitsdaten in die Hände von Versicherungen oder Pharmafirmen geraten? Gabriele Knetsch stellt sich in ihrem Notizbuch-Nah dran "Big Data" am 23. Januar 2017 in Bayern 2 die Frage, ob das Sammeln von Gesundheitsdaten eine Chance oder eine Gefahr sind. Denn: Technisch gesehen ist Big Data längst die Realität.

7078 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7211 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Das aktuelle Thema geben wir am Montag bekannt

4464 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7211 Hörer

13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Birgit Harprath Magazin am Mittag Voraussichtlicher Start der Syrien-Verhandlungen in Astana, Kasachstan

13069 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert

2003 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11610 Hörer

14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Reisen bildet Einfach woanders sein Reisen bildet Reisegeschichten übers Lernen im Urlaub Schwertkampfkurs in Osaka Die tödlichen Beleidigungen der Samurai Der Mythos der Samurai fasziniert: Die Krieger haben bis ins 20. Jahrhundert über Japan geherrscht. Ihre Schwertkampf-Kunst und ihre Philosophie können Touristen heute in Kursen lernen. Leonie Thim hat das Samurai-Schwert geschwungen. Kochkurs auf La Réunion Die kreative Küche der Kreolen Schweinefilet mit Vanille, Gratin aus grünen Bananen - beim Kochkurs auf der Insel Réunion lernt man diese und viele andere Misch-Kreationen aus den Küchen Afrikas, Indiens und Frankreichs kochen. Till Ottlitz hat sich an den Herd gewagt. Klavier-Seminar in Österreich Fingerübungen im Kloster Genug vom Rumklimpern? Wer einmal aufspielen will wie ein Profi-Pianist, der macht Klavier-Urlaub. An schönen aber oft einsamen Orten kann man unter professioneller Anleitung üben, üben und üben. Janek Schmidt war im Klavier-Kloster Ossiach. Moderation: David Mayonga Wiederholung vom Sonntag, 9.05 Uhr "Hefte raus!" heißt es heute in den radioReisen: In Japan lernen wir mit dem Schwert kämpfen wie ein Samurai. Auf La Réunion lernen wir Geheimnisse der kreolischen Küche. Und wir machen Klavier-Urlaub in Österreich.

1794 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11610 Hörer

15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Frauen, weitgereist und abgehoben Maria Sibylla Merian - Naturforscherin und Künstlerin Autorin: Renate Ell / Regie: Sabine Kienhöfer Schon als Jugendliche beobachtet Maria Sibylla Merian fasziniert, wie aus gefräßigen Raupen erst wie tot wirkende Puppen und dann bunte Schmetterlinge werden. Neugierig und künstlerisch hoch begabt ist die 1646 geborene, jüngste Tochter des berühmten Matthäus Merian d. Ä., die ihren Vater im Alter von drei Jahren verliert. Ihr Stiefvater, ein auf Blumenbilder spezialisierter Maler, erkennt und fördert ihr Talent schon in jungen Jahren. Und sie lernt das Kupferstechen - für ein Mädchen sehr ungewöhnlich. Aber das Normale ist ihre Sache nicht. Verheiratet mit einem Nürnberger Maler, trägt sie erheblich zum Familieneinkommen bei - durch den Handel mit Malutensilien, Zeichenunterricht und natürlich mit ihren Büchern. In "Der Raupen wunderbare Verwandelung" zeigt sie die Insekten-Metamorphose mit so präzisen und gleichzeitig so schönen Bildern wie niemand vor ihr, und wendet sich mit ihren deutschen Texten, auch das ungewöhnlich, an Laien. Nicht Wissenschaft ist ihr Anliegen, sondern Gott "als einen Schöpfer auch dieser Kleinsten und geringsten Würmlein zu preisen". Nach 20jähriger Ehe verlässt sie ihren Mann, um mit ihren zwei ebenfalls künstlerisch begabten Töchtern bei einer pietistischen Sekte zu leben. Ausgerechnet dort kommt es offenbar zu einem Bruch mit dem Glauben. Sie zieht in die kosmopolitische Metropole Amsterdam und unternimmt 1699 schließlich eine Forschungsreise nach Surinam, damals niederländische Kolonie - ohne männliche Begleitung, eigentlich undenkbar zu dieser Zeit. Bald nach der Rückkehr erscheint ein großformatige Prachtband über die exotische Tierwelt Surinams, in dem religiöse Motive gänzlich fehlen. Für Biologen des 18. Jahrhunderts waren Maria Sibylla Merians Bücher Fachliteratur, uns fasziniert bis heute die Schönheit ihrer bunten Schmetterlinge. Aber wer war die Frau, die so eigenständig ihren Weg ging? Amelia Earhart - Die tragische Heldin der Lüfte Autorin. Susanne Merkle / Regie: Sabine Kienhöfer Amelia Earhart war die erste Frau, die selbst ein Flugzeug über den Atlantik steuerte. 1935 überquerte sie als erster Mensch zwischen Hawaii und Kalifornien den Pazifik. Sie sammelte Höchstleistungen wie andere Menschen Briefmarken. Und selbst im Tod schien sie noch Rekorde aufzustellen. Als sie 1937 bei ihrem letzten Flug verschwand, leitete die US Regierung die bis dahin größte Rettungsaktion in der Geschichte der Luftfahrt ein: 64 Flugzeuge und acht Kriegsschiffe machten sich auf die Suche nach der Frau, die in Amerika längst ein Idol war. Die Amerikaner liebten und bewunderten Amelia Earhart, die ihre Träume verfolgte, egal welche Hindernisse ihr in den Weg gelegt wurden. Und sie war fest davon überzeugt, dass das Fliegen nicht nur den Männern vorbehalten sein sollte. Dass sie ihre Leidenschaft am Ende mit dem Leben bezahlte, beschäftigt die Nachwelt bis heute. Denn was Amelia Earhart tatsächlich 1937 auf Ihrem letzten Flug - sie versuchte die Welt am Äquator zu umrunden - zustieß, weiß niemand. Zuletzt suchte 2012 eine Expedition vergeblich nach den Wrackteilen ihrer Maschine. Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83

3406 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7211 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Michael Cretu, Musikproduzent Jeder kennt seine Musik aber nur die wenigsten kennen ihn: Michael Cretu hat den Achtzigerjahre-Hit "Maria Magdalena" von Sandra produziert und lässt mit seinem Projekt Enigma gregorianische Gesänge auf tanzbare Beats treffen. Mit zig Millionen verkauften Tonträgern ist Michael Cretu einer der erfolgreichsten Pop-Produzenten der Welt. Ein Hit nach dem anderen Michael Cretu wächst in Bukarest auf. Sein Onkel Ion Voicu, ein seinerzeit bekannter Violinist in Rumänien, erkennt sein musikalisches Talent und bewegt Cretus Eltern, den Jungen auf eine Musikschule zu schicken. Mit 16 beginnt er ein Studium an der Musikhochschule in Frankfurt. Seine erste Single produziert er mit Hilfe von Angespartem. Sie wird zwar kein Erfolg, öffnet ihm aber die Türen in das Studio von Frank Farian, der damals auch die Erfolgsband Boney M produziert. In den Achtzigerjahren macht sich Michael Cretu dann selbstständig und landet mit Sandra, Moti Special und Enigma einen Riesenhit nach dem anderen. Keyboard bei "Rivers of Babylon" In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius erzählt Michael Cretu, wie man es schafft, trotz Millionen-Erfolgen auf dem Teppich zu bleiben. Und er verrät, warum er bei dem Lied "Rivers of Babylon" von Boney M das Keyboard spielen musste.

8081 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7211 Hörer

17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Abend Gespräch mit Julia Nether, BR, zu "Gutes Beispiel" Gemeinsame Pressekonferenz von DFB und DFL zu Videobeweis in der Saison 2017/18 Voraussichtlicher Start der Syrien-Verhandlungen in Astana, Kasachstan Rechtsgutachten zum Riedberger Horn Ohne geht nichts: Ehrenamt im Sport - Über die finanzielle Lage von Sportvereinen 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

13069 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7211 Hörer

18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Immer mehr Elektroschrott Warum das Müllproblem in Asien gelöst werden muss Immer mehr Schmerzen Wie Musik therapeutisch wirken kann Moderation: Birgit Magiera

2030 Hörer

18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Spiele-Tipp: Die Helden von Kaskaria Vorgestellt von Kerstin Öchsner Ludwig Thoma - bekannt durch seine "Lausbubengeschichten" Von Johannes Keller Gibt's nur Lausbuben oder auch Lausmädel? Von Johannes Keller

4154 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11610 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Flüchtlinge im Nachtleben Heikle Türpolitik: Wie integriert man Flüchtlinge ins Nachtleben? Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Internet: www.bayern2.de/zuendfunk

5904 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11610 Hörer

20.03 Uhr

 

 

Hörspiel

Franz Kafka: Das Schloss(2/12) Drei Gassen, zwei Gasthöfen und ein Schloss. Alles auf engstem dörflichen Raum: draußen ist Winter. Der rätselhafte Neuankömmling K. betritt diese kleine, kalte Welt des Grafen Westwest mit ihren eigenen und eingefahrenen Gesetzen. Den Makel eines ewig Überzähligen, des Außenseiters, wird er, 'Landvermesser' K., hier nie verlieren. Ob der Gast im Dorfgasthaus ein heimatloser Querulant ist oder wirklich als Landvermesser kommt, das wird in der fragmentarischen Versuchsanordnung Das Schloss, die Franz Kafka 1922 schrieb und die 1926 posthum von seinem Freund Max Brod veröffentlicht wurde, nie eindeutig geklärt. Erstarrung und Bürokratie, Willkür, Argwohn und Fremdenhass verbergen sich hinter den winterlichen Masken dörflicher Stumpfheit. Hier ist offenbar das morlisch reinigende Mandat des wehrhaften Außenseiters gefragt. Kafka lässt seinen Helden K. erst einmal hungrig, müde und allein eintreffen, in der ungastlichen Wirtsstube des 'Brückenhofes'. Doch An- und Weiterkommen, das schwant auch dem Kafka-unkundigen Zuhörer, werden schnell zum heiklen Unterfangen. Der Zutritt zum mysteriösen Schlss bleibt K. beharrlich verwehrt. Ohne Status und Legitimation wird er zusehends zum Irrgänger - ähnlich den Ortsansässigen, die teilnahmslos durch die "hiesige Ordnung der Dinge" treiben, ohne dass "Ordnung" oder "Dinge" je durchschaubar wären. Nur in den Anfangskapiteln des Romanfragments wird überhaupt eine Handlung entwickelt. Alle weiterführenden Kapitel dagegen sind durch lange in sich kreisende Gespräche geprägt. Der kausale Ablauf verliert sich zunehmend. Ob der bürokratische Apparat des Schlosses K. will oder nicht, ob die Bauern ihm trauen, die Schankmädchen ihn lieben, das bleibt ungewiss; der 'Roman' bleibt Fragment. Die Chiffren der Entfremdung, die Kafkas Das Schloss bietet, überträgt die 12-teilige Hörspielproduktion von Klaus Buhlert in eine dunkel ironische Inszenierung von Sprache und Klang.

4002 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11610 Hörer

21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Warum hassen wir? Wüste Beleidigungen, niveaulose Beschimpfungen, Drohungen: von Toleranz ist derzeit wenig zu spüren. In Foren und sozialen Netzwerken ist der Umgangston rau geworden, auch in der realen Welt sind hasserfüllte Parolen und Gewalt längst angekommen. Und Donald Trump ist als neuer US-Präsident ins Amt eingeführt. Hass und Verachtung zu verbreiten scheint salonfähig geworden zu sein. Theo.Logik fragt nach: Woher kommt all der Hass? Und wie begegnet man ihm? Außerdem stellen wir Menschen vor, die - zum Teil mit Hilfe - ihren Hass losgeworden sind. Und wir berichten vom "Hate Slam", einer Veranstaltung, bei der Journalisten ihre Schimpfbriefe vortragen.

741 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11610 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Michael Cretu, Musikproduzent Jeder kennt seine Musik aber nur die wenigsten kennen ihn: Michael Cretu hat den Achtzigerjahre-Hit "Maria Magdalena" von Sandra produziert und lässt mit seinem Projekt Enigma gregorianische Gesänge auf tanzbare Beats treffen. Mit zig Millionen verkauften Tonträgern ist Michael Cretu einer der erfolgreichsten Pop-Produzenten der Welt. Ein Hit nach dem anderen Michael Cretu wächst in Bukarest auf. Sein Onkel Ion Voicu, ein seinerzeit bekannter Violinist in Rumänien, erkennt sein musikalisches Talent und bewegt Cretus Eltern, den Jungen auf eine Musikschule zu schicken. Mit 16 beginnt er ein Studium an der Musikhochschule in Frankfurt. Seine erste Single produziert er mit Hilfe von Angespartem. Sie wird zwar kein Erfolg, öffnet ihm aber die Türen in das Studio von Frank Farian, der damals auch die Erfolgsband Boney M produziert. In den Achtzigerjahren macht sich Michael Cretu dann selbstständig und landet mit Sandra, Moti Special und Enigma einen Riesenhit nach dem anderen. Keyboard bei "Rivers of Babylon" In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius erzählt Michael Cretu, wie man es schafft, trotz Millionen-Erfolgen auf dem Teppich zu bleiben. Und er verrät, warum er bei dem Lied "Rivers of Babylon" von Boney M das Keyboard spielen musste.

8081 Hörer

23.00 Uhr

 

 

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11610 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Judith Schnaubelt Blue Monday Musik von Brian Eno, Masayoshi Fujita & Jan Jelinek Klangkunst, Schönheit und Poesie. "Reflection" heißt Brian Enos 26. Studioalbum und er selbst sagt dazu: "Es scheint einen inneren Raum zu erschaffen, in dem man sich gut mit sich selbst unterhalten kann. Aber auch als Background-Beschallung scheinen es die Leute zu mögen." Nein, sagen wir, die Klänge sind einfach zu schön, um ihnen nicht mit Kopfhörer zu lauschen. Brian Enos Musik in Kombination mit Poesie ist auch ein Erlebnis. Beispielsweise auf dem Doppelalbum "Drums Between The Bells", für das der Meisterproduzent mit Dichter Rick Holland zusammengearbeitet hat. Auch ambient, aber mit knisternder Schönheit: das Album "Schaum" von Masayoshi Fujita & Jan Jelinek. Den sanften Gesang des österreichischen DIY-Musikers Bernhard Eder, der jetzt ein Album mit Coverversionen von Grace Jones-, Depeche Mode-, oder Smashing Pumpkins-Songs produziert hat, pflegen wir dazu. Magisch und melancholisch ist die Stimme der portugiesischen Sängerin und Dichterin Lula Pena. Sie öffnet auf ihrem neuen Album ein "Archivo Pittoresco". Und der schöne blaue Rest im Klangbild wird sich noch ergeben.

4152 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11610 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

655 Hörer

00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Tobias Peter Maria Schneid: "A portrait of Marshall Leo Gambetti with trumpet" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Alexander Lazarew); Isabel Mundry: "Non-Places" (Nicolas Hodges, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Emilio Pomarico); Paul Engel: "An Jupiter" (Bayerisches Staatsorchester: Wolfgang Sawallisch); Konstantia Gourzi: "Drei Synapsen zu Ehren der seligen Gisela", op. 39 (Münchner Rundfunkorchester; Mitglieder des Gymnasiums bei St. Stephan Augsburg, des Leopoldinums Passau, des Auersperg Gymnasiums Freudenhain Passau, des St. Gotthard Gymnasiums Niederaltaich und des St. Michaels Gymnasiums Metten: Ulf Schirmer); Ulrich Stranz: Erste Symphonie (The Raschèr Saxophone Quartet; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Räto Tschupp)

2598 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11610 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Dmitrij Schostakowitsch: Ouvertüre über russische und kirgisische Volksmelodien, op. 115 (Großes Rundfunk-Sinfonieorchester der UDSSR Moskau: Maxim Schostakowitsch); Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett A-Dur, KV 464 (Hagen Quartett); Antonín Dvorák: Slawische Tänze, op. 72 (Yaara Tal, Andreas Groethuysen, Klavier); Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 3 a-Moll - "Schottische" (City of Birmingham Symphony Orchestra: Edward Gardner)

2953 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11610 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Georg Friedrich Händel: "Feuerwerksmusik", HWV 351 (L'Arte dell'Arco: Federico Guglielmo); Frédéric Chopin: 24 Préludes, op. 28 (Daniil Trifonov, Klavier)

1327 Hörer

04.58 Uhr

 

 

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