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Lied- und Folkgeschichte(n)
Folksongs für Stadtmenschen Der irische Songwriter Louis Brennan Am Mikrofon: Anke Behlert (Wdh.)
Lied- und Folkgeschichte(n)
Folksongs für Stadtmenschen Der irische Songwriter Louis Brennan Am Mikrofon: Anke Behlert (Wdh.)
Klassik-Pop-et cetera
Am Mikrofon: Pianistin und Komponistin Hania Rani Der Neoklassik-Star verbindet in der eigenen Musik Klassik, Jazz, elektronische und minimalistische Elemente. Geboren 1990 in Polen, entdeckte Hania Rani bereits mit sieben Jahren ihre Begeisterung für das Klavier, ausgelöst durch ein Album mit Beethoven-Sonaten. Die Musik des deutschen Komponisten begleitet sie bis heute. Später ging Hania Rani nach Berlin, um Jazz und elektronische Musik zu studieren. Dort fand sie zu ihrem eigenen Stil, 2019 startete sie mit dem Album "Esja" international durch. Hania Rani liebt nicht nur das versunkene Spiel am Klavier, sondern auch den Austausch mit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Im Deutschlandfunk erzählt sie, warum sie Konzertbesuche nie wieder auf die lange Bank schieben möchte.
Gesichter Europas
Frankreich - Geburtenrückgang im Babyparadies Von Bettina Kaps Jahrzehntelang hatte Frankreich die höchste Geburtenrate in Europa. Familien mit drei Kindern waren durchaus üblich. International sprach man von einer "französischen Ausnahme" und diskutierte, was sich andere Länder von der Pariser Familienpolitik abschauen könnten. Aber inzwischen werden auch in Frankreich von Jahr zu Jahr weniger Kinder geboren: 2016 bekamen Frauen im Schnitt 1,9 Babys. Zehn Jahre später liegt die Quote nur noch bei 1,5. Das Land verzeichnet heute mehr Todesfälle als Geburten. Dass die Bevölkerung dennoch geringfüging wächst, ist der Zuwanderung zu verdanken. Dabei wünschen sich viele Nachwuchs. Muttersein ist in Frankreich hoch angesehen, ein traditionelles Familienbild weit verbreitet. Was hindert junge Menschen daran, Kinder zu bekommen, wer sagt heute noch deutlich "Ja" zu Kindern und was plant die Regierung? Einblicke in die französische Gesellschaft.
Hörspiel
Unser Deutschlandmärchen Hörspiel nach dem Roman von Dinçer Güçyeter Bearbeitung: Negar Foroughanfar Mit: Siir Eloglu, Mehmet Atesçi, Jale Arikan, Yasi Cetinkaya, Ercan Durmaz, Tanya Erartsin, Robert Frank, Nico Holonics, Gülüzar Mertin, Monika Oschek, Frauke Poolman, Sema Poyraz, Varol Sahin, Harald Schrott, Hasan Tasgin, Cem Sultan Ungan, Und Aylin Uyunc-Kaplan Wir danken Yüksel Pazarkaya für seine Mitwirkung Besetzung: Kathi Bonjour Komposition: Sinem Altan Musik: Sinem Altan, Begüm Tüzemen, Özgür Ersoy und Axel Maier Ton und Technik: Alexander Brennecke, Hermann Leppich und Julian Kretschel Regieassistenz: Marie Permantier Regie: Beatrix Ackers Dramaturgie: Julia Tieke Deutschlandfunk 2026 Länge: 89'26 (Ursendung) (Wdh. am 14.06.2026, Deutschlandfunk Kultur, 18.30 Uhr) Fatma ist Gastarbeiterin. Sie verdient das Geld, sie hält die Familie zusammen. Ihr Sohn Dinçer entwickelt sich zwischen Elternhaus, Ausbildung und Theater zum Autor. Und die Gesellschaft kommentiert als Chor. Fatma hat drei Kinder: Dinçer, Özgür - und ihren Mann Yilmaz. Er ist lieb, aber unfähig, die Familie zu ernähren. Also muss sie ran. In sprachgewaltigen Monologen, Szenen und Chören würdigt der Autor die Stärke der Gastarbeiterinnen in Westdeutschland. Seine Figuren erzählen ebenso emotional mitreißend wie gesellschaftspolitisch relevant, und häufig mit drastischer Lakonie - wie Fatma, als sie ihre Lage analysiert: "Es ist, wie es ist, du bist die Maschine, wenn du kaputt bist, bist du eben kaputt. Nichts zu machen." Dinçer Güçyeter, geboren 1979 in Nettetal, wurde zum Werkzeugmechaniker ausgebildet. Er ist preisgekrönter Autor und Gründer des ELIF Verlags. Sein erster Roman "Unser Deutschlandmärchen"wurde 2023 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet und ist in viele Sprachen übersetzt.
Atelier neuer Musik
Kollektiv im Klang Gamelanmusik neu gedacht Von Sophie Emilie Beha Eine Klangreise nach Bali, wo traditionelles Gamelan in zeitgenössischer Musik weiterlebt und neu interpretiert wird. Beim Gamelan handelt es sich gleichermaßen um eine Musizierweise wie um ein Instrumentarium. Dewa Alit, Wayan Sudirana in Indonesien oder der Australier Will Guthrie entwickeln heute das traditionelle Gamelan-Orchester weiter: mit neuen Instrumentierungen, polymodalen Skalen, zyklischen Formen und improvisatorischen Momenten. Immer bewegen sie sich im Dialog zwischen Tradition und Experiment. Wie verbindet Gamelanmusik Generationen, Geschlechter und musikalische Welten und welche Inspirationen bezogen auch westliche Komponierende wie Betsy Jolas oder Dieter Mack aus dieser kollektiven Praxis?
Lange Nacht
Große Bühne für großes Theater Eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater Von Robert Sollich Regie: Susanne Krings Das Wiener Burgtheater gilt als einzigartiges Kulturerbe, über dessen Aufführungen - so heißt es - sogar Taxifahrer Bescheid wissen. Das "kaiserliche Theater, das Burgtheater war für den Wiener, für den Österreicher mehr als eine bloße Bühne, auf der Schauspieler Theaterstücke spielten; es war der Mikrokosmos, der den Makrokosmos spiegelte (...). Jedes Jubiläum, jedes Begräbnis eines großen Schauspielers wurde zum Ereignis, das alle politischen Geschehnisse überschattete", formulierte es emphatisch vor einhundert Jahren Stefan Zweig, und noch in diesem Jahrhundert erklärte es ein Burgtheaterdirektor zum sakralen Ort der Kunst, ähnlich dem Louvre und den Uffizien, und verglich den Ruf dorthin mit einem Nobelpreis. Anlässlich des 250. Jahrestages seiner Erhebung zum "teutschen Nationaltheater" 1776 möchte eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater ergründen, was an diesen mythischen Erzählungen und Überhöhungen (noch) dran ist. Von Charlotte Wolter bis Gert Voss wird sie seine größten Mimen wieder auferstehen lassen, von Joseph Schreyvogel bis Claus Peymann seine berühmtesten Direktoren würdigen und von Franz Grillparzer bis Elfriede Jelinek auf die Stücke schauen, mit denen hier Theatergeschichte geschrieben wurde. Außerdem wird es darum gehen, was mit Ehrenmitgliedern des Burgtheaters nach ihrem Tod geschieht, woher eine Wiener Neigung zum Happy End rührt und warum Burgschauspieler bis vor gar nicht allzu langer Zeit nicht beklatscht werden durften.
Lange Nacht
Große Bühne für großes Theater Eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater Von Robert Sollich Regie: Susanne Krings Das Wiener Burgtheater gilt als einzigartiges Kulturerbe, über dessen Aufführungen - so heißt es - sogar Taxifahrer Bescheid wissen. Das "kaiserliche Theater, das Burgtheater war für den Wiener, für den Österreicher mehr als eine bloße Bühne, auf der Schauspieler Theaterstücke spielten; es war der Mikrokosmos, der den Makrokosmos spiegelte (...). Jedes Jubiläum, jedes Begräbnis eines großen Schauspielers wurde zum Ereignis, das alle politischen Geschehnisse überschattete", formulierte es emphatisch vor einhundert Jahren Stefan Zweig, und noch in diesem Jahrhundert erklärte es ein Burgtheaterdirektor zum sakralen Ort der Kunst, ähnlich dem Louvre und den Uffizien, und verglich den Ruf dorthin mit einem Nobelpreis. Anlässlich des 250. Jahrestages seiner Erhebung zum "teutschen Nationaltheater" 1776 möchte eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater ergründen, was an diesen mythischen Erzählungen und Überhöhungen (noch) dran ist. Von Charlotte Wolter bis Gert Voss wird sie seine größten Mimen wieder auferstehen lassen, von Joseph Schreyvogel bis Claus Peymann seine berühmtesten Direktoren würdigen und von Franz Grillparzer bis Elfriede Jelinek auf die Stücke schauen, mit denen hier Theatergeschichte geschrieben wurde. Außerdem wird es darum gehen, was mit Ehrenmitgliedern des Burgtheaters nach ihrem Tod geschieht, woher eine Wiener Neigung zum Happy End rührt und warum Burgschauspieler bis vor gar nicht allzu langer Zeit nicht beklatscht werden durften.
Klassik live
Thomas Adès Dawn. Chacony for orchestra at any distance Claude Debussy 3. Satz: Rondes de printemps aus: "Images". 3 Bilder für Orchester, L 122 Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Leitung: Thomas Adès Aufnahme vom 28.6.2025 in der Philharmonie Berlin

