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Deutschlandfunk

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Hintergrund

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Auftakt

06.00 Uhr
Die Nachrichten

06.05 Uhr
Kommentare und Themen der Woche

06.10 Uhr
Geistliche Musik

Jan Pieterszoon Sweelinck "Donnez au Seigneur gloire". Psalm 107, SWWV 107 Gesualdo Consort Amsterdam Leitung: Harry van der Kamp Georg Philipp Telemann "Wer Jesum kennt, kann niemals traurig sein". Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis, TWV 1:1588 Annemarie Pfahler, Sopran Fabian Kelly, Tenor Hans Christoph Begemann, Bass Gutenberg Soloists Neumeyer Consort Leitung: Felix Koch George Jeffreys Great and marvellous are thy works Solomon's Knot Juan Bautista José Cabanilles Passacaglia im 1. Ton Léon Berben an der Arrazola-Orgel der Kirche San Martín de Tours in Ataun Johann Sebastian Bach "Es wartet alles auf dich". Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis, BWV 187 Midori Suzuki, Sopran Magdalena Kozená, Alt Knut Schoch, Tenor Jan van der Crabben , Bass La Petite Bande Leitung: Sigiswald Kuijken

07.00 Uhr
Die Nachrichten

07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
Nachrichten

07.50 Uhr
Kulturpresseschau

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Die Nachrichten

08.35 Uhr
Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort Autorität ohne Armee: Kann der Papst Trump in die Schranken weisen? Von Benjamin Leven Katholische Kirche

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Die Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 45 Jahren: Proteste in Neuseeland gegen Südafrikas "Springbok Rugby Tour"

09.10 Uhr
Die neue Platte

Kammermusik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

Der neue Reaktionär: Curtis Yarvin und die Versuchung der smarten Tyrannei Von Ava Kofman Aus dem amerikanischen Englisch von Beatrice Faßbender (Wdh. v. 28.09.2025) Curtis Yarvin träumt vom Ende der Demokratie und einem amerikanischen Autokraten. Seine autoritären Ideen treffen den Nerv einer erschöpften Zeit und begeistern rechte Eliten, wie Tech-Milliardär Peter Thiel oder US-Vizepräsident J.D. Vance. In den schattigen Zwischenzonen des Internets, wo Silicon-Valley-Idealismus auf postdemokratischen Zynismus trifft, hat sich ein Denker etabliert, der wie kaum ein anderer den Zeitgeist der rechten Intelligenzija prägt - Curtis Yarvin, dessen Karriere unter dem Pseudonym Mencius Moldbug begann. Yarvin ist kein Faschist, kein Populist, kein einfacher Ideologe - er ist ein Systemingenieur des Autoritären. Sein Vorschlag: Die liberale Demokratie sei ein irreparabler Codefehler - langsam, korrupt, uneffektiv. Was es brauche, sei ein "CEO-Monarch", der ein Land wie ein Start-up regiert. Der Bürger? Kein Mitbestimmer mehr, sondern Kunde mit Kündigungsrecht. Wählen könne man zwar noch, indem man umzieht in einen anderen souveränen Kleinststaat. Die Zeit der großen Nationen ist für Yarvin nämlich vorbei. Was wie Science-Fiction klingt, ist längst politischer Wirkstoff: Seine Ideen durchdringen Netzwerke um Peter Thiel, J.D. Vance, Marc Andreessen - Männer mit Macht, Geld und einem Hunger nach Ordnung. Dabei funktioniert Yarvins Theorie nicht nur als radikales Staatsmodell, sondern als ästhetisches Angebot: Es ist das Versprechen, jenseits der liberalen Langeweile etwas Großes, Reines, Starkes zu denken - autoritär, aber intelligent. Seine Leser sind junge Männer, ironisch gebildet, moralisch müde, süchtig nach Struktur. Dass er damit heute Einlass zu Empfängen der Macht erhält - in Washington, bei der Biennale, in Thiels Wohnzimmer - , ist kein Unfall. Es ist das leise Klirren einer kommenden Ordnung, die keine Massen mobilisieren muss, sondern ein paar reiche Männer und ein bisschen Code. Ava Kofman ist staff writer bei "The New Yorker". Zuvor arbeitete sie als investigative Reporterin beim Investigativrecherchemedium ProPublica. Ihre Texte erschienen darüber hinaus in namhaften Publikationen wie "The New York Times Magazine", "Harper's Magazine", "The New York Review of Books" und "n+1". Zu ihren Auszeichnungen zählen unter anderem der "Hillman Prize for Magazine Journalism" (2023) oder im selben Jahr der "Bartlett Steele Award for Outstanding Young Journalist". Der hier vorliegende Text ist eine gekürzte Fassung ihres Essays "Curtis Yarvin's Plot Against America", erschienen im Juni 2025 im "New Yorker".

10.00 Uhr
Die Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der Evangelischen Stadtkirche in Bad Säckingen Predigt: Pfarrer Hans-Georg Ulrichs Evangelische Kirche

11.00 Uhr
Die Nachrichten

11.05 Uhr
Interview der Woche

11.30 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.00 Uhr
Nachrichten

13.00 Uhr
Die Nachrichten

13.05 Uhr
Informationen am Mittag

13.20 Uhr
WM Magazin

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

13.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Der Erziehungswissenschaftler Roland Reichenbach im Gespräch mit Marietta Schwarz Roland Reichenbach liebt es, über den Tellerrand zu schauen. Er forscht in Zürich zu Schule, Bildung, Autoritäten, gibt aber auch seit Jahrzehnten Verhandlungskurse. "Beziehungen, in denen nicht verhandelt wird, sind keine Beziehungen", sagt er.

14.00 Uhr
Nachrichten

15.00 Uhr
Die Nachrichten

15.05 Uhr
Rock et cetera

Schwebende Klänge in weiten Räumen Das New Yorker Duo Widowspeak Von Anke Behlert Charakteristisch schwebender Sound zwischen 90er-Dream Pop, 60er-Psych-Rock und Americana-Einflüssen. Seit ihrer Gründung 2010 hat sich einen festen Platz in der internationalen Indie-Szene erspielt. Im Zentrum der die New Yorker Band Widowspeak steht seit 2010 die kreative Interaktion zwischen Sängerin und Songschreiberin Molly Hamilton und dem Gitarristen Robert Earl Thomas, die größtenteils als Duo arbeiten, live aber als komplette Band spielen. Für ihr selbstbetiteltes Debütalbum bekam Widowspeak früh Aufmerksamkeit, weil ihr Song "Harsh Realm" auch in der Serie "American Horror Story" zu hören war. Über fünf weitere Alben hat die Band ihren charakteristisch-schwebenden Sound zwischen 90er-Dream Pop, 60er-Psych-Rock und Americana-Einflüssen entwickelt. Im Juni ist die neue Platte "Roses" erschienen, auf der Hamilton und Thomas ihren introspektiven Ansatz vertiefen und verstärkt auf alltägliche Beobachtungen und leise emotionale Momente setzen.

16.00 Uhr
Die Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

Buch der Woche

16.30 Uhr
Forschung aktuell - KI verstehen

KI verstehen - Der Podcast über Künstliche Intelligenz im Alltag

17.00 Uhr
Die Nachrichten

17.05 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Die Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.35 Uhr
WM aktuell

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Die Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentare und Themen der Woche

19.10 Uhr
Sport am Sonntag

20.00 Uhr
Die Nachrichten

20.05 Uhr
Feature

Ein Rennen gegen die Zeit Von Sebastian Friedrich und Gabriel Kuhn Regie: Eva Solloch NDR/SWR/Deutschlandfunk Kultur 2025 (Wdh. v. 18.07.2026, 18.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur) Rasende Autos, Männlichkeitsrituale, viel Geld und jede Menge Lärm. Und das in Zeiten des Klimawandels und steigender Gender-Sensibilität. Was ist so faszinierend an der Formel 1? Hunderttausende pilgern jedes Jahr zum Formel-1-Rennen im österreichischen Spielberg - trotz wachsender Kritik am Motorsport. Was fasziniert noch immer an dieser dröhnenden Inszenierung von Geschwindigkeit, Technik und Testosteron? Und was verrät diese Faszination über unsere Gegenwart? Die Autoren Sebastian Friedrich und Gabriel Kuhn begeben sich ins Herz der Formel-1-Welt. Zwischen Bierbänken, Campingplätzen und brüllenden Boliden sprechen sie mit Fans, Sim-Racern und Anwohner*innen. Sie diskutieren Geschwindigkeitsrausch, Männlichkeitsrituale, Kommerz und Nostalgie, und sie fragen nach der Zukunft der Formel 1 in Zeiten der Klimakrise. Dabei begegnen sie einem kommunistischen Gemeinderat, der gemeinsam mit dem Schlossherrn von Spielberg an der Spitze des Widerstands gegen den Red Bull Ring steht, und der natürlich kaum Freunde unter den Formel-1-Fans hat. Ein Radiofeature über eine Gesellschaft im Umbruch, die Sehnsucht nach einer neuen Petromaskulinität und nach dem alten Kapitalismus, als Erdöl, Geschwindigkeit und klassische Geschlechterrollen noch eine unhinterfragte ideologische Symbiose bildeten. Sebastian Friedrich, geboren 1985 in Halle (Saale), lebt als Journalist und freier Autor in Hamburg. Er arbeitet zu Themen wie der Entwicklung des Kapitalismus, Arbeitsverhältnissen, der "Neuen Rechten" und der AfD sowie zu Diskurs- und Klassenanalysen. Zu seinen Auszeichnungen gehören der CIVIS Medienpreis, der Deutsche Sozialpreis, der Willi-Bleicher-Preis, der Marler Medienpreis Menschenrechte und der Katholischen Medienpreis. Gabriel Kuhn, geboren 1972, ist ein österreichischer Autor, Übersetzer und politischer Aktivist, der sich auf anarchistische Theorie, linke Politik und soziale Bewegungen konzentriert. Er lebt seit 2007 in Schweden. Zuletzt veröffentlichte er "Die Linke in Schweden" (2021).

21.00 Uhr
Die Nachrichten

21.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2026 Wolfgang Amadeus Mozart Hornkonzert Nr. 3 KV 447, arrangiert für Streichquartett und Horn von Roland Horvath Hans Werner Henze Quattro Fantasie: Oktettsätze aus der "Kammermusik 1958" und "Adagio 1963" Franz Schubert Oktett in F-Dur, D 803 Scharoun Ensemble: Wolfram Brandl und Rachel Schmidt, Violine Micha Afkham, Viola Jakob Spahn, Violoncello Peter Riegelbauer, Kontrabass Alexander Bader, Klarinette Markus Weidmann, Fagott Premysl Vojta, Horn Aufnahme vom 1.7.2026 im Residenzschloss Ludwigsburg Am Mikrofon: Rainer Baumgärtner Hans Werner Henze zum 100. Geburtstag - das Scharoun Ensemble spielt Auszüge aus seiner wegweisenden Kammermusik. Mit Franz Schuberts großem Oktett präsentierte sich das damals frisch gegründete Scharoun Ensemble 1983 erstmals der Öffentlichkeit - bis heute ein Eckpfeiler seines Repertoires, nun auch zu erleben bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Im Mittelpunkt steht aber die Musik von Hans Werner Henze. Mit vier Oktett-Sätzen gratuliert das Scharoun Ensemble ihm zum 100. Geburtstag. Über Hölderlins Hymne "In lieblicher Bläue" komponierte Henze 1958 eine Kammermusik für Tenor, Gitarre und acht Soloinstrumente, die er Benjamin Britten widmete und mit der er sich stilistisch von der vorherrschenden Avantgarde abwandte. Das Werk ergänzte er später um ein abschließendes Adagio, mit dem die "Kammermusik 1958" insgesamt vier rein instrumentale Oktett-Werke enthält. Am 1. Juli 2026 wäre der 2012 verstorbene Komponist 100 Jahre alt geworden.

22.00 Uhr
Nachrichten

23.00 Uhr
Die Nachrichten

23.05 Uhr
Das war der Tag

23.26 Uhr
Presseschau

23.30 Uhr
Sport

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Die Nachrichten

00.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

Am Mikrofon: Malte Hennig

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Kalenderblatt

01.10 Uhr
Interview der Woche

(Wdh.)

01.35 Uhr
Hintergrund

(Wdh.)

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Sternzeit

02.07 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente (Wdh.)

02.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person (Wdh.) Nachrichten 3:00 Uhr

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Radionacht Information

04.30 Uhr
Nachrichten

04.35 Uhr
WM aktuell

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

04.40 Uhr
Radionacht Information