Jetzt läuft auf Ö1:

Ambiente - von der Kunst des Reisens

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Familienbilder". Johanna Schwanberg, Direktorin des Dom Museum Wien, beschäftigt sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen, die mit den Mitteln der Kunst sichtbar werden. - Gestaltung: Alexandra Mantler Gerade rund um den Schulanfang spießt es sich oftmals im Familiengefüge, hinkt die Realität diversen Idealbildern von Familie und oftmals auch den eigenen Ansprüchen hinterher. Beziehungen zwischen Familienmitgliedern prägen unser Leben, auch wenn der Begriff von "Familie" über die Jahrhunderte einen Wandel erlebt hat: Von der Ein-Eltern-Familie über "Sippenverbände" bis zu "gewählten" Familien zeigt sich auch im Spiegel der Kunst durch die Epochen und in unterschiedlichsten Medien ein vielschichtiges Bild von dem, was Familie sein kann. Ausgehend von einer Themenausstellung, die Anfang Oktober im Wiener Dom Museum eröffnet wird, beschäftigt sich Museumsdirektorin Johanna Schwanberg in ihren "Gedanken für den Tag" vor allem mit der Dynamik der zwischenmenschlichen Beziehungen und den feinen innerbildlichen Nuancen, die Nähe und Konflikte mit den Mitteln der Kunst sichtbar werden lassen.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal Spezial

Die Spitzenkandidat/innen für die Nationalratswahl 2019 Im Journal zu Gast um ca. 7.33 Uhr: Peter Pilz (JETZT)


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Wolfgang Schlag


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Zoologe Harald Schwammer über den Geparden. Teil 2: Sprinter über kurze Distanzen Gestaltung: Renate Pliem Er ist eine Besonderheit unter den Katzen: Der Gepard ist hochbeinig und schlank, sein Körperbau ließe sich am ehesten mit dem eines Windhundes vergleichen. Sein Jagdverhalten macht ihn ebenso einzigartig: Der Einzelgänger schleicht sich an, robbt sich so nahe wie möglich an das Beutetier heran und läuft dann blitzschnell auf die Gazelle oder Antilope zu. Doch dieser Hochgeschwindigkeitssprint fordert auch seinen Tribut: Kann der Gepard das Beutetier erlegen, muss er sich erst von den Strapazen des Laufes erholen. So ist es für Löwen, Hyänen oder sogar Paviane ein Leichtes, ihm die Beute abzujagen. Geparde kommen vor allem in Afrika südlich der Sahara vor. Sie sind in freier Wildbahn schon sehr selten geworden und gelten als gefährdet. Der Zoologe Harald Schwammer vom Tiergarten Schönbrunn schätzt, dass es nur noch 6000 bis 7000 Tiere in Afrika gibt. Lebensraumverlust, Wilderei und eine hohe Jungensterblichkeit bringen die Raubkatzen in Bedrängnis. Im Tiergarten Schönbrunn werden seit den 1990er Jahren Geparde nachgezüchtet. Und um dem Bedürfnis der Tiere nach schnellen Läufen nachzukommen, wurde ein Beutesimulator - eine Art Schilift - im großen Gehege installiert.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die große Seele Indiens

Auf den Spuren von Mahatma Gandhi (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Vor 150 Jahren, am 2. Oktober 1869, erblickte Mohandas Karamchand Gandhi in der westindischen Kleinstadt Porbandar das Licht der Welt. Der indische Subkontinent war damals noch Teil des britischen Kolonialreichs. Weite Teile des Landes wurden direkt von den Briten regiert; zugleich bestanden an die 600 große und kleine indische Fürstentümer. Gandhis eigene Vorfahren hatten als Premierminister regionaler Herrscher gedient. Zwei Jahre vor Gandhis Matura wurde der Indische Nationalkongress gegründet, der zunächst für mehr Selbstverwaltung und später für die Unabhängigkeit Indiens kämpfen sollte. Doch in Gandhis Schulzeit deutete nichts darauf hin, dass er einmal zum geistigen und politischen Führer der Unabhängigkeitsbewegung werden sollte. Erst in Südafrika, wo er nach seiner juristischen Ausbildung als Anwalt tätig wurde, veränderte Gandhi sein Leben von Grund auf. Im Ringen um die Rechte der Inder entwickelte Gandhi seine Lehre vom gewaltlosen Widerstand - Satyagraha, Festhalten an der Wahrheit, wie er es nannte. Gewaltlosigkeit definierte er "als äußerst aktive Kraft. Sie lässt keinen Platz für Feigheit, ja nicht einmal für Schwäche. [...] Gewaltlosigkeit und Feigheit passen nicht zueinander." 1915 kehrte er nach Indien zurück und organisierte in den folgenden Jahrzehnten wichtige Kampagnen gegen die britischen Herrscher, darunter den Salzmarsch von 1930. Die Briten hatten die Salzherstellung monopolisiert und erhoben hohe Steuern. Am 6. April 1930 klaubte Gandhi persönlich eine Handvoll Salz am Strand von Dandi auf - eine Handlung, an die heute eine überlebensgroße Statue in Dandi erinnert. Gandhis Mut motivierte Inder im ganzen Land, Salz zu sieden. Die Briten griffen hart durch, bald waren die Gefängnisse übervoll, auch Gandhi befand sich unter den Häftlingen. Die Quit India - Raus aus Indien -Bewegung - im Jahr 1942 war Gandhis letzte große politische Kampagne. Doch als der indische Subkontinent 1947 seine Unabhängigkeit erlangte, war Gandhi nicht bei den Feiern in Neu Delhi dabei. Er sah keinen Grund zum Feiern, denn mit der Unabhängigkeit war auch die Teilung in das mehrheitlich hinduistische Indien und das mehrheitliche muslimische Pakistan verbunden, die zu verheerenden Massakern führte. Gandhi verbrachte die zweite August-Hälfte des Jahres 1947 im Osten Indiens, an der Grenze zu Ost-Pakistan, dem späteren Bangladesh. Dort versuchte er verzweifelt, der Gewalt Einhalt zu bieten. Gandhi selbst überlebte die Unabhängigkeit nur um fünfeinhalb Monate. Am 30. Jänner 1948 wurde er von Hindu-Extremisten ermordet. Radikale Hindus konnten Gandhi nicht verzeihen, dass er die Teilung nicht hatte verhindern können. Mahatma - große Seele - nannten ihn die Inder bereits zu Lebzeiten. Die wenigsten folgten allerdings seiner Lehre.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Im Antlitz

Die vielen Seiten des Gesichts (2). Gestaltung: Daphne Hruby Eine Zehntelsekunde - nur so lange brauchen wir, um vom Gegenüber einen ersten Eindruck zu bekommen. Ist er attraktiv, ist sie sympathisch, ist der Mensch interessant oder gefährlich - gewonnen wird diese Information vor allem aus unserem Gesicht. Treue, Intelligenz, soziale Herkunft - die Palette, was Studien alles aus unserem Antlitz zu lesen glauben, ist breit. Der Schweizer Pfarrer und Philosoph Johann Kaspar Lavater war fest davon überzeugt, dass die Gesichtszüge den Charakter eines Menschen widerspiegeln und schrieb dazu 1775 auch einen "wissenschaftlichen" Leitfaden. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war "Ausdruckskunde" fixer Bestandteil des Lehrplans vieler Universitäten. Kein Wunder also, dass Menschen schon in prähistorischer Zeit alles daran setzten ihr Gesicht zu verschönern. Auf Höhlenmalereien in Spanien und Frankreich sind geschminkte Frauen zu sehen. Heute ist die Kosmetikindustrie ein Milliardengeschäft. Hinzu kommen mehr als 23 Millionen Schönheitsoperationen. Längst legen sich nicht mehr nur Frauen unters sprichwörtliche Messer. Plastische Eingriffe können Menschen aber auch aus gesellschaftlicher Stigmatisierung helfen. Unfälle, Tumore oder Erkrankungen wie Noma - eine bakterielle Infektion, bei der sich große Löcher ins Gesicht fressen - sobald das Gesicht betroffen ist, werden Betroffene schief angeschaut und teils sogar ausgestoßen. Schönheit ist aber nicht immer das Ziel. In der Kunst- und Theaterwelt werden die mehr als 26 Gesichtsmuskeln in alle Himmelsrichtungen gespannt, gestreckt und gezogen. Manche Fratze lässt sich dann aber doch nur mit gewissen Hilfsmitteln perfektionieren. Masken kommen dabei nicht nur auf der Bühne zum Einsatz. Um Schaden abzuwenden oder das Gegenüber abzuschrecken, wurden und werden sie in Ritualen aber auch auf dem Schlachtfeld in allen Formen und Farben übergestreift. Physiologisch sind alle menschlichen Gesichter gleich aufgebaut - dennoch ist jedes einzigartig und zugleich sehen wir uns aber auch wieder ähnlich. Große Augen, kleine Nase, dunkler Teint - die jeweiligen Witterungsverhältnisse und Lebensbedingungen haben ihre Spuren hinterlassen. Unser Antlitz wird aber nicht nur in zwischenmenschlichen Interaktionen erfasst. Modernste Gesichtserkennungssoftwares folgen uns heute auf Schritt und Tritt. Am Pekinger Himmelstempel müssen sich Besucherinnen und Besucher vor einem Toilettengang per Gesichtsscan authentifizieren. Dies soll angeblich Klopapierdiebstahl vorbeugen. In Großbritannien werden Menschen schätzungsweise 70 Mal am Tag von Überwachungskameras aufgezeichnet. Die Londoner Polizei setzt Gesichtserkennungssoftware auch zur Kriminalitätsbekämpfung ein. Kritiker bemängeln dabei nicht nur Verstöße gegen die Menschenrechte sondern auch die hohe Fehlerquote des Systems - die liegt nämlich bei 81 Prozent


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Virtuos in allen Lebenslagen

Die Pianistin, Komponistin und Interpretin Clara Schumann (2). Gestaltung: Alexandra Faber Sie war ein Wunderkind, eine begnadete Pianistin, und sie komponierte ein Klavierkonzert, das zu den schönsten der Romantik gehört: Clara Schumann. In einer Zeit, da Frauen auf ihre Rolle als Gattin und Mutter beschränkt waren, reüssiert sie als Starpianistin auf zahlreichen Konzertreisen in ganz Europa. Es beeindruckt in ganz besonderer Weise, mit welch kluger Dramaturgie Clara Schumann ihre Auftritte konzipiert und damit das Konzertleben bis heute wesentlich beeinflusst. Die in Leipzig geborene Pianistin setzt nicht nur als Beethoven-Interpretin neue Maßstäbe, sondern trägt wesentlich dazu bei, die Werke ihres Mannes bekannt zu machen. Kinder und Karriere waren für Clara nicht nur ein Schlagwort, sie erzieht nach dem frühen Tod Robert Schumanns sieben Kinder alleine groß. Was hat die Pianistin ihren Kindern und ihren zahlreichen Schülerinnen und Schülern mitgegeben? Es ist ein reiches musikalisches Erbe, das es anlässlich des 200.Geburstages der Musikerin zu entdecken gilt.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Der elegante Tenor-Stilist - Erinnerungen an Alfredo Kraus. Ausschnitte aus Opern von Giuseppe Verdi, Jules Massenet, Gaetano Donizetti, Wolfgang Amadeus Mozart u.a. Gestaltung: Robert Fontane. Ein impulsiver Darsteller oder ein Künstler, der sich im Spiel in seinen Rollen verzehrt hat, war er nicht, aber ein Sänger mit einer stupenden, seine ganze Karriere makellos beherrschten Technik, souveränen Höhen, großem stimmlichem Ausdrucksreichtum und immenser Eleganz im Vortrag; Ausflüge in zu dramatische Regionen hat er im klugen Wissen um seine Möglichkeiten gemieden und so hat man den 1927 auf Gran Canaria geborenen und am 10. September 1999, vor 20 Jahren verstorbenen Alfredo Kraus, einen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in aller Welt gefeierten Sänger, als den herausragenden Vertreter des lyrischen Tenorfaches und als Meister der Gesangstechnik in Erinnerung behalten. Seine Gestaltungen von Belcanto-Partien bei Bellini und Donizetti, sein Duca und Alfredo in den Verdi-Opern "Rigoletto" und "La Traviata" und viele seiner Interpretationen der lyrischen Tenorrollen des französischen Repertoires werden von vielen Opernfreunde bis heute als "Referenz-Gestaltungen" angesehen.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Familienbande". Von Clarice Lispector (aus dem Portugiesischen von Curt Meyer-Clason). Gestaltung: Edith Vukan. Präsentation: Nicole Dietrich Heute begleitet Catarina ihre Mutter mit dem Taxi zum Bahnhof. Zwei Wochen hatte diese bei ihr und ihrer Familie verbracht. Ehrlich gesagt, sind alle erleichtert, dass der Besuch der alten Dame zu Ende ist. Diese Fahrt aber bringt Catarina dazu, ihr Verhältnis zu ihrer Mutter zu überdenken. Eigentlich war sie ihr nie nah, aber eines ist klar: jede von ihnen ist gefangen in ihrer Rolle. Mutter bleibt Mutter, Tochter bleibt Tochter. Wie aber wird sich die Liebe zu ihrem Sohn gestalten? Clarice Lispector wurde 1925 in der Ukraine als Tochter jüdischer Eltern geboren, die bald nach Brasilien emigrierten. Sie studierte Rechtswissenschaften und veröffentlichte bereits 19-jährig - 1944 - ihren ersten Roman "Perto do Coracao Selvagem" (Deutsch: "Nahe dem wilden Herzen"). Geprägt vom Existenzialismus und auch von Virginia Woolf, eröffnete sie damit eine völlig neue Strömung in der brasilianischen Literatur - fern vom damals üblichen "regionalismo" - und erntete viel Lob. Clarice Lispector schrieb Romane, Erzählungen und war auch als Journalistin und Übersetzerin tätig. Sie starb 1977 in Rio de Janeiro. Sie gilt - laut Neuer Zürcher Zeitung - als "grande dame" der dichterischen Prosa in Brasilien.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helene Breisach. Mit der CD "Alma!" demonstriert die Deutsche Streicherphilharmonie höchstes Niveau beim Musikschulnachwuchs. Unser RSO Wien feiert 50.Geburtstag! "Des Cis" stellt vor: Peter Keserü, Horn. "Alma" heißt Seele - wahrhaft beseelt, mit Herz und Verstand, musizieren die Mitglieder der Deutschen Streicherphilharmonie. Hinter dem Namen verbergen sich die besten Nachwuchstalente aus deutschen Musikschulen. Auf der CD mit dem Titel "Alma!" zu hören ist eine recht bunte Mischung an Werken für Streichorchester: etwa die Streicherserenade des jungen Josef Suk, die hörbar den Geist von Suks Lehrer Antonin Dvorak atmet, die selten gespielte Streichersymphonie der polnischen Komponistin Grazyna Bacewicz sowie Edward Elgars "Nimrod", die neunte der Enigma-Variationen, die mit Anklängen an Beethovens Klaviersonate "Pathetique" aufwartet. Außerdem in der heutigen Ausgabe von "Des Cis": Eine Vorschau auf Karl Goldmarks Oper "Die Königin von Saba" in der Stiftskirche Klosterneuburg (Beitrag: Irene Suchy) und ein Porträt von Peter Keserü, Solohornist des RSO (Beitrag: Eva Teimel).


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Wiener Virtuosen; Andreas Ottensamer, Klarinette; Paolo Mendes, Horn; Julien Quentin, Klavier. Johann Stamitz: Klarinettenkonzert B-Dur * Felix Mendelssohn Bartholdy: a) Symphonie für Streicher Nr. 7 h-Moll; b) Aus: Lieder ohne Worte (Bearbeitung für Klarinette und Klavier) * Carl Reinecke: Trio für Klarinette, Horn und Klavier B-Dur op. 274 (aufgenommen am 21. bzw. 23. Mai im Rokokotheater bzw. dem Mozartsaal des Schwetzinger Schlosses im Rahmen der "Schwetzinger Festspiele 2019", Teilwiedergaben). Präsentation: Andreas Maurer Andreas Ottensamer - Residenzkünstler der Schwetzinger SWR Festspiele 2019. "Ich finde, die Klarinette klingt umso schöner, wenn sie in Verbindung mit anderen Instrumenten auftritt." (Andreas Ottensamer, Frankfurter Neue Presse)


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Begabt sein, gut werden Von geweckten, geförderten und schlummernden Begabungen Wer begabt ist, hat im Vergleich zu seinen Mitmenschen ein höheres Potenzial in einem Bereich: eine gute körperliche Koordination, logisches Denken oder ein ausgeprägtes Sprachengefühl. Durch Förderung können Menschen ihre Begabungen entfalten und entwickeln und unter Umständen Herausragendes leisten. Begabungstests sollen Kinder und Jugendliche unterstützen, ihre Stärken zu erkennen. Stärken zu erkennen ist nicht immer einfach, denn wofür man sich interessiert und was man gut kann, ist oft nicht dasselbe, wie psychologische Studien zeigen. Über (Hoch-)Begabungen und Talente, wie man sie erkennt und was man damit macht. Nach der Sendung sind Sie gefragt, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen: Wofür sind Sie begabt und wie haben Sie das erkannt? Wurden Ihre Begabung gefördert und wenn ja, wie? Nutzen Sie Ihre Begabung in Ihrer Arbeit oder Ihrer Ausbildung; oder haben Sie sich vielleicht bewusst dagegen entschieden? "Vergeudet" man Ihrer Meinung nach Talent, wenn man seine Begabung nicht nutzt? Unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 können Sie nach der Sendung eine Stunde lang mit der Gestalterin der Sendung sprechen. Oder Sie schreiben uns ein Mail an: moment@orf.at Gestaltung: Johanna Steiner


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Das Feriale ist zu Ende Rudis Radiovorgänger und sein großes Vorbild ist bei ihm im Studio zu Gast: Dschi Dsche-i Wischer Dschunior, der vor vierzig Jahren eine legendäre Morgensendung moderierte. Rudi spielt eine der alten Folgen, in der sich Dschi Dsche-i für den ersten Schultag nach den Ferien schick macht. Insgesamt 25 Folgen von Dschi Dsche-i Dschunior finden sich auf einer neuen CD der Ö1 Edition. Rudi: "Respekt Dschi Dschei-i! Ich bin in der Früh, wenn ich mich gerade aus dem Körbchen gequält habe, nicht so frisch und flockig wie du. Auch wenn ich mir schon das Fell auf seidig und Hochglanz gebürstet habe, so wie Trixi Terrier es gerne mag." Dschi Dsche-i Dschunior: "Ach Kollege, jedem seine Tageszeit. Wir Wischer sind halt Morgenwusler, keine Nachteulen." Gestaltung: Johanna Steiner mit Texten von Christine Nöstlinger


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

"Nur die blinde Stille, die tut weh". Der Gefängnispfarrer und Schriftsteller Eginald Schlattner. Feature von Nikolaus Scholz. Sprecher: Dörte Lyssewski und Karl Menrad Eginald Schlattner, am 13. September 1933 am Rande des Banates in Arad geboren, studiert nach seinem Abitur evangelische Theologie, Mathematik und Hydrologie in Cluj, wo der Siebenbürger Sachse auch einen deutschsprachigen Literaturkreis mit über 100 Mitgliedern initiiert und für deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften schreibt. Im Dezember 1957 wird der 24jährige Student von der Securitate - dem rumänischen Geheimdienst - verhaftet, muss für zwei Jahre in einer 7m² kleinen lichtlosen Zelle ausharren - nur unterbrochen von obsessiven Tag- und Nachtverhören - und wird 1959 wegen "Nichtanzeige von Hochverrat" verurteilt. Nach seiner Entlassung arbeitete er als Tagelöhner und später als Ingenieur. 1973 nimmt Schlattner noch einmal das theologische Studium auf, und bekommt 5 Jahre später eine Stelle als evangelischer Pfarrer in Rothberg zugewiesen. "Mehr als ein Jahr wirst du es dort nicht aushalten!" wird ihm prophezeit, "Die Roma stehlen dir die Haare vom Kopf, die Rumänen sind Chauvinisten und schlagen dir die Fensterscheiben ein, die Sachsen sind in zwei Parteien gespalten!" Die Prophezeiung irrte. Noch immer ist der heute 86jährige Eginald Schlattner als Pfarrer in Rothberg tätig, seit 2007 völlig allein, liebevoll umsorgt von einem Romamädchen, das sich einst als 17jährige aus der Lehmhütte am Bach auf den Pfarrhof gerettet hat, spitalsreif geschlagen vom Bruder. Auch wenn Eginald Schlattner in den vergangenen drei Jahrzehnten drei Romane geschrieben hat, die in mehreren Sprachen übersetzt worden sind und einer davon verfilmt wurde, sieht er sich in seinem Selbstverständnis nicht als Schriftsteller, sondern als erstes und letztes als Pfarrer: "Meiner Seele Seligkeit hängt nicht von den Büchern ab. Jedoch die literarische Produktion gehört zur Biografie."


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Musik zwischen China und Karibik Chinesischer Folk-Rock, "Rumbaristas" zwischen Karibik und Balkan, der libanesische Komponist und Multiinstrumentalist Bachar Mar-Khalifé sowie zwei Stücke zum Thema Zeitlupe: von der leider nicht mehr aktiven Band Phox und aus dem vielleicht rasantesten Streicher-Album des Jahres mit Lajkó Félix Volosi.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Friedensverträge nach dem 1. Weltkrieg. Mit Christian Ortner, Militärhistoriker und Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums Wien. Gestaltung: Andreas Wolf Die Menschenopfer während des 1. Weltkrieges waren so hoch, dass viele Politiker diesen als letzten aller Kriege sahen. Die Nachkriegsordnung sollte deshalb eine endgültige sein. Dementsprechend wurde die Jahrhunderte lange europäische Tradition des Gleichgewichts der Mächte aufgegeben und eine völlig neue europäische Landkarte gezeichnet. Gemäß dem "Selbstbestimmungsrecht der Völker" sollten neue Staaten entstehen. Doch schon bald zeigten die Verhandlungen in den Pariser Vororten, dass es sich um Friedensdiktate handeln würde und das Selbstbestimmungsrecht von den alliierten Siegermächten weitgehend ausgehebelt wurde. So verbot man der Republik Deutsch-Österreich den erhofften Anschluss an das Deutsche Reich, Südtirol ging an Italien, und das Sudetenland wurde Teil der neu gegründeten Tschechoslowakei. Von Österreich wurde der Vertrag von St. Germain am 10. September 1919 unterzeichnet. Nach seinem Inkrafttreten am 20. Juli 1920 war die Monarchie endgültig Geschichte. Bereits am 28. Juni 1919 unterzeichnete das Deutsche Reich den Versailler Vertrag. Neben seinen Kolonien verlor Deutschland auch Elsaß-Lothringen, sowie große Territorien im Osten. Die Trennung Ostpreußens vom Reichsgebiet, sowie das unter Völkerbundmandat stehende Danzig bildeten bereits während der Friedensverhandlungen vorhergesagte Konfliktlinien für den nächsten, noch schrecklicheren Krieg. Die deutschen Reparationszahlungen setzten die Alliierten mit 20 Milliarden Goldmark fest, was dem Gegenwert von rund 7.000 Tonnen Gold entsprach. Gegenüber Deutschland gab es auch weitreichende Rüstungsbeschränken, sodass die Reichswehr ohne Schlachtschiffe, U-Boote, Panzer und Luftwaffe auskommen musste. Die Beschränkung auf 100.000 Soldaten und die Abschaffung der Wehrpflicht bedeuteten eine 1:12 Unterlegenheit an Mannschaftsstärke gegenüber den angrenzenden Staaten. Ein weiterer Friedensvertrag wurde am 4. Juni 1920 mit Ungarn geschlossen. Auf die Gesamtfläche bezogen hatte Ungarn die größten Gebietsverluste hinzunehmen. Teile des Landes gingen an die Tschechoslowakei, Rumänien, Jugoslawien sowie Österreich. Große Territorialverluste musste auch das Osmanische Reich hinnehmen. Nach dem Vertrag von Sèvres am 10. August 1920 wurde der Staat auf die heutige Größe reduziert.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Eine Reportage über das Selbstverständnis der Südtiroler und Südtirolerinnen heute. Gestaltung: Stefan May Am 10. September vor genau 100 Jahren wurde der Friedensvertrag von Saint Germain geschlossen. Darin wurde der südliche Teil Tirols Italien zugesprochen, der Rest blieb bei Österreich. Das Land wurde somit zweigeteilt. Die Südtiroler Bevölkerung wehrte sich jahrzehntelang vergeblich dagegen. Doch die zweite Autonomie hat Italiens nördlichste Provinz ab 1972 den Frieden gebracht. Und in der EU haben die beiden Teile Tirols in gewisser Weise wieder als eine Region zusammengefunden


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts. Ein Studiogespräch mit seiner Biografin Andrea Wulf Von Birgit Dalheimer Als Alexander von Humboldt am 6. Mai 1859 fast 90-jährig starb, beklagte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. den Tod des "größten Mannes seit der Sintflut". Humboldt war weltberühmt, ein Universalgelehrter, der nicht nur in allen Sparten der Wissenschaft zuhause war, sondern auch die Brücke zu Kunst und Politik zu schlagen wusste. Er kannte alle, und alle kannten ihn. Sein Einfluss prägte Naturforscher, Schriftsteller, Dichter, Politiker, Naturschützer: Mit Johann Wolfgang von Goethe etwa befreundete er sich schon als ganz junger Mann. Kurz nach der Rückkehr von seiner fünfjährigen Lateinamerika-Reise lernte er den späteren Revolutionär und Diktator Simon Bolivar kennen. Charles Darwin wäre ohne die Lektüre Humboldts nie zu seiner eigenen Weltumseglung aufgebrochen. Ernst Haeckel prägte den Begriff "Ökologie" und bezog sich damit auf die Arbeit Humboldts. Der Einfluss Alexander von Humboldts auf einige bekannte Zeitgenossen und Vertreter späterer Generationen und seine Bedeutung bis zum heutigen Tag ist Thema eines Studiogesprächs mit der Historikerin und Humboldt-Biografin Andrea Wulf.


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19.30 Uhr

 

 

Schubertiade Schwarzenberg 2019

Schumann Quartett; Kit Armstrong, Klavier. Franz Schubert: Streichquartett G-Dur D 887 * César Franck: Klavierquintett f-Moll (aufgenommen am 26. August im Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg). Präsentation: Stefan Höfel


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die große Seele Indiens. Auf den Spuren von Mahatma Gandhi (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Im Antlitz. Die vielen Seiten des Gesichts (2). Gestaltung: Daphne Hruby Virtuos in allen Lebenslagen. Die Pianistin, Komponistin und Interpretin Clara Schumann (2). Gestaltung: Alexandra Faber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Klangspuren 2019. Eröffnungskonzert mit österreichischen Erstaufführungen. Gestaltung: Patrizia Jilg Die Klangspuren Schwaz stehen dieses Jahr unter einer neuen Leitung. Der Musikjournalist Reinhard Kager ist Matthias Osterwold gefolgt. Kagers Programm für die Klangspuren trägt den Titel "Risse" und will den sozialen Erosionsprozessen der westlichen Gesellschaft nachspüren. Als Composer in Residence ist der 1964 in Paris geborene Marc Andre in vielen der Konzerte vertreten. Seine Komposition "woher...wohin" für Orchester steht als österreichische Erstaufführungen im Eröffnungskonzert am Programm. Traditionell wird dieses Konzert vom Tiroler Symphonieorchester Innsbruck gespielt - die Leitung hat der für seine Arbeit für die zeitgenössische Musik besonders renommierte Lothar Zagrosek übernommen. Das Eröffnungskonzert, das traditionell einen musikalischen Ausblick auf die Schwerpunkte des Festivals gibt, präsentiert außerdem eine österreichische Erstaufführung eines Werkes von Olga Neuwirth, Luigi Nonos "Canti di vita e d'amore" und Claus Steffen Mahnkopfs "Void" - letzteres ist ebenfalls eine Österreichpremiere. (Aufgenommen am 6. September 2019 im Silbersaal Schwaz)


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Raphael Sas Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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