Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Und lassen es flattern im Winde!" - Gedichte über das Haar. Es liest Markus Meyer. Gestaltung: Gudrun Hamböck und Beate Linke-Fischer Die Locken als reißende Brandung in der Liebesekstase, aber auch als Nebenbuhler, der ungestraft die Wangen der Geliebten streicheln darf; die Verführung des schwarzen und die Verwandlungen des blonden Haars im Licht von Tag und Nacht, aber auch seine Bändigung als äußeres Zeichen gesellschaftlicher Dressur; das Erotische, aber auch alltäglich Vertraute eines Körperteils, der einerseits zum Schmuck kultiviert ist, andererseits animalisches Attribut bleibt. Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe, Susanne von Bandemer, Charles Baudelaire, Stefan George, Max Dauthendey, Christian Morgenstern, Annette von Droste-Hülshoff, Elizabeth Barrett-Browning und Sarah Kirsch.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Die Schriftstellerin Barbara Frischmuth über die Schleier der Vergangenheit und ihre Auswirkungen auf das Heute Gestaltung: Ursula Burkert "Verschüttete Milch" ist der Titel des aktuellen Buches von Barbara Frischmuth, geboren 1941 in Altaussee. Der Roman erscheint Mitte März: Ein zu Literatur gewordener Rückblick auf ihre Kindertage in Altaussee während des Zweiten Weltkrieges und danach. Keine Autobiographie, aber erfüllt von erlebter und erzählter Zeitgeschichte. Im Familienhotel am Altausseer See waren Nazi-Offiziere einquartiert, Kollaborateure saßen an den Stammtischen und Widerständige mussten sich in den Wäldern verstecken. "Heil und Unheil saßen Tisch an Tisch zur Sommerfrische". Es sind verwischte Bilder und Eindrücke, Mutmaßungen und Wünsche, die Barbara Frischmuth als Kind abspeicherte und die später wieder auftauchen. Letztlich haben sie die Autorin angetrieben sich auf Spurensuche in ihrer Heimat Altaussee zu begeben. Sie geht literarisch auch der Frage nach, welche Rolle die einzelnen Familienmitglieder in Zeiten der Naziherrschaft spielten - wer war dafür, wer war dagegen und wer versuchte, sich so gut als möglich herauszuhalten? Fiktion und Realität fügen sich zu einem Puzzle einer Kindheitsgeschichte zusammen, die abrupt mit dem Eintritt in die Klosterschule endet. Immer wieder setzt sich Barbara Frischmuth neben ihrer Passion für Gärten und ihrem Hang zu poetischen Sprachbildern mit schwierigen Themen wie Krieg, Ausgrenzung und religiösem Fanatismus auseinander. Erst im Herbst wurde ihr Buch "Macht nix oder der Lauf, den die Welt nahm", das sie anlässlich des Balkankrieges geschrieben hatte und die Flucht des Mädchens "Machtnix" aus einem Lager an der Grenze schildert, nach 25 Jahren wieder neu aufgelegt. Das zeitlose Buch - eine Mischung aus Science-Fiction, Märchen und Roman - ist aktueller denn je: Krieg, Vertreibung und Flucht sind feste Bestandteile unseres Alltags geworden. In den Gedanken spricht Barbara Frischmuth, die etliche Studienjahre in der Türkei verbrachte, Türkisch, Ungarisch und Orientalistik studierte und heute wieder als freie Schriftstellerin in Altaussee lebt, u.a. über reale Grenzen, die Grenzen im Kopf und welche Streiche einem von den Erinnerungen gespielt werden können.


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Ambiente Spezial: Siebenbürgen - Europa meiner Kindheit. Eine Ö1 Studienreise mit Mercedes Echerer von Cluj zu den Salinen von Praid. Von Ursula Burkert Mit der Produktion "Rumänisches Roulette" hat sich Mercedes Echerer künstlerisch auf die Suche nach ihren eigenen Wurzeln in Siebenbürgen begeben. Im Herbst 2018 reiste sie gemeinsam mit der Ö1 Redakteurin Ursula Burkert und der Fotografin Christine de Grancy in die Heimat ihrer Mutter, die der ungarischen Minderheit in Klausenburg angehörte. Im Zuge dieser Spurensuche hat sie ihre Kindheitserinnerungen mit der Gegenwart verglichen. Viel ist nicht mehr vom "Europa ihrer Kindheit" geblieben. In der Wohnung von Mercedes Echerers Großtante in Cluj (Klausenburg) ist seit etlichen Jahren ein Rechtsanwaltsbüro untergebracht und die meisten blaugestrichenen Bauernhäuser in den ungarischen Dörfern sind verschwunden. Manches aus der Erinnerung gibt es aber auch im Siebenbürgen von heute noch, das wunderbare Essen zum Beispiel: Mamaliga, eine Art Polenta, Krautwickel, Salata de vinete (Auberginenaufstrich), Grammelpogatscherl und den herrlichen geräucherten Speck.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Berliner Philharmoniker, Dirigent: Jakub Hrusa; Frank Peter Zimmermann, Violine. Antonin Dvorak: Das goldene Spinnrad, Symphonische Dichtung op. 109 (nach einer Ballade von Karel Jaromir Erben) * Bohuslav Martinu: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 * Leos Janacek: "Taras Bulba", Rhapsodie für Orchester (aufgenommen am 11. Oktober 2018 in der Berliner Philharmonie) Frank Peter Zimmermann ist einer der bedeutendsten Geiger unserer Zeit und ein großer Bewunderer des selten gespielten Violinkonzerts Nr. 1 von Bohuslav Martinu. An diesem Abend stellt er das gleichermaßen klangvolle und expressive Werk vor. Jakub Hrusa, Chefdirigent der Bamberger Symphoniker und erstmals bei den Berliner Philharmonikern zu Gast, präsentiert zudem Dvoraks symphonische Dichtung Das goldene Spinnrad und Janaceks Rhapsodie "Taras Bulba". (Berliner Philharmoniker)


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.10 Uhr

 

 

Matinee

Berliner Philharmoniker, Dirigent: Jakub Hrusa. (aufgenommen am 11. Oktober 2018 in der Berliner Philharmonie)


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Bernhard Fellinger raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen am 23. Juni in einer öffentlichen Superchampions-Runde im Casino Bregenz um eine Ö1 Garten- und Naturreise für zwei Personen in die Normandie. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Vom geglückten Leben" - 35 Jahre Menschenbilder. Ein Rückblick. Vor 35 Jahren - im Mai 1984 - ging zum ersten Mal ein Porträt der Reihe "Menschenbilder" auf Sendung. Mehr als 1.800 Sendungen waren seither in dieser Reihe zu hören. In dieser Jubiläumssendung kommt Hubert Gaisbauer - der Begründer der Reihe - zu Wort. Er wollte damals - der Idee der "oral history" folgend - eine Sendungsform finden, in der ein Mensch und seine Lebensgeschichte im Mittelpunkt stehen. Das Radio als ein wichtiger Ort der Erinnerungen, in dem Zeitgeschichte durch persönliche Geschichten spürbar wird. "Wir müssen uns erinnern. Das ist ein Gebot der politischen Vernunft", bekannte einst ein Politiker. Eine Jubiläumssendung mit Ausschnitten aus ausgewählten Sendungen, mit den Stimmen von Astrid Lindgren, Elisabeth Kübler-Ross, Anita Lasker-Wallfisch, Erwin Chargaff, Joachim Ernst Berendt, Wolf Biermann und anderen ... Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Zu Gast im Gran Teatre del Liceu von Barcelona. Ausschnitte aus Ambroise Thomas Oper "Hamlet", mit Carlos Álvarez (Hamlet), Diana Damrau (Ophélie), Nicolas Testé (Claudius), Eve-Maud Hubeaux (Gertrude), Celso Albelo (Laerte) u.a. sowie Chor und Orchester des Gran Teatre del Liceu unter der musikalischen Leitung von Daniel Oren (aufgenommen am 7. März 2019). Gestaltung: Michael Blees.


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Vom Bösen Yishai Sarid: Monster, Roman, Kein Aber Verlag (Übersetzung: Ruth Achlama) Sibylle Berg: GRM. Brainfuck, Roman, Kiepenheuer Witsch Verlag Fernanda Melchor: Saison der Wirbelstürme, Roman, Wagenbach Verlag (Übersetzung: Angelica Ammar) Markus Krajewski, Harun Maye (Hg.): Böse Bücher, Wagenbach Verlag Gespräch mit den Herausgebern Jugendbuch des Monats


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Die französische Sängerin Zaz. Gestaltung: Nadja Kayali Liebe, Freude und gute Laune. Das wünschte sich Isabelle Geffroy alias Zaz in ihrem ersten Song "Je veux. Die Kulisse ist immer Paris, ihre Heimatstadt. Auf ihrem 2010 erschienen ersten Album dreht sich alles um die französische Hauptstadt und Zaz ist abgebildet mit einem T-Shirt "I love Paris". 2018 ist ihre vierte Studio CD erschienen: "Effet miroir". Zaz lässt sich von lateinamerikanischer Musik inspirieren. Das Motto könnte man in der ausgekoppelten Single "Que vendrá" finden: "Wenn ich mich verlaufe, dann deshalb, weil ich mich schon gefunden habe und weiß, dass ich weitermachen muss".


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17.55 Uhr

 

 

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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Mit Blick, aber ohne Brücke. Die Grenzstadt Marchegg und ihre Menschen Ein schmaler Fluss trennt in der niederösterreichischen Gemeinde Marchegg die Slowakei von Österreich. Für die Bewohner noch immer ein bisschen das Ende der Welt. Auch 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs gibt es keine Brücke auf die andere Seite. Das Grenzland der Marchauen strahlt Ruhe aus. So wie das Schloss, einst Wohnsitz der Palffys - es steht seit Jahren leer, im Sommer nisten die Störche darauf. Wenn sie im März ankommen, erwacht Marchegg aus seinem Winterschlaf. Nur langsam erschließen sich die Geheimnisse der Stadt und ihrer Menschen. In Gesprächen und auf Spaziergängen. Eine Spurensuche, die in verschiedene Zeiten und an unterschiedliche Schauplätze führt. Was hat es mit dem verschollenen Hirsch im Schlosspark auf sich? Oder mit dem aus dem Kriegsschutt geretteten Kruzifix, das Glanz in die schlichte Arbeiterkirche am Bahnhof bringt? Gestaltung: Shenja Mannstein


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Salzburger Stier 2019: Lisa Eckhart über Lust und Laster. Gestaltung: Silvia Lahner "Gebt ihr Stift, Papier und Bühne und niemand wird verletzt" - diesen Satz aus dem Repertoire von Lisa Eckhart könnte man als Anleitung zum besseren Verständnis dieser außergewöhnlichen Poetry-Slammerin, Sprachartistin und Kabarettistin verstehen. Die Lust an der scharfen Formulierung scheint der Österreicherin in die Wiege gelegt. Ironisch gibt die 26-jährige Künstlerin ihrer steirischen Herkunft die Schuld daran, dass sie Deutsch anfangs als Fremdsprache begriffen hat. Für die Kleinkunstbühne erschuf Lisa Eckhart eine extravagante Kunstfigur, eine Diva, deren atemberaubend provokantes Auftreten sich im Wortwitz ebenso widerspiegelt, wie im Outfit. Mit geistreicher Provokation spart sie auch in ihrem aktuellen Solo "Die Vorteile des Lasters" nicht, in dem sie die Bedeutung der sieben Todsünden für das 21. Jahrhundert durchdekliniert.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Klingende Vorschau auf Glatt Verkehrt 2019. Gestaltung: Johann Kneihs Akkordeonist Klaus Paier und Cellistin Asja Valcic haben sich - jede/r für sich - als innovative Instrumentalisten einen Namen gemacht. Ihr Duo hat im Laufe seines zehnjährigen Bestehens auf der Grundlage von Jazz, Tango, Musette und klassischer Kammermusik ein eigenes musikalisches Genre erschaffen. Beim Festival Glatt Verkehrt 2019 in Krems werden Paier/Valcic mit einem Programm mit dem demnächst 90-jährigen Klarinettisten Rolf Kühn und dem Perkussionisten Patrice Héral zu erleben sein. Keyboarder Clemens Wenger, bekannt als Mitglied der Jazzwerkstatt Wien und des Ensembles 5/8erl in Ehr'n, arrangiert im Rahmen eines Ö1-Kompositionsauftrags für Glatt Verkehrt Songs des Trios Schmieds Puls um Sängerin Mira Lu Kovacs für ein zehnköpfiges Ensemble, unter anderem mit der Klarinettistin Mona Matbou Riahi. Die Musiker/innen bieten dem Ö1-Radiopublikum eine akustische Vorschau auf das heurige Festival.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit. Der jüdisch-rumänische Dichter M. Blecher. Feature von Johannes Gelich Er gilt als der große Unbekannte der rumänischen Moderne: M. Blecher. Geboren 1909 im Nordosten Rumäniens, verbrachte der bereits mit 29 Jahren verstorbene Dichter den Großteil seines Erwachsenenlebens in Sanatorien. Der Sohn eines jüdischen Keramikwarenhändlers litt an Knochentuberkulose, einer Wirbelsäulenentzündung, die im fortgeschrittenen Stadium zu Knochenabbau führt. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er nahezu unbeweglich in der immergleichen Position: Er lehnte ein Brett mit schräg angeschnittenen Stützbeinen gegen die Knie, las, schrieb und aß in der gleichen Stellung, in der er auch schlief. Versorgt mit Büchern und Post von führenden Schriftstellern und Philosophen, hielt er sich so über das intellektuelle Geschehen Europas auf dem Laufenden. Auf diese Weise entstanden seine drei Prosawerke, von denen der 1936 erschienene Band "Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit" heute als Meilenstein der rumänischen literarischen Moderne gilt. In Ermangelung einer tatsächlich erlebten, ereignisreichen Wirklichkeit begeben sich Blechers Texte in immer wieder anhebenden introspektiven Gedankenströmen auf die Suche nach einer Wirklichkeit in den Erinnerungen, Empfingungen und der Sprache über den absterbenden Körper. Völlig unsentimental und mit viel Sinn für die absurde Komik des menschlichen Verfalls erforscht der Dichter mit all seinen Sinnen den eigenen Körper und das eigene Leben wie eine labile Seelenlandschaft. Damit stellt er sich in die erste Reihe moderner literarischer Seelenforscher wie Proust oder Kafka. Redaktion: Alfred Koch


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Das Meisterstück von Wynton Marsalis' Sturm- und Drangjahren. Gestaltung: Klaus Wienerroither Die Welle der jungen Traditionalisten bzw. Neobopper Anfang der 1980er Jahre ist (auch) als eine Reaktion auf die damals schon ein wenig ausgetretenen Pfade des "elektrischen" Fusion-Jazz zu verstehen. Junge Herren im Anzug beschwören den Geist des Jazz der 50er und frühen 60er Jahre. Die Galionsfigur dieser "Young Lions" ist zweifellos der aus New Orleans stammende Trompeter Wynton Marsalis, und das Meisterstück seiner Sturm- und Drangjahre dürfte sein 1985 veröffentlichtes Album "Black Codes (From the Underground)" sein. Sehr inspiriert und feurig gehen die Jungspunde hier ans Werk, sporadisch unterstützt von Altmeister Ron Carter am Bass. Besonders herausragend sind bei diesem Album die solistischen Beiträge des leider viel zu früh verstorbenen Pianisten Kenny Kirkland.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Ö1 Kunstgeschichten": "Der burgenländische Zen-Garten des japanischen Italieners Kengiro Azuma". Von Gabriele Petricek. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Seit 1959 findet im Burgenland jedes Jahr das Symposium Europäischer Bildhauer in St. Margarethen statt. Mehr als 110 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa beteiligten sich an den Symposien. Ihre Werke entstanden unmittelbar am Römersteinbruch Sankt Margarethen in Sichtweite des Neusiedler Sees. Der aus Japan stammende Bildhauer Kenjiro Azuma, der in Italien lebte und arbeitete, wo er 2016 neunzigjährig verstarb, hatte 1971 eine steinumrandete Grube mit spitz aufragenden Steinkegeln in die Hügel von St. Margareten gesetzt. "Cielo, terra e uomo" nannte er die Installation: Himmel, Erde und Mensch. Azumas meditative Arena aus modernen Menhiren inmitten der urtümlich anmutenden burgenländischen Landschaft ist für Gabriele Petricek einen Zen-Garten der ganz besonderen Art. Die Wiener Autorin würdigt in ihrem Text diesen Ort des Zusammentreffens von Landschaft und Bildender Kunst, den sie im Rahmen einer Lesung kennengelernt hatte. So entstand ein neuer Text, in dem die typisch kunstvollen Satzbauten der Autorin Gabriele Petricek auf die Kunst eines japanisch-italienischen Bildhauers treffen, der im 2. Weltkrieg als Fliegerpilot gedient hatte, und den der Corriere della Sera deshalb einen "Kamikaze als Bildhauer" nannte.


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Jana Winderen: Planktonblüte in der Arktis. Gestaltung: Susanna Niedermayr Wenn im Frühjahr in der Arktis das Meereis schmilzt und die Sonnenstrahlen immer tiefer in das Meerwasser eindringen nimmt die Konzentration des Phytoplanktons rasant zu. Als Planktonblüte wird dieses Naturschauspiel auch bezeichnet. Aus dem Weltall betrachtet erscheint das Nordpolarmeer dann mitunter wie ein prächtiges Gemälde, als hätte jemand mit schwungvollem Pinselstrich strahlende Grün- und Türkistöne in das tiefe Blau gemischt. Mit ihrem Stück "Spring Bloom in the Marginal Ice Zone" hat Jana Winderen der Planktonblüte nun einen Soundtrack gewidmet, der gleichzeitig ein Weckruf ist, denn das sensible Ökosystem gerät durch den in der Arktis besonders rasant fortschreitenden Klimawandel zusehends aus dem Gleichgewicht.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Die Fondazione Bonotto hat für das Palais du Tokyo die Ausstellung "La Voix Liberée. Poésie sonore" zusammengestellt. Die Ausstellung läuft von 21. März bis 12. Mai 2019. Einige der klangpoetischen Arbeiten sind in Radiokunst - Kunstradio zu hören. Im 20. Jahrhundert wurde die phonetische und später auch die Klangpoesie immer wieder als Akt der Emanzipation gesehen, sozusagen als Speerspitze der Avantgarden für ihren Kampf gegen Systeme, Überzeugungen und Dogmen. Was bleibt heute noch von diesen heldenhaften Kämpfen? Mythen und Legenden. Die Zeiten haben sich jedoch geändert, ebenso wie ihre Kämpfer und Kämpferinnen. Die Utopien sehen nicht mehr gleich aus. Neue Technologien sind nun in den Raum der Sprache eingedrungen, sowohl zum Vor- als auch zum Nachteil. Aber die Klangpoesie entwickelt sich mit der Zeit. Die Ausstellung "La Voix Libérée. Poésie Sonore" bietet einen Weg, frei von Nostalgie, zwischen den Stimmen der Vergangenheit und denen der Gegenwart unter anderem von Jaap Blonk, Henri Chopin, Robert Filliou, Ilse Garnier, Zuzana Husarova oder Ernst Jandl zu erforschen. Die Poesie erlaubt es uns immer noch, den Menschen in den Mittelpunkt des Lebens und der Kunst zu stellen. Als Ergebnis der mehr als einjährigen Forschungsdauer wurde die Ausstellung einem technischen Gerät gleich konzipiert, das die Klangpoesie vom Ende des zweiten Weltkrieges bis hin zu gegenwärtigen Entwicklungen durchdringt und darzustellen versucht. Und nicht nur die Möglichkeit zum vor Ort hören gibt, sondern auch über das Palais du Tokyo hinaus sendet. Wie auch im Ö1 Kunstradio.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Beate Linke-Fischer Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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