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Deutschlandfunk

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Die Nachrichten

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Auftakt

06.00 Uhr
Die Nachrichten

06.05 Uhr
Kommentare und Themen der Woche

06.10 Uhr
Geistliche Musik

Max Reger Wohl denen, die ohne Wandel leben Susanne Langner, Mezzosopran Ullrich Böhme an der Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig Antonín Dvorák Kyrie und Gloria aus der Messe D-Dur, op. 86 Anne Bretschneider, Sopran Christine Lichtenberg, Alt Holger Marks, Tenor Georg Witt, Bass Rundfunkchor Berlin Polyphonia Ensemble Berlin Leitung: Risto Joost Alessandro Grandi "O quam tu pulchra es". Geistliches Konzert für 3 Singstimmen und Basso continuo Massimo Altieri, Tenor Massimo Lombardi, Tenor Guglielmo Buonsanti, Bass I Disinvolti Johann Sebastian Bach "Ich geh und suche mit Verlangen". Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis, BWV 49 Miriam Feuersinger, Sopran Klaus Mertens, Bass Ensemble der "Bachkantaten in Vorarlberg"

07.00 Uhr
Die Nachrichten

07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
Nachrichten

07.50 Uhr
Kulturpresseschau

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Die Nachrichten

08.35 Uhr
Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort Heilen und Halten Medizin und Militärseelsorge Von Pfarrer Markus Bräuer Evangelische Kirche

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Die Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Schauspieler Klaus Kinski geboren

09.10 Uhr
Die neue Platte

Vokalmusik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

Das Recht der Stärkeren - Wie das Leistungsprinzip den Sozialstaat zu verändern droht Von Lea De Gregorio Der Sozialstaat unter Druck: Kürzungen bei Gesundheit, Pflege und Inklusion folgen einer alten Logik - der Macht des Stärkeren. Woher kommt dieses Denken, und welche Gesellschaft entsteht, wenn Leistungsfähigkeit über Teilhabe entscheidet? Menschen sollen mehr arbeiten. Alle müssen vermeintlich mitwirken, um die Wirtschaft voranzubringen. Zugleich sollen die Gelder, die einmal in Gesundheit, Pflege und Inklusion geflossen sind, künftig gekürzt werden. Diejenigen, die in der Gesellschaft als schwach gelten, zurückstecken. Dahinter verbirgt sich eine alte Logik: die Macht des Stärkeren. Eine Macht, die heute, so scheint es, einige als selbstverständliches Recht ansehen. Dieses vermeintliche Recht hat Wurzeln in der Antike. Es findet sich bei Platon, führte später zu beispielloser Vernichtung. Es kommt in verschiedenen Formen immer wieder auf. Was ist das für eine Gesellschaft, in der die Starken, womit wir häufig meinen: die Gesunden, Angepassten, Unversehrten, überlegen sein sollen? Und vor allem: Wollen wir heute in solch einer Gesellschaft leben? Lea De Gregorio ist Schriftstellerin und Journalistin und lebt in Berlin. Sie hat Kulturwissenschaft und Philosophie studiert und schreibt über Macht, Diskriminierung und andere gesellschaftspolitischen Themen. Ihre Texte erscheinen unter anderem bei Deutschlandradio, in der taz und der ZEIT. 2024 erschien ihr Buch "Unter Verrückten sagt man du", eine Psychiatrie- und Gesellschaftskritik, bei Suhrkamp.

10.00 Uhr
Die Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche Unsere Frau in Bruchsal Zelebrant: Pfarrer Johannes Mette Katholische Kirche

11.00 Uhr
Die Nachrichten

11.05 Uhr
Interview der Woche

11.30 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.00 Uhr
Nachrichten

13.00 Uhr
Die Nachrichten

13.05 Uhr
Informationen am Mittag

13.25 Uhr
Sport

13.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Die Literaturwissenschaftlerin Juliane Vogel im Gespräch mit Florian Felix Weyh Welche Rolle spielt die Schere in der Literaturgeschichte? Was bedeutet es, Auftritte zu absolvieren? Für ihren unkonventioneller Blick auf Kulturpraktiken erhielt Juliane Vogel 2020 den Leibniz-Preis. Sie spürt neugierig Weltzusammenhänge auf.

14.00 Uhr
Nachrichten

15.00 Uhr
Die Nachrichten

15.05 Uhr
Rock et cetera

Meisterbäcker, Miesepeter, Mittelmeerpoeten Italiens wahre Musikhelden Von Giordana Marsilio und Fabian Elsäßer Nicht nur Pasta und Pizza: Die italienische Musikszene hat mehr zu als die wenigen altbekannten Stars. Italiener schütteln gerne mit dem Kopf, wenn sie erfahren, welche Musiker aus ihrem Land in Deutschland am bekanntesten sind. Eros Ramazotti, Zucchero, Gianna Nannini, eventuell noch Måneskin. Aber wieso nicht Fabrizio de André, der als einer der größten Cantautori aller Zeiten gilt? Der Genua ein Denkmal schuf, indem er ein Album komplett im Dialekt der Hafenstadt aufnahm? Oder dem genial-sensiblen Lucio Battisti, der ab den späten 70ern weder auftrat noch Interviews gab? Dessen Gesamtwerk aber ebenso vielschichtig wie erfolgreich war. Auch die Premiata Forneria Marconi - Die preisgekrönte Bäckerei Marconi - kennen hierzulande allenfalls ein paar Progrock-Experten. Mit Unterstützung seiner römischen Kollegin Giordana Marsilio füllt Fabian Elsäßer in dieser Sendung musikalische Wissenslücken - auch seine eigenen.

16.00 Uhr
Die Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

Buch der Woche

16.30 Uhr
Forschung aktuell - KI verstehen

KI verstehen - Der Podcast über Künstliche Intelligenz im Alltag

17.00 Uhr
Die Nachrichten

17.05 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Die Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.35 Uhr
Sport

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Die Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentare und Themen der Woche

19.10 Uhr
Sport am Sonntag

20.00 Uhr
Die Nachrichten

20.05 Uhr
Feature

Lillo Mein Großvater, der Faschismus, Italien und ich Von Livia Valensise Regie: Stella Luncke mit Livia Valensise Dramaturgie: Julia Illmer Deutschlandfunk 2026 (Wdh. v. 17.10.2026, 18.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur) Jahrzehntelang engagierte sich mein Großvater für die neofaschistische Partei Italiens. Nach seinem Tod begebe ich mich auf Spurensuche, will seinen Lebensweg und den Aufstieg der Rechten in Italien besser verstehen. "Avere il sole in tasca" - Die Sonne in der Manteltasche tragen. Diesen Spruch verbinde ich mit meinem Großvater. Die Falten an seinem Hals, seine ruhige Art zu sprechen. Und die Büste des italienischen Diktators Benito Mussolini in seinem Bücherregal. 26 Jahre saß mein Großvater für die neofaschistische Partei Italiens im Parlament. Um die Jahrtausendwende starb er. Jetzt, wo auch meine Großmutter tot ist, tauchen alte Fotos und Erinnerungen auf. Und mir, der Enkelin, stellen sich alte Frage neu: Wie wurde aus meinem Großvater ein überzeugter Faschist? Das Thema sei zu komplex, heißt es in der Familie. Doch dann reden mein Vater und seine Geschwister dennoch: über ihren Vater, die Geschichte Italiens und den Aufstieg der Rechten in Italien. Livia Valensise, geboren 1989 in Rom, Drehbuchautorin, studierte an der deutschen Film- und Fernsehakademie DFFB. Ihr Hörspiel "Fiktive Gelände" (Deutschlandfunk Kultur 2023) war für den max15-Preis nominiert. "Lillo" ist ihr erstes Radio-Feature. Mit zwei weiteren Autorinnen gründete sie das Kollektiv Fieber.

21.00 Uhr
Die Nachrichten

21.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

Musikfest Bremen 2026 "Lighten mine eyes" - Psalmen, Lieder und "Harp Consorts" von William Lawes Près de votre oreille Leitung: Robin Pharo, Viola da gamba Mitschnitt vom 27.8.2026 aus der Alten Rheder Kirche, Rhede Am Mikrofon: Hannah Bernitt Die subtile Vokal- und Instrumentalmusik von William Lawes: eine Art "Missing Link" zwischen William Byrd und Henry Purcell William Lawes war im 17. Jahrhundert Hofkomponist unter dem englischen König Charles I. Damals geschätzt für seine Consort-Musiken für Gambenensemble, verblasste sein Ruhm schnell nach seinem Tod im Jahr 1645. Das Vokal- und Instrumentalensemble Près de votre oreille bringt den Komponisten entsprechend dem Ensemblenamen "nah an Ihr Ohr" und verdeutlicht, dass Lawes' Werke heute häufiger gespielt werden sollten. Also, Ohren auf für Lawes' harmonische Einfälle und die auffallende Expressivität seiner Musik.

22.00 Uhr
Nachrichten

23.00 Uhr
Die Nachrichten

23.05 Uhr
Das war der Tag

23.26 Uhr
Presseschau

23.30 Uhr
Sportgespräch

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Die Nachrichten

00.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage (Wdh.)

01.00 Uhr
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01.10 Uhr
Interview der Woche

(Wdh.)

01.35 Uhr
Hintergrund

(Wdh.)

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Kulturfragen

Debatten und Dokumente (Wdh.)

02.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person (Wdh.) Nachrichten 3:00 Uhr

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Radionacht Information

Nachrichten um 4:30 Uhr