Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Journal um acht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Innehalten". Michael Schottenberg, Schauspieler, Regisseur und Autor, macht sich Gedanken über das Reisen, das Theater, das Schreiben, die Leidenschaft und das Fremde. Gestaltung: Alexandra Mantler Jahrzehnte lang war Michael Schottenberg dem Theater verbunden. So leitete er etwa als Direktor das spektakuläre "Theater im Kopf", sowie 10 Jahre lang das "Volkstheater Wien". So lange, bis es genug war. Er hängte sein Kostüm an den Nagel, schloss die Garderobentüre und ging. Zurückschauen war seine Sache nicht. Er richtete den Blick nach vorne. Die Lust auf Neues verführte ihn zu einem anderen Leben. Die Kunst ließ er frohen Mutes los, die Welt wurde seine Bühne. Nicht nur in Form eines Tanzparketts, wie zuletzt bei seiner Teilnahme an der Tanzshow "Dancing Stars" im ORF Fernsehen. Darüber hinaus erfährt Michael Schottenberg seitdem die Welt auf ausgedehnten Auslandsreisen neu. Als Philanthrop und Weltenbummler entdeckt er ein Leben, das mit seinem ?alten' doch eines gemeinsam hat: die Neugier auf Menschen und die Lust, ihre Geschichten zu erzählen. Für die Ö1-Sendereihe "Gedanken für den Tag" macht sich Schottenberg so seine Gedanken: Über das Reisen, das Theater, das Schreiben, die Leidenschaft und das Fremde.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nadja Kayali. Geniestreiche Tschaikowsky braucht rasch ein Kammermusikwerk und schreibt ein geniales Streichquartett. Dem aus einer Wiener Juwelierfirma stammenden Komponisten Wilhelm Grosz gelingt es, einen international erfolgreichen Country-Western-Hit zu schreiben und Jean Francaix, "Einordnungsverweigerer", wählt beim Komponieren den klimaschonenden Weg: nicht die gedanklichen Autobahnen, sondern die Waldwege. "Als Pjotr Illitsch Tschaikowsky nach Abschluss seiner Studien den Weg ins Konzertleben einschlug, hatte er nicht viele Werke im Repertoire. Genau diesem Umstand verdanken wir das 1. Streichquartett, das von der Kritik als "Geniestreich" gefeiert wurde."


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Astronom Stefan Meingast von der Universitätssternwarte Wien spricht über die Astrofotografie. Teil 1: Leuchtende Wolken Gestaltung: Lothar Bodingbauer Wer den Himmel fotografieren will, muss sich mit einigen Problemen auseinandersetzen, die es zu lösen gilt, um ebenso schöne farb- und formenreiche Bilder vom Nachthimmel zu erhalten, die wir aus der professionellen Astrofotografie kennen. Erstens sind die Objekte weit weg. Wir müssen vergrößern, um sie fotografieren zu können. Zweitens sind die Objekte lichtschwach. Wir müssen Licht über längere Zeit sammeln, um sie heller abzubilden, als sie am Himmel erscheinen. Drittens verhindert die Erddrehung, dass sie in dieser Zeit scharf abgebildet werden. Wir müssen das Fernrohr der scheinbaren Bewegung der Sterne nachführen, um immer dieselbe Stelle der Aufnahme zu belichten. Und viertens verhindern die Lichter der Stadt, dass die feinen Lichter der Planeten, Sterne und Galaxien überhaupt erst sichtbar werden. Es gibt Objekte am Himmel, die trotzdem fotografiert werden können, auch wenn man nicht alle Probleme lösen kann: Der Mond ist nahe, groß und lichtstark, nahe Planeten und Galaxien können auch schon mit leichten Vergrößerungen gut sichtbar gemacht werden, ausgedehnte Gasnebel zum Beispiel im Sternbild des Orions werden auch schon durch kürzere Belichtungszeiten am Foto sichtbarerer, als sie es für das freie Auge je sind. Für die professionelle Astrofotografie geben die Bilder des nahen und fernen Universums Hinweise auf seine Entwicklung. Wie entstehen Sterne? Welche Prozesse sind beteiligt? Wie ist das Universum entstanden und wie ist es heute aufgebaut? Die Bilder ermöglichen das Kennenlernen von Gegenden, die weit in die Vergangenheit zurückreichen, da das Licht oft lange Zeit unterwegs war, bis es die Linsen der Kameras erreichte.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Alltag in der Steinzeit

So lebten die frühen Menschen - Nahrung, Technik, Kultur, Sex, Religion (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Vor 300.000 Jahren entwickelte sich in den Weiten Afrikas der moderne Mensch. Seither haben etwa 15.000 Generationen die kulturelle Evolution des Menschen vorangetrieben. Der Homo Sapiens schuf die Bibel und die Bhagavad Gita, die Shakespearschen Dramen und die Bachschen Orchesterwerke, den "Faust", den "Zauberberg" und die Revolutionen der Zwölftonmusik und des Bebop. Auch auf technologischem und wissenschaftlichem Gebiet legte die Menschheit in den letzten Jahrhunderttausenden eine stürmische Entwicklung zurück - von der Entwicklung des Faustkeils über die pythagoräische Mathematik bis hin zur Quantentheorie. Wie aber lebten unsere frühen Vorfahren in der Alt-, Mittel- und Jungsteinzeit? Wie waren die archaischen "Jäger-und-Sammler"-Gesellschaften organisiert, die sich ab etwa 50.000 v. Chr. langsam über den ganzen Erdball ausbreiteten? Wie groß waren die Gruppen, in denen unsere Ahnen zusammenlebten? Wovon ernährten sie sich? Lebten sie monogam? Führten sie Krieg gegeneinander? Wie gestalteten sich ihre religiösen Vorstellungen? Und welche Veränderungen brachte die Erfindung der Landwirtschaft mit sich, die vor zehn- bis zwölftausend Jahren, vom Vorderen Orient ausgehend, eine völlig andere Art des Zusammenlebens etablierte? Die moderne Forschung bemüht sich um Antworten auf all diese Fragen - mit den Mitteln der DNA-Analyse und anderen avancierten Methoden. Auch wenn vieles Spekulation bleiben muss in der Erforschung der Ur- und Frühgeschichte, eines ist sicher: Die Menschen der Steinzeit waren uns in vielem ähnlicher als manche heute glauben.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Wiener Werkstätte

Geschichte einer Kunst- und Designbewegung (1). Gestaltung: Nikolaus Scholz Die "Wiener Werkstätte" (WW) entstand 1903 auf Initiative des Architekten Josef Hoffmann, dem Maler und Designer Koloman Moser und dem Textilfabrikanten und Mäzen Fritz Waerndorfer. Ziel war es nach englischem Vorbild der Arts Crafts Bewegung der industriellen Massenproduktion und dem erstarrten Historismus mit zeitgenössischen, kunsthandwerklichen Qualitätsprodukten entgegenzuwirken. Die künstlerische Bewegung, die eng mit der Wr. Sezession und der Kunstgewerbeschule zusammenarbeitete, stand für eine revolutionäre Neuinterpretation des Kunstgewerbes und die Abkehr der industriellen Nachahmung vergangener Stile. In ihrer zeitgenössischen Formensprache mit Hang zu Dekoration und Sinnlichkeit, verfolgte die WW auf konsequente Weise die ästhetische Durchdringung in sämtliche Lebens- und Alltagsbereiche. Mit Josef Hoffmann, Koloman Moser, Carl Otto Czeschka, Otto Prutscher und Dagobert Peche als kreative Designer, wurde die WW in ihrer Blütezeit mit Verkaufsstellen in Berlin, Karlsbad, Köln, Marienbad, New York, Wien und Zürich zur internationalen Marke mit eigenständigem "wienerischen" Stil. Dennoch gelang es der WW nicht, sich den internationalen Markverhältnissen anzupassen und der Depression der Weltwirtschaftskrise zu entgehen. 1932 kommt es zum Bankrott der WW, das gesamte Warenlager wird versteigert und beim Handelsgericht Wien die Liquidation der WW angezeigt.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Ernst Molden, Herbert Pixner, EsRAP, Leyya (1). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Al Bird Sputnik, Astrid Schwarz Im Januar 2017 hat das Radiokolleg eine Langzeit-Serie zur Geschichte der österreichischen Popmusik gestartet. Von Ambros bis Yung Hurn, von Danzer bis Wanda wird das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands dokumentiert, ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft reflektiert und ihr Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur gewürdigt. *Ernst Molden - Der Mann der Masken* Er ist eine der buntesten Persönlichkeiten der österreichischen Popszene. Wobei das Wort Pop in diesem Zusammenhang eindeutig zu kurz greift: Der 1967 als Spross der gleichnamigen Zeitungs- und Verlegerdynastie geborene Literat und Songwriter Ernst Molden begann seine Karriere als Bohemien und verlorener Sohn. Er inszenierte sich im New Wave-Wien der achtziger Jahre als unzeitgemäße Dandy-Figur mit dreiteiligem Anzug und graziösem Gehstock, rezitierte Charles Baudelaire und Rilke und bewohnte eine Zeitlang ein Zimmer im Hotel Orient, dem Epizentrum eines bis ins Sublimste verfeinerten Dekadenzlebensstils. Er schrieb Romane, die keine großen Spuren in der Literaturgeschichte hinterließen, war Lokalreporter und Theaterautor und fand schließlich spät zu seiner aktuellen Rolle als Dialekt-Poet, eingehüllt in ein amerikanisches Blues- und Folk-Wurzelgeflecht. Er ist biographisch gesehen ein Mann der Mitte, der sowohl mit dem um 20 Jahre älteren Austro-Urgestein Willi Resetarits spielt wie auch mit dem deutliche jüngeren Nachwuchstalent Nino Mandl, bekannt als "Der Nino aus Wien." Seit der letzten Jahrhundertwende veröffentlicht er, fast im Jahrestakt Platten, erst auf Hochdeutsch, dann auch im Dialekt - nachdem er mit "Hammerschmiedgossn" einem Ort seiner Kindheit ein akustisches Denkmal gesetzt hatte. Das Wienerische ist mittlerweile zum natürlichen sprachlichen Habitat des Künstlers geworden. Neben der Produktion von eigenen Liedern "bewohnt" er auch die großen Songs von angloamerikanischen Songwritern wie Will Oldham oder Bruce Springsteen. Mit dem Nino aus Wien hat er unter dem Namen "Unser Österreich" eine Art Greatest Hits-Kollektion der Wiener Popmusik aufgenommen. Es scheint als habe Ernst Molden, der Mann der vielen Masken und der exzentrischen Lebensentwürfe seit zwei Dekaden seine Lebensmitte und seine Bestimmung gefunden. "Ich hatte als Zwanzigjähriger ein wahnsinniges Bedürfnis, alt zu sein." sagte Molden in einem Interview. "Ich wollte eine Fin-de-Siècle-Figur werden, um ins eigene Schreiben reinzukommen. Das war eine dieser Künstlerbehauptungen, die aber nicht ewig halten - irgendwann braucht man ein Werk." Nun hat er dieses Werk geschaffen.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Eva Teimel. Bruckner und die Frauen. Anton Bruckner war ein ewiger Junggeselle. Wenn auch etwas unfreiwillig. Ständig verliebt soll er gewesen sein, der tiefgläubige Komponist; zahlreichen - vor allem jüngeren - Frauen hat er Heiratsanträge gemacht, die allesamt abgewiesen wurden. Seine vermeintlich einzige große Liebe war die Fleischhauertochter Josefine Lang. Warum es nie geklappt hat bei Bruckner, darüber lässt sich nur spekulieren. Vielleicht war es seine "patscherte" Art, vielleicht sein etwas eigensinniger Modestil. Die Frau fürs Leben, die hat Bruckner nie gefunden - wenn jemals eine "ja" gesagt hätte, wer weiß, vielleicht hätte das musikalische Schaffen des Komponisten dann ganz anders ausgesehen? Dem Thema "Bruckner und die Frauen" ging das diesjährige Symposium im Rahmen des internationalen Brucknerfests in Linz nach, und widmete sich darin sowohl dem zeitgenössischen Frauenbild als auch den möglichen Einflüssen der abgewiesenen Liebe auf das musikalische Schaffen des Komponisten.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Willkommen in meiner Wirklichkeit". Von Hans Platzgumer. Gestaltung: Peter Zimmermann Es liest der Autor


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Marie-Theres Himmler. Alina Ibragimova und Cedric Tiberghien beweisen einmal mehr, wie sehr ihr langjähriges Zusammenspiel fruchtet. Drei Sonaten für Klavier und Violine hat Johannes Brahms kommponiert. Sehnsuchtsvoll und innig, ab und an auch etwas lebhafter und forsch sind die Stücke im Ton. Die Russin Alina Ibragimova (Geige) und der Franzose Cédric Tiberghien (Klavier) finden auch hierfür die passenden "Worte". Seit 2005 sind sie musikalische Partner, die zahlreiche Konzerte und Tourneen gemeinsam bestreiten. Nach erfolgreichen Aufnahmen von Beethovens und Mozarts Violinsonaten, legen Ibragimova und Tiberghien nun die von Brahms auf einem Album vor. Als "Zugabe" findet sich darauf auch ein Werk von Brahms Vertrauter, Clara Schumann.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Unser Leben als Datenschatz und warum wir Datenschutz trotzdem als mühsam empfinden. Gäste: Christina Beran, Psychologin Dr. Petra Leupold, LL.M. (UCLA), Leiterin der VKI Akademie und der Abteilung Wissen im Verein für Konsumenteninformation, Lektorin für Verbraucherrecht an der Universität Wien und Chefredakteurin der Zeitschrift für Verbraucherrecht (VbR). Moderation: Barbara Zeithammer. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 "Haben Sie eine Kundenkarte?" "Sind Sie im Bonusclub?" Ob Lebensmittelhandel, Tankstelle oder Bank, Möbelhaus, Fastfood-Kette oder Kino - Kundenbindungsprogramme sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Etwa 75 % der Österreicherinnen und Österreicher besitzen Kundenkarten - bis zu 14 Stück pro Person. Wer davon aber wirklich profitiert, sind die Unternehmen, denn wer mit Kundenkarten bezahlt, verkauft wichtige und kostbare Informationen für wenig Geld. Was aber soll daran eigentlich wertvoll sein? Wie profitieren Unternehmen von dem Wissen, wer, was, wann, wo, zu welchem Preis eingekauft hat? Und was ist so schlimm daran, wenn man diese Daten "verkauft" - mit der Nutzung einer Kundenkarte? Datenschutz wird von vielen Menschen als mühsam empfunden, nicht nur, was Kundenkarten betrifft. Große Skandale wie jene um Cambridge Analytica und Facebook, die Nutzung von Userdaten für Werbung durch Twitter, belauschende Lautsprecher, etc. scheinen am Nutzerverhalten nichts zu ändern. Das hat auch damit zu tun, wie unser Gehirn arbeitet. Warum uns Daten mehr wert sein sollten, als ein paar Cent und die Frage nach dem Datenschutz auch bei Kundenkarten tief in unsere Gesellschaft und die Zukunft unseres Lebens hineinreicht, darüber diskutieren die Juristin Petra Leupold vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) und die Psychologin Christina Beran als Gäste von Barbara Zeithammer anlässlich der Privacy Week, Österreichs größter Konferenz zum Thema "Privatsphäre im digitalen Zeitalter" (21. bis 27. Oktober, Wien). Wie halten Sie es mit Ihren Daten? Reden Sie mit! Unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - live in der Sendung oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Concerto Köln; Evgeny Sviridov, Violine; Cordula Breuer, Blockflöte und Traversflöte; Wolfgang Dey, Blockflöte; Wiebke Weidanz, Cembalo. Antonio Vivaldi: Konzert für Streicher A-Dur RV 158 * Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049 * Francesco Geminiani: Concerto grosso D-Dur op. 3/1 * Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050 (aufgenommen am 21. April im Concertgebouw, Amsterdam). Präsentation: Jörg Duit


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Abschied ohne Servus Von verschwundenen Menschen und denen, die sie suchen "Schatz, ich geh kurz Zigaretten holen" - das Phänomen, dass Menschen auf unbestimmte Zeit ohne Ankündigung verschwinden, gibt es öfters als man vielleicht glaubt. Rund 900 Personen gelten in Österreich als derzeit abgängig. Wer begibt sich auf die Suche nach Menschen, die nicht mehr gefunden werden (wollen)? Und wie geht man dabei vor? Bei Angehörigen hinterlässt die Ungewissheit über den Verbleib größte Verzweiflung. Eine Sendung über Menschen rund um Verschwundene. Gestaltung: Eva Gänsdorfer Randnotizen: Lukas Tremetsberger


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Kinderfressen leicht gemacht Rudi wird umringt von den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern des Theaterstücks "Kinderfressen leicht gemacht" und unterhält sich mit ihnen über die Kinderrechte, die es seit 30 Jahren gibt. Das Stück feiert an diesem Montagabend Premiere und ist unter der Leitung des Vereins "Die Schweigende Mehrheit" in Kooperation mit dem Jungen Volkstheater und dem Dschungel Wien entstanden. Der Radiohund diskutiert im Anschluss an eine Probe mit den Kindern und Jugendlichen: Was sind Kinderrechte? Braucht es die heute überhaupt noch? Und: Was bedeutet der Titel? Timea, Miriam, Lena, Sarah, Robert, Alexandra, Noah: "Es geht darum, dass Kinder gefressen werden, weil sie ausgenutzt und schlecht behandelt werden." "Sie werden zwar nicht echt gefressen, aber die Kinder kommen nicht zu ihren Rechten. Das ist für sie so schlimm, wie gefressen werden. Weil gemobbt werden, ist ja auch nicht lustig." "Die Eltern fressen die Kinder, weil sie ihnen nicht helfen. Zum Beispiel bei meiner Rolle, dem Zuckerengel, da helfen die Eltern nicht, als sie gemobbt wird, sondern sagen nur, sie soll weiter machen." "Ich glaube der Titel ist symbolisch gemeint. Die Kinderseelen werden aufgefressen, durch den Druck der Eltern, durch die Misshandlung der Erwachsenen oder durch die Umwelt selbst, weil es um die Zukunft der Kinder geht." Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Passagen

Das Ö1 Europagespräch: Wo steht Österreich in der Welt - und soll es dort bleiben? Aufgenommen im RadioKulturhaus am 15. Oktober 2019. Bearbeitung: Markus Müller-Schinwald Markus Müller-Schinwald diskutiert mit Fachleuten die Fragen: Wie soll eine neue Bundesregierung das Land international positionieren? Reicht ein "Weiter wie bisher" oder sind neue Impulse nötig? Die Gewichte in der internationalen Politik verschieben sich im Moment rasant. Wo steht Österreich in dieser sich schnell verändernden Welt? Bietet die Neutralität eine Möglichkeit, die internationale Ordnung zu stärken? Oder ist sie nur ein anderer Name für sicherheitspolitisches Trittbrettfahren? Diese und andere wichtige Fragen sollen im neuen Gesprächsformat "Ö1 Europagespräche", das von der Sendereihe "Ö1 Europajournal" und der Zeitschrift "Datum" organisiert wird, geklärt werden.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Rainer Elstner. Zwischen Trost und Trauer. "Ghosteen" von Nick Cave and the Bad Seeds Nick Cave hat mit seinen Bad Seeds das erste Album veröffentlicht, das er komplett nach dem Tod seines Sohnes geschrieben hat. Traurige, schöne, gespenstische und tröstliche Lieder sind auf diesem Doppelalbum versammelt, das bereits digital erschienen ist und online auf den bekannten Streaming-Plattformen gehört werden kann und auf physischen Tonträgern ab 9. November 2019 erhältlich ist.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Romanovs. Mit Karl Vocelka, ehemaliger Vorstand des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien, sowie Mitbegründer und Präsident des Vereins "Institut für die Erforschung der frühen Neuzeit". Gestaltung: Andreas Wolf Das russische Adelsgeschlecht der Romanovs lässt sich bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Als Ahnherr gilt Bojar Andrei Kobyla aus dem Großfürstentum Litauen. Unter der Regentschaft des Moskauer Großfürsten Simeon Iwanowitsch übersiedelte Kobyla nach Russland, wo sich die Familie später Sacharin-Jurjew nennte. Aus diesem Geschlecht stammte auch Anastassija Romanowna Sacharjina. Aus rund 1.500 heiratsfähigen Töchtern russischer Adeliger wurde sie 1547 vom Moskauer Großfürsten und späteren Zaren Iwan IV (der Schreckliche) zur Frau ausgewählt. Das Paar hatte sechs Kinder, wobei der geistig zurückgebliebene Fjodor I. den Zarenthron bestieg. Die Regierungsgeschäfte leitete Boris Godunow. Nach dem Tod von Fjodor übernahm Godunow endgültig die Macht und ließ sich zum Zaren krönen. Weil man ihn beschuldigte, den für die Thronfolge vorgesehenen jüngsten Bruders Fjodors ermordet zu haben, kam es zu Unruhen. Godunow verdächtigte die Romanows als Anstifter der Aufstände und ließ sie landesweit verfolgen. Nach dem plötzlichen Tod Godunows wurden die Romanows rehabilitiert. Deren bekanntester Vertreter war Zar Peter der Große. Unter seiner Führung etablierte sich Russland als europäische Großmacht. Mit dem Tod seines Enkels Zar Peter II Alexejewitsch erlosch die männliche Linie der Romanows. Weitergeführt wurde die Dynastie durch die weitschichtig verwandte Anna Iwanowa. Ihre zehnjährige Regierungszeit wird heute in Russland als "dunkle Epoche" bezeichnet. Ihre Nachfolgerin Elisabeth I setzte die Todesstrafe aus und kämpfte im Siebenjährigen Krieg erfolgreich gegen Preußen. Mit ihrem Tod starb die ursprüngliche Linie der Romanows endgültig aus. Weitergeführt wurde der Name durch den Sohn von Elisabeths Schwester, Karl Peter Ulrich von Holstein-Gottrop, der nach ihrem Tod als Zar Peter III. Russland regierte. Zu Ende ging die Herrschaft des Hauses Romanow-Holstein-Gottrop während der Februarrevolution 1917. Am 17. Juli 1918 wurde der letzte russische Zar Nikolaus II. von den Bolschewiki in Jekaterinenburg ermordet.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Eine Reportage zum harten Arbeitsalltag auf Kreuzfahrtschiffen Gestaltung: Charlotte Horn Kreuzfahrtschiffe, die oft gigantischen, schwimmenden Luxushotels gleichen, werden bei Urlaubern immer beliebter; kein anderer Tourismuszweig wächst so schnell, unter anderem deswegen, weil diese Urlaube immer billiger werden: Eine Woche Mittelmeer bekommt man schon für ein paar hundert Euro. Gleichzeitig wird die Kritik an der Branche immer lauter. Die Umweltbelastung durch die Schiffe sei enorm, die sozialen Diskrepanzen himmelschreiend; während sich die einen auf dem Oberdeck sonnen, schuftet das Personal oft für Hungerlöhne. Die meisten Mitarbeiter/innen kommen aus Niedriglohnländern wie Indonesien, Indien oder den Philippinen.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wenn Kinder sich nicht mehr bewegen Von Daphne Hruby Laut Weltgesundheitsorganisation WHO waren im Jahr 2017 ca. 30 Prozent der österreichischen Schulkinder übergewichtig oder adipös, also krankhaft fettleibig. Und es werden stetig mehr. Fachleute prognostizieren eine Verdoppelung bis 2025. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit warnte kürzlich in einer Aussendung, dass immer weniger Heranwachsende schwimmen können, im Juni 2019 war es ein Drittel. Der Ruf nach einer täglichen Turnstunde für alle Schulkinder hallt schon seit Jahren durch Österreich - realisiert wurde sie bis heute nicht. Dabei fördert Bewegung nachweislich nicht nur die Gesundheit sondern ebenso die Konzentrationsfähigkeit. Aber auch der Bewegungsmangel in der Freizeit ist ein großes Problem. Viele Heranwachsende scheitern heute schon an einfachsten Übungen wie einem Purzelbaum. Dieser frühe Bewegungsmangel kann später Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit verursachen.


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19.30 Uhr

 

 

On stage

Die grandiose, dunkle Stimme aus New Orleans: Sarah McCoy. Gestaltung: Marlene Schnedl Niemand Geringerer als Pianisten-Pop-Weirdo Chilly Gonzalez trat im Zuge von Sarah McCoys erster Blue-Note-Veröffentlichung "Blood Siren" als Produzent in Erscheinung, mit der die 33-jährige US-amerikanische Sänger-Pianistin, die von 2011 bis 2017 in New Orleans lebte, 2019 schlagartig bekannt wurde: McCoy begleitet sich mit sparsamen Tönen am Klavier, ihre eindrucksvolle, dunkle Stimme, die sie nur selten, dafür umso dramatischer erhebt, kommt so voll zur Geltung. Genau so dunkel, düster, mitunter unheimlich sind ihre Lieder, die Namen wie "Boogieman" oder "Mamma's Song" tragen und von verflossener Liebe, verlorenen Seelen oder pathologischem Stalking erzählen. Am 1. Juli 2019 brachte Sarah McCoy ihre Songs im Rahmen des Jazzfests Wien im Porgy Bess zur Aufführung und begeisterte damit das Publikum. Marlene Schnedl präsentiert die Höhepunkte des Konzertabends


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21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Alltag in der Steinzeit. So lebten die frühen Menschen - Nahrung, Technik, Kultur, Sex, Religion (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Die Wiener Werkstätte. Geschichte einer Kunst- und Designbewegung (1). Gestaltung: Nikolaus Scholz Lexikon der österreichischen Popmusik. Ernst Molden, Herbert Pixner, EsRAP, Leyya (1). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Al Bird Sputnik, Astrid Schwarz


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

musikprotokoll 2019. Studio Dans kollektiv erarbeitetes Projekt mit Musik aus Österreich, Armenien, Libanon und Belarus (1). Gestaltung: Elke Tschaikner Studio Dan hat beim ORF musikprotokoll im Next Liberty in Graz eine dramaturgisch streng geformte Abfolge von zehn Uraufführungen gespielt. Komponist/innen aus Österreich, aus dem Libanon, aus Belarus und Armenien konzipierten in engem Austausch untereinander und gemeinsam mit dem Ensemble ein schillerndes Mosaik aus neuen Stücken, die gemeinsam wie ein klingendes Vergrößerungsglas funktionieren. Vom einminütigen, anfänglichen Solo, über ein zweiminütiges Duo bis zum abschließenden, zehnminütigen Tentett bilden die einzelnen Stücke einen großen Bogen durch unterschiedliche Klangrealitäten. "Augmented Reality" nennt der Initiator Daniel Riegler dieses neue, kollektiv erarbeitete Projekt, bei dem sich zehn Musikpositionen in Dialog mit dem jeweiligen Nachbarn begeben. Wir senden diesen besonderen Konzertmitschnitt vom 4. Oktober 2019 in zwei "Zeit-Ton"-Sendungen.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation Musikauswahl: Stefanie Maderthaner dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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