Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2436 Hörer

06.00 Uhr

 

 

Frühjournal

269 Hörer

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2436 Hörer

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

von Johanna Schwanberg, Leiterin des Dommuseums Wien. "Meister der Oberfläche" - Zum 30. Todestag von Andy Warhol. Gestaltung: Alexandra Mantler Er wollte Bilder schaffen, die die Popularität von "Bluejeans" erreichen. Und er wollte so unsterblich werden wie seine Bildsujets Marilyn Monroe oder Coca Cola. Dem Sohn slowakischer Einwanderer mit dem ursprünglichen Namen Andrew Warhola gelang der amerikanische Traum: Vom schüchternen Werbegraphiker aus Pittsburgh avancierte er zum Superstar und "Papst der Popkultur". 30 Jahre nach seinem Tod ist Andy Warhol als Gründer der "Factory" gefragter denn je: Weil er die Konsumkultur und den Starkult des 20. Jahrhunderts auf unvergleichliche Weise zum Thema von Kunst machte. Zugleich wird erst durch die zeitliche Distanz sichtbar, wie viele philosophische und religiöse Fragen der "Meister der Oberfläche" in seiner Kunst aufgeworfen hat. Die "Gedanken für den Tag" spüren dem Mythos Warhol anlässlich seines runden Todestags nach. Sie beleuchten legendäre Highlights genauso wie weniger bekannte Arbeiten aus dem Spätwerk, in dem Tod und Vergänglichkeit eine immer zentralere Rolle spielen.

177 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell

733 Hörer

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2436 Hörer

07.52 Uhr

 

 

Leporello

241 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)

485 Hörer

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Helmut Jasbar

1287 Hörer

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Beruhigendes Grün - gesunde Atemluft. Die Umweltberaterin Manuela Lanzinger über Zimmerpflanzen und ihre Wirkung auf das Raumklima. Teil 4: Vom Regenwald ins Wohnzimmer. Gestaltung: Thomas Thaler Zimmerpflanzen wirken sich sehr positiv auf unser Wohlbefinden in geschlossenen Räumen aus. Das gilt für Wohnungen und Büros, würde aber etwa auch in Klassenzimmern zutreffen. Ein Großteil der Wirkung beruht dabei alleine auf dem Vorhandensein von Pflanzen. Grün wirkt entspannend und beruhigend, die Effekte sind in vielen unterschiedlichen Studien nachgewiesen. Zimmerpflanzen haben aber auch sehr direkte Effekte auf die Atemluft, die besonders im Winter spürbar sind. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit, binden Staub, und können in geringem Maß auch direkt Schadstoffe abbauen. Bei genügend Sonnenlicht produzieren sie auch mehr Sauerstoff als sie selbst wieder veratmen. Wichtig ist die richtige Auswahl der Zimmerpflanzen. Der entscheidende Faktor ist das am jeweiligen Ort vorhandene Licht. Wird der Lichtbedarf der einzelnen Arten beachtet, findet sich fast für jeden Platz die richtige Pflanze.

244 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Friede, Brot und weg mit der Autokratie!

Das russische Revolutionsjahr 1917 (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Häufig ist von der Russischen Revolution im Singular die Rede. Tatsächlich handelt es sich um einen Revolutionsprozess, dessen Wurzeln bis weit ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Damals führte eine wachsende Unzufriedenheit mit der Zarenherrschaft zur Herausbildung zahlreicher sozialdemokratischer bis radikaler Organisationen, was schließlich zur Revolution von 1905 führte. Die Zugeständnisse, die der Zar damals machte, konnten die Lage letztlich nicht beruhigen. Der Erste Weltkrieg verschärfte die Krise. "Friede, Brot und weg mit der Autokratie!" wurden die zentralen Losungen von Arbeitern und Bauern, denen sich dann auch Soldaten anschlossen. Massenstreiks im Februar 1917 führten zur Abdankung des letzten Zaren. Parallel zur bürgerlichen Provisorischen Regierung bildeten sich Arbeiter- und Soldatenräte (Sowjets). Nach einem halben Jahr der Parallel-Regierungen rissen schließlich In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober (7. bis 8. November nach altem Kalender) bewaffnete Bolschewiken die Macht an sich. Doch auch die Oktober-"Revolution", die bereits von vielen Zeitgenossen als "Putsch" der Bolschewiken bezeichnet wurde, brachte noch nicht die endgültige Entscheidung. Es folgte ein Bürgerkrieg mit Millionen Opfern. Die Sowjetunion wurde erst im Dezember 1922 gegründet.

2 Hörer

09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - "Das ABC der Finanzwelt"

D wie Deflation, E wie Euro, F wie Fremdwährungskredit und G wie Geldschöpfung (7). Gestaltung: Juliane Nagiller, Ina Zwerger Ein Phänomen, das Nationalbanken in Angst versetzt, wird unter "D" thematisiert - die Deflation. Galt lange Zeit die Hyperinflation als Schreckgespenst, warnte die Europäische Zentralbank (EZB) in den Jahren nach der Finanzkrise eindringlich vor einer Deflation. Das Sinken der Preise klingt im ersten Moment positiv, vor allem aus Sicht der Konsumenten. Doch ein deutlicher und anhaltender Rückgang des Preisniveaus kann das Wirtschaftssystem ins Straucheln bringen. Ein Beispiel dafür ist Japan. Die japanische Zentralbank druckt seit Jahren unermüdlich Geld, um die japanische Wirtschaft aus der Deflation zu holen. Doch was ist so schädlich am Sinken der Preise? Was kann man gegen das Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot tun? Und wie gefährlich ist eine anhaltende Deflation für das Wirtschaftssystem? Bei "E wie Euro" steht die gemeinsame europäische Währung im Mittelpunkt. Den Euro einführen dürfen nur Mitgliedsstaaten, die die im Vertrag von Maastricht festgeschriebenen Konvergenzkriterien erfüllen. Gemeinsam mit den Vorgaben des Stabilitäts- und Wachstumspaktes soll der Euro langfristig abgesichert werden, so die Theorie. Doch die hohe Staatsverschuldung der Mitgliedsstaaten hat die Eurozone in den letzten Jahren in Bedrängnis gebracht. Eine gemeinsame Währung bringt nicht nur Vorteile. Denn eine ungleiche wirtschaftliche Entwicklung kann nicht mehr durch das Abwerten der eigenen Währung aufgefangen werden. "F wie Fremdwährungskredit" - viele Häuslbauer kennen dieses Finanzierungsinstrument. Ursprünglich nur Unternehmen vorbehalten, wurden diese riskanten Kredite seit den 1990er-Jahren auch an Private vergeben. Fremdwährungskredite sind Spekulationsgeschäfte. Denn die in Euro vereinbarte Kreditsumme wird bei Kreditaufnahme in eine Fremdwährung wie etwa Schweizer Franken oder Japanischer Yen konvertiert. Steigt oder sinkt die gewählte Fremdwährung zum Euro, bedeutet das einen Kursgewinn oder -verlust. Hinzukommt das Risiko des Tilgungsträgers, hinter dem üblicherweise Aktien oder fondsgebundene Lebensversicherungen stehen. Wer ist verantwortlich für die leichtfertige Vergabe dieser Kredite? Hat die Finanzmarktaufsicht zu spät reagiert? Und wussten die KonsumentInnen wirklich nicht über das Risiko Bescheid? "G wie Geldschöpfung" beleuchtet den Weg von Gold und Silber zu beschriftetem Papier und von Banknoten hin zu elektronischen Buchungszeilen am Bankkonto. Die Frage lautet: Was ist Geld und wie wird es gemacht. Wie funktioniert der Prozess der Geldschöpfung? Viele glauben, dass Banken von Privatpersonen und Unternehmen Ersparnisse sammeln und diese dann als Kredite vergeben. Doch Banken brauchen für die Kreditvergabe keine Ersparnisse. In der modernen Wirtschaft entsteht Geld hauptsächlich durch die Kreditvergabe der Geschäftsbanken. Aus diesem Grund kann man auch von "Geldschöpfung aus dem Nichts" sprechen, da es für neues Geld keine physische Produktion braucht.

2 Hörer

09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Joik

Facettenreicher Gesang der Samen (4). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber Tief im Norden Europas leben die Samen. Sie sind die ursprünglichen Bewohner/innen Lapplands, einer Region nördlich des Polarkreises, das Gebiete von Schweden, Norwegen und Finnland umschließt. Heute leben in dieser Gegend sowie im nordwestlichen Russland noch rund 140.000 Samen. Die Mehrheit davon auf norwegischem Staatsgebiet. Die traditionelle Musik der Samen ist der Joik. Der Joik ist ein gutturaler Gesang, der Ähnlichkeiten mit dem hierzulande bekannten Jodeln hat und ebenso auch als Instrument der Kommunikation benützt wurde. Bis heute wird der Joik von den Samen praktiziert, um starke Gefühle zu ihrem Umfeld auszudrücken. Dieser spezielle Gesang wird einem Objekt oder Subjekt gewidmet, dem man sich nahe fühlt: das kann ein Mensch, eine bestimmte Landschaft, ein Berg oder sogar ein Rentier sein. Dabei geht es nicht um einen unterhaltenden Aspekt, sondern vielmehr um einen spirituellen, der eine persönliche Verbindung zwischen dem Sänger und dem Bejoikten herstellt. In letzter Zeit erfreut sich der Joik inner-, aber auch außerhalb der Volksgruppe der Samen immer größerer Beliebtheit. Über die Weiterentwicklung des Joiks herrscht aber durchaus Uneinigkeit: während die einen auf dem ursprünglich privaten Aspekt des Joiks beharren, sehen die anderen die Entwicklung in der öffentlichen Aufführung mit moderner Instrumentation und elektronischen Rhythmen.

1 Hörer

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

862 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Konzert am Vormittag

Alte Musik im Konzert. La Cetra, Barockorchester Basel, Dirigent: Andrea Marcon; Vokalensemble Basel; Robin Johannsen und Jenny Högström, Sopran; Silke Gäng, Mezzosopran; Francesca Ascioti, Alt; David Hansen und Kangmin Justin Kim, Countertenor; Ismael Arroniz, Bass. Georg Friedrich Händel: "Il Parnasso in festa" HWV 73 (aufgenommen am 12. November 2016 im Concertgebouw Amsterdam). Präsentation: Bernhard Trebuch

1623 Hörer

11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

856 Hörer

11.40 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Literarisches Österreich: Salzburg. "Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers". Von Stefan Zweig (75. TT am 23.02.2016). Es liest Michael Heltau. Gestaltung: Peter Zimmermann In der ab 1939 entstandenen und 1942 veröffentlichten Autobiografie "Die Welt von Gestern", blickt Stefan Zweig aus der Perspektive eines etwa Sechzigjährigen zurück auf sein Leben, oder: drei Leben, wie er in der Einleitung betont. Damit meint er seine hauptsächlich in Wien verbrachte Kindheit und Jugend, die Zeit während und nach dem Ersten Weltkrieg sowie die im Exil verlebten Jahre bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs, mit dem die Erinnerungen eines Europäers, so der Untertitel, enden. Nicht die Wichtigkeit seiner selbst habe ihn zur Niederschrift des Buches veranlasst, betont Zweig, sondern vielmehr seine Zeitzeugenschaft der beiden Weltkriege und dem damit einhergehenden Verfall der moralischen und kulturellen Werte, mit denen er aufwächst. Er verdeutlicht sein Anliegen, für eine ganze Generation zu sprechen, deren Fundament im Verlauf eines halben Jahrhunderts komplett auseinanderbricht. Primär ginge es ihm um die Rekonstruktion einer vergangenen Epoche, so Zweig.

484 Hörer

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

862 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

2689 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Ö1 bis zwei

mit Renate Burtscher.

1532 Hörer

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell

231 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

14.05 Uhr

 

 

Von Tag zu Tag

884 Hörer

14.40 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Hundert Jahre jung. Vom Leben jenseits der "Schallmauer" Gestaltung: Jonathan Scheucher Moderation und Redaktion: Bea Sommersguter 1.290 Männer und Frauen in Österreich sind derzeit über hundert Jahre alt. Bis 2050 soll sich die Zahl verzehnfachen. Wie geht es den Hundertjährigen von heute? Welche Beschwerden haben sie? Empfinden sie Freude an ihrem Leben? Zwei Hundertjährigen-Studien im deutschen Heidelberg sind unter anderem diesen Fragen nachgegangen. Man erwartete, dass aufgrund des medizinischen Fortschritts auch weniger robuste Menschen ein sehr hohes Alter erreichen, dafür aber häufiger krank sind. Es stellte sich das Gegenteil heraus: Den Hundertjährigen heute geht es besser als den vor zehn Jahren befragten. Bei Besuchen von drei über hundertjährigen Österreicherinnen im Altersheim zeigten sich aber auch die Schattenseiten des Alterns.

432 Hörer

14.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Als ich Kind war: Otto Lechner erzählt von 2.000 Liedern im Kopf, Langeweile und Braille-Notenschrift. Rudi gratuliert Otto Lechner zum Geburtstag, den dieser in zwei Tagen feiert: 53 Jahre wird er alt. Der Musiker, der heute blind ist, kommt aus Niederösterreich und spielt seit seiner frühesten Kindheit Akkordeon. Otto Lechner: "Ich hab sehr schlecht gesehen als Kind. Da hab ich zwar noch ein bisschen was gesehen, aber sehr wenig. Und ich hatte zwar einen leiwanden Freundeskreis, aber Fußballspielen konnte ich nicht. Das heißt, ich hab mehr Zeit gehabt, als die anderen. Und weil mir da sehr oft sehr langweilig war, hab ich einfach Zeit mit meinem Instrument verbracht. Das war nicht üben oder lernen, ich hab einfach ein paar Töne produziert, damit ich mich beschäftige."

241 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

15.05 Uhr

 

 

Apropos Musik

mit Johannes Leopold Mayer. "Wir Genies - denn ich bin auch eins ... " Kurt Schwertsik: "Aus dem Leben eines Taugenichts" nach Eichendorff (Eichendorff-Quintett Wien; Marianne Nentwich, Rezitation) "Wem Gott will rechte Gunst erweisen ... den schickt er nicht nur in die weite Welt, sondern den lässt er auch seinen eigenen "Taugenichtskoeffizienten" erkennen. Joseph von Eichendorffs kurios-ernste Novelle hat nichts von ihrer Aussagekraft verloren, wie es Kurt Schwertsik beweist. Auch als unser Zeitgenosse schreckt er nicht zurück vor "romantischen" und bizarren Tönen und hält sich an Eichendorffs Dictum, welches da sagt: "Da gehen die blasenden Instrumente schon besser".

1886 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Da capo: Tonspuren

"Old Shatterhand, das bin ich". Die abenteuerlichen Schreibtischreisen des Karl May. Feature zum 175. Geburtstag des Erfolgsschriftstellers. Von Peter Henisch und Eva Schobel. Mit Erwin Steinhauer und Elisabeth Findeis. Redaktion: Alfred Koch Im Frühjahr 1904 klopft Rudolf Lebius, Journalist und Winkelpolitiker, an die Tür der Villa Shatterhand in Radebeul, in der Karl May mit seiner zweiten Frau Klara wohnt. Die verleugnet ihn. Er sei auf Reisen. Als Kara Ben Nemsi im Orient oder als Old Shatterhand in Amerika. Tatsächlich versteckt sich May in seiner Schreibkammer und kommt erst hervor, als der unangenehme Besucher durchblicken lässt, dass er das weiß. Lebius behauptet, eine Kampagne gegen die Rufschädigung Karl Mays organisieren zu wollen. Aber tatsächlich führt er Erpressung im Schilde. Der Hintergrund: Der populäre Autor hat die Abenteuer, die er immer obsessiver als die seinen ausgegeben hat, nie wirklich erlebt. Jedenfalls weder im Wilden Westen noch im Wilden Osten. Sein Ruhm verdankt sich aber nicht zuletzt der vorgespiegelten Authentizität, die er am Schreibtisch erträumt. Jahrelang hat man ihn sein Garn spinnen lassen. Doch als der Mann zu berühmt wird und als Propagandist seiner selbst von immer mehr Fans besuchte Vorträge hält, in denen er die Identifikation mit seiner Ich-Figur auf die Spitze treibt, wird es einigen Leuten zu bunt. Im Nu ist eine Hetzmeute von moralisierenden Pressemenschen, klerikalen Heuchlern und geifernden Mitläufern hinter ihm her. Aufgedeckt wird, dass der Bestsellerautor sein frühes Erwachsenenleben bis um die dreißig keineswegs auf Reisen sondern vorwiegend im Gefängnis verbracht hat. Wegen zum Teil geradezu origineller Hochstaplerdelikte musste der Sohn einer bitterarmen Weberfamilie mehr als sieben Jahre hinter Gitter. Von dort nahmen seine Fantasiereisen seinen Ausgang. Das von Eva Schobel gestaltete Feature erzählt nicht nur die Geschichte dieses tragikomischen Lebens, sondern lässt auch den österreichischen Schriftsteller Peter Henisch zu Wort kommen, der die Geschichte seiner Karl-May-Erfahrung erzählt.

244 Hörer

16.40 Uhr

 

 

Synchron - das Filmmagazin

97 Hörer

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben

168 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf

552 Hörer

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal

730 Hörer

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Verbeugung vor Thelonious Monk: Simon Nabatov Der am 10. Oktober zu feiernde 100. Geburtstag Thelonious Monks, des genialen Sonderlings unter den stilprägenden Pianisten des Modernen Jazz, wirft seine Schatten voraus: Simon Nabatov, der in Deutschland lebende russische Tastenvirtuose, hat seine aus dem Jahr 1995 stammenden Monk-Interpretationen noch einmal hervor geholt und im Rahmen von "Monk'n'More" elektronisch bearbeitet. Mit erstaunlichem Resultat!

1055 Hörer

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Gefährliche Strahlung. Das Schicksal atomarer Test-Orte aus der Zeit des Kalten Krieges. Mit Verena Winiwarter, Professorin für Umweltgeschichte und Leiterin des Zentrums für Umweltgeschichte der Universität Klagenfurt, Standort Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Der Kalte Krieg ist lange vorbei. Hinterlassen hat er Gegenden, die für Menschen auf Dauer unbewohnbar bleiben. Hanford in den Vereinigten Staaten, Eniwetok im Pazifik oder Semipalatinsk in Kasachstan - die am schwersten in Mitleidenschaft gezogenen Orte waren Kriegsschauplätze einer anderen Art. Hier wurden atomare Waffen produziert oder getestet. In Hanford im Bundesstaat Washington werden die traurigen Folgen des Kalten Krieges besonders deutlich. Die 1943 erbaute ehemalige Plutoniumfabrik ist insgesamt mit rund sieben Millionen Tonnen kontaminiertem Nuklearmüll belastet. Jahrzehntelang sickerten plutoniumhaltige Lösungen in das Erdreich. Die Radioaktivität wird auf 176 Millionen Curie geschätzt - das ist das Doppelte von Tschernobyl. Auch auf dem Atoll Eniwetok im Pazifischen Ozean wird so manche Insel nie wieder betretbar sein. Hier testeten die Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg Atombomben und errichteten ein Atommüll-Endlager. Trotz Säuberungen und Bodenabtragungen sind bis heute einige Inseln tödlich verseucht. Und das wird auch so bleiben: Dort gemessene radioaktive Spaltprodukte haben eine Halbwertszeit von rund 24.000 Jahren.

314 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Abendjournal

1030 Hörer

18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Berufswunsch Soldat: Der Imagewandel des Bundesheers Gestaltung: Daphne Hruby Lange Zeit galt das Bundesheer als wenig attraktiv. Von Sparzwängen gebeutelt, trat es immer nur dann ins öffentliche Bewusstsein, wenn die Soldaten und Soldatinnen gerade zu einem Katastropheneinsatz gerufen wurden. Eine Flüchtlingskrise und mehrere Terroranschläge in Europa später scheinen nun aber ganz andere Zeiten für das Militär in unserem Land anzubrechen. Das Bundesheer darf sich über einen zusätzlichen Geldsegen in Milliardenhöhe und einen starken Kompetenzausbau freuen. Damit verbunden verbessert sich auch das Image des Heers: Die Bewerbungen sind 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent angestiegen. Dass das Militär immer mehr Zuständigkeiten bekommen soll, lässt bei manchen aber auch die Alarmglocken schrillen. Welche Aufgaben haben die Soldaten und Soldatinnen von heute? Und wie werden Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund im Bundesheer behandelt?

780 Hörer

18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell

295 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Revolution und Erkenntnis. Wie die Sowjetmacht ab 1917 die Wissenschaften aufbauten. Gestaltung: Brigitte Voykowitsch "Kommunismus gleich Sowjetmacht plus Elektrifizierung", formulierte Wladimir Iljitsch Lenin. Tatsächlich gingen die Ambitionen der Bolschewiki nach der Machtergreifung Ende 1917 viel weiter. Trotz Bürgerkriegs und wirtschaftlicher Probleme in den Folgejahren wurden Dutzende neue Institutionen und Laboratorien gegründet. Wissenschaft und Technologie waren fundamental für den Aufbau eines sozialistischen Staates. Die Wissenschaft sollte dabei allen dienen und unmittelbar zu praktischen Anwendungen führen. Grundlagenforschung hingegen betrachtete man als graue Theorie bourgeoiser Akademiker. Trotzdem fand sie statt, geheim oder offiziell. Zentrale Forschungsbereiche wurden Physik, Raumfahrt und Militärtechnik. Obwohl viele Wissenschafter/innen im Lauf der Jahrzehnte verfolgt und ermordet wurden, gelang es der Sowjetmacht, eine wissenschaftlich-technische Entwicklung voranzutreiben, die aus dem 1917 noch weitgehende agrarischen Russland eine Weltmacht formte.

921 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. "Der italienische Tenor" in der Ära von Caruso bis di Stefano: Erotikon, Schreihals, vokaler Spitzentänzer Was für Schätze an in Plattenrillen "gefrorener Zeit", wie viel Individualität, wie viele Arten, die Stimmlage "Tenor", das Stimmfach "italienischer Tenor" zum Leben zu erwecken! Just der so gut dokumentierte, universelle Enrico Caruso wirkt kaum Schul-bildend - war Aureliano Pertile sein "Nachfolger"? -, dafür bringen Pietro Mascagnis extreme Anforderungen den "tenore di forza" zum Erblühen (etwa in Bernardo de Muro), der noch viel Schwereres zu stemmen hat als die Otellos der Ära (Giovanni Zenatello als Beispiel). Gegenpol: der leichtfüßige "tenore di grazia", Tito Schipa natürlich, doch davor (2017 durchaus noch anhörbar!) auch Aristodemo Giorgini. Dazwischen zwei Alleskönner: Giacomo Lauri-Volpi und, mit der größten Breitenwirksamkeit eines italienischen Tenors seit Caruso, Beniamino Gigli, in deren Schatten aber jeweils auch wieder die erstaunlichsten Entdeckungen unter den "Nebenfiguren" möglich sind.

626 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Zwangsarbeit war das üble Anhängsel des Holocaust" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Natascha Wodin, Schriftstellerin und Übersetzerin 35 Jahre war Natascha Wodin alt, als sie beschloss, als freie Schriftstellerin in Berlin zu leben. Da war schon so viel passiert in ihrem Leben. Geboren 1945 als Tochter ehemaliger russisch-ukrainischer Zwangsarbeiter in Fürth. Der Vater verlor sich, die adelige Mutter brachte sich um, ein katholisches Mädchenheim wurde ihr Zuhause. Dann die Straße. Sie wurde Telefonistin und Stenotypistin. Dann Dolmetscherin. Dann Übersetzerin russischer Literatur ins Deutsche. Dann - im Alter von 35 - Schriftstellerin. Kurz, zwischen 1994 und 2002, war sie auch Ehefrau des Schriftstellers Wolfgang Hilbig. Sie lebt in Berlin, behandelt die Themen ihres Lebens. Geehrt wurde sie unter anderem zwei Mal mit dem Gebrüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau. Zuletzt 2015 ehrte man sie mit dem von Günther Grass gestifteten Alfred-Döblin-Preis. Nun ist ihr jüngster Roman erschienen: "Sie kam aus Mariupol". Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz spricht sie über die Spurensuche nach der ukrainischen Mutter, die sich das Leben nahm, als die Tochter 10 Jahre alt war.

392 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal

618 Hörer

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Friede, Brot und weg mit der Autokratie! Das russische Revolutionsjahr 1917 (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch D wie Deflation, E wie Euro, F wie Fremdwährungskredit, G wie Geldschöpfung (7). Gestaltung: Juliane Nagiller, Ina Zwerger Der Joik. Facettenreicher Gesang der Samen (4). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber

976 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

23.03 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

856 Hörer

23.08 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Höhepunkte von den Nickelsdorfer Konfrontationen 2016 (3). Gestaltung: Nina Polaschegg Alljährlich im Juli wird das burgenländische Nickelsdorf für vier Tage zum Zentrum frei improvisierter Musik. Der ORF war 2016 wieder zwei Tage vor Ort, um das musikalische Geschehen für "Zeit-Ton" festzuhalten. Die Aufzeichnungen dieser zehn Konzerte können Sie in drei "Zeit-Ton"-Sendungen hören. Die heutige dritte und letzte Ausgabe vereint Gegensätzliches. Während Dror Feilers alteingesessene Band Lokomotiv Konkret und das jüngere Duo der Schlagzeugerin Katharina Ernst und des Gitarristen Martin Siewert sich eher dem hochenergetischen Spiel verschrieben haben, setzt der Pianist Georg Graewe mit seinem Solokonzert ein Zeichen hoher Virtuosität in subtiler Bezugnahme zur musikalischen Tradition und ihrer Neudeutung im Hier und Jetzt.

1742 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtquartier

Wie eine Katze vor dem Mauseloch. Privatdetektiv Manfred Holek zu Gast bei Alexander Musik. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79, Mails an nachtquartier(at)orf.at. Der Mann in dem seit Stunden parkenden unauffälligen Auto könnte Manfred Holek sein. Er beobachtet ein schmusendes Pärchen oder die möglicherweise ganz munteren Aktivitäten eines Wohnungsmieters, der offiziell im Krankenstand ist. 1996 eröffnete Manfred Holek seine Detektei in Wien; 70 Prozent seiner Aufträge sind Partnerschaftsangelegenheiten. Hinzu kommen Krankenstandskontrollen oder Recherchen, ob eine Wohnung wirklich, wie behauptet, für den Eigenbedarf genutzt wird. Holeks Detektivbüro - ein Familienbetrieb mit ein paar Angestellten "die gefühlt auch zur Familie gehören" - kümmert sich aber auch um Personenschutz. Holek hat auch Geldtransporter bei der Euro-Einführung eskortiert, denn "da wurden Beträge transportiert, die die Deckungssumme der Versicherung um ein Vielfaches überstiegen", sagt Holek, der nach 12 Jahren Bundesheer sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Was braucht ein guter Detektiv? Gute Nerven zum Beispiel, Kommunikationsfreudigkeit, aber auch viel Geduld, um mitunter stundenlang "wie eine Katze vor dem Mauseloch" etwas zu beobachten, sagt der Detektiv. Dann körperliche Belastbarkeit, eine Kampfsportausbildung und technisches Verständnis. Manfred Holek schätzt das freie Arbeiten, und er hat ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, wie er sagt. Er möchte Beweise liefern, damit seine Klienten zu ihrem Recht kommen. Mit Alexander Musik und Hörer/innen spricht Manfred Holek über kniffelige Fälle, sein schauspielerisches Talent und wie unzählige Filme und TV-Serien das Image des Detektivs geprägt haben. Rufen Sie an, reden Sie mit unter 0800 22 69 79, oder schreiben Sie uns an nachtquartier(at)orf.at.

399 Hörer

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: 03:00 Uhr Nachrichten

2634 Hörer