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Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

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Gedanken für den Tag

"Götterfunken und Schicksalsklang". Himmlisches und Irdisches bei Ludwig van Beethoven findet Michael Krassnitzer, Journalist und Musikliebhaber, in der Woche zum Ö1-Beethoventag. - Gestaltung: Alexandra Mantler Im Werk Ludwig van Beethovens, dessen Geburtstag sich 2020 im Dezember zum 250. Mal jährt, manifestieren sich höchst gegensätzliche geistige Strömungen. In der "Missa Solemnis", einer der berühmtesten Messen der abendländischen Musik, macht der Komponist die Ohnmacht des Menschen gegenüber der göttlichen Allmacht auf überwältigende Weise erfahrbar. Zugleich war Beethoven geprägt von der Französischen Revolution mit ihrem Ruf nach "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" und ein glühender Anhänger der Aufklärung, in welcher der Mensch die höchste Instanz darstellt. Wie auch immer er diese Gegensätze für sich unter einen Hut gebracht haben mag - Beethovens Wirken spiegelt eine Epoche wider, in der um das Verhältnis zwischen Mensch und Gott erbittert gerungen wurde, gesellschaftlich und individuell. In der Woche zum "Ö1-Beethoventag" am 1. Februar macht sich der Journalist und Musikliebhaber Michael Krassnitzer "Gedanken für den Tag" über Himmlisches und Irdisches bei Ludwig van Beethoven.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

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Schon gehört?

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08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

mit Christoph Wagner-Trenkwitz. Großbritannien, ein gebeuteltes Land: Der Brexit ist vollzogen, vor ihm noch der Megxit, und nun stirbt auch noch die Monty-Python-Ikone Terry Jones. Aber wir lassen nicht von unseren englischen Freundinnen und Freunden und schwelgen in ihrer, nein: unserer Musik.

08.55 Uhr
Heimspiel

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Hörbilder

Ö1 Beethoven-Tag: "Beethovens Apotheke". Die Geschichte der Brüder van Beethoven. "So werde ich nie vergessen, dass du mein Bruder bist, und ein guter Geist wird noch über dich kommen, der dich von diesen beiden Kanaillen scheidet, diese vormalige und jetzige Hure." - In dieser und ähnlicher Tonart wettert Ludwig van Beethoven gegen die Lebensgefährtin seines Bruders und deren uneheliche Tochter. Nicht zum ersten Mal. Über viele Jahre hinweg versucht der in Wien lebende eigenbrötlerische Klaviervirtuose und Tondichter mit allen möglichen Mitteln, seinen jüngeren Bruder Johann aus dieser Beziehung zu drängen. Letztlich erfolglos. Bereits der erste Versuch des großen Bruders ist in einer allzu überstürzten Heirat gemündet. Johann van Beethoven wird 1776 als jüngstes von insgesamt drei Kindern in Bonn geboren. Sein Vater ist Sänger am Hof des Kurfürsten und zum Leidwesen der Familie als notorischer Trinker stadtbekannt. Nach dessen Tod, Ende des 18. Jahrhunderts, verlässt der 20-jährige Johann seinen Heimatort in Richtung Wien, wo er sich zum Pharmazeuten ausbilden lässt. Wenige Jahre später eröffnet er seine erste eigene Apotheke in Linz. 1819 kauft er ein Anwesen im niederösterreichischen Gneixendorf, wo es im Herbst 1826 zu einer denkwürdigen Begegnung zwischen den beiden Brüdern, dem "Gutsbesitzer" und dem "Hirnbesitzer", wie sie sich einst in einem Briefwechsel nannten, kommt. Mit fatalen Folgen für den musikalischen "Hirnbesitzer". Gestaltung: Bartholomäus Bergmayr Redaktion: Elisabeth Stratka

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gäste: Amélie Niermeyer und Dorothy Khadem-Missagh. Anlässlich des heutigen Ö1-Beethoven-Tages hat Renate Burtscher zwei Künstlerinnen eingeladen, die sich aktuell besonders intensiv mit dem Komponisten beschäftigen. Amélie Niermeyer inszeniert die Urfassung des "Fidelio" an der Wiener Staatsoper, Premiere ist heute Abend! Die junge österreichische Pianistin Dorothy Khadem-Missagh, mehrfache Preisträgerin des Beethoven-Wettbewerbes in Bonn, hat das Festival Beethoven Frühling ins Leben gerufen - eine junge Initiative, die den Komponisten in sieben Konzerten an für ihn besonderen Rückzugsorten beleuchtet und damit einen unmittelbaren Zugang zu Beethoven bieten soll. Die Urfassung des "Fidelio" ist Amèlie Niermeyers bereits dritte Regiearbeit in dieser Saison in Wien: Im September 2019 hat sie Antonin Dvoraks "Rusalka" im Theater an der Wien erarbeitet und seit Anfang Dezember läuft im Theater in der Josefstadt ihre Inszenierung von Tschechows "Kirschgarten". Nach einem Regiestudium in Sydney und dem Studium der Germanistik und Theaterwissenschaften in Bonn und München, startete Niermeyer ihre Regiekarriere mit 23 Jahren am Residenztheater München. Die Stationen am Theater Dortmund, dem Schauspiel Frankfurt, dem Theater Freiburg und dem Düsseldorfer Schauspielhaus folgten. Seit 2011 leitet sie den Studiengang für Schauspiel und Regie am Mozarteum Salzburg. Seit zehn Jahren inszeniert sie auch Opern, an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, in Salzburg und Schwetzingen sowie an der Bayerischen Staatsoper München. Rossinis "Elisabetta" war die erste Arbeit für das Theater an der Wien. Geboren in Österreich, erhielt Dorothy Khadem-Missagh ihren ersten Klavierunterricht im Alter von drei Jahren und setzt die musikalische Tradition ihrer Familie in vierter Generation fort. Ihre Karriere führt sie zu renommierten Festivals und internationalen Konzertpodien in ganz Europa, Asien sowie Kanada und den USA. Als Initiatorin und künstlerische Leiterin des Festivals ruft sie zwischen 3. April und 7. Mai zum Beethoven Frühling in Niederösterreich und Wien auf. Getragen und durchgeführt von einem jungen Team wird es neben klassischen Konzerten auch neue, innovative Formate geben. Dabei beschränkt sich der Beethoven Frühling nicht auf die Aufführung von Werken seines Namensträgers. Seine Musik wird der seiner Vorläufer, Zeitgenossen und nachfolgenden Bewunderer bis in die Gegenwart gegenübergestellt. Im Rahmen der ersten Edition des Festivals treten namhafte Künstlerkolleg/innen wie Benjamin Schmid, KS Wolfgang Bankl, Brigitte Karner, Peter Somodari, Ekaterina Frolova, das Janoska Ensemble u.a. auf. Starten Sie als Ö1-Publikum unseren Beethoventag mit dem Besuch des RadioCafes in der Wiener Argentinierstraße und dem "Ö1 Klassik-Treffpunkt"!

11.35 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.40 Uhr
help - das Ö1 Konsumentenmagazin

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Le week-end

Anton Diabelli erhält erbetene, kompositorische Geschenke: Von Franz Liszt, Franz Xaver Mozart, Franz Schubert, Ignaz Moscheles und anderen. Schlussendlich auch von Ludwig van Beethoven. Es ist gut 200 Jahre her, dass ein Wiener Komponist eine Art Flaschenpost an Kollegen ausschickt. Ein Thema, das variiert werden möge. Das Thema ist vorgeblich schlicht, hat aber genug innere Raffinesse, um die Kollegenschaft auf den Plan zu rufen. Über 50 Komponisten erhalten damals diese Post von Anton Diabelli. Auf einem Notenblatt steht eine Art Walzer - damals hieß das noch ein "Deutscher" - und die Empfänger dieser Flaschenpost sind aufgefordert, eine Variation darüber zurückzuschicken. Anton Diabelli ist nicht nur Komponist, sondern auch Musikverleger, und von dieser originellen Aktion erwartet er sich eine gewinnbringende Publikation mit Stücken praktisch aller um 1820 in der Habsburger-Monarchie mehr oder weniger namhaften Komponisten. Was ihm vorschwebt, ist eine Publikation in seinem Verlagshaus mit - wie es im Originalton heißt - "50 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli". Und Diabelli scheint geachtet genug zu sein, denn die Reaktionen lassen nicht auf sich warten, die ersten Variationen trudeln ein. Ignaz Moscheles, fünfzehn Jahre jünger als Diabelli, Schüler von Salieri, Freund von Beethoven und später von Mendelssohn Bartholdy, schickt ebenso eine Variation zurück, wie Franz Xaver Wolfgang Mozart, Sohn von Wolfgang Amadeus Mozart und gefeierter Klaviervirtuose seiner Zeit. Die Crème de la Créme der 1820er Jahre ist also mit dabei und Diabellis Variationensammlung beginnt zu wachsen. Nur einer lässt sich Zeit, immerhin ist er der Star unter den zeitgenössischen Komponierenden. Jahrelang wird Kollege Diabelli auf die Lieferung von Ludwig van Beethoven zu diesem Projekt warten. Dann allerdings wird diese Lieferung alles sprengen, was vorgegeben war. Und zwar - typisch Beethoven, könnte man sagen - nicht mit einer Variation, sondern mit einem, Diabelli überraschenden, anmaßend großen Variationenzyklus. Gleich 33 Variationen schickt Beethoven an Diabelli, ein virtuosestes Konvolut, das die Vorgaben des Ursprungsprojekts mit größtmöglicher Arroganz und Kunstfertigkeit links liegen lässt. Die berühmten "Diabelli-Variationen" von Ludwig van Beethoven waren entstanden.

14.00 Uhr
Ö1 Hörspiel

"Die Konversationshefte Beethovens". Von Glauco Mauri. Übersetzung: Jörn Schnell. Mit Traugott Buhre, Helmut Berger, Dietrich Mattausch, Ernst Jacobi, Josef Dahmen u.a. Ton: Karl-Otto Bremer, Eva-Maria Polter und Elke Kellermann. Musik: Peter Zwetkoff. Bearbeitung und Regie: Otto Düben (NDR/HR 1983) Als Beethoven am 26. März 1827 starb, hinterließ er rund vierhundert Konversationshefte, die dem tauben Komponisten zur Verständigung gedient hatten. 136 Hefte blieben erhalten, die anderen wurden von Beethovens Sekretär und späterem Biographen Anton Schindler vernichtet. Für sein Hörstück hat der italienische Schauspieler und Theaterdirektor Glauco Mauri außer Beethovens Briefen und biographischen Arbeiten vor allem diese Konversationshefte benutzt, um die letzten Lebensjahre Beethovens zu rekonstruieren. Zunehmende Taubheit, Geld- und Wohnungssorgen sowie fast unüberwindliche Schwierigkeiten im Umgang mit den ohnehin schon wenigen Menschen seiner Umgebung, vor allem mit seinem Neffen Karl, kennzeichnen die wachsende Ver- und Zerstörung des alternden Komponisten.

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Bearbeitungen und Transkriptionen Ludwig van Beethoven: a) "Fidelio" - Harmoniemusik von Wenzel Sedlak (Ensemble Nachtmusique); b) Septett op. 20 in der Bearbeitung für Trio op. 38 (Haydn Trio Eisenstadt) * Ludwig van Beeethoven/Franz Liszt: Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 92 in der Transkription für Klavier (Leonard Hokanson, Klavier) Auch Apropos Klassik steht am Ö1-Beethoven-Tag ganz im Zeichen der Werke des diesjährigen Jahresregenten. Wir machen uns auf die Suche nach eher selten gehörten Stücken - wobei es eigentlich die Besetzungen sind, die den Unterschied ausmachen. Bearbeitungen für Harmoniemusik waren der Garant für eine rasche Verbreitung von bereits erfolgreichen Stücken - auch "Fidelio" war nach der Aufführung 1814 letztendlich dieser Erfolg vergönnt. Liszt hat sich die Symphonien Beethovens für seine Virtuosenkonzerte bearbeitet und deren kompositorische Qualität damit umso mehr hervorgehoben. Und Beethoven selbst hat - durchaus mit Gespür für Geschäftssinn - sein erfolgreiches Septett bearbeitet - etwa für Klaviertrio.

16.57 Uhr
Ö1 heute

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Diagonal

Kleine Stadt, großer Geist - Diagonal Stadtporträt Bonn Eine Sendung von Ines Mitterer, Christian Scheib und Peter Waldenberger Im Jahr 1989 feierte Bonn seinen 2000. Geburtstag. Die Stadt erinnerte damit an die Errichtung eines ersten befestigten römischen Lagers am Rhein. Ein Jahr später verlor die 300.000 Einwohnerinnen zählende Stadt ihren Status als Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland an Berlin. "In Bonn kommt das Gute stets von oben" lautet ein neckischer Stadtspruch. Doch das kleine Bonn hat sich wortwörtlich "behauptet". Hier sitzen nicht nur viele Bundesbehörden und Ministerien, die UNO und börsennotierte Konzerne wie die Deutsche Post. Auch großdimensionierte und kostspielige Museen, Opern- und Festspielhäuser sind der Stadt aus der Zeit als Regierungssitz geblieben, so wie ein zarter Hauch von Weltgewandtheit. Im Dezember 2019 begann mit einem Festakt in der Bonner Oper das Beethovenjahr - man begeht, weltweit, den 250. Geburtstag dieser Lichtgestalt der Musikwelt. "Ludwig der Größte" - so nannte das Nachrichtenmagazin SPIEGEL dazu seine Titelgeschichte - lebte den größten Teil seines Lebens in Wien, doch Bonn feiert ihn freilich gebührlich wie ihren Ludwig. Im Beethoven-Haus, seinem Geburtsort, sind die Stationen seines Lebens nachzuvollziehen, und in der Bundeskunsthalle ist eine Ausstellung mit dem Titel "Welt.Bürger.Musik" zu sehen. Beethoven - im Jahr 2020 verdeckt der Genius nahezu alles, was es sonst in der einstigen Hauptstadt, irgendwo in den Weiten von Nordrhein-Westfalen noch Gehaltvolles gibt. Noch immer haben hier einige Ministerien ihren Sitz, weitere andere einen Nebenwohnsitz. Die Rheinmetropole rangiert zudem für den international bedeutsamen Reiseführer Lonely Planet auf Platz fünf einer Top Ten-Liste der "Best in Travel"-Orte. Was ist geblieben von dem zu Beethovens Zeiten liberalen Geist in Bonn? Und welcher herrscht heute in der Stadt?

19.00 Uhr
Live aus der Wiener Staatsoper - Ludwig van Beethoven: "Fidelio" (Urfassung von 1805)

Mit Jennifer Davis (Leonore), Benjamin Bruns (Florestan), Tobias Kehrer (Rocco), Thomas Johannes Mayer (Pizarro), Chen Reiss (Marcelline), Jörg Schneider (Jaquino) u.a. Chor und Orchester der Wiener Staatsoper; Dirigent: Tomá? Netopil (Live-Übertragung der Premiere aus der Wiener Staatsoper in 5.1 Surround Sound)

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Nachtbilder - Poesie und Musik

"Schneeweiß knirschen die Sterne". Von Ruth Linhart. Ergänzt um Gedichte des nachfeudalen japanischen Lyrikers Ishikawa Takuboku (1886-1912) aus dem Band "Einsamer als der Wintersturm", übersetzt von Ruth Linhart. Es lesen Pippa Galli und Michael Dangl. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser "Es schneit. / Das Dach - / in mir / von Sommerluft umschwebt - / steigt weiß / in graue Luft." Die Japanologin Ruth Linhart, geboren 1945 in Innsbruck, lebt in Wien als Autorin und Übersetzerin. Kürzlich erschien von ihr ein Band mit Lyrik des berühmten japanischen Dichters Ishikawa Takuboku, der 1912 mit nur 26 Jahren an Tuberkulose starb. Und auch Ruth Linharts in der Sendung vorgestellten eigenen Gedichte zeigen unverkennbar die jahrelange Beschäftigung mit der Formenwelt der japanischen Dichtkunst. Wir stellen ihre Lyrik jener von Ishikawa Takuboku gegenüber, der ein bedeutender Vertreter der Literatur des nachfeudalen Japan war.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

Dena DeRose und Annette Giesriegl im Studio, Raúl de Souza 2019 im Brucknerhaus Ein Powerfrauen-Duo stellen Dena DeRose und Annette Giesriegl in vielerlei Hinsicht dar: Seit über zehn Jahren sind sie als Professorin bzw. als Senior Lecturer an der Grazer Kunstuniversität für den Jazzgesangsnachwuchs zuständig. Und neben ihren individuellen Karrieren als Musikerinnen sind die beiden auch gemeinsam in diversen Besetzungen aktiv - und weltweit unterwegs, sei es in San Francisco, Kapstadt oder Kopenhagen. Stilistisch ist Sänger-Pianistin Dena DeRose, die aus Binghampton, New York, stammt, im Mainstream-Jazz angesiedelt, die Tiroler Vokalistin Annette Giesriegl vermehrt in der frei improvisierten Musik. Ihre erste gemeinsame CD "Alpenglow in Copenhagen" mit dem virtuosen dänischen Bassisten Mads Vinding ist letzten Mai erschienen, ein weiteres Album steht kurz vor der Veröffentlichung. Ines Reiger bittet das dynamische Tandem zum Gespräch und präsentiert das Konzert der 85-jährigen brasilianischen Posaunistenlegende Raúl de Souza, der am 12. Oktober 2019 mit seinem "Generations Quintet" im Brucknerhaus Linz gastierte. Außerdem: Jazzige Exegesen der Musik Ludwig van Beethovens - der Epilog zum Ö1 Beethoven-Tag. Gestaltung: Ines Reiger

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Dena DeRose und Annette Giesriegl im Studio, Raúl de Souza 2019 im Brucknerhaus; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Ein Powerfrauen-Duo stellen Dena DeRose und Annette Giesriegl in vielerlei Hinsicht dar: Seit über zehn Jahren sind sie als Professorin bzw. als Senior Lecturer an der Grazer Kunstuniversität für den Jazzgesangsnachwuchs zuständig. Und neben ihren individuellen Karrieren als Musikerinnen sind die beiden auch gemeinsam in diversen Besetzungen aktiv - und weltweit unterwegs, sei es in San Francisco, Kapstadt oder Kopenhagen. Stilistisch ist Sänger-Pianistin Dena DeRose, die aus Binghampton, New York, stammt, im Mainstream-Jazz angesiedelt, die Tiroler Vokalistin Annette Giesriegl vermehrt in der frei improvisierten Musik. Ihre erste gemeinsame CD "Alpenglow in Copenhagen" mit dem virtuosen dänischen Bassisten Mads Vinding ist letzten Mai erschienen, ein weiteres Album steht kurz vor der Veröffentlichung. Ines Reiger bittet das dynamische Tandem zum Gespräch und präsentiert das Konzert der 85-jährigen brasilianischen Posaunistenlegende Raúl de Souza, der am 12. Oktober 2019 mit seinem "Generations Quintet" im Brucknerhaus Linz gastierte. Außerdem: Jazzige Exegesen der Musik Ludwig van Beethovens - der Epilog zum Ö1 Beethoven-Tag. Gestaltung: Ines Reiger