Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Die Welt ist ohne Sprache. Sprachlos würde auch, wer sie verstünde". Zum 100. Todestag von Gustav Landauer erzählt Cornelius Hell, Literaturkritiker und Übersetzer, über den Sozialisten und Anarchisten. - Gestaltung: Alexandra Mantler Gustav Landauer (1870 - 1919) war Sozialist und Anarchist und wesentlich an der Münchener Räterepublik beteiligt; nach deren Niederschlagung wurde er in der Haft ermordet. Landauer lehnte zunächst jede religiöse Begrifflichkeit ab. 1903 erschienen seine Schrift "Skepsis und Mystik" sowie seine Übersetzung der "mystischen Schriften des Mester Eckhart" aus dem Mittelhochdeutschen. Die konkrete Erscheinungsform des "kirchlichen Christentums" lehnte Landauer weiterhin ab, aber er sah Christus als "Symbol für die Gottwerdung des Menschen". Er war ein Freund Martin Bubers und beschäftigte sich auch mit seinen eigenen jüdischen Wurzeln. Vor allem aber stand er auf der Seite derer, "die leidenschaftlich nach Ruhe begehrten, aber durch nichts beruhigt werden konnten: die Ketzer, Sektierer und Mystiker".


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Irene Suchy Zauberer Merlin tritt auf und führt in einer Oper Carl Goldmarks nicht nur in die Bretagne sondern auch in die Parlamentsbibliothek, wo sich anno 1910 eine Szene der Weltmusikgeschichte abgespielt hat. Regisseur der Szene ist der Dichter Siegfried Lipiner. Es folgt eine musikalische Verbeugung zum Anbeginn der neuen japanischen Ära und eine Aufforderung an ein bewegtes Hören - die Gehört Zeitung zeigt es auf der letzten Seite im Bild.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Biologe Werner Kammel über die Wechselkröte. Teil 2: Vergessene Teiche. Gestaltung: Lothar Bodingbauer Die Wechselkröte hat ihren Namen von ihrer weiß-grün gefleckten Haut - ein Muster, das aussieht wie bei einem militärischen Tarnanzug. Wie andere heimische Krötenarten lebt sie gleichermaßen an Land wie auch im Wasser. Erkennbar sind ihre Eier in Pfützen und Tümpeln, weil sie in sogenannten Laichschnüren aneinanderhängen. Der Misserfolg bei der Fortpflanzung ist durchaus einkalkuliert. Oft trocknen die Tümpel aus, bevor sich die Kaulquappen zu fertigen Kröten entwickelt haben. Da die Wechselkröte aber bis zu 30 Jahre alt wird, ist es nicht notwendig, dass jede Eiablage auch erfolgreich sein muss. Was die Wechselkröte auf die Liste der bedrohten Arten setzt, ist das Verschwinden der Lebensräume. Es sind in unseren stark bewirtschafteten Kulturräumen oft die verlassenen Plätze, die sie nutzt. Schottergruben, deren Böden oft von Baggern oder LKW verdichtet werden - dort hält sich das Wasser, das sie braucht. Oder Rückhaltebecken in Gewerbegebieten, die angelegt werden, damit es bei Regenfällen nicht zu Überschwemmungen kommt.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Bruch

Wie Unfälle das Leben verändern (2). Gestaltung: Sabine Nikolay Man steht mitten im Leben: Ausbildung abgeschlossen, berufliche Ziele erreicht, die Kinder sind bereits in der Pubertät, das Haus ist gebaut und das neue Fitnessprogramm durchgezogen. Und dann ereignet sich ein Unfall, verunglückt eine nahe Angehörige oder gar ein Kind - und plötzlich ist alles anders: Knochen gebrochen, die Haut verletzt, ein geliebter Mensch für immer weg, die Existenz bedroht, ein Sinn verloren. Solche Einschnitte haben fatale Folgen: zum einen die körperlichen Wunden, die im besten Fall heilen - doch dazu kommen Schmerzsymptome, die oft nie wieder verschwinden, oder Traumata, die die Verletzten ständig verfolgen, Angstsymptomatik, Depression, Rückzug, Verlust von Sozialkontakten, bleibende Behinderung. Das Leben, in dem man mit beiden Beinen stand, wird fragil - und eine Kaskade von Umständen macht es oft prekär. War man versichert? Und zahlt die Versicherung? Kann man zurück in den Beruf? Wird man dort unterstützt und verstanden? Freunde oder gar Lebenspartner gehen. Sucht, Medikamentenabhängigkeit, Burn-Out und chronische Erschöpfung können die Folge sein. Wie entscheidet sich, ob man an den neuen Umständen zerbricht oder optimistisch und sogar gestärkt in die Zukunft geht? Das Radiokolleg wirft einen Blick auf moderne medizinische, physiotherapeutische und psychotherapeutische Behandlungsmethoden, und erkundet Rehakliniken, Ergotherapie und die Möglichkeiten moderner Prothesen.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Positionen in der Kunst

Carolee Schneemann, Tino Sehgal, Peng!Collective, Ed Atkins (2). Gestaltung: Thomas Mießgang, Christine Scheucher, Ina Zwerger, Nicole Dietrich Die Radiokolleg-Langzeitserie Positionen in der Kunst will Kristallisationspunkte in der Entwicklung der Kunst der letzten 50 Jahre aufzeigen: Momente, in denen sich eine neue Dringlichkeit, mediale Sensibilität oder auch politische Durchschlagskraft auf eine Weise manifestierte, die man bis dato so noch nicht gekannt hatte. Eine Kunst, die traditionelle Genres transzendiert und im intermedialen Diskurs neue ästhetische Sprachen zwischen Sinn und Sinnlosigkeit, zwischen Traum und Trauma zur Debatte stellt. Tino Sehgal - This is so contemporary Der Künstler Tino Sehgal schafft keine Gemälde, Videos, oder Skulpturen, sondern 'konstruierte Situationen', die am ehesten mit Performances verglichen werden können. Mit diesem eher sperrigen und vor allem kunstmarktfeindlichen Zugang avancierte Sehgal binnen weniger Jahre vom Geheimtipp zum Liebling der Kunstszene. 2013 wurde der studierte Choreograph bei der Kunst-Biennale in Venedig als bester Künstler mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Sehgal ist so etwas wie der "Mystery Man" der zeitgenössischen Kunst. Die Arbeiten des britisch-deutschen Künstlers sind geheimnisumwittert. Man muss dabei gewesen sein, um mitreden zu können. Film- und Fotoaufnahmen seiner Interventionen sind strikt verboten. Auch Katalogtexte verweigert der deutsch-britische Künstler. Eine leere Seite befand sich im Katalog der Documenta 13, an jener Stelle, wo eigentlich ein Begleittext zu Sehgals Beitrag stehen hätte sollen. Gestaltung: Christine Scheucher


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Primadonna, Gesangspädagogin, Mäzenin

Die Sopranistin Lilli Lehmann (2). Gestaltung: Philipp Weismann "Das Beste ist nur immer gut genug für jedes Publikum, sobald es sich um die Kunst handelt. (?) Ist es ungebildet, so muss man es mit dem Besten bekannt machen, es das Beste verstehen lassen". Das sagte - mit dem ihr eigenen Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein - die Sopranistin Lilli Lehmann (1848-1929), eine der wohl vielseitigsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Gesangskunst. Lilli Lehmann war nicht nur eine der berühmtesten Sängerinnen ihrer Zeit, sondern auch Pädagogin, Autorin, Regisseurin, Intendantin und Mäzenin. Geboren wurde sie im Revolutionsjahr 1848 in Würzburg als Tochter eines Sängerehepaars. Von Natur aus an Kurzatmigkeit leidend und mit einer eher unscheinbaren Stimme bedacht, arbeitete sie sich mit eiserner Disziplin zur gefeierten Sopranistin empor. Nach Stationen in Prag, Danzig und Leipzig sang sie 15 Jahre an der Hofoper Berlin. Sie gastierte in den großen Opernhäusern Europas, ab 1882 regelmäßig auch in Wien, wo sie in Gustav Mahler einen Freund und Bewunderer gefunden hat. Im Laufe ihrer über 60-jährigen Karriere gestaltete sie etwa 170 Rollen in 120 Opern. "Isolde", "Fidelio", "Donna Anna" oder "Norma" waren einige ihrer bekanntesten Partien. Sie war Stammgast an der New Yorker Met und machte Richard Wagners Opern in den USA populär. Mit ihrem väterlichen Freund Wagner verband Lilli Lehmann schon 1876 eine abenteuerliche Erfahrung: Damals engagierte der Komponist die junge Sopranistin für die Uraufführung des "Ring des Nibelungen" nach Bayreuth, wo sie u.a. eine der Rheintöchter sang. Für Lilli Lehmann, die in den späten 1880er Jahren als die führende Wagner-Interpretin der Welt galt, war die Mitwirkung am Bayreuther "Ur-Ring" eine ihrer prägendsten Erlebnisse, wie sie in ihrer Autobiographie "Mein Weg" schreibt. 1902 veröffentlichte Lilli Lehmann mit "Meine Gesangskunst" ein Werk, das bis weit ins 20. Jahrhundert zu den einflussreichsten gesangspädagogischen Schriften zählte. Darin beschreibt sie die Physiologie des Singens u.a. anhand verschiedener Grafiken. Um die Jahrhundertwende ließ Lilli Lehmann für sich und ihren Mann, den Tenor Paul Kalisch, eine Villa in Scharfling am Mondsee errichten. Das Haus im Salzkammergut-Stil existiert bis heute. Im 30 Kilometer entfernten Salzburg fand die Künstlerin gegen Ende ihrer Laufbahn eine ideale Wirkungsstätte und widmete sich intensiv der Beschäftigung mit Mozart. "Mozart ist meine musikalische Heimat", sagte sie einmal. Bei den "Salzburger Musikfesten", einer Art Vorläufer der Festspiele, trat sie als Sängerin, Regisseurin, und künstlerische Leiterin in Erscheinung. Lilli Lehmann, die nicht mit der Sopranistin Lotte Lehmann verwandt ist, trug mit ihren großzügigen Spenden entscheidend zum Bau des Mozarteums bei, weshalb sie auch "Mutter des Mozarteums" genannt wurde. Am Mozarteum gründete sie 1916 die "Gesangskurse", aus denen später die Internationale Sommerakademie Mozarteum hervorging. Bis 1928, ein Jahr vor ihrem Tod, gab sie dort jeden Sommer Unterricht.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Vor 50 Jahren: Live-Aufnahmen von 1969 aus der Wiener Staatsoper. Ausschnitte aus "Dalibor" von Friedrich Smetana, "Simon Boccanegra" von Giuseppe Verdi, "Iphigenie auf Tauris" von Christoph Willibald Gluck, "Arabella" von Richard Strauss u.a. Gestaltung: Michael Blees. Vier Jahre hatte die Strauss'sche "Arabella" im Repertoire der Wiener Staatsoper gefehlt, als 1969 die Rudolf Hartmann-Inszenierung neu einstudiert wurde - ausnahmsweise einmal nicht mit Lisa Della Casa, der "Arabellissima" jener Zeit, sondern mit der nicht minder damenhaft eleganten Claire Watson in der Titelrolle - und mit Eberhard Waechter, der sich damals im Mai erstmals dem Wiener Publikum als Mandryka vorgestellt hat. Schon früher in jenem Jahr, im März 1969, hatte man den beliebten und gefeierten Wiener Bariton gemeinsam mit Nicolai Ghiaurov und Gudula Janowitz im ersten "Simon Boccanegra" der Staatsoper seit der Wiedereröffnung erleben können. Die Verdi-Oper ist in jener Zeit im deutschen Sprachraum eher selten gespielt worden, ähnlich wie zwei weitere Werke, die damals in Neuproduktionen der Staatsoper über die Bühne gegangen sind: Smetanas "Dalibor" (u.a. mit dem Schwestern-Duo Leonie und Lotte Rysanek) und Glucks "Iphigenie auf Tauris" (u.a. mit Sena Jurinac und Waldemar Kmentt).


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Der Report der Magd" von Margaret Atwood (aus dem Englischen von Helga Pfetsch). Es liest Dorothee Hartinger. Gestaltung: Julia Zarbach Die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben: Christliche Fanatiker haben in den USA den totalitären Gottesstaat Gilead gegründet, in dem gebärfähige Frauen versklavt werden. Sie sollen kinderlosen Ehepaaren der Elite zu Nachwuchs zu verhelfen. Die Ich-Erzählerin, die Dienerin Desfred, besitzt etwas, was ihr jedoch alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können: einen kritischen Blick und die Hoffnung auf ein Entkommen. Margaret Atwoods "Report der Magd" aus dem Jahre 1985 wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation und von Volker Schlöndorff unter dem Titel "Die Geschichte der Dienerin" verfilmt. Die Serienadaption "The Handmaid's Tale" wurde ab 2017 realisiert, ist vielfach ausgezeichnet worden und machte Atwoods Buch erneut zum Bestseller. Margaret Atwood wurde 1939 in Ottawa geboren und ist eine der bekanntesten Autorinnen Kanadas. Bis heute zeigt Atwood immer wieder ein waches Gespür für gefährliche Entwicklungen und Strömungen in der Politik. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer. Barocke Triosonaten zum Neuentdecken. Es ist bemerkenswert, dass es immer mehr Aufnahmen von Musik für Blockflöte gibt - und die meisten davon musikalische Entdeckungen darstellen. Das gilt auch für die erste Einspielung des jungen Ensembles "TR!JO". Dabei findet sich auf dieser CD gerade eine Originalkomposition für die Besetzung Blockflöte, Viola da Gamba und Basso continuo, von Georg Philipp Telemann. Daneben aber überzeugen Adaptierungen von Johann Sebastian Bach, Johann Christoph Pepusch oder Carl Philipp Emanuel Bach. Ein wunderbarer Klang des Ensembles, der die Entstehungszeit dieser Kompositionen ins Heute holt. Und große Freude bereitet!


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Adám Fischer; Ziyu He, Violine. Franz Schubert: Ouvertüre zur Oper "Fierrabras" D 796 * Béla Bartók: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112 * Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie D-Dur KV 504, "Prager Symphonie" (aufgenommen am 9. April 2017 im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Ein Tablett pro Bett. Von Streichkäse als Abendessen, Diätvorgaben und Warmhaltewägen Für manch einen Patienten sind die Mahlzeiten wohl Fixpunkte eines Krankenhausaufenthaltes und Höhepunkte des Tages. Doch ihr Ruf ist schlecht: Krankenhausspeisen gelten als altmodisch, zerkocht oder geschmacklos. Zu Unrecht? Spitalsküchen müssen hygienische und ernährungsphysiologische Ansprüche erfüllen und gleichzeitig günstig kochen. Ein Lokalaugenschein zwischen Spitalsküchen und Servierwägen. Nach der Sendung ist die Meinung der Hörerinnen und Hörer gefragt. Ist Krankenhauskost Ihrer Meinung nach zeitgerecht? Welche Kritikpunkte sehen Sie? Welche guten Seiten? Welche Ansprüche stellen Patientinnen und Patienten heute an Spitalskost? Unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 können Sie uns eine Stunde lang Ihre Erfahrungen mitteilen. Oder Sie schreiben uns an moment@orf.at ein Mail. Gestaltung: Johanna Steiner


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Vom Lachen, Weinen und Fürchten Rudi denkt über seine Gefühle nach: Wie kommt es, dass er an manchen Tagen der fröhlichste Hund im Funkhaus ist und sich an anderen Tagen tieftraurig in sein Körberl verkriecht? Wie kann er bei einem Streit mit seiner Wut umgehen? Und wie soll er sich verhalten, wenn er auf Trixi Terrier wegen ihres neuen Fahrrads neidisch ist? Das bespricht der Radiohund mit seinen jungen Gästen. Gestaltung; Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Spaziergang nach Syrakus. Auf den Spuren von Johann Gottfried Seume. Feature von Christina Höfferer "Ich bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge", war Seume überzeugt, "denn wer geht, sieht mehr, als wer fährt". 1801 verwirklichte der Schriftsteller bäuerlicher Herkunft seinen Lebenstraum und wandert mit einem fellüberzogenen Tornister zu Fuß von Grimma bei Leipzig nach Syrakus in Sizilien. Dabei lässt er sich weder von schlechtem Wetter noch von hungrigen Wölfen oder unfreundlichen Gastwirten von seinem Ziel abhalten, "an den südlichen Ufern Siziliens etwas herumzuschlendern". Der Bericht über seine neunmonatige Wanderschaft machte den Autor berühmt und ist bis heute so populär wie Goethes "Italienische Reise". Seume war jedoch kein bildungsbeflissener Reisender, sondern wollte das Land selbst in Augenschein nehmen. Sein Schreibstil ist unprätentiös und sein zuweilen kreativer Umgang mit Sprache macht die Beschreibung seines Fußmarsches, den er kokett als "Spaziergang" bezeichnet, zu einem anhaltenden Leservergnügen. Schon früh wurde jedoch bezweifelt, ob Seume wirklich so aus- und andauernd zu Fuß gegangen ist. Was er wirklich erlebt und was er mit der Freiheit des Autors dazu gedichtet hat, ist heute Gegenstand der Seume-Forschung. Klar ist jedenfalls: Der Einzelgänger, als den er sich gerne darstellte, war er ganz und gar nicht.


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Österreich klingt vielfältig. Zwei Solo-Debüts erfahrener Musiker, sowie neue Klängen aus der Orient-Szene in Tirol Pur - unverwässert, aber klar wie ein Bach, so ist die Musik von Albin Paulus, dem Maultrommel-Virtuosen, der auch noch Dudelsack sowie diverse Flöten und Klarinetten spielen kann. Paulus´ Solo-CD "pur" kommt ohne Overdubs aus, und manchmal fragt man sich wirklich, wie er die zwei- und dreistimmigen Stücke zuwege bringt. Ebenso echt ist Clemens Sainitzers Solo-Debüt: "All sounds created with the cello" steht stolz am Cover. Sainitzer hat ein Jahr lang jeden Sonntag ein Stück komponiert; ein reicher Fundus, aus dem sich einiges auf "Solo #1" findet. Den erfahrenen Freistil-Solisten Paulus und Saintzer werden in dieser Sendung neue Klänge aus Tirol zur Seite gestellt. Unter dem Motto "Echo der Vielfalt" findet zum wiederholten Male ein Konzert in Innsbruck statt, denn "in Tirol leben viele musikalische Menschen aus aller Welt und stehen für eine bereichernde, kulturelle Vielfalt," wie es im Text zur Veranstaltung heißt.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Zur Geschichte von Wiener Neustadt. Mit Gerhard Wasshuber, Publizist, Lehrbeauftragter für Drucktechnik an der Technischen Universität Graz. Gestaltung: Robert Weichinger Das Lösegeld für die Freisetzung von Richard Löwenherz verwendete der Babenberger Leopold V. auch zur Gründung von Wiener Neustadt. Die "Neue Stadt" wurde aus strategischen Gründen angelegt. Sie sollte die Ebene vor dem Semmering und dem Wechsel schützen und als Stützpunkt für Reisende auf dem Weg nach Venedig fungieren. In der Babenbergerzeit entstand eine große Burganlage, die spätere Militärakademie. Als Kaiserresidenz unter dem Habsburger Friedrich III. stieg die Neustadt im 15. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum des Heiligen Römischen Reiches auf. In der Neustädter Burg wurde Friedrichs Sohn, der spätere Kaiser Maximilian I., geboren, in Wiener Neustadt liegt Maximilian auch begraben. Mit seinem Tod verliert in der Neuzeit die Stadt ihre Stellung als Residenz. Zu den Schätzen, die sich im Stift Neukloster befinden, gehört das Hauptwerk des Regensburger Apothekers Johannes Wilhelm Weinmann. Es handelt sich um drucktechnische Kostbarkeiten von handkolorierten Kupferstichtafeln mit Pflanzendarstellungen aus der Barockzeit. Von großer Bedeutung für die Stadt erwies sich Maria Theresias Entscheidung, in der kaiserlichen Burg eine Militärakademie zu gründen. Im Zweiten Weltkrieg wurde Wiener Neustadt beinahe vollständig zerstört. Der Grund: Die Nationalsozialisten hatten in Wiener Neustadt eine Konzentration von kriegswichtiger Industrie betrieben.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Eine Bericht über die Ausgangslage vor der EU-Wahl in Frankreich Gestaltung: Clara Peterlik Vor zwei Jahren hat Emmanuel Macron die französische Präsidentschaftswahl gewonnen, unter anderem wegen seiner klar pro-europäischen Haltung. Doch seither ist bei seinem Lieblingsthema Europa wenig weitergegangen. Innenpolitische Krisen und Patzer seines Teams bestimmen seit dem Vorjahr die Debatte in Frankreich. Auch im EU-Wahlkampf stehen kaum europäische Themen, sondern die französische Innenpolitik im Mittelpunkt - unter anderem die Protestbewegung der Gelbwesten. Macrons Partei "La Republique en Marche" liegt in den Umfragen nicht etwa voran, sondern Kopf an Kopf mit Marine Le Pens rechtsextremem "Rassemblement National". Beide halten bei etwa 22 Prozent. Dahinter kommen Konservative, eine Linkspartei und die Grünen. Wer wird in Frankreich am 26. Mai die Nase vorne haben?


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wie Immun- und Nervensystem einander beeinflussen. Von Birgit Dalheimer Das Immunsystem hält uns Krankheiten vom Leib und im Idealfall gesund. Das Nervensystem ist für die Wahrnehmung und Verarbeitung aller Sinnesreize und die Reaktion darauf zuständig. Dass beide Systeme im Körper nicht völlig unabhängig voneinander agieren, ist seit längerer Zeit bekannt. Wie ihre wechselseitige Beeinflussung aber im Detail funktioniert, können Neuroimmunolog/innen erst nach und nach erklären. Auch, welche Rolle das Zusammenspiel der beiden Systeme bei der Entstehung vieler häufiger Erkrankungen spielt. Die Immuntherapie gilt seit einigen Jahren als besonders vielversprechend in der Krebsbehandlung. Jetzt prüfen Wissenschafter/innen ihre Wirksamkeit bei neurodegenerativen Erkrankungen. Allen voran: Alzheimer. Dafür brechen sie auch endgültig mit der alten Vorstellung, es gäbe eine strikte Grenze zwischen Immunsystem und Gehirn.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Céline Moinet, Oboe; Sophie Dervaux, Fagott; Maria Prinz, Klavier. Robert Schumann: Drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 94 * Carl Maria von Weber: Andante e Rondo Ungarese op. 35 (Fassung für Fagott und Klavier) * Robert Schumann: Studien für den Pedalflügel. Sechs Stücke in canonischer Form op. 56 (bearbeitet für Klavier, Violine und Violoncello von Theodor Kirchner) * Francis Poulenc: Sonate für Oboe und Klavier ("à la mémoire de Sergej Prokofjew") * Camille Saint-Saëns: Sonate für Fagott und Klavier G-Dur op. 168 * F. Poulenc: Trio für Oboe, Fagott und Klavier (aufgenommen am 3. April im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins). Präsentation: Stefanie Maderthaner Céline Moinet gewann mit 23 Jahren die prestigeträchtige Stelle der Solo-Oboistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Sophie Dervaux ist seit 2015 Solofagottistin der Wiener Philharmoniker und war zuvor Solokontrafagottistin der Berliner Philharmoniker. Beide sind gefragte Musikerinnen, für die, neben ihrer Orchestertätigkeit, die Kammermusik einen großen Stellenwert einnimmt. Gemeinsam mit der Pianistin Maria Prinz präsentieren sie nun im Gläsernen Saal ein spannendes deutsch-französisches Programm für Oboe, Fagott und Klavier. Neben Duo-Stücken von Carl Maria von Weber und Camille Saint-Saëns sowie einer Trio-Bearbeitung von Robert Schumanns "Studien für den Pedalflügel. Sechs Stücke in canonischer Form" steht mit Francis Poulencs "Trio für Oboe, Fagott und Klavier" ein Originalstück für diese seltene Besetzung auf dem Programm. Als Francis Poulenc 1926 das Trio komponierte, war die Wahl der Instrumente eine Art Befreiung. Seit einem Jahrhundert herrschte eine Art Vorherrschaft von Streicher-Klavier-Kombinationen in der Kammermusik vor, und ein Klaviertrio mit zwei Holzbläsern war praktisch seit der Klassik nicht mehr geschrieben worden. Poulenc, der eine besondere Neigung zur Holzbläser-Kammermusik hatte, schaffte es gekonnt und einfallsreich, die klangliche Balance zwischen den Instrumenten zu wahren. (Wiener Musikverein)


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Der Bruch. Wie Unfälle das Leben verändern (2). Gestaltung: Sabine Nikolay Positionen in der Kunst. Carolee Schneemann, Tino Sehgal, Peng!Collective, Ed Atkins (2). Gestaltung: Thomas Mießgang, Christine Scheucher, Ina Zwerger, Nicole Dietrich Primadonna, Gesangspädagogin, Mäzenin. Die Sopranistin Lilli Lehmann (2). Gestaltung: Philipp Weismann


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Neue Musik aus Irland (2). Musik zu Werner Herzogs "Fitzcarraldo". Gestaltung: Rainer Elstner New Music Dublin ist das bedeutendste Festival zeitgenössischer Musik in Irland. Es fand heuer Ende Februar statt, an vier Tagen waren 22 Uraufführungen zu erleben. Das 2013 erstmals durchgeführte Festival wird vom irischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk RTÉ veranstaltet, gemeinsam mit der National Concert Hall und dem Contemporary Music Centre (mit dessen Unterstützung diese Sendung entstanden ist). Der Ire David Fennessy stellte sein Werk "Conquest of the Useless" vor. Die Komposition wurde von Werner Herzogs Film "Fitzcarraldo" inspiriert. Die Uraufführung mit Fennessy als Gitarren-Solisten hätte schon 2018 stattfinden sollen, musste aber auf Grund von Wetterkapriolen auf das heurige Jahr verschoben werden.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Scheidle Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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