Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Jazznacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Die Gier nach den neuen Dingen". Zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution. Gedanken vom stellvertretenden Chefredakteur der Wochenzeitung "Die Furche", Oliver Tanzer. Gestaltung: Alexandra Mantler Die einen verstehen darunter den Aufstand für Freiheit und das Sprengen der Ketten, die anderen meinen damit die Bestrafung und Vertreibung der Ungerechtigkeit. Dritte wieder bezeichnen so die Entfesselung von Produktivkräften durch Erfindungen. So ist sie einmal glorreich, einmal russisch, einmal industriell und neuerdings digital. Die Revolution. Das große Wort ist oft auch bloß eine Fassade, bepinselt mit historischen Schönfärbereien und beschrieben mit ideologischen Märchen. In allen seinen Schattierungen aber beschreibt das Revolutionäre eine der wirksamsten menschlichen Regungen: die Suche und die Sucht nach dem Neuen und der Veränderung. Oliver Tanzer, stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitung "Die Furche", macht sich "Gedanken für den Tag" über die Revolution, ihre Visionen, Propheten und Scharlatane - und was sie sich alles von Göttern und Götzen abgeschaut haben. Die etwas andere Würdigung zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Johannes Leopold Mayer. Lockvögel schwärmen aus, es wird über die Venus räsoniert und es kommt auch ein bisserl was durcheinander. "Ja und dreimal ja: es gibt in Haydns Musik einen Grundsatzgrantvernichtungskoeffizienten!"


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Ozeanographin Kristin Richter über die weltweiten Änderungen der Meeresspiegel. Teil 2: Eisschilde als Wasserspeicher Gestaltung: Lothar Bodingbauer Wo trifft das Meer auf das Land? Diese Linie verändert sich durch kleinräumige Schwankungen im Meer, zum Beispiel durch Gezeiten. Normalerweise mitteln sich diese Schwankungen weg. Insgesamt sind aber im letzten Jahrhundert steigende Meeresspiegel zu beobachten: 15 cm sind die Meeresspiegel in den letzten 100 Jahren gestiegen. Die Ursachen liegen in steigenden Temperaturen. Wasser dehnt sich aus und braucht mehr Platz. Und höhere Temperaturen bedeuten schmelzendes Eis - zusätzliches Wasser. Wenn Eis schmilzt, wird das gespeicherte Wasser frei. In der Auswirkung auf den Meeresspiegel tragen dazu jene Eismassen bei, die auf Gestein lagern. Schwimmendes Meereis hingegen - wie am Nordpol - hat den Meeresspiegel bereits erhöht. So gibt es einerseits schmelzende Gletscher, die zum Anstieg beitragen, andererseits Eispanzer auf Grönland und in der Antarktis. In Summe ist es also der Temperaturhaushalt der Erde, der maßgeblich die Höhe der Meeresspiegel beeinflusst. Zwei Drittel der Änderungen sind menschgemacht - vor allem durch Treibhausgase wird die Erde erwärmt. Computermodelle zeigen die Auswirkungen, denn werden wir Menschen nicht einberechnet, stimmen die Vorhersagen in den Modellen nicht mit den tatsächlichen Beobachtungen überein. Weitere beitragende Faktoren sind große Dämme, die Wasser zurückhalten können, aber auch die Entnahme von Grundwasser, was ursprünglich gespeichertes Wasser den Weltmeeren zuführt. Die beobachteten Anstiege im Meeresspiegel können je nach Ort sehr unterschiedlich ausfallen. Winde, Erdbeben, Vulkanausbrüche und lokale Klimaphänomene wie El Niño überlagern die großen Trends. Ozeanograph/innen versuchen, die gemessenen Daten in ein großes Modell zu bringen, um den Anstieg der Meeresspiegel vorhersagen zu können. Dies ist eine wichtige Entscheidungsgrundlage für politisches Handeln auf lokaler und globaler Ebene.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Erkundungen des literarischen Feldes

Beziehungen, Business und Bedeutungen (2). Gestaltung: Peter Zimmermann Man kann es System nennen oder Raum, aber das Feld ist eine anschauliche Metapher für einen Bereich, der einerseits in sich geschlossen ist, der nach bestimmten Regeln funktioniert und dessen Grenzen dennoch nicht klar gezogen sind. Man kann ein Feld sanktionsfrei betreten und es wieder verlassen, sofern keine Autorität Sanktionen verhängt. Das ist in der Regel eine politische Autorität, ein Führer, ein Diktator, unter dessen Herrschaft Gebote und Verbote verhängt werden, die keinerlei Autonomie zulassen. Das literarische Feld, wie wir es in einem westlich-demokratischen Staat vorfinden, ist in Europa und in den USA in vielerlei Hinsicht ähnlich strukturiert, in vielen Details jedoch geprägt von regionalen Eigenheiten. Und die sind kulturell gewachsen. Der Globalisierung zum Trotz funktioniert das literarische Feld noch sehr traditionell, anders als etwa das Feld der Kunst. Dort hat Internationalität einen anderen Stellenwert. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe. Erstens: Der Marktwert von Literatur ist, mit wenigen Ausnahmen, als bescheiden zu veranschlagen. Zweitens: Die Sprache der Literatur ist nicht universell. Das heißt: auch wenn sie von Erfahrungen handelt, die alle Menschen gemacht haben oder machen können - Liebe, Tod, Verrat und so weiter - muss sie in irgendeiner Weise verortet sein. Folgende Fragen sind zu stellen: Was ist ein Schriftsteller und wie wird man zu einem? Was ist der Sinn von Literatur? Ist sie abhängig von ihren Entstehungsbedingungen? In welcher Beziehung stehen die Akteure des Feldes zueinander, also Autoren, Verlage, Medien, Veranstalter, Leser?


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Equus

Von Pferden und Menschen (2). Gestaltung: Sarah Kriesche "Der Exodus des Pferdes aus der Menschengeschichte ist ein erstaunlich unbeachteter Vorgang. Ganze Bibliotheken zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts schweigen sich aus über das Pferd, das gleichwohl in Europa und Amerika allgegenwärtig war - bis das letzte Jahrhundert der Pferde in der Zeit Napoleons anbricht und mit dem Ersten Weltkrieg ausklingt.", so der Autor Ulrich Raulff in seinem Buch "Das letzte Jahrhundert der Pferde", in welchem er die Auflösung der "Arbeitsgemeinschaft" zwischen Mensch und Pferd im Lauf der Jahrhunderte beleuchtet. Das "Ö1 Radiokolleg" begibt sich auf die Spuren des Miteinanders von Mensch und Pferd und beleuchtet seine Rolle in der Wirtschaft, der Kunst, aber auch der Kultur, die mit ihnen einhergeht. Vor allem Reiterstatuen, die Stadtbilder mitgestalten, erinnern an die Zeit und die Rolle des Pferdes vor seinem Wandel vom Nutz- zum Haustier; Sie waren nicht nur das Symbol für die Größe und die Stärke eines Herrschers, sondern auch kriegsentscheidend. Ohne Pferde wären die Strecken, die es zur Eroberung und Verteidigung von Gebieten gebraucht hatte, nicht zu bewältigen gewesen. Manch besonders edlem Ross wurde dementsprechende Ehre zuteil. Bukephalos etwa, der Hengst von Alexander dem Großen, bekam eine eigene Bestattung in einem prunkvollen Mausoleum. Ihm zu Ehren gründete Alexander außerdem die Stadt Alexandreia Bukephalos, das heutige Jhemal in Pakistan. Der größenwahnsinnige Caligula ließ seinem Lieblingspferd "Incitatus" bereits zu Lebzeiten einen eigenen Palast bauen. Das Rennpferd besaß eigene Diener, kostbare Möbel, ein Halsband aus Edelsteinen und trank bei Festen aus goldenen Pokalen. Ein ständiger Sitz im Senat wurde vereitelt, da sein Herr ermordet wurde, bevor er Incitatus - wie geplant- zum Konsul ernennen konnte. Auch in der Mythologie und Sagenwelt ist das Pferd - und alle daraus entstehenden Fantasieformen - quasi ein Fixbestandteil. Zentauren, Einhörner oder fliegende Pferde sind ständige Begleiter in Mythen, Märchen und Göttersagen, durch die man die Welt und Naturerscheinungen erklärbar machen wollte. Bis heute prägen ihre Legenden Kulturen. Sleipnier etwa, der "Dahingleitende", war das achtbeinige Pferd des nordischen Gottes Odin. Einmal stolperte er, konnte sich aber fangen, indem er seinen Fuß auf Nordirland setzte. Bis heute ist sein Hufabdruck, in Form der Ásbyrgi-Schlucht zu sehen. Ob in den Massenmedien und Serien wie "Fury" oder "Black Beauty", im Sprachgebrauch, wo man das Pferd lieber nicht von hinten aufzäumen will, thematisch gut beschlagen ist und dem geschenkten Gaul nicht ins Maul schaut, bis hin zu einem der berühmtesten Wahrzeichen Wiens - den Lippizanern - selten hat ein Miteinander von Mensch und Tier Kulturen so intensiv und nachhaltig geprägt.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Horizontal und vertikal

Von Melodik und Harmonik (2). Gestaltung: Martin Adel Wer wüsste nicht, was eine Melodie ist? - man singt, pfeift, spielt sie nach; man erkennt sie wieder; oder sie sitzt einem als Ohrwurm im Kopf. Man könnte sie auch einfach definieren als zeitliche Tonfolge, die von bestimmten Tonintervallen und Rhythmus strukturiert und charakterisiert ist. Man könnte auch von einer typischen Melodik der italienischen Oper (beispielsweise) sprechen; - aber Verfeinerungen dieser Art machen die Sache im Prinzip nicht anders, nur schwerer zu beschreiben. Tatsächlich komplizierter ist es da mit der Harmonik! Die Harmonik regelt - ganz grob gesprochen - den Zusammenklang mehrerer Töne, d.h. Mehrstimmigkeit, allerdings angefangen von der frühen Mehrstimmigkeit des (europäischen) Mittelalters bis hin zu den Klangstrukturen der Avantgarden. So ist auch eine der vielen Fragen, die sich über das lange wechselseitige Verhältnis von Melodie und Harmonie auftun, nicht zuletzt diese: Haben nicht gerade diese Avantgarden immer wieder versucht, den "Spieß" umzukehren und eine Musik ohne Melodie zu komponieren? Oder auch jene andere Frage: Weltharmonie, Weltharmonik - wie, was, wann, wo? Harmonie ist doch "einigermaßen" der Gegensatz zu Chaos, d.h. geordnet, regelhaft, im traditionellen Sinne aber jedenfalls "wohl proportioniert" oder auch um Spannungsausgleich bemüht! Zumindest Letzteres kann man von der Harmonik gerade nicht behaupten. Vielleicht sind dafür unsere "Ohrwascheln" "von-Haus-aus" zu sehr melodieorientiert, womit das Komponieren und (Zu-)Hören von harmonischen Klanggebilden zur (steigerungsfähigen) hohen Kulturleistung avanciert? Man wird vermutlich nicht falsch liegen mit der These, dass die Herausforderungen des Komponierens - im Laufe der Jahrhunderte - deren melodische Schöpfungen zwar keineswegs obsolet gemacht, aber deren harmonische Komplexität und Kompliziertheit haben steigen lassen. Immerhin scheint es zu kurz gegriffen, wollte man der Melodik das Gefühl zuschreiben und der Harmonik das intellektuelle Vergnügen an musikalischer Artistik.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

Tenorale Triumphe - Tragischer Tod: Erinnerungen an Joseph Schmidt - in Oper, Operette und Filmen. Gestaltung: Christoph Wagner-Trenkwitz Zwei Weltwunder hat das Jahr 1937 hervorgebracht: die Golden Gate Bridge und Joseph Schmidt - zu solch hymnischen Worten haben sich die sonst mit herber Kritik nicht gerade zurückhaltenden amerikanischen Journalisten hinreißen lassen, nachdem Tenor Joseph Schmidt in jenem Jahr mehrere vom Rundfunk übertragene Konzerte in New York gegeben und auf einer US-Tournee konzertiert hatte. Noch wenige Jahre zuvor hatte der Sänger mit der strahlenden Höhe und dem unverkennbaren Timbre zu den großen und umjubelten Stars der deutschsprachigen Konzert- und Rundfunkweltwelt gezählt (aufgrund seiner Körpergröße war ihm eine Bühnenkarriere verwehrt geblieben) und hatte auch in mehreren der damals beliebten Tonfilme mitgewirkt, doch dieser außerordentlichen Karriere war mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten ein jähes Ende bereitet worden. Nach abenteuerlicher Flucht ist Joseph Schmidt im 39. Lebensjahr, vor 75 Jahren in der Schweiz verstorben.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Das Kleid des Witwers". Von Grazia Deledda. Aus dem Italienischen übersetzt von Erna Müller-Röder. Es liest Angelica Ladurner. Gestaltung: Martin Sailer. Präsentation: Stefanie Zussner. Es geht dem Ende zu mit einem senil gewordenen alten Mann. Eingesponnen in seiner eigenen Welt aus Schuld und Sühne, stellt er die Geduld seiner fürsorglichen Frau immer wieder auf die Probe. Eines dieser sich wiederholenden Schuldgespräche erlöst ihn vom Leben. Wer ist nun freier: er selbst oder seine Witwe? 1926 ist die aus Sardinien stammende Autorin Grazia Deledda (1871-1936) mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet worden. Ihr Werk, anfangs durchaus noch romantisch gefärbt, wurde zusehends realistischer. So zeigte sie die harten Lebensumstände der einfachen Schichten: Fischer, Bauern und Hirten sind die Protagonisten, ihre Schicksale wurden auch mit Systemkritik verwoben. Zu ihren bekanntesten Werken gehören die Romane "Schilf im Wind", "La via del male" und "Asche".


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. Europäische Literaturtage in der Wachau 2. Duo Stadler Finkel bei den Jazzfreunden in Bad Ischl 3. "Frau Franzi" entstaubt Weltliteratur im Kosmostheater in Wien 1. Europäische Literaturtage in der Wachau Vom 16. - 19. November machen die Europäischen Literaturtage erneut die Wachau zum Treffpunkt für Autoren und Literaturexperten aus Europa. Die Vorträge, Lesungen und Gesprächsrunden kreisen heuer um ein aktuelles Grundgefühl unserer Zeit: die Angst. Ein kurzer Überblick: Donnerstag, 16. November: Eröffnung im Klangraum Krems Minoritenkirche Robert Menasse im Gespräch mit Philip Blom über den Einfluss des Klimawandels auf den europäischen Kontinent. 17. November, Schloss zu Spitz Lesungen und Dialoge zum Leitthema: "Angst überall", u.a. mit der britischen Autorin Deborah Levy, der türkischen Schriftstellerin Elif Shafak und Leif Randt aus Berlin. Samstag, 18. November Ein Team der europäischen Forschungsinitiative E-Read stellt das heutige Wissen über die Geheimnisse des Lesens vor und spricht über die durch Digitalisierung veränderte Lesekultur. Sonntag, 19. November Ausklang mit einer Lyrik-und-Jazz-Matinée - präsentiert von Cornelia Travnicek, Wolfgang Puschnig und Jon Sass. Die 9. Europäischen Literaturtage in Krems und Spitz an der Donau: 16. - 19. November. 2. Duo Stadler Finkel bei den Jazzfreunden in Bad Ischl Eine der innovativsten, vielseitigsten und vor allem seelenvollsten Künstlerinnen unserer Zeit ist am kommenden Donnerstag zu Gast bei den Jazzfreunden Bad Ischl: Die Harfenistin Monika Stadler. Die zigfach ausgezeichnete und weltweit engagierte Oberösterreicherin wird im Ischler Weinhaus Attwenger in einem neuen Duo-Projekt zu erleben sein, - mit dem deutschen Saxophonisten und Flötisten Sigi Finkel. Eine Reise durch sphärische Sounds, afrikanische Klänge, jazzige Improvisationen und groovige Rhythmen. Monika Stadler Sigi Finkel präsentieren ihre Eigenkompositionen am 16. November um 20:00 im Weinhaus Attwenger in Bad Ischl. 3. "Frau Franzi" entstaubt Weltliteratur im Kosmostheater in Wien Besucher des Wiener Kosmostheaters kennen sie: die "schäggsbia-narrische" Putzfrau Frau Franzi. Hinter der unterhaltsamen Figur steckt die Kunsttherapeutin und Theaterpädagogin Marika Reichhold. Am 21. November ist Premiere ihres neuen Programms mit dem Titel "Die Gästeliste". Dieses Mal will sie die Bretter, die die Welt bedeuten, nicht mehr nur schrubben und aufwaschen, sondern sie auch betreten. So plant sie ein Jubiläumsfest - nur für sich. Und - so viel sei gesagt, viele illustre Gäste aus Shakespeares` Oeuvre werden sich ein Stelldichein geben.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Eva Teimel.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Emmanuel Tjeknavorian, Violine; Ziyu He, Violine, Viola; Narek Hakhnazaryan, Violoncello. "Beethoven und Zeitgenossen". Ludwig van Beethoven: Sechs Menuette für zwei Violinen und Bass WoO 9, "Gesellschafts-Menuette" * Louis Spohr: Rondo, 3.Satz aus dem Duo concertante für zwei Violinen op. 67/2 * Andreas Jakob Romberg, Bernhard Heinrich Romberg: duo für Violine und Violoncello op. 2 * Ludwig van Beethoven: Streichtrio Es-Dur op. 3 (aufgenommen am 20. Oktober im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses) "Enorme Glücksgefühle" empfindet der junge Geiger Emmanuel Tjeknavorian beim Kammermusikspielen - kein Wunder, hat er doch in Gerhard Schulz, dem ehemaligen Mitglied des Alban Berg Quartetts, einen Lehrer, der die höchsten Sphären des Kammermusikuniversums kennt wie kaum ein Zweiter. Enorme Glücksgefühle könnten sich auch beim Publikum einstellen, wenn am 20. Oktober der neue Zyklus "Great Talent" startet. Drei der insgesamt fünf im Zyklus vertretenen jungen MusikerInnen, jeder für sich ein genialer Solist, spielen zum Auftakt gemeinsam Kammermusik. Die Lebenswege der enthusiastischen Musiker sind von Wettbewerbserfolgen und Superlativen nur so gepflastert: "Teenager Ziyu He gewinnt Menuhin Violinpreis" (BBC); "Sein Ton ist so wunderbar bestimmt wie er gewaltig ist. Hakhnazaryan ist offensichtlich auf dem Weg zu einer großen Karriere." (Los Angeles Times); "Was Virtuosität, Intensität, Phrasierung, Tongebung und profundes musikalisches Verständnis anbelangt verfügt Emmanuel Tjeknavorian über alles." (Komponist Robert Matthew-Walker). Und noch mehr: Die Expertenjury von "Great Talent" bescheinigt ihnen höchstes Potenzial, weil sie bereits heute tiefgründige, vielseitige Künstlerpersönlichkeiten sind. (?) (Wiener Konzerthaus)


15.30 Uhr

 

 

Moment

Fördern, fordern, überfordern? Vom Sinn und Unsinn frühkindlicher Förderung. Reitstunde, Tennisstunde, Klavierstunde - viele Kinder haben Terminkalender wie Erwachsene. Pädagogen und Neurowissenschaftler streiten sich darüber, wie intensiv frühkindliche Förderung betrieben werden soll. Die Meinungen reichen von "Frühförderung ist das Schlimmste, was man machen kann" bis "je früher gefördert wird, desto besser". Besonders schwierig wird es für Eltern, wenn ihre Kinder eine Sportler- oder Musikerkarriere anstreben. Wie viel Training ist für ein Kind zumutbar? Wo liegt die Grenze zur Überforderung? Auch Sie sind nach der Sendung eingeladen, Ihre Erfahrungen zu teilen. Unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 können Sie eine Stunde lang mit dem Gestalter der Sendung sprechen. Gestaltung: Jonathan Scheucher


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi erkundet den Kreislauf des Wassers Wasser von oben - das findet Rudi fürchterlich. Beim Gassigehen haben Rosi und Tonmeister immer einen so kleinen Schirm dabei, dass nur sie darunter Platz finden. Wie entsteht Regen überhaupt, fragt sich der Radiohund. Nicole Halanek kann das beantworten und erzählt Rudi, dass die Erde ihren Beinamen "Der blaue Planet" völlig zu Recht trägt. Rudi: "Hm.. und von wo verdunstet das Wasser? Aus allen Kochtöpfen der Welt?" Nicole Halanek: "Es gibt viel Wasser auf der Erde. Der Globus ist, aus dem Weltall betrachtet, ja blau - zu etwa ¾ von Wasser bedeckt. Das sind die Ozeane, die Flüsse und Seen, aus denen das Wasser verdunstet. Aber es kommt nicht nur aus den Ozeanen, Flüssen und Seen! Es kommt auch aus den Pflanzen." Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Wenn meine Mutter mich mit einem Wort beschreiben müsste, würde sie sagen: "stur". Die kroatische Schriftstellerin Slavenka Drakulic. Feature von Mahmoud Lamine und Adam Lamine Slavenka Drakulic, geboren 1949 in Rijeka, gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Kroatiens. Ihre Romane und Essaybände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sie lebt in mehreren Ländern - in Kroatien, Schweden, Österreich und in den USA. Mit einem Buchprojekt über vergewaltigte Frauen im Balkankrieg, oder ihrer "Typografie der Kriegsverbrecher" im Bosnienkrieg ("Keiner war dabei") erregte Drakulic internationales Aufsehen. Schon ihr erstes Buch, "Todsünden des Feminismus" (1984) - der ersten feministischen Veröffentlichung dieser Art in Kroatien - wurde zu einem Kultbuch der Frauenbewegung. Im Mittelpunkt des Features stehen Beziehungen und Erfahrungen, die das Schreiben von Slavenka Drakulic wesentlich prägten. Etwa die Beziehung zu ihrem Vater, der Offizier war - "Einer von denen, die keinen Unterschied zwischen ihren Soldaten und der eigenen Familie machen". Oder die lebensbedrohliche Nierenerkrankung, unter der sie seit vielen Jahren leidet: Drakulic musste sich zwei Mal einer Transplantation unterziehen, über die sie auch zwei Bücher geschrieben hat: "Das Prinzip Sehnsucht" und den Erfahrungsbericht "Leben spenden". Redaktion: Alfred Koch, Technik: Fridolin Stolz


16.45 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Liebeslied am Kohlehaufen, Calypso einer Bettwanze Eine kleine Ansammlung skurriler Songs, von Trinidad bis Finnland, mit dem Calypsonian Brownie, den Polka Dogs u.a.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Freimaurer. Zur 300-jährigen Geschichte des Geheimbundes. Mit Christian Rapp, Kulturwissenschafter und Kurator. Freimaurer - das sind straff organisierte Geheimbündler mit seltsamen Ritualen, die ihre Finger bei sämtlichen Großereignissen der Weltpolitik mit im Spiel haben - oder? Um die Geschichte der Freimaurer sind viele Verschwörungstheorien und Legenden gesponnen worden. Im Jahr 1717 wurde die erste Großloge in London gegründet - so sagt die Überlieferung, Fakten für diese Datierung fehlen. Tatsache ist, dass sich die Freimaurerlogen von England aus ab dem beginnenden 18. Jahrhundert im Rest Europas ausbreiteten. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität sind bis heute ihre Grundsätze. Das hatte durchaus Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft. Bei der amerikanischen Unabhängigkeit und den 1776 erstmals ausformulierten Menschenrechten etwa spielten die Freimaurer eine wichtige Rolle. George Washington war Freimaurer, ebenso die Präsidenten Abraham Lincoln oder Theodore Roosevelt. In Österreich wurde die erste Freimaurerloge mit dem Namen "Zur wahren Eintracht" im Jahr 1781 in Wien gegründet. Berühmte österreichische Freimaurer kommen aus allen Sparten der Gesellschaft: Künstler wie Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn gehörten Freimaurerlogen an, ebenso wie der ehemalige Bundeskanzler Fred Sinowatz oder Richard Coudenhove-Kalergi, der Begründer der Paneuropa-Bewegung. Derzeit gibt es in Österreich 78 Logen und 3.500 Brüder - denn Frauen sind bis heute nicht in der Großloge von Österreich zugelassen.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Das Jahr 2010 bedeutete einen Wendepunkt für viele Bauern, die Tabak anpflanzten. Denn seither bekommen sie keine garantierten Prämien für jedes geerntete Kilogramm Tabak mehr. - Gestaltung: Alexander Musik Teilweise drohten heftige finanzielle Einbußen, viele Bauern in Anbaugebieten in Deutschland, wie etwa der Südpfalz, gaben auf. Doch Totgesagte leben länger. So mancher Landwirt fand eine Marktlücke und produziert seither Bio-Tabak für den US-Markt oder hochwertigen Wasserpfeifentabak. In Österreich sperrte 2009 die traditionsreiche Austria Tabak in Linz zu. Mit der Werksschließung schien es mit Tabakanbau und -verarbeitung in Österreich vorbei zu sein. Wäre da nicht Reinhard Leitner gewesen. Der langjährige Tabak-Austria-Mitarbeiter wollte das nicht wahrhaben, sein Ziel: eine in Österreich produzierte Zigarette aus österreichischem Tabak.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Schöne neue Reaktorwelt Von Dagmar Röhrlich Weltweit sind mehr als 60 Kernkraftwerke in Bau: in China, Südkorea, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Russland, den USA, Indien, Finnland, Frankreich. Die meisten sollen es auf 1.300 und mehr Megawatt bringen. Doch zwei Neubauten auf der Liste erregen Aufmerksamkeit: Mit 27 und 70 MW scheinen sie wie aus der Zeit gefallen und wirken wie Relikte aus den frühen Tagen der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die kleinere Anlage soll bald in Argentinien in Betrieb gehen - Carem-25: Ein Prototyp, den die Internationale Atomenergiebehörde IAEO als Forschungsreaktor einstuft. Die andere ist ein schwimmendes Kernkraftwerk, die Akademik Lomonossow. Sie soll 2019 Strom- und Wärme für die 4.000 Einwohner von Pewek in Sibirien und die umliegenden Minenbetriebe liefern. - Sind solche "Small Modular Reactors" ökonomisch und sicher?


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

"Ö1 Musiksalon 2017". Artis Quartett; Mirjam Jessa, Moderation. Joseph Lanner: Steyrische Tänze op. 165 * Franz Schubert | Streichquartett a-Moll D 804, "Rosamunde" * Johannes Brahms: Streichquartett a-Moll op. 51/2 (aufgenommen am 8. November im Kulturzentrum bei den Minoriten in Graz) Johannes Brahms, dessen Motto "Frei aber einsam" auch den Beginn seines a-Moll-Quartetts mit den Tönen f?a?e bildet, war gerne und häufig in der Steiermark. Joseph Lanner erweist seine Reverenz mit den 1841 entstandenen Steyrischen Tänzen. Und auch Franz Schubert führte seine letzte längere Reise für drei glückliche Wochen nach Graz. Sein Rosamunde-Quartett ist das zweite gewichtige a-Moll-Quartett des Abends.


21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. Europäische Literaturtage in der Wachau 2. Duo Stadler Finkel bei den Jazzfreunden in Bad Ischl 3. "Frau Franzi" entstaubt Weltliteratur im Kosmostheater in Wien 1. Europäische Literaturtage in der Wachau Vom 16. - 19. November machen die Europäischen Literaturtage erneut die Wachau zum Treffpunkt für Autoren und Literaturexperten aus Europa. Die Vorträge, Lesungen und Gesprächsrunden kreisen heuer um ein aktuelles Grundgefühl unserer Zeit: die Angst. Ein kurzer Überblick: Donnerstag, 16. November: Eröffnung im Klangraum Krems Minoritenkirche Robert Menasse im Gespräch mit Philip Blom über den Einfluss des Klimawandels auf den europäischen Kontinent. 17. November, Schloss zu Spitz Lesungen und Dialoge zum Leitthema: "Angst überall", u.a. mit der britischen Autorin Deborah Levy, der türkischen Schriftstellerin Elif Shafak und Leif Randt aus Berlin. Samstag, 18. November Ein Team der europäischen Forschungsinitiative E-Read stellt das heutige Wissen über die Geheimnisse des Lesens vor und spricht über die durch Digitalisierung veränderte Lesekultur. Sonntag, 19. November Ausklang mit einer Lyrik-und-Jazz-Matinée - präsentiert von Cornelia Travnicek, Wolfgang Puschnig und Jon Sass. Die 9. Europäischen Literaturtage in Krems und Spitz an der Donau: 16. - 19. November. 2. Duo Stadler Finkel bei den Jazzfreunden in Bad Ischl Eine der innovativsten, vielseitigsten und vor allem seelenvollsten Künstlerinnen unserer Zeit ist am kommenden Donnerstag zu Gast bei den Jazzfreunden Bad Ischl: Die Harfenistin Monika Stadler. Die zigfach ausgezeichnete und weltweit engagierte Oberösterreicherin wird im Ischler Weinhaus Attwenger in einem neuen Duo-Projekt zu erleben sein, - mit dem deutschen Saxophonisten und Flötisten Sigi Finkel. Eine Reise durch sphärische Sounds, afrikanische Klänge, jazzige Improvisationen und groovige Rhythmen. Monika Stadler Sigi Finkel präsentieren ihre Eigenkompositionen am 16. November um 20:00 im Weinhaus Attwenger in Bad Ischl. 3. "Frau Franzi" entstaubt Weltliteratur im Kosmostheater in Wien Besucher des Wiener Kosmostheaters kennen sie: die "schäggsbia-narrische" Putzfrau Frau Franzi. Hinter der unterhaltsamen Figur steckt die Kunsttherapeutin und Theaterpädagogin Marika Reichhold. Am 21. November ist Premiere ihres neuen Programms mit dem Titel "Die Gästeliste". Dieses Mal will sie die Bretter, die die Welt bedeuten, nicht mehr nur schrubben und aufwaschen, sondern sie auch betreten. So plant sie ein Jubiläumsfest - nur für sich. Und - so viel sei gesagt, viele illustre Gäste aus Shakespeares` Oeuvre werden sich ein Stelldichein geben.



22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Erkundungen des literarischen Feldes. Beziehungen, Business und Bedeutungen (2). Gestaltung: Peter Zimmermann Equus. Von Pferden und Menschen (2). Gestaltung: Sarah Kriesche Horizontal und vertikal. Von Melodik und Harmonik (2). Gestaltung: Martin Adel


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Donaueschinger Musiktage 2017: Komponisten untersuchen neue digitale Wirklichkeit. Gestaltung: Rainer Elstner 20 Uraufführungen an drei Tagen boten die Donaueschinger Musiktage 2017. Die 1921 gegründeten Musiktage, die jährlich vom SWR organisiert werden, sind das weltweit älteste und renommierteste Festival für Neue Musik. Eine zentrale Frage des diesjährigen Festivals in Baden-Württemberg lautet: Wie sehr ist Musik heute durch technische Erweiterungen vom vermeintlich autonomen Schöpfer abgekoppelt? Zudem rückt man heuer in einigen (inszenierten) Konzerten und Installationen die Rezeption durch das Publikum selbst ins Zentrum. Neue Hörhaltungen sollen dabei erprobt werden. Neben experimentellen Gruppen sind auch in diesem Jahr renommierte Ensembles wie die Musikfabrik aus Köln und das Pariser Studio IRCAM in der Stadt an der Donauquelle zu Gast.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten