Jetzt läuft auf Ö1:

Das Ö1 Konzert

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Wir sind nicht wie Gras" - Naturgedichte aus der deutschen Moderne. Es liest Philipp Hauß. Gestaltung: Gudrun Hamböck. Wenn es bei Herbert Achternbusch "Bergsein ist unverständlich" heißt und wenn bei Gerhard Rühm sich die Büsche die Blätter raufen, sind das zwei Seiten der gleichen Medaille: blickt der Poet in die Natur, sieht er den Menschen oder gar nichts. Die Natur ist "das Andere", jenes, dem man nicht mehr angehört, seit man ihm - mit Bewusstsein ausgestattet - gegenübersteht. Andererseits bleibt der Mensch Teil der Natur, die, wie es bei Ernst Meister heißt, nichts von sich selbst weiß - außer durch uns. Der Gegenstand moderner und zeitgenössischer Naturlyrik ist daher oft nicht die Natur, sondern die Naturlyrik. Der romantischen Begeisterung steht das Gedicht ratlos (Joachim Ringelnatz) bis skeptisch gegenüber (Erich Frieds Frage was den Deutschen der Wald sei, endet mit dem Wort "erhängen"). Ausgerechnet eines der alt-ehrwürdigsten Naturgedichte lässt die Menschen die Köpfe senken, denn Sarah Kirschs Franziskus singt im "räudigen Stadtpark von Feldafing". Und Bertolt Brecht malt ein schlichtes Bild, in dem die Ödnis einer Natur, in der kein Mensch ist, nur übertroffen werden kann durch eine Natur, in der kein Mensch mehr ist.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Gibt es ein richtiges Leben im Falschen? Andreas Vitásek macht sich Gedanken Gestaltung: Ursula Burkert "Austrophobia" heißt Andreas Vitáseks aktuelles Kabarett-Programm, in dem er sich mit vielen begründeten und unbegründeten Ängsten auseinandersetzt, den Heimatbegriff abklopft und das Fremdsein im Vertrauten thematisiert. Außerdem stellt er sich dem Älterwerden und dem Junggewesensein in Wien, der Wahlheimat seines aus Tschechien stammenden Vaters. Aufgewachsen ist Vitáseks im 10. Gemeindebezirk und lernte da und später bei seinem Germanistik- und Theaterwissenschaftsstudium viele Facetten der österreichischen Seele kennen. Ein reicher Fundus für einen genauen Menschenbeobachter und Darsteller. Die Gelegenheit zum Mentalitäts-Vergleich bot sich ihm bei einem längeren Aufenthalt in Paris, wo der Kabarettist in den 1980er Jahren die Theaterschule von Jacques Lecoq besuchte. Seit 1981 arbeitet er als Kabarettist, Schauspieler und Regisseur. Seine Soloprogramme haben das österreichische Kabarett seit den 1980er Jahren konstant geprägt. Vitásek wurde dafür unter anderem mit dem Salzburger Stier, zwei Mal mit dem "Österreichischen Kabarettpreis" (2007 "My Generation", 2014 "Sekundenschlaf"), 2011 mit dem Schweizer Kabarettpreis Cornichon und 2018 mit dem Ehrenpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Seine künstlerische Laufbahn umfasst seit jeher auch die Arbeit an den Theaterbühnen, als Schauspieler und Regisseur. Andreas Vitáseks Filmkarriere begann mit Niki Lists Filmen "Malaria" und vor allem "Müllers Büro", der zu einem fulminanten Kinohit wurde. Vitasek war seither als Schauspieler in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Reisemagazin: Overtourism - Wie gehen Tourismus-Orte mit touristischem Druck um? Spanische Treppe: Sitzen verboten - Overtourism in Rom von Christina Höfferer Eine Stadt stößt an ihre Grenzen - Zwei Millionen Touristinnen und Touristen jährlich in Ceský Krumlov. Ein Lokalaugenschein von Jakob Fessler Machu Picchu - Ausverkauf oder Wertschätzung des kulturellen Erbes? Eine Reportage von Margit Atzler Rund um das Jahr 1800 tauchte das Wort "tourist" im englischen Sprachgebrauch auf, 200 Jahre später entstand der Begriff "overtourism" für ein Phänomen, das Stadtbewohner zur Verzweiflung treibt und das urbane Überleben ins Chaos abdriften lässt. Rom verzeichnete 2018 15,2 Millionen Ankünfte und 36,6 Millionen Nächtigungen, 1,1 Million mehr als 2017. Jetzt bemüht sich die römische Verwaltung, die Ströme an Menschen, die sich oft aus Billigfliegern in die Stadt ergießen, unter Kontrolle zu bringen. Auf der Spanischen Treppe ist es seit Kurzem verboten, sich hinzusetzen. Wer sich dennoch niederlässt, wird umgehend von Polizisten mittels Trillerpfeife zum Weitergehen aufgefordert. Malerisch liegt die südböhmische Stadt Ceský Krumlov an den Mäandern der Moldau. Über der Altstadt thront ein Schloss mit erhalten gebliebenen Räumlichkeiten aus dem Barock und der Renaissance. Schon der Maler Egon Schiele wusste das Stadtbild als Motiv zu schätzen. Die politische Wende 1989 veränderte Ceský Krumlov. Die einst graue, vom Verfall bedrohte Kleinstadt verwandelte sich Schritt für Schritt zu einem Besuchermagneten. Seit 1992 ist das Zentrum von Ceský Krumlov UNESCO-Weltkulturerbe. Heute wohnen rund 13.000 Menschen in der Stadt, die jährlich von mehr als zwei Millionen Tourist/innen besucht wird. Die Stadt stößt an ihre Grenzen, das weiß auch der für Tourismusfragen zuständige Vizebürgermeister Martin Hák. Ceský Krumlov sucht eine Lösung für die vielen Tagestourist/innen die mit Bussen anreisen und wenig Geld in der Stadt ausgeben. Auf künstlerische Weise setzte sich die Tschechin Katerina ?edá mit dem Overtourism in Ceský Krumlov auseinander: Sie warb um Menschen, die eigens bezahlt wurden, um die Straßen der historischen Altstadt mit "normalem Leben" auszufüllen. 2018 wurde ihr Projekt "UNES-CO" auf der Architekturbiennale in Venedig gezeigt. Machu Picchu - Die Ruinen der peruanischen Inkastadt werden von rund 1,5 Millionen Personen pro Jahr besucht. Die Reisenden landen meist auf dem kleinen Flughafen von Cusco. Nach jahrelangem Tauziehen laufen seit Beginn des Jahres die Bauarbeiten für den neuen Flughafen am Stadtrand des Andendorfes Chinchero. Noch können die Bewohner/innen von der Landwirtschaft und ihrer Handwerkskunst gerade so ihre Familien ernähren. Doch was passiert, wenn der Flughafen tatsächlich fertiggestellt wird? An wen sollen die Frauen ihre Webstücke dann verkaufen? Was bedeutet es für das ökologische und soziale Gleichgewicht der gesamten Region?


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11.00 Uhr

 

 

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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Wiener Symphoniker, Dirigent: Lorenzo Viotti; Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4 * Giuseppe Verdi: Quattro pezzi sacri (aufgenommen am 10. November im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Lorenzo Viotti zählt zu den großen, neuen internationalen Stars der Klassik-Szene. Hochdekoriert ist er bereits als Gewinner des Young Conductors Award der Salzburger Festspiele 2015, des 11. internationalen Dirigentenwettbewerbs des Orchestra de Cadaqués sowie Erster Preisträger des Dirigierwettbewerbs beim MDR Sinfonieorchester. Kürzlich übernahm der charismatische Dirigent aus der Schweiz das Gulbenkian Orchestra in Lissabon, und mit nur 29 Jahren wurde er soeben zum Chefdirigenten des Netherlands Philharmonic Orchestra und der Dutch National Opera in Amsterdam berufen. Eine Position, die er zur Saison 2021-22 antritt. Mit den Wiener Symphonikern arbeitet der Sohn des unvergessenen Marcello Viotti bereits seit seinem Debüt 2016 regemäßig zusammen: Nach einem ersten gemeinsamen, hochgelobten Musikvereins-Konzert mit Orchesterliedern Hans Pfitzners in der vergangenen Saison steht nun mit Schönbergs "Verklärter Nacht" eines der beliebtesten Werke des Komponisten auf dem Programm, das auch als ein Gipfel spätromantischer Entwicklung beschrieben wird. Kombiniert wird es hier mit Verdis "Vier geistlichen Liedern", dem letzten großen Werk des Komponisten. Sie fassen nicht nur sein Schaffen, sondern jahrhundertealte Traditionen insbesondere der italienischen Vokalmusik zusammen. (Wiener Symphoniker)


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.10 Uhr

 

 

Matinee

Wiener Symphoniker, Dirigent: Lorenzo Viotti. (aufgenommen am 10. November im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Bernhard Fellinger raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen Ende Jänner 2020 in einer öffentlichen Superchampions-Runde um eine Ö1 Genussreise für zwei Personen ins Piemont. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: [oe1.orf.at/quiz/anmeldung|Anmeldung]


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Das Weltwissen der Siebenjährigen" - Die Kindheitsforscherin Donata Elschenbroich Am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Darin ist - neben anderen Rechten - auch das Recht der Kinder auf Bildung verankert. Was sollte ein Kind in seinen ersten sieben Lebensjahren erfahren haben, was sollte es können und wissen? Womit sollte es zumindest in Berührung gekommen sein? Die Bildungsexpertin Donata Elschenbroich hat über Jahre in einer großangelegten Studie Menschen aller Schichten, jeden Alters und verschiedenster Bildungshintergründe befragt. "Weltwissen der Siebenjährigen. Wie Kinder die Welt entdecken können" heißt das Buch über ihre Forschungen, das rasch zum internationalen Bestseller wurde. Auch das "Recht auf Spiel" wird in der Kinderrechtskonvention genannt. In ihrem Band "Die Dinge. Expeditionen zu den Gegenständen des täglichen Lebens" zeigt Donata Elschenbroich, dass in den einfachen Dingen des Alltags das ganze Wissen der Welt steckt und dass die Alltagsgegenstände oft spannender sind als viele Spielzeuge. Donata Elschenbroich hat lange auf dem Gebiet der vergleichenden Kindheitsforschung gearbeitet. Mit dem Dokumentarfilmer Otto Schweitzer produzierte sie zahlreiche Filme über die frühen Erfahrungswelten von Kindern in unterschiedlichen Ländern. "Der Alltag ist für Kinder der wichtigste Bildungsort," sagt Donata Elschenbroich. "Jedes Elternhaus kann dabei zur Wunderkammer werden ..." Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Zu Gast in der Bayerischen Staatsoper in München. Ausschnitte aus "Salome" von Richard Strauss, mit Marlis Petersen (Salome), Wolfgang Koch (Jochanaan), Michaela Schuster (Herodias), Wolfgang Ablinger-Sperrhacke (Herodes), Pavol Breslik (Narraboth) u.a., sowie dem Bayerischen Staatsorchester unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko (aufgenommen am 27. Juni 2019 im Nationaltheater München im Rahmen der "Münchner Opernfestspiele 2019"). Gestaltung: Michael Blees. Die vielseitige Sopranistin Marlis Petersen hat bei den Münchner Opernfestspielen 2019 erstmals - vom Publikum gefeiert und von der Presse für ihre enorme Präsenz und Einsatzbereitschaft gewürdigt - die fordernde Rolle der Salome interpretiert; im Theater an der Wien wird sie diese Partie in einer Neuproduktion des Werkes im Jänner 2020 übernehmen.


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Nicole Dietrich Die Hölle, das sind die anderen (Jean-Paul Sartre) Sherko Fatah: Schwarzer September, Roman, Luchterhand Verlag Yannick Haenel: Halt deine Krone fest, Roman, Rowohlt Verlag (Übersetzung: Claudia Steinitz) Jackie Thomae: Brüder, Roman, Hanser Berlin Jurij Hudolin: Der Stiefsohn, Roman, Septime Verlag (Übersetzung: Daniela Kocmut) Irmgard Fuchs: In den kommenden Nächten, Roman, Kremayr Scheriau Verlag Jugendbuch des Monats


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

"Jetzt wollen wir was Hübsches singen". Erika Manns Exilkabarett "Pfeffermühle". Gestaltung: Renate Burtscher 29 Tage vor Hitlers Ernennung zum Reichskanzler gründet Erika Mann am 1. Jänner 1933 mit ihrem Bruder Klaus und der schon arrivierten Therese Giese das politisch-literarische Kabarett "Die Pfeffermühle" in München. Auf der Bühne fallen keine Namen von Personen oder Ländern, die Künstler spielen Parabeln und Gleichnisse zu den Zuständen im nationalsozialistischen Deutschland. Nach nur wenigen Wochen wird der Spielbetrieb eingestellt. Das Ensemble emigriert und tourt erfolgreich durch Europa.


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17.55 Uhr

 

 

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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Schlafmöbel, Ruhestätte, schützendes Nest Das Bett und seine unendlichen Möglichkeiten Lesen, lieben, arbeiten, träumen, traurig sein, frühstücken, Krankheiten auskurieren, Pläne schmieden - man muss nicht die nötige Bettschwere haben, um einen Tag oder ein Wochenende "horizontal" zu verbringen. Schlafen ist auch eine Option. Zum Glück sind die Zeiten des Strohsackes und der Bettgeher vorbei. Nicht für alle Menschen ist das Bett Genuss und wärmendes Nest, für viele ist es eine Stätte der Taten- oder Schlaflosigkeit. Gestaltung: Johanna Steiner und Andrea Hauer


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Severin Groebner - "Gut möglich" Gestaltung: Peter Blau "In seinem neuen Solo "Gut möglich" spielt Severin Groebner diverse Katastrophenszenarien durch. Dabei wird deutlich: Der Irrsinn entspringt nicht der Fantasie, er ist sehr real" - so urteilt der Bayerische Rundfunk über das neue Kabarettprogramm des Österreichers. Severin Groebner, am 20.10.1969 geboren, also kurz nach der Mondlandung, stellt Zukunftsfragen. Und er zitiert Georg Büchner "Meine Zukunft ist so problematisch, dass sie mich selbst zu interessieren anfängt" schrieb Büchner 1835 und zwei Jahre später war er tot. Merke: Die Beschäftigung mit der Zukunft ist ein gefährliches Geschäft. Groebner wirft eine kabarettistische Zeitmaschine an und lädt zu einer Reise ins Mögliche. Motto seines Kabarettprogramms: Bleiben wir realistisch und erwarten wir das Unmögliche.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag

Auch im Ö1-Kunstsonntag wird die "Wende" im dann bald ehemaligen "Ostblock" vor dreißig Jahren thematisiert. Anna Soucek und Dorothee Frank gestalten diesen Kunstsonntag, der ganz bewusst nicht am Tag des Berliner Mauerfalls, sondern am 30. Jahrestag des Beginns der "samtenen Revolution" in Prag in der Tschechoslowakei, also am 17. November, zu hören ist. Anna Soucek und Dorothee Frank begleiten bis 23 Uhr durch Erinnerungen an dieses Ereignis, darin eingebettet sind um 21.00 Uhr die "Milestones" mit der legendären Platte des Berliner Free Jazz Ensembles "Zentralquartett" gemeinsame mit Wolf Biermann und Pamela Biermann, und um 22.08 Uhr die Jet Lag All Stars Radio Show, die von Wien nach Ostdeutschland blickt.


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

"... paar eckige Runden drehn!" - Musik zum Mauerfall. Gestaltung: Helmut Jasbar Das Zentralquartett (früher: Synopsis) ist eine berühmte Größe des DDR-Free Jazz. Und Wolf Biermann ist: Wolf Biermann. Damit wäre alles gesagt. Die Zusammenarbeit zwischen den Musikern des Zentralquartetts und einem der größten Literaten Deutschlands wurde 2016, zum 80. Geburtstag Biermanns, im Album "... paar eckige Runden drehn!" dokumentiert. Ernst-Ludwig Petrowsky spielte das Altsaxofon, Ulrich Gumpert Klavier und Günter "Baby" Sommer Schlagzeug. Zu diesen legendären Musikern, allesamt 1973 bereits Teil der Gründungsbesetzung, gesellte sich im "Neuen Zentralquartett" anstelle von Conny Bauer der Posaunist Christof Thewes hinzu. Ob die Beteiligten trotz oder wegen des eigenartigen kommunistischen DDR-Regimes das geworden sind, was sie sind, wissen wir nicht. Das Zentralquartett wurde jedenfalls unfreiwillig von einer Diktatur mitgeformt, die die Musiker nicht verstoßen, sondern gerade mal so geduldet und milde subventioniert hat. So konnte das Ensemble eine völlig eigenständige ostdeutsche Free-Jazz-Institution werden. Sängerin Pamela Biermann bestritt zahlreiche Konzerte in Deutschland mit ihrem Mann Wolf, sie ist das weibliche Gegengewicht in diesem Ensemble. Wolf Biermann, 1936 als Sohn eines in Auschwitz ermordeten Juden in Hamburg geboren, wurde im November 1965 mit Auftritts- und Publikationsverbot belegt. Er avancierte in der Folge zu einem der radikalsten Kritiker der SED-Parteidiktatur, was seine literarischen Qualitäten nicht schmälerte. Gemeinsam lassen die fünf Musiker und die eine Musikerin Wolf Biermanns Lieder in einem völlig neuen Sound erklingen. Ein Glücksfall für die Kulturgeschichte des deutschen Jazz.


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Jet Lag All Stars Radio Show

Gedankensprünge aus der DDR-Zeit mit der Autorin, Verlegerin und Fotografin Juliane Adler. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither In ihrem Band "Vergegenwärtigungen" hat Juliane Adler in 76 Gedichten absurde, tragische und banale Situationen aus der DDR in präzise-lakonischer Alltagssprache verdichtet. Die "Jet Lag All Stars" porträtieren die seit 2003 in Österreich lebende Autorin, Verlegerin und Fotografin. Adler wurde 1947 in Schwarzenberg im Erzgebirge geboren, schreibt und fotografiert in Wien. Sie ist Mitbegründerin des Literatur- und Kunstvereins fabrik.transit. Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, präsentieren die "Jet Lag All Stars" Musik, Gespräche, Reportagen und Essays vom äußersten Rand der Woche. Die "Jet Lag All Star Radio Show" ist die Bügelfalte des Kunstsonntags.


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

curated by Anna Raimondo Die italienische Künstlerin Anna Raimondo hat im Rahmen eines Stipendiums in Buenos Aires, Argentinien mit Soundkünstlerinnen zusammengearbeitet. Daraus entstanden neue Radiokunstarbeiten für das Ö1 Kunstradio.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Scheidle Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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