Jetzt läuft auf Ö1:

Dimensionen

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Weihnachten - Fest der Hoffnung". Erwin Kräutler, ehemaliger Bischof der Prälatur Xingu in Brasilien, über den Kern von Weihnachten. - Gestaltung: Alexandra Mantler Ausgehend von persönlichem Erleben in seiner Diözese am Xingu in Amazonien und inspiriert von den biblischen Texten macht sich der 1939 in Koblach in Vorarlberg geborene und spätere Bischof Erwin Kräutler "Gedanken für den Tag" zum Kern von Weihnachten: der Botschaft, dass Gott den Menschen nahe ist. "Abgewiesen in den Herbergen, arm geboren in einem Stall, geflüchtet in ein fremdes Land, um den Todesschwadronen eines Tyrannen zu entgehen, sind Josef, Maria und Jesus den Menschen ähnlich, die heute abgedrängt, heimatlos und ausgeschlossen sind. Für sie will Jesus der angekündigte Immanuel sein, der Gott-mit-uns, der Frieden und Gerechtigkeit bringt", so der Österreicher, der viele Jahrzehnte Bischof der Prälatur Xingu in Brasilien war. Für seinen Einsatz für die Umwelt und die indigenen Völker wurde Erwin Kräutler mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Alternativen Nobelpreis und mit dem Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello

Das Musikduo Satuo Der Künstler Philipp Mürling Das Musikduo Satuo Vor sechs Jahren begegnete die Finnin Laura Korhonen dem Waldviertler Aron Saringer. Gemeinsam gründeten sie damals das Musikduo mit dem Titel "Satuo". "Satu" bedeutet auf Finnisch "Märchen" oder "Geschichte". Die Liedertexte und Geschichten sind für die mittlerweile fünfköpfige Musikgruppe bis heute ein wichtiges Element. Der Klang ihrer Musik definiert sich nicht über ein bestimmtes Genre. Die unterschiedlichen Heimaten, Hintergründe und Lebensgeschichten der Musikerinnen und Musiker liefern viel musikalisches Material. "Tradition ist die Weitergabe des Feuers, und nicht die Anbetung der Asche." Ganz nach diesem Zitat spielen "Satuo" ihre eigenen Versionen von finnischen Volksliedern bis hin zum Waldviertler "Arbesbacher Lied". - Gestaltung: Jakob Fessler Der Künstler Philipp Mürling "Ich arbeite an meinen Barrieren", sagt der junge Zeichner, Musiker und Performance-Künstler Philipp Mürling. Durch eine neurodegenerative Krankheit ist er motorisch eingeschränkt und seit einigen Jahren auf den Rollstuhl angewiesen. Radikal und ungeschönt, verletzlich und nackt stellt er daher den eigenen Körper immer wieder ins Zentrum seiner Kunst. In Performances und Videos konfrontiert er sich und das Publikum mit den Barrieren und dem Scheitern, das ihm dieser Körper auferlegt, macht sich zum Modell und Objekt serieller, studienartiger Selbstportraits in Bleistift und lotet den erzwungenen Rhythmus und die Langsamkeit dieses Körpers in der Dekonstruktion digitaler Musikstücke aus. Eine Auswahl der Arbeiten von Philipp Mürling ist heute Abend in der Galerie Ausstellungsraum in der Wiener Gumpendorfer Straße zu sehen.- Gestaltung: Roman Tschiedl


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

Adventgrüße aus Österreich - Tirol. Mit Patrizia Jilg. Nicht nur Innsbruck, sondern u. a. auch Stams oder die ländliche Zither sorgen zwischen Arlberg und der Drau für typisch tirolerische Vorweihnachtsstimmung!


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Astronom Stefan Meingast von der Universitätssternwarte Wien spricht über die Astrofotografie. Teil 1: Leuchtende Wolken Gestaltung: Renate Pliem Wer den Himmel fotografieren will, muss sich mit einigen Problemen auseinandersetzen, die es zu lösen gilt, um ebenso schöne farb- und formenreiche Bilder vom Nachthimmel zu erhalten, die wir aus der professionellen Astrofotografie kennen. Erstens sind die Objekte weit weg. Wir müssen vergrößern, um sie fotografieren zu können. Zweitens sind die Objekte lichtschwach. Wir müssen Licht über längere Zeit sammeln, um sie heller abzubilden, als sie am Himmel erscheinen. Drittens verhindert die Erddrehung, dass sie in dieser Zeit scharf abgebildet werden. Wir müssen das Fernrohr der scheinbaren Bewegung der Sterne nachführen, um immer dieselbe Stelle der Aufnahme zu belichten. Und viertens verhindern die Lichter der Stadt, dass die feinen Lichter der Planeten, Sterne und Galaxien überhaupt erst sichtbar werden. Es gibt Objekte am Himmel, die trotzdem fotografiert werden können, auch wenn man nicht alle Probleme lösen kann: Der Mond ist nahe, groß und lichtstark, nahe Planeten und Galaxien können auch schon mit leichten Vergrößerungen gut sichtbar gemacht werden, ausgedehnte Gasnebel zum Beispiel im Sternbild des Orion werden auch schon durch kürzere Belichtungszeiten am Foto sichtbarerer, als sie es für das freie Auge je sind. Für die professionelle Astrofotografie geben die Bilder des nahen und fernen Universums Hinweise auf seine Entwicklung. Wie entstehen Sterne? Welche Prozesse sind beteiligt? Wie ist das Universum entstanden und wie ist es heute aufgebaut? Die Bilder ermöglichen das Kennenlernen von Gegenden, die weit in die Vergangenheit zurückreichen, da das Licht oft lange Zeit unterwegs war, bis es die Linsen der Kameras erreichte.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Helfen: Aber wie?

Fürsorge, Empowerment und Vernetzung (1). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Täglich werden wir mit Armut, Krankheit und Not konfrontiert. Und viele Menschen wollen helfen. Aber wie? Öffentliche Spendenaktionen sammeln für Menschen in Not. Wenn durch Naturkatastrophen ganze Regionen zerstört sind und Menschen ihre materielle Existenz verloren haben, sind diese Spendengelder unverzichtbar, um erste Hilfe zu leisten. Damit werden Häuser wieder aufgebaut, Krankenhäuser ausgestattet, Straßen repariert. Und Spender haben das Gefühl, sinnvoll zu handeln. Noch nie wurde in Österreich so viel gespendet wie heute. Doch: wie ist es mit dem Bettler an der Straßenecke? Caritative Einrichtungen wie die "Vinzirast" errichten Notschlafstellen und sorgen für eine warme Mahlzeit pro Tag. Auch dafür braucht es Spender, und den unermüdlichen Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter. Aber: sollten soziale Probleme: Armut, Obdachlosigkeit, Hunger nicht in der Agenda eines Sozialstaates stehen? Oft reichen die politisch gesetzten Maßnahmen nicht aus. Manchmal müssen Menschen auch ermutigt werden, ihr Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen. Empowerment ist hier das Schlagwort. Hilfe zu Selbsthilfe soll Menschen in Krisensituationen ermächtigen und handlungsfähig machen. Und dafür gibt es zahlreiche Beispiele. Gerade im Gesundheitsbereich organisieren sich Betroffene wie Angehörige in Selbsthilfegruppen. In der Kunsthall Wien hat man diese Idee aufgegriffen und erweitert. Mit dem Community College sollen Netzwerke der Solidarität geschaffen werden. Betroffene tauschen sich aus, geben Erfahrungen weiter und unterstützen einander. Wer immer wie hilft, eines bleibt gleich: einander helfen schafft Gemeinschaft. Und diese stärkt alle Beteiligten.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Boomtown Shenzhen

Von der Werkbank zum High Tech Hub (1). Gestaltung: Anna Masoner und Alexandra Siebenhofer Shenzhen ist Teil des Perlflussdeltas im Südosten Chinas, mit 60 Millionen Menschen der weltweit größte Ballungsraum und einer der wichtigsten Handels- und Finanzzentren. Die 15 Millionen Stadt gilt als Hardware Mekka. Ob Smartphone oder Elektromotor: 90 Prozent aller Elektronik aus China wird hier hergestellt in großen Fabriken und winzigen Hinterhauswerkstätten - eine Stunde von Hongkong entfernt. Shenzhen ist drauf und dran seinen prominenten Bruder Hongkong wirtschaftlich zu überflügeln. Hong Kongs Hafen war einst der wichtigste Warenumschlagplatz der Welt. Heute ist er nur noch auf Platz 5. Hinter Shanghai und Shenzhen. Hongkong ist zwar noch das ausgemachte Bankenzentrum. In Sachen Technologie und Innovation hat Shenzhen die Nase vorn. Tech Giganten wie Huawei und Tencent, die Firma hinter dem größten chinesischen Chat- und Bezahldienst WeChat haben hier ihren Sitz. Gewachsen ist Shenzhen rasend schnell. Anfang der 1980er Jahre befanden sich auf dem heutigen Stadtgebiet eine 30.000 Einwohner Stadt und eine Reihe von Fischerdörfern. Dann erklärte Staatschef Deng Xiaoping Shenzhen zur Sonderwirtschaftszone und damit zum Testgelände für eine marktbasierte Wirtschaft. Ausländische Firmen bauten Fabriken, China stellte billige Arbeitskräfte aus dem ganzen Land zur Verfügung. Hier entstand Chinas Ruf als Werkbank der Welt. Die Wanderarbeiter siedelten an den Rändern in informell gebauten mehrstöckigen Häusern und Baracken. Diese "urban villages" waren lange Merkmal der Stadt und für ihren steilen Aufstieg mitverantwortlich. Dem Bild des neuen, innovativen, sauberen Shenzhen stehen sie im Weg und so fallen sie in den letzten Jahren Abrissbirnen und neuen Hochhäusern zum Opfer. Anna Masoner war unterwegs in der Stadt, die sich immer wieder neu erfindet. Das Projekt wurde von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms "Grenzgänger China-Deutschland" unterstützt.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Asiatisch - österreichische Musikszenen

Buti nagkakilala tayo! Schön, dass wir uns kennengelernt haben! (1). Gestaltung: Maria Reininger Der Gruß im philippinischen Tagalog wird von tausenden Menschen in Österreich gesprochen. Ihre Musik ist westlich - Hiphop und US-Popsongs, die in den monatlichen Asian Nights gemeinsam abgefeiert werden und mit Inbrunst bei Karaoke-Auftritten gesungen werden, aber kaum Worldmusic, also Mischungen, wie man sie von in Österreich lebenden Immigranten aus afrikanischen Ländern, der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien kennt. Das ist eine der Besonderheiten, wenn man sich in den asiatischen Immigrantenszenen Österreichs umhört. Auch ehemalige Flüchtlinge aus Vietnam und zahlreiche Chinesen und Chinesinnen haben Herkunftstraditionen zurückgelassen. Dem Feiern selbst, den Parties im Wiener Volksgarten tut das keinen Abbruch. Hervorgetan haben sich dagegen in jüngster Zeit einige Musiker aus Indien: Pintoo, Haidar und Iqbal Khan, drei Brüder aus dem westindischen Rajasthan, mischen die österreichische Worldmusicszene auf. Mit dem Trommelpaar Tabla und Dholak, mit den Vorläufern der Gypsiekastagnetten Khartal und den indischen Maultrommeln Morchang zaubern sie in ihre Melodien behende Rhythmen, deren Komplexität die europäische überschreitet. Damit haben sie auch schon Mitglieder der Wiener Tschuschenkapelle auf ihren Teppich geholt. Die indische Khataktänzerin Kaveri Sageder hat bei der A-cappella-Formation Bauchklang angedockt und bewegt sich seither in zwei Welten, Österreich und Indien, die sich hinsichtlich der Funktion ihrer Lieder und der Organisation ihrer Konzerte stark unterscheiden. Und schon vor Jahren hat der Tabla-Spieler Jatinder Takur die damals entstehende Worldmusicszene beeinflusst. Mitunter entdecken migrierte Musiker Besonderheiten ihres Herkunftskontinents, die gar nicht aus der unmittelbaren Nachbarschaft stammen. So konzentriert sich der indisch-österreichische Komponist und Dirigent Vijay Upadhyaya mit seine Symphonie Chang An Men nun auf chinesische Mythen und Musiktraditionen. Traditionen, die dem Chor des Symphonieorchesters der Uni Wien einiges abverlangen. Wie sich die Musiker und Musikerinnen verstehen, was sie in Europa neu entdeckt haben, was sie mitgenommen und was sie weggelassen haben, das erzählen sie im Radiokolleg Buti nagkakilala tayo! Asiatisch-österreichische Musikszenen, von Maria Reininger.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. Wenn es "glei' dumpa" wird - Über Weihnachtslieder und deren Entstehung "Stille Nacht" oder "Es wird scho glei' dumpa" gelten heute als Volkslieder. Bei ersterem wird der Eine oder die Andere vielleicht wissen, dass es da einen Textdichter und einen Komponisten gegeben hat. Wie ist es aber bei anderen Liedern, was macht ihren Reiz heute noch aus, und wie und durch wen sind sie entstanden?


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese. "Meine Eltern". Roman von Aharon Appelfeld (aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler). Gestaltung: Peter Zimmermann


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Weihnachtskonzert im Kurhaus in Hall in Tirol 2. Das Serapions-Ensemble im Odeon Wien 3. Das Ö1 Opern.Kunst-Abo im Theater an der Wien Weihnachtskonzert im Kurhaus in Hall in Tirol Das Ensemble Scherzi Musicali gibt am kommenden Mittwoch ein Weihnachtskonzert im Kurhaus in Hall in Tirol. Mit religiöser und volkstümlich-anmutender Musik des 17. Jahrhunderts von Rom bis Wien stimmt das junge belgische Ensemble Scherzi Musicali vorweihnachtliche Töne an. Im Zentrum steht der Komponist und Sänger Giovanni Felice Sances, dessen künstlerischer Weg ihn zuletzt als Kapellmeister an die Wiener Hofkapelle führte. Ausdrucksreichtum, Feinheit und Sinnlichkeit sind die Merkmale des zu Lebzeiten sehr bekannten Musikers. Musik von Sances aber auch von Carissimi, Schmelzer, Merula u.a. im Weihnachtskonzert mit dem Ensemble Scherzi Musichali am Mittwoch, dem 20. Dezember um 20.15 Uhr im Kurhaus Hall in Tirol. Das Serapions-Ensemble im Odeon Wien Von der Suche nach Orientierung, nach Erkenntnis und Liebe handelt das Stück "Rebellion", der zweite Teil der großen Serapions-Ensemble-Trilogie "Fideles d'amour". Am 27. Dezember wird diese berückende Produktion im Odeon in Wien wieder aufgenommen. Eine junge Frau und ein junger Mann begeben sich auf diese Suche und landen zunächst in einer ver-rückten, materiellen Welt. Sie erleben Isolation und Scheitern, bevor sie erkennen, dass die zu überwindenden Barrieren vor allem in ihrem Inneren zu finden sind. Texte aus verschiedensten Epochen werden mit einem phantasievollen Bühnenbild, Tanz und eigens komponierter Musik zu einem poetischen Gesamtkunstwerk verschmolzen. Am Mittwoch, dem 27. Dezember wieder "Rebellion", Teil 2 der Trilogie "Fideles d'amour", wieder aufgenommen und steht danach bis 31. Dezember auf dem Spielplan. Das Ö1 Opern.Kunst-Abo im Theater an der Wien Gaetano Donizettis Königinnendrama "Maria Stuarda" eröffnet die heurige Ausgabe des Ö1 Abos Opern.Kunst im Theater an der Wien. Am 26. Jänner ist Premiere von "Maria Stuarda" in der Inszenierung von Christof Loy. Aus insgesamt sechs Produktionen kann man sich mindestens drei Werke für sein Abo aussuchen. Zur Auswahl stehen neben "Maria Stuarda": Georg Friedrich Händels inszeniertes Oratorium "Saul", "Pelleas et Melisande" von Claude Debussy, Gottfried von Einems "Der Besuch der alten Dame", "A Midsummer Night's Dream" von Benjamin Britten und, als Produktion des Jungen Ensembles des Theaters an der Wien, Mozarts "Cosi fan tutte". Verbunden mit dem Abo Opern.Kunst ist diesmal der freie Eintritt im neuen Beethoven Museum in Wien.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Nadja Kayali. Die Universität für Musik und Darstellende Kunst feiert in diesem Jahr ihr 200. Bestehen. Grund genug ein Jahr lang zu feiern. Zum Abschluss sind nun drei CDs erschienen, die eine klingende Nachlese sind und einen kleinen Einblick in die Breite der mdw geben. Ensemble - Orchestra - Voice. Die drei Tonträger beginnen jeweils mit der extra komponierten mdw 200 Fanfare von Daniel Castoral. Dann folgen Streichquartette, Jazzensembles, der Webern Kammerchor der mdw und das Webern Symphonieorchester, beispielsweise unter der Leitung des Absolventen Zubin Mehta.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Die Zeit, das Bild und die Macht. Die ganze Geschichte des ORF-Fernsehens. Gäste: Andreas Novak (Autor, ORF), Frido Hütter (Journalist, Kleine Zeitung) Moderation: Xaver Forthuber. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 "Die Macht der Bilder" heißt ein neues Buch, das mit rund 1.800 Fotos und 220 Textbeiträgen die Geschichte des ORF-Fernsehens von den Anfängen des Mediums bis zur digitalen Gegenwart nachzeichnet. Der ORF-Journalist Andreas Novak hat auf nicht weniger als 700 Seiten Fakten und Erinnerungen aus dem größten - und lange Zeit einzigen - Fernseh-Unternehmen des Landes zusammengetragen. Als Gast bei Xaver Forthuber in Punkt eins spricht er über die Recherche, seine Eindrücke und über die Frage, was die Geschichte für die Zukunft bedeutet. Der Kultur- und Medienjournalist Frido Hütter wird die Außensicht auf den ORF und seine fortlaufende Geschichte beisteuern. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns per Mail an punkteins(at)orf.at und teilen Sie ihre Erinnerungen und Zukunftshoffnungen für die Television.


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Highlights aus Antonio Vivaldis Oper "Orlando furioso". Präsentation: Gerhard Hafner Vor 290 Jahren im, anno 1727, wurde im Teatro San Angelo in Venedig, Antonio Vivaldis Oper "Orlando furioso" uraufgeführt. Der Stoff geht zurück auf das gleichnamige Epos von Ludovico Ariosto und spielt auf der Insel der Zauberin Alcina und erzählt die Geschichte der unglücklichen Liebe Orlandos zu Angelica. Wieder offenbart sich eine ungewöhnlich farbenreiche und in den Effekten sehr variable Partitur, die mit Sicherheit zu den Meisterwerken der Geschichte des Musiktheaters gehört. Ihre Außerordentlichkeit spiegelt sich auch in Reichtum und Vielschichtigkeit der dramatischen Anlage wider. Von herausragender Bedeutung für den Handlungsgang sind neben den vielen Chören, Arien und Rezitativen vor allem Orlandos große Soloszenen, die verblüffend modern sind. Am 14. Juli wurde die heurige Ausgabe des "Festival della Valle d'Itria" im italienischen Martina Franca mit Vivaldis "Orlando furioso" eröffnet. Diego Fasolis dirigierte dabei das von ihm gegründete Originalklangensemble "I Barocchisti" und leitete ein erlesenes Solistenensemble rund um die italienische Altistin Sonia Prina in der Titelrolle des Orlando. Das heutige "Ö1 Konzert" lässt die, von Publikum und Presse gefeierte Aufführung in Auszügen Revue passieren.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Die Farbe der Nacht. Städtische Beleuchtung im Wandel der Zeit In der Nacht sind alle Katzen grau. Dieses Sprichwort deutet auf die mangelnde Fähigkeit von Menschen, Farben in der Nacht genau zu erkennen. Für die städtische Beleuchtung stellt die richtige Farbwiedergabe eine spezielle Herausforderung dar. Hell soll es sein, aber auch "farbrichtig". Wichtig ist das, um Entgegenkommende richtig zu erkennen, was wiederum die Angst minimiert. Die Technologie liefert Lampen, die kostengünstig Licht produzieren, was andererseits wieder Probleme verursachen kann, weil zu viel Licht gegen das Dunkel produziert wird. Eine leuchttechnische Gratwanderung für all jene, die dafür sorgen, dass es in der Stadt "angemessen" hell ist. Was ist "angemessen"? Gestaltung: Lothar Bodingbauer Randnotizen: Bea Sommersguter


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Zwischen riesig und winzig. Von der Körpergröße, ihren Vor- und Nachteilen. Der Radiohund ärgert sich über die Zweibeiner: schon wieder hat sich ein Passant vor ihm gefürchtet - angeblich weil er so groß sei. Rudi fragt sich, was die Körpergröße für Vor- und Nachteile mit sich bringt und spricht darüber mit Helene, Eva, Mirjam und Stephanie. Eva: "Ich finde, Körpergröße nicht so wichtig." Helene: "Es ist aber komisch, wenn man größer ist als so mancher Fünft- oder Sechstklässler in der Schule oder auch größer, als Leute die zehn Jahre älter sind als ich." Mirjam: " Wir haben einen Lehrer in der Schule, da muss man immer raufschauen. Der ist so groß und der einzige Lehrer, der im Turnsaal zu den Matten raufkommt. Der war als zweite Begleitperson bei diesem Cross-Country-Lauf mit und da hab ich immer raufschauen müssen, so dass ich Genickweh bekommen hab." Gestaltung: Johanna Steiner


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Passagen

Im Zeit-Raum: Die geheimen Gefühle der Kinder - und wie sie im Erwachsenenalter nachwirken. Johannes Kaup im Gespräch mit dem Pädagogen Udo Baer. Aufgenommen am 20. November 2017 im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses. Bearbeitung: Haimo Godler Das Unvermögen, Gefühle wie Liebe, Angst, Neid, Wut und Scham auszudrücken, lässt Kinder und Jugendliche oftmals verstummen - oder sie werden unruhig und manchmal auch sozial auffällig. Hinter vielen anhaltenden Kinderproblemen verbergen sich konkrete Bindungsstörungen. "Kinder gehen mit ihren Gefühlen oft ins Leere, erhalten auf ihre emotionalen Regungen keine oder unangemessene Echos und hören dann häufig resignierend auf, überhaupt Gefühle zu zeigen" - das sagen die deutschen Therapeuten und Gefühlsexperten Udo Baer und Gabriele Frick-Baer. "Kinder sind Glückskinder, wenn sie in vielfältigen Gefühlslandschaften zu Hause sind." Wenn wir unsere geheimen kindlichen Gefühle erkennen und deuten lernen, verstehen wir unser Tun als Erwachsene besser. Der Pädagoge und Psychotherapeut Udo Baer und seine Ehefrau Gabriele Frick-Baer gelten als Gefühlsexperten im deutschen Sprachraum. Udo Baer benutzt die phänomenologische Forschungsmethodik zur Erkundung der emotionalen und geistigen Grundlagen von Erkrankungen wie Trauma, Essstörungen und Demenz. Darüber hinaus ist er wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Soziale Innovationen ISI in Duisburg und des Pädagogischen Instituts Berlin. Mit Gabriele Frick-Baer veröffentlicht Udo Baer die Schriftenreihe "Bibliothek der Gefühle". Bestseller wurden u.a. "Das große Buch der Gefühle", "Flucht und Trauma" und "Wie Kinder fühlen".


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Astrid Schwarz und Johann Kneihs legen ihre Liebelingsplatten des vergangenen Jahres auf. Jolie Holland/ Samantha Parton: Wildflower Blues- Launige Gitarren, schwermütige Stimmen, Folk gemischt mit Americana und Blues- gewürzt mit einer Prise Country. Musik, die sich in keine Schublade stecken lassen will. Benjamin Clementine, "I Tell A Fly". Der Zweitling des exzentrischen Shooting Stars aus London überrascht mit ungewöhnlicher Instrumentierung (Cembalo) und phantasievollen Songs mit Tiefgang. Großes Theater für die Ohren. 5K HD. And to in A. Das fulminante Debut der neuen Supergroup aus Österreich mit Musikern von Kompost3 und der Sängerin Mira Lu Kovacs von Schmieds Puls bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Jazz, Pop und analoger Elektronik. Felix Kramer, "Spielräume"-Session. Die Lieder des Wiener Singer-Songwriters Felix Kramer handeln von den bittersüßen Niederlagen des Lebens. 2017 hat er eine exklusive "Spielräume"-Session eingespielt, 2018 folgt das Debüt-Album auf Hannes Eders neuem Label Phat Penguin. Juana Molina, "Halo". Ein verspieltes Konzeptalbum, das sich augenzwinkernd um (schwarze) Magie dreht, gesungen und fast vollständig selbst gespielt von der akustisch-elektronischen Klangbastlerin aus Argentinien.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Österreichs langer Weg zur Republik. Mit Wolfgang Häusler, emeritierter Professor für Österreichische Geschichte. Gestaltung: Hanna Ronzheimer "Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volke aus". So lautet Artikel 1 der österreichischen Bundesverfassung von 1920. Demokratie als Verwirklichung von Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Gerechtigkeit in Staat und Gesellschaft ist bekanntlich keine Selbstverständlichkeit. Sie ist das Ergebnis eines langwierigen, widersprüchlichen und nicht zuletzt auch zukünftig offenen Prozesses. Insbesondere drei "revolutionäre" Jahreszahlen können als Meilensteine bei der Entwicklung der Demokratie in Österreich betrachtet werden. Die Französische Revolution von 1789 traf in Österreich auf den Reformabsolutismus in seiner Krise. Die bürgerlich-demokratische Revolution 1848 stieß auf das in seiner Entwicklung gehemmte Vielvölkerreich und die sozialen Probleme des Industriekapitalismus. Die österreichische Sozialdemokratie griff später Programmatik und Symbolsprache dieser bürgerlichen Revolutionen wieder auf - im Kampf um das allgemeine Wahlrecht und eine gerechte Sozialordnung sah sich die Arbeiterbewegung als Hüter des Erbes und Testamentsvollstrecker von 1789 und 1848. Auf dem Logo der sozialdemokratischen Zeitschrift "Glühlichter" (1889-1915) prangte etwa die französische "Marianne", die Freiheit, Vernunft und Republik verkörpernde Frauengestalt mit der Jakobinermütze und der Fackel der Aufklärung. Die Gründung der Ersten Republik, von Otto Bauer als die "Österreichische Revolution" benannt, feiert im November nächsten Jahres ihren 100. Geburtstag.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Vor gut fünfzig Jahren kamen die ersten Gastarbeiter nach Österreich. Sie sind inzwischen alt, und viele davon sind pflegebedürftig. Eine neue Herausforderung. Gestaltung: Maria Harmer Die Zahl der Migrantinnen und Migranten im Seniorenalter wird in den nächsten Jahren stark steigen. Da sind zum einen die "Gastarbeiter" der ersten und zweiten Generation. Dazu kommen viele neue Migranten aus Osteuropa und anderen Ländern. Die Betreuung und Pflege dieser Menschen stellt die Kommunen vor große neue Aufgaben: Muttersprachliches Pflegepersonal, die Überwindung von Traditions- und Kulturunterschieden sind gefragt. Wie stellen sich Pflegeeinrichtungen darauf ein?


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Zur Topografie eines Sehnsuchtsorts Von Juliane Nagiller "Heimat" ist für viele Menschen ein emotionaler Begriff. Er bezeichne, woher man komme, wo man sich wohlfühle oder einmal sein möchte. Im Deutschen hat der Begriff allerdings eine spezielle Konnotation, die in anderen Sprachen fehlt. Weder "homeland" noch "patria" oder "domov" fassen das, was wir mit "Heimat" benennen, einen Sehnsuchtsort. - Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Begriff rein juristisch und geografisch gebraucht. Er bezeichnete bloß die allgemeine Beziehung zwischen Mensch und Raum. Mit der Zeit wurde der Begriff ideologisch und politisch aufgeladen und diente schon bald der Heimatbewegung als Reflex auf die Moderne. Gegen ein reaktionäres und nationalistisches Heimatgefühl formulierte Kurt Tucholsky Ende der 1920er Jahre bereits: "Wir pfeifen auf die Fahnen - aber wir lieben dieses Land". - Gerade heute, in Zeiten globaler Migrationsbewegungen einerseits und politischer Abschottung andererseits, scheint eine positive Neuverortung des Begriffs und Gefühls "Heimat" angezeigt. Wie könnte diese gelingen?


19.30 Uhr

 

 

On stage

mit Maria Reininger. Nobuntu Chanda Rule im Dezember 2016 im Linzer Brucknerhaus. Einen mitreißenden, transatlantischen Gospel- und Spiritual-Abend zelebrierte am 18. Dezember 2016 das aus Bulawayo, Zimbabwe, stammende Vokal-Quintett Nobuntu im Linzer Brucknerhaus. Neben Klassikern wie "Go Down, Moses" oder "Just A Closer Walk With Thee", für die sich die US-amerikanische Sängerin Chanda Rule den Kolleginnen aus dem südlichen Afrika beigesellte, brachten Heather Dube, Joyline Sibanda, Duduzile Sibanda, Thandeka Moyo und Zanele Manhenga auch die kunstvollen A-cappella-Gesänge der Mbube-Tradition der Zulus zu Gehör. Instrumentale Unterstützung kam von Posaunist Paul Zauner und Pianist Carlton Holmes.


21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderation: Nicole Dietrich Drei Kerzen, sechs Bücher Ralf Schnell: Heinrich Böll und die Deutschen, Kiepenheuer Witsch Verlag (100. Geburtstag von Heinrich Böll am 21.12.). Gespräch mit Ralf Schnell Aharon Appelfeld: Meine Eltern, Roman, Rowohlt Berlin (Übersetzung: Mirjam Pressler) Irene Dische: Schwarz und Weiß, Roman, Hoffmann Campe Verlag (Übersetzung: Elisabeth Plessen) Françoise Sagan: Bonjour tristesse, Roman, Ullstein Verlag (Übersetzung: Rainer Moritz) Gustave Flaubert: Drei Geschichten, Hanser Verlag (Übersetzung: Elisabeth Edl) Geoff Dyer: White Sands, DuMont Verlag (Übersetzung: Stephan Kleiner)



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Weihnachtskonzert im Kurhaus in Hall in Tirol 2. Das Serapions-Ensemble im Odeon Wien 3. Das Ö1 Opern.Kunst-Abo im Theater an der Wien Weihnachtskonzert im Kurhaus in Hall in Tirol Das Ensemble Scherzi Musicali gibt am kommenden Mittwoch ein Weihnachtskonzert im Kurhaus in Hall in Tirol. Mit religiöser und volkstümlich-anmutender Musik des 17. Jahrhunderts von Rom bis Wien stimmt das junge belgische Ensemble Scherzi Musicali vorweihnachtliche Töne an. Im Zentrum steht der Komponist und Sänger Giovanni Felice Sances, dessen künstlerischer Weg ihn zuletzt als Kapellmeister an die Wiener Hofkapelle führte. Ausdrucksreichtum, Feinheit und Sinnlichkeit sind die Merkmale des zu Lebzeiten sehr bekannten Musikers. Musik von Sances aber auch von Carissimi, Schmelzer, Merula u.a. im Weihnachtskonzert mit dem Ensemble Scherzi Musichali am Mittwoch, dem 20. Dezember um 20.15 Uhr im Kurhaus Hall in Tirol. Das Serapions-Ensemble im Odeon Wien Von der Suche nach Orientierung, nach Erkenntnis und Liebe handelt das Stück "Rebellion", der zweite Teil der großen Serapions-Ensemble-Trilogie "Fideles d'amour". Am 27. Dezember wird diese berückende Produktion im Odeon in Wien wieder aufgenommen. Eine junge Frau und ein junger Mann begeben sich auf diese Suche und landen zunächst in einer ver-rückten, materiellen Welt. Sie erleben Isolation und Scheitern, bevor sie erkennen, dass die zu überwindenden Barrieren vor allem in ihrem Inneren zu finden sind. Texte aus verschiedensten Epochen werden mit einem phantasievollen Bühnenbild, Tanz und eigens komponierter Musik zu einem poetischen Gesamtkunstwerk verschmolzen. Am Mittwoch, dem 27. Dezember wieder "Rebellion", Teil 2 der Trilogie "Fideles d'amour", wieder aufgenommen und steht danach bis 31. Dezember auf dem Spielplan. Das Ö1 Opern.Kunst-Abo im Theater an der Wien Gaetano Donizettis Königinnendrama "Maria Stuarda" eröffnet die heurige Ausgabe des Ö1 Abos Opern.Kunst im Theater an der Wien. Am 26. Jänner ist Premiere von "Maria Stuarda" in der Inszenierung von Christof Loy. Aus insgesamt sechs Produktionen kann man sich mindestens drei Werke für sein Abo aussuchen. Zur Auswahl stehen neben "Maria Stuarda": Georg Friedrich Händels inszeniertes Oratorium "Saul", "Pelleas et Melisande" von Claude Debussy, Gottfried von Einems "Der Besuch der alten Dame", "A Midsummer Night's Dream" von Benjamin Britten und, als Produktion des Jungen Ensembles des Theaters an der Wien, Mozarts "Cosi fan tutte". Verbunden mit dem Abo Opern.Kunst ist diesmal der freie Eintritt im neuen Beethoven Museum in Wien.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Helfen: Aber wie? Fürsorge, Empowerment und Vernetzung (1). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Boomtown Shenzhen. Von der Werkbank zum High Tech Hub (1). Gestaltung: Anna Masoner Asiatisch - österreichische Musikszenen. Buti nagkakilala tayo! Schön, dass wir uns kennengelernt haben! (1). Gestaltung: Maria Reininger


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Wien Modern 2017. Olga Neuwirths Raumklang-Projekt. Gestaltung: Nina Polaschegg Eines der Hauptprojekte bei Wien Modern war in diesem Jahr die Aufführung von Olga Neuwirths "Le Encantadas". Mit diesem Werk hat sie eine akustische Reise durch einen Klang-Archipel gestaltet. Dass das 70-minütige Werk ganz ohne Bilder zum atemberaubenden Kopfkino wurde, verdankte sich nicht zuletzt ausgefeilter Raumklang-Technik: Mit dem Pariser Ircam hat Olga Neuwirth die aus allen Richtungen kommenden Glockenklänge in der Lagune ihrer langjährigen Wahlheimat Venedig räumlich präzise eingefangen. Die Raumakustik der Chiesa di San Lorenzo, in der sie als 16-Jährige eine Aufführung von Luigi Nonos "Prometeo" gehört hatte, wurde für das Projekt so präzise vermessen, dass sie sich mit Hilfe einer Ambisonic-Lautsprechermatrix in der Halle E täuschend echt simulieren lässt. Ö1 hat dieses Konzert mit Hilfe der Kunstkopf-Mikrofonierung optimiert. Wer diese Übertragung mit Kopfhörer rezipiert, kann dieses einmalige Raumklang-Erlebnis zu Hause und unterwegs nachhören.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

dazw. 03:00 Uhr Nachrichten