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Zeitfragen

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Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Mit Buchkritik

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Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Ulrike Lynn, Chemnitz Katholische Kirche

06.30 Uhr
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Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
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07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
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08.30 Uhr
Nachrichten

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Social Media-Beraterin und Poetry-Slammerin Daniela Sepehri im Gespräch mit Katrin Heise

10.00 Uhr
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Lesart

Das Literaturmagazin

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Das Musikmagazin am Vormittag

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Musiktipps

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Studio 9 - Der Tag mit ...

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13.05 Uhr
Länderreport

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
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15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.30 Uhr
Weltzeit

Moderation: Margarete Wohlan Armenien und Aserbaidschan Streit um vier armenische Dörfer Von Luise Glum Tausende Menschen demonstrieren seit Wochen und fordern den Rücktritt von Regierungschef Paschinyan. "Radio Free Europe" berichtet von Polizeigewalt und dem Einsatz von Blendgranaten gegen die Demonstranten. Die Proteste richten sich gegen die Übergabe von vier Dörfern an das Nachbarland Aserbaidschan. Sie ist Teil eines Plans zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den seit Jahrzehnten miteinander verfeindeten Nachbarn. Bis jetzt hat nur Armenien Gebiete abgegeben. Garantien dafür, dass Aserbaidschan das auch tun wird, gibt es nicht.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Zeitfragen

Kultur und Geschichte - Magazin

19.30 Uhr
Zeitfragen. Feature

Geheimdienste Otto John. Ein Verfassungsschützer verschwindet in Ost-Berlin Von Thomas Klug Am 21. Juli 1954 verschwindet der erste Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz in die DDR. Später kommt er zurück in den Westen. War er Entführungsopfer? Oder Überläufer? Der Präsident ist weg. Die Nachrichten, die am 21. Juli 1954 in den Machtzirkeln der alten Bundesrepublik kursieren, sind irritierend. Otto John, der erste Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, ist einfach verschwunden. Er wurde zuletzt in einem Hotel in West-Berlin gesehen - am 20. Juli 1954, dem Jahrestag eines Attentats auf den "Führer". Jetzt wird spekuliert: Haben ihn die Russen entführt? War es die DDR? Ist es ein Racheakt der Altnazis, die in dem Widerstandskämpfer Otto John eine Bedrohung sehen? Schließlich gehörten John und sein jüngerer Bruder zum Kreis der Attentäter auf Hitler. Oder hat John vielleicht Suizid begangen, aus Unzufriedenheit darüber, dass im Westen eben jene alten Nazis noch immer an den Hebeln der Macht sitzen? Nach drei Tagen gibt es ein Lebenszeichen von Otto John - im Rundfunk der DDR. John, so wird erklärt, sei freiwillig in die DDR übergetreten. Und so sagt er es auch selbst auf einer Pressekonferenz in Ost-Berlin. Achtzehn Monate später dagegen - zurück im Westen - erzählt er, dass er in die DDR entführt worden sei und sich befreien konnte. Ihm wird nicht geglaubt, es folgt eine Verurteilung wegen Landesverrats. Otto Johns Biografie erinnert an einen Agententhriller. Und erzählt zugleich von der personellen Kontinuität zwischen Gestapo und Bundesnachrichtendienst.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Mozartfest Würzburg Fürstensaal der Residenz Aufzeichnung vom 16.06.2024 Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento F-Dur KV 138 (125c) Leos Janácek Streichquartett Nr. 1 "Kreutzersonate" Ludwig van Beethoven Streichquartett F-Dur op. 59 Nr. 1 "Rasumowsky" Leonkoro Quartett: Jonathan Schwarz, Violine Amelie Wallner, Violine Mayu Konoe, Viola Lukas Schwarz, Violoncello

21.30 Uhr
Alte Musik

"... dass zweyer Musicis wegen Steckbrieffe von Wien angekommen" Die abenteuerliche Jugend des preußischen Hofviolinisten Franz Benda Von Bernd Heyder Ein Künstlerleben zwischen Heimat und Fremde, das Einblicke in die Sozial- und Musikwelt böhmischer und polnischer Magnaten ermöglicht. Der 17. April 1733 wurde zum Wendepunkt im Leben des Geigers Franz Benda: Da spielte er in Ruppin dem preußischen Kronprinzen Friedrich, dem späteren König Friedrich der Große, vor, der ihn sofort zu seinem Kammerviolinisten ernannte. Benda war 23 Jahre alt und hatte fortan ausgesorgt. Vorausgegangen war dem Engagement allerdings eine Odyssee, die den jungen Musiker aus Böhmen seit seinem zehnten Lebensjahr zunächst als Sänger und dann als Instrumentalisten nach Prag und Dresden führte, nach Wien und Hermannstadt, nach Breslau und Warschau. Die Autobiografie, die er 1763 verfasste, bietet Einblicke in das abenteuerliche Leben einer musikalischen Frühbegabung zwischen Kirche und Oper, Wirtshaus und Adelssalon. Kein Wunder, dass Benda nach dieser turbulenten Zeit für den Rest seines Lebens keine Ambitionen entwickelte, der preußischen Hofkapelle den Rücken zu kehren.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Hörspiel

Gegen den Tod Nach Elias Canettis "Das Buch gegen den Tod" Bearbeitung und Regie: Hans Gerd Krogmann Mit: Samuel Finzi, Ingo Hülsmann, Ulrich Noethen, Friedhelm Ptok, Mathias Lange, Tatja Seibt, Gerd Wameling, Lisa Hrdina, Max von Pufendorf, Eckhard Roelcke, Pola Szymczak Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Philipp Adelmann Dramaturgie: Stefanie Hoster Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 Länge: 58'30 Elias Canetti hat den Tod gehasst und gefürchtet. Sein Leben lang schrieb er in Notizen gegen die Begrenztheit des Lebens an. Die Aufzeichnungen blieben unvollendet, wurden aber nach seinem Tod publiziert. "Es ist wirklich mein Gefühl, dass ich dazu lebe, eine neue Gesinnung, was den Tod anlangt, zu schaffen und zu verbreiten. Es wird mir wahrscheinlich nicht gelingen, aber das ist eine andere Frage. Ich würde wollen, dass sich alle Menschen dessen bewusst sind, dass der Tod eine Gefahr ist, die sie einsickern lassen in ihre ethischen Prinzipien, in ihr moralisches Verhalten. Ich würde wollen, dass der Tod wirklich ganz entfernt wird aus dem, was akzeptiert ist ..." 1942 hatte Elias Canetti in seinem Londoner Exil mit der Arbeit an seinem unvollendeten Lebensprojekt begonnen, einem Buch, in dem er jahrzehntelang mit grimmiger Beharrlichkeit gegen den Tod anschrieb. "Wenn es ginge - ich weiß, dass es nicht geht -, würde ich den Tod abschaffen. Da das nicht möglich ist, möchte ich wenigstens alle schlechten Wirkungen, die der Tod im Leben der Menschen hat, ins Auge fassen und darüber nachdenken, wie man diesen schlechten Dingen entgegenwirken kann." Ein halbes Jahrhundert lang hat Canetti eine imponierende Fülle an Material zusammengetragen. Im Hörspiel sprechen mehrere Köpfe, ein "IchundEr", ein Historiker, ein Ungläubiger, eine Erzählerin, ein Ironiker, eine junge Frau, ein Künstler und ein Kind. Sie geben den Aufzeichnungen Canettis eine Stimme. Elias Canetti (1905-1994), als Kind spanisch-jüdischer Eltern in Rustschuk (heute: Russe, Bulgarien) geboren, wuchs vielsprachig in Bulgarien, Manchester, Lausanne, Wien, Zürich und Frankfurt auf. Er studierte in Wien Chemie, promovierte zum Dr. phil. und emigrierte 1938 nach London. Der Romancier, Essayist, Naturwissenschaftler, Kulturphilosoph und Dramatiker erhielt 1981 den Nobelpreis für Literatur. Weitere Hörspiele nach Elias Canetti: "Die Befristeten" (WDR 1966, Rundfunk der DDR 1984), "Die Blendung" (NDR/DLR Berlin/BR/ORF 2002, Hörspiel des Jahres 2002 in Österreich), "Party im Blitz" (DKultur 2005), "Briefe an Georges" (DKultur 2006), "Die Blendung" (BR/ORF 2013). Hörspiel: Dokument der Todesfeindschaft Canettis Gegen den Tod

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Neue Musik

Schwedischer Rundfunk-Sendesaal, Stockholm Aufzeichnung vom 09.12.1969 Arnold Schönberg "Pierrot lunaire" op. 21 Cathy Berberian, Stimme Lucia Negro, Klavier Per-Olof Sköld, Flöte Sölve Kingstedt, Klarinette Lennart Stove, Klarinette Paavo Pohjola, Violine Niels Heie, Viola Dan-Radu Gherghel, Violoncello Leitung: Lars-Gösta Benstorp

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Tonart

Rock Moderation: Carsten Rochow

02.00 Uhr
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03.00 Uhr
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04.00 Uhr
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