Jetzt läuft auf Ö1:

On stage

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


0 Wertungen:      Bewerten

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Heute um ca. 6.50 Uhr in "Frauenmacht - Frauen machen Politik": Emmy Freundlich, Mitglied der konstituierenden Nationalversammlung 1919 Geboren 1878 in Aussig/Usti nad Labem in Böhmen als Emma Kögler. Gestorben 1948 in New York. Während des Ersten Weltkriegs in der Direktion des Kriegswirtschaftlichen Ernährungsamtes. 1919-23 als Direktorin im Bundesministerium für Volksernährung höchste Frau im Staatsdienst. 1919 Mitglied der konstituierenden Nationalversammlung und bis 1934 sozialdemokratische Nationalratsabgeordnete. 1929 als einzige Frau Delegierte im Komitee der Wirtschaftssektion des Völkerbundes. Präsidentin der International Cooperative Women's Guild und als solche beim Wirtschafts- und Sozialrat der UNO in New York.


13 Wertungen:      Bewerten

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Versprechen und Vergeben". Georg Simbruner, Neonatologe, Theologe und Krankenhausseelsorger, über die wichtigsten Elemente des Zusammenlebens. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Als Ehemann, Familienvater, Arzt und Krankenhausseelsorger habe ich die Erfahrung gemacht, dass Menschen bis zum Sterbebett an gebrochenen Versprechen und nicht vollzogenem Verzeihen leiden", erzählt der emeritierte Professor für Neonatologie Georg Simbruner in seinen "Gedanken für den Tag" mitten in der vorösterlichen Fastenzeit, die für viele Menschen ja auch eine Zeit der Reduktion und Besinnung darstellt. Versprechen und Verzeihen zählten, so Simbruner, zu den wichtigsten Elementen des Zusammenlebens. Ohne Versprechen, also ohne Aussagen und Zusagen, auf die man sich verlassen kann, und ohne den Willen, einander zu vergeben, also dem Verzeihen, sei eine Gemeinschaft nicht möglich. Versprechen und Verzeihen gewährleisten den Zusammenhalt einer Gemeinschaft. Doch so leicht ein Versprechen oft über die Lippen kommt, so schwer fällt manchmal das Verzeihen, sagt der Neonatologe und emeritierte Universitätsprofessor, der heute ehrenamtlich als Krankenhausseelsorger tätig ist. "Vergeben bedeutet nicht vergessen, zugefügte Verletzungen oder enttäuschte Erwartungen begleiten uns oft lange, wenn nicht gar lebenslang. Vergeben aber verändert die Art und Weise, wie ich mich erinnere, es befreit mich vom Gift der Unversöhnlichkeit. Verzeihen verhindert, dass mich ein Geschehen aufzehrt und zugrunde richtet".


10 Wertungen:      Bewerten

07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


0 Wertungen:      Bewerten

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

07.52 Uhr

 

 

Leporello


2 Wertungen:      Bewerten

08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


0 Wertungen:      Bewerten

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nicole Brunner. Swingender Klezmer, eine irische Jigg und Romantisch-lyrisches aus Ungarn Im Jahr 1943 durfte Béla Bartók einen beruflichen zweiten Frühling erleben: kurz nach seiner Flucht vor dem zweiten Weltkrieg in die USA. Mit 62 Jahren wollte das Fußfassen in Amerika nicht so leicht gelingen, weswegen er auch in Geldnot geriet. Außerdem war er bereits durch seine schwere Leukämie-Erkrankung gezeichnet. Ein Auftrag für ein großes Orchesterwerk gab Bartók noch einmal Schwung und es entstand sein "Konzert für Orchester".


9 Wertungen:      Bewerten

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Biodiversitätsforscher Konrad Fiedler über gravierende Veränderungen der Ökosysteme. Teil 1: Aufgeteiltes Risiko. Gestaltung: Lothar Bodingbauer Die Roten Listen werden immer länger. Insektensterben. Vogelsterben. Säugetiere. Die Biodiversität nimmt weltweit ab. Was im Laufe der Evolution immer schon dazugehörte - das Sterben - ist deswegen so beunruhigend, weil es in einer so hohen Geschwindigkeit passiert. Die Homogenisierung nimmt zu, und die Vielfalt nimmt ab. Vielfalt ist aber notwendig. Eine große Bestäubergilde, wie es im Fachjargon der Ökosystemforscher/innen heißt, also viele verschiedene bestäubenden Insekten, bringen einen höheren Bestäubungserfolg, als eine einzelne Art, die auf die Bestäubung einer Pflanze spezialisiert ist. Durch eine größere Vielfalt können verschiedene ungünstige Umweltbedingungen bewältigt werden. Auch die Rolle der Nationalparks und Naturschutzgebiete wird sich ändern. Die lokal bedeutenden Schutzzonen dienen immer mehr als "Sprungbretter" für Arten, die vor heißeren Temperaturen in den Norden flüchten.


22 Wertungen:      Bewerten

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg

Wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt (1). Gestaltung: Tanja Malle Worte haben bemerkenswerte Wirkung. Hören Menschen, dass sich eine Person im fünften Stock befindet, wandert ihr Blick automatisch nach oben. Lesen sie den Satz "John tritt den Ball", aktiviert ihr Gehirn jenen Bereich, der für das Planen von Fußbewegungen zuständig ist. Wer das Bild eines Geparden zu sehen bekam, schätzte die Geschwindigkeit eines Läufers schneller ein, als der, dem das Bild einer Schildkröte gezeigt wurde. Zu diesen Ergebnissen kommen Kognitionswissenschafter/innen. Das bedeutet: Das Gehirn simuliert den Inhalt von Sprache automatisch, um ihn zu begreifen. Und es überträgt Gehörtes oder Gelesenes auf andere Dinge und Menschen, die mit dem Erlebten nichts zu tun haben. Das alles passiert unbemerkt. Politikerinnen und Politiker nutzen das. Sie verwenden Worte bewusst, um in unseren Köpfen so genannte Frames zu stärken. Gemeint sind damit Interpretationsrahmen, die das Gehörte oder Gesehene mit Bedeutung aufladen. Ein Beispiel ist das Wort Steuerlast, das Steuern als Belastung darstellt. Tatsächlich aber werden über Steuern auch Krankenhäuser, Schulen und das Verkehrsnetz finanziert. Weitere Beispiele sind etwa die Begriffe Flüchtlingswelle und Flüchtlingsstrom - geflüchtete Menschen werden dabei als Wassermassen, als lebensbedrohliche Naturkatastrophe, dargestellt. Damit wird das Bild einer Bedrohung gezeichnet, der nur beizukommen ist, indem die Schotten dicht gemacht werden - oder, indem, wie von dem US-Präsidenten Donald Trump gefordert, eine undurchlässige Mauer errichtet wird. Durch gezielte Provokationen und die Bereitschaft, Tabus zu brechen, bekommt Donald Trump enorme Medienpräsenz. Mitunter schien es, als würde er seine Reden und Statements unüberlegt und spontan aus dem Ärmel schütteln, doch dahinter steht Strategie. Auf sein Konto gingen in den ersten beiden Jahren seiner Amtszeit 7.654 Lügen bzw. irreführende Behauptungen. Medien geben diese oft eins zu eins wider - doch so werden diese Lügen und irreführende Behauptungen in unseren Köpfen verankert. Das bestätigen Erkenntnisse aus der Neurolinguistik und Psychologie. Deren bekanntester Vertreter ist wohl George Lakoff von der University of California in Berkley. Er hat Strategien entwickelt, wie dem strategischen Einsatz von bestimmten Worten, Metaphern, irreführenden Behauptungen und Lügen beizukommen ist. Ein weiteres Beispiel für die Macht der Worte sind Hassreden. Sie verschieben nicht nur die Grenzen des Sagbaren, sondern bereiten den Boden für manifeste Gewalt auf. Wiederkehrende Hasssprache entwertet bzw. entmenschlicht bestimmte gesellschaftliche Gruppen und senkt die Hemmschwelle, Gewalt gegen sie zu üben. Faktenbasierte Kommunikation verschafft sich dann nur noch schwer Gehör. Tanja Malle präsentiert aktuelle (neuro)linguistische Erkenntnisse über die Macht der Worte und fragt nach, wie diese genutzt werden können.


11 Wertungen:      Bewerten

09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg

I wie Insiderhandel, J wie Joint Venture, K wie Kartell, L wie Leerverkäufe (1). Gestaltung: Juliane Nagiller, Marlene Nowotny *I wie Insiderhandel* Auf Finanzmärkten sollte der Zugang zu allen kursrelevanten Informationen idealerweise niederschwellig und fair sein. Das heißt, all jene, die Aktien, Unternehmensanleihen oder Verbriefungen kaufen oder verkaufen wollen, sollten zur gleichen Zeit über Entwicklungen informiert werden, die Preise und Kursverläufe beeinflussen können. Niemand, der aufgrund eines Wissensvorsprungs Kursschwankungen vorhersehen könnte, soll unredliche Gewinne machen. Wäre das möglich, würde es zu einer Wettbewerbsverzerrung kommen. Nutzt jemand einen Informationsvorsprung aus, etwa ein Unternehmensvorstand oder eine Managerin, ein Unternehmensberater oder eine Sekretärin, dann spricht man von Insiderhandel. Gelingt einem Pharmaunternehmen ein Durchbruch in der medizinischen Forschung oder droht eine Aktiengesellschaft eine feindliche Übernahme, darf dieses Wissen nicht dazu genutzt werden, frühzeitig Unternehmensanteile zu kaufen bzw. zu verkaufen. In Österreich ist u.a. die Finanzmarktaufsicht dafür zuständig, Insiderhandel aufzudecken und die strafrechtliche Verfolgung einzuleiten. So will man das Vertrauen der Anlegerinnen und Anleger in die Märkte sicherstellen. Gestaltung: Marlene Nowotny


11 Wertungen:      Bewerten

09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg

Gemeinsam arbeiten - gemeinsam leben (1). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber Inspiration und Konkurrenz, gemeinsames Schaffen oder rivalisierendes Oeuvre, Spannungen zwischen der Wahrnehmung als Individuum und in Verbindung mit der zweiten Person: das Verhältnis von Komponist/innen zu musikalisch künstlerisch schaffenden Partner/innen ist von vielen Besonderheiten geprägt. Doch zunächst: was ist das überhaupt, ein Paar? Im Rahmen der verschiedenen Möglichkeiten, die eine Antwort auf diese Frage darstellen kann, stehen die Beziehungen als "Liebespaar" und "Geschwisterpaar" im Mittelpunkt, in der zumindest ein Part komponierend tätig ist. Denn alleine in diesen Kombinationen gibt es in der Musikgeschichte zahlreiche Beispiele, von Wolfgang Amadé Mozart, sowohl mit seiner Schwester Maria Anna als auch mit seiner Ehefrau Constanze Mozart, über Clara Wieck und Robert Schumann bis zu Felix Mendelssohn und Fanny Hensel, von Louise und Aristide Farrenc über Alma und Gustav Mahler zu Nadia und Lily Boulanger, von Faustina Bordoni und Johann Adolf Hasse über Guiseppe Verdi und Giuseppina Strepponi zu Benjamin Britten und Peter Pears. Gemeinsam arbeiten, gemeinsam leben. Welchen Herausforderungen sind Menschen in "musikalischen Paarbeziehungen" ausgesetzt und wie sieht das gemeinsame Berufs- und Privatleben von ausgewählten Paaren im Bereich der Klassischen Musik aus. Gegenseitige künstlerische Befruchtungen, Neid auf das Schaffen des Anderen, Rollenverteilungen und Rollenbilder, aber auch Veränderungen der eigenen Künstlerpersönlichkeit durch die Paarbeziehung und unterschiedliche Selbst- und Fremdwahrnehmung stellen die Eigenheiten in diesen Beziehungen dar.


11 Wertungen:      Bewerten

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Ursula Strubinsky. Karl Komzák im Porträt . Er war vermutlich zu seiner Zeit der bekannteste österreichische Militärmusik-Kapellmeister: Karl Komzák. Sein Dirigat soll besonders nuancenreich und feinpointiert gewesen sein. Darüber hinaus schrieb der 1850 geborene Böhme zahlreiche Märsche, Tänze und auch die Oper "Edelweiss".


0 Wertungen:      Bewerten

11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese. "Luftgänger". Roman von Jewgeni Wodolaskin (aus dem Russischen von Ganna-Maria Braungardt). Gestaltung: Peter Zimmermann Es liest Rafael Schuchter


12 Wertungen:      Bewerten

11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Irene Suchy. Nicht nur Messiaen! Die ehemalige Schülerin, die Pianistin und Klavierprofessorin Yvonne Loriod, ist nicht nur durch die Werkinterpretation ihres Ehemannes Olivier Messiaen in die Klaviergeschichte eingegangen. Loriod, 1924 bei Paris geboren und 2010 in St Denis gestorben, weist in ihrer Jahrzehnte-langen Geschichte des Konzertierens ein weites Repertoire von Mozart bis Alban Berg, von Schumann bis Chopin, von Albeniz bis Schönberg vor. Eine neue Box, die Vega Aufnahmen, 13 CDs aus den Jahren 1956 bis 1963, ist zu mehr als der Hälfte dem Werk ihres geliebten Ehemannes gewidmet. Die Box ist mit erkenntnisreichen liebevollen Berichten aus Loriods beruflichem Umfeld bereichert, Erinnerungen der Aufnahmeleiter und Schüler. Die Empfehlung des Tages: Musikgeschichte zum Hören und Lesen! Das Musiklexikon erklärt Pas de Deux. Andrea Amort, die Erzählende, hat gerade am 20. März eine Ausstellung im Theatermuseum gestaltet, "Alles tanzt".


1 Wertung:      Bewerten

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


0 Wertungen:      Bewerten

13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Ein Filmregisseur über die Lust am analogen Werk. Gast: Ludwig Wüst, Filmproduzent und -regisseur. Moderation: Elisabeth Scharang. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 "Wir sind da. Das muss genügen". Diese Prämisse umreißt nicht nur den Inhalt des jüngsten Spielfilms des Film- und Theaterregisseurs Ludwig Wüst, sondern auch seine Arbeitsweise: Sich darauf einlassen, was man vorfindet; ob auf einen Menschen, eine Geschichte, ein Stück Land oder ein Stück Holz. Der gelernte Tischler und geborene Bayer Ludwig Wüst hat in Wien Schauspiel studiert und ist von der Theaterregie schließlich beim Film gelandet. Seit 20 Jahren erforscht er in No- und Low-Budgetfilmen die Angst des Menschen vor dem Menschen. "Und die ist 2019 so groß wie noch nie," sagt Ludwig Wüst. "Wird die digitalisierte Welt zu einem Abbau des Bedürfnisses führen, einen direkten Kontakt zu unseren Mitmenschen zu haben? Werden wir neben den vielen Möglichkeiten, die sich uns heute über den technischen Fortschritt erschließen, einen unersetzbaren Verlust im Alltag erleben?" Zwei Hände, die einen Holztisch herstellen oder ein Bild malen - ein längst überholtes Bild von einem schöpferischen Akt? Was hat Kunst heutzutage überhaupt noch mit Handwerk zu tun? Die Diagonale, das Festival des österreichischen Films in Graz, widmete Ludwig Wüst in diesem Jahr eine Personale und verknüpfte die Werkschau mit dem Faible des Künstlers für das Material Holz: In sogenannten Holz-Lectures führte Wüst sein Publikum in die Kunst der Holzbearbeitung ein. Im Gespräch mit Elisabeth Scharang erzählt Ludwig Wüst, warum er dem Handgemachten huldigt und warum er sich als "Renaissance-Mensch" bezeichnet. Er denkt über das Reisen mit leeren Koffern nach und über die Möglichkeit, dass man als Künstler eines Tages alles gesagt hat, was man zu sagen hatte. Reden Sie mit: Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.


0 Wertungen:      Bewerten

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Helsinki Baroque Orchestra; Aapo Häkkinen und Pierre Hantaï, Cembalo; Paulina Fred, Flöte. Johann Sebastian Bach: a) Suite für Orchester Nr. 2 h-Moll BWV 1067; b) Konzert für zwei Cembali und Orchester c-Moll BWV 1062; c) Flötensonate A-Dur BWV 1032; d) Konzert für zwei Cembali und Orchester C-Dur BWV 1061 (aufgenommen am 25. April 2018 im Auditorio Nacional, Madrid). Gestaltung: Jörg Duit


2 Wertungen:      Bewerten

15.30 Uhr

 

 

Moment

Von wilden Kerlen, heißen Nächten und Göttern in Weiß. Die kleine, schnelle Literatur aus der Trafik Er wirkt wie ein Produkt aus vergangenen Zeiten, und hat dennoch in einer Nische überlebt. Der Heftroman ist in Trafiken und Bahnhofsbuchhandlungen zu haben, für wenig Geld bietet er seinen Lesern auf vierundsechzig Seiten Spannung, Romantik und Abenteuer sowie ein Happy End, das sich in der Woche darauf garantiert wiederholt. Ein Porträt eines Relikts der Trivialliteratur. Gestaltung: Tanja Rogaunig Randnotizen: Marie-Claire Messinger


0 Wertungen:      Bewerten

15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

"Über das Trompete-Spielen." Rudi und Kater haben vor einer Weile eine Zwei-Tier-Band gegründet. Leider werden ihre Konzerte nicht so zahlreich besucht, wie sie gehofft hatten. Beim letzten Auftritt war nur der Tonmeister da. Jetzt haben die beiden Freunde einen neuen Plan: Sie wollen die Band um ein paar Instrumente erweitern. Der Radiohund besucht die Trompeterinnen Isabella Hauser und Hedwig Emmerich vom Blasmusikquintett Brassessoires und beschnüffelt ihre Blechblasinstrumente auf Tauglichkeit. Hedwig Emmerich: "Vor allem ist die Trompete flexibel. Man kann schöne, langsame und lyrische Sachen spielen aber auch Signale. So, wie man früher in einem Königshaus ab und zu mal Signale vom Turm gespielt hat, kann man das mit der Trompete natürlich super machen, und da ist die Helligkeit der Töne gut, weil man die früher ganz weit gehört hat. Bis zur nächsten Burg." Gestaltung: Kathrin Wimmer


0 Wertungen:      Bewerten

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

16.05 Uhr

 

 

Passagen

und jetzt ?! Von Haltungen, Überzeugungen und Taten "Irgendwo da liegen sie" , so heißt ein Text von Doron Rabinovic, der sich mit dem Massaker von Rechnitz vom 25. März 1945 beschäftigt und auch von der nie stattgefundenen Aufarbeitung erzählt. Anläßlich des 74. Jahrestages sprach Bernhard Fellinger mit dem Schriftsteller und mit der Schauspielerin Katharina Stemberger, die diesen Text auch vorgetragen hat. Musikalische Begleitung: Benny Omerzell. Aufgenommen am 25. Jänner 2019, zwei Tage vor dem Internationalen Holocaust Gedenktag im RadioCafe des Wiener Funkhauses Bearbeitung: Robert Weichinger Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Jänner steht ein eindrücklicher Text im Mittelpunkt des Abends, der von einem abscheulichen Verbrechen erzählt und vom Versuch der Aufarbeitung, der mit großer Vehemenz quer durch alle politischen Lager und gesellschaftlichen Schichten verhindert wurde: "Irgendwo da liegen sie" von Doron Rabinovici. Der Historiker befasst sich darin mit dem Massaker von Rechnitz, das im März 1945 geschehen ist. Vermutlich wurden damals etwa 200 Zwangsarbeiter ermordet. Nach ihnen wird heute noch gesucht. Trotz intensiver Grabungen in den Jahren 1966 bis 1969, 1993 und 2017 konnte der Ort des Massengrabes bis heute nicht gefunden werden. Mitwirkende: Doron Rabinovici, Analyse Katharina Stemberger, Vortrag Benny Omerzell, Musik Bernhard Fellinger, Präsentation


0 Wertungen:      Bewerten

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


4 Wertungen:      Bewerten

17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


0 Wertungen:      Bewerten

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


9 Wertungen:      Bewerten

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Rainer Elstner. Zwischen großen Gefühlen und ätzendem Spott Was ist ernst gemeint, was ist Ironie? Auf dem feinen Grat zwischen großen Gefühlen und ätzendem Spott. Musik vom Schweizer Dabobert, dem US-Amerikaner Jerry Paper und der heimischen Band Kahlenberg. Kitschalarm!!! Man könnte die Texte von Dagobert als billige Schlager-Rhetorik verstehen. In Interviews gibt sich der Schweizer so bierernst, dass man wieder zu zweifeln beginnt an dieser Ernsthaftigkeit Alles Ironie? Je nachdem, wie man es hört. Seine Songs können abstoßend banal wirken - oder wie Musik über Musik. Eine neue Klassizität, die selbst Abstand schafft zu ihrem Gegenstand, indem sie sich besonders intensiv hineinwirft in diese (scheinbar?) banalen Gefühlwelten. In den Spielräumen geht es heute um Randphänomene, die nur so tun, als wären sie schon längst in allen Hitparaden.


15 Wertungen:      Bewerten

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Bourbonen. Mit Wolfgang Schmale, Institut für Geschichte der Universität Wien. Gestaltung: Andreas Wolf Die Bourbonen sind das älteste existierende Adelsgeschlecht Europas. Erstmals erwähnt wurden sie als Seitenlinie der Karpetinger, die Frankreich von 987 bis 1328 ununterbrochen regierten. Nach dem Erlöschen der Valoirs-Dynastie begann 1589 die eigenständige Königsherrschaft der Bourbonen über Frankreich. Der bekannteste der fünf Könige des Ancien Régime war der "Sonnenkönig" Ludwig XIV. Unter der Vormundschaft seiner Mutter Anna von Österreich bestieg er schon als Vierjähriger den Thron. Durch Verwaltungs- und Armeereformen, die Bekämpfung der adeligen Opposition, die Förderung des merkantilistischen Wirtschaftssystems und die Fokussierung auf den Katholizismus etablierte er die absolutistische Monarchie. Unterbrochen wurde die Bourbonenherrschaft durch die Absetzung von Ludwig dem XVI., während der französischen Revolution. Im Prozess vor dem Nationalkonvent nannte man ihn Louis Capet. Damit bezogen sich die Revolutionäre auf den 996 verstorbenen Gründungsvater der Karpetinger Dynastie, Hugo Capet. Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft setzte man, im Zuge der europäischen Restaurationspolitik, erneut Bourbonen auf den französischen Thron. Endgültig beendet wurde deren Herrschaft in Frankreich durch den Sturz Karl X. Philipps während der Julirevolution 1830. Als Bourbon-Sizilien und Bourbon-Parma regierten Nebenlinien des Adelsgeschlechts auch Teile des heutigen Italiens. Mit dem Haus Bourbon-Parma verwandt ist auch der derzeitige König von Luxemburg, Heinrich von Nassau. Um eine weitere Seitenlinie handelt es sich beim spanischen Königshaus Bourbon-Anjou.


4 Wertungen:      Bewerten

18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


0 Wertungen:      Bewerten

18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Eine Reise durch England, Schottland, Wales und Nordirland. Gestaltung: Anne Demmer, Jens-Peter Marquardt, Thomas Spickhofen Der angekündigte Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist eine nervenaufreibende Zitterpartie. Kurz vor dem ursprünglich geplanten Austrittsdatum sind die Bedingungen noch immer unklar. Wird der ausgehandelte Vertrag doch noch gebilligt oder gibt es einen harten Brexit? Nach mehreren Abstimmungsniederlagen im britischen Unterhaus hat Regierungschefin Theresa May das Land mit ihrer Brexit-Strategie in eine Sackgasse gesteuert - und Europa gleich mit. Wie ist die Stimmung in Großbritannien? Wie denken die Menschen heute über den Brexit, würden sie sich anders entscheiden als beim Referendum im Juni 2016?


32 Wertungen:      Bewerten

18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Insektennahrung für Österreich. Von Sylvia Andrews Knapp 7,7 Milliarden Menschen leben auf unserem Planeten - und täglich werden es mehr. Grund genug, um über neue Varianten der Nahrungsmittelproduktion nachzudenken. Konventionelles Essen wird nämlich nicht reichen, um alle Menschen satt zu bekommen. Eine Lösung sind in vielen Ländern bereits Insekten. Anders ist das in Österreich, wo von Akzeptanz in Sachen Heuschrecken-Burger oder Mehlwurm-Muffin noch wenig zu spüren ist. Dabei wären die Argumente überzeugend: essbare Insekten sind reich an Proteinen, ihre Aufzucht ist umwelt- und ressourcenschonend. Wissenschafter der Grazer Fachhochschule Joanneum haben gemeinsam mit Expert/innen aus verschiedenen Disziplinen nun ein fünfjähriges Forschungsprojekt gestartet, um das Potenzial und die Grenzen der Proteinproduktion durch Insekten zu analysieren. Ein Besuch im Grazer Labor, wo bereits eifrig an gefinkelten Verarbeitungs- und Zubereitungsmethoden für Würmer, Käfer Co gefeilt wird. Aber wird das auch Frau und Herrn Österreicher schmecken?


0 Wertungen:      Bewerten

19.30 Uhr

 

 

On stage

Duo Daniel Schnyder/Dave Taylor, Elias Stemeseder solo, Gina Schwarz Sextett. Gestaltung: Andreas Felber Zum 26. Mal fand Anfang August 2018 in Schwaz das vom in New York lebenden Tiroler Trompeter Franz Hackl kuratierte und organisierte Outreach-Festival statt: Andreas Felber präsentiert Musik vom Solokonzert des in Berlin lebenden Salzburger Pianisten Elias Stemeseder, vom (Wahl-)New Yorker Saxofon/Bassposaune-Duo Daniel Schnyder/Dave Taylor und vom Sextett der in Wien lebenden Kontrabassistin Gina Schwarz, dem sich in Schwaz Perkussionist Mino Cinelu und erneut Dave Taylor beigesellten.


0 Wertungen:      Bewerten

21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderation: Peter Zimmermann Über Lüge und Wahrheit Thomas Strässle: Fake und Fiktion. Über die Erfindung von Wahrheit, Hanser Verlag Gespräch mit dem Autor Jewgeni Wodolaskin: Luftgänger, Roman, Aufbau Verlag (Übersetzung: Ganna-Maria Braungardt) Christian Schacherreiter: Lügenvaters Kinder, Roman, Otto Müller Verlag Kathrin Passig: Vielleicht ist das neu und erfreulich. Technik. Literatur. Kritik, Droschl Verlag Der lyrische Salon Cvetka Lipu?: Komm, schnüren wir die Knochen, Gedichte, Otto Müller Verlag


7 Wertungen:      Bewerten

21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


0 Wertungen:      Bewerten

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Macht der Worte. Wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt (1). Gestaltung: Tanja Malle Das ABC der Finanzwelt. I wie Insiderhandel, J wie Joint Venture, K wie Kartell, L wie Leerverkäufe (1). Gestaltung: Juliane Nagiller, Marlene Nowotny Musikpaare in der Klassik. Gemeinsam arbeiten - gemeinsam leben (1). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber


11 Wertungen:      Bewerten

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Sinn und Feinsinnigkeit. Der Komponist Gerd Kühr. Gestaltung: Ursula Strubinsky Das Schrille, Aufdringliche ist Gerd Kührs Sache nicht. Auch in seiner Musik hat das Zarte und Leise vorwiegend das Sagen. "Für mich ist es schon eine Reaktion darauf, was in der Gesellschaft passiert, und ich werde in der Handhabung dessen auch immer radikaler, puristischer, immer sparsamer und transparenter", so der 66-jährige gebürtige Kärntner. Gerd Kühr ist von der Sinnhaftigkeit der Kunst für die Gesellschaft überzeugt, da sie einen u. a. anrege, nachzudenken, selbstreflektiv zu sein und einen mitunter auf Dinge stoßen lässt, die einem im Alltag nicht begegnet wären. Und das mache das Leben reicher. Musik und Gedanken von Gerd Kühr erwarten Sie in dieser Ausgabe von "Zeit-Ton".


16 Wertungen:      Bewerten

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


0 Wertungen:      Bewerten

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Beate Linke-Fischer Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


7 Wertungen:      Bewerten