Jetzt läuft auf Ö1:

Abendjournal

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2818 Hörer

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2485 Hörer

06.00 Uhr

 

 

Frühjournal

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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2485 Hörer

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

von Hubert Gaisbauer, Publizist. "Lieben und arbeiten". Gestaltung: Alexandra Mantler Arbeit ist eine unverzichtbare Farbe im Spektrum Religion. Allerdings nur dann, wenn sie sich nicht selber zum Religionsersatz ermächtigt, meint der Publizist Hubert Gaisbauer, der sich in der Woche vor dem 1. Mai "Gedanken für den Tag" zum Thema "Lieben und arbeiten" macht. Mit den Worten der französischen Philosophin Simone Weil heißt gut arbeiten, "ganz im Innersten die Existenz der Welt spüren". Auch Gott wird mit Arbeit ins Spiel gebracht. Nicht nur, dass er sie dem Menschen nach dem Sündenfall als Strafe aufgeladen hätte. Wenn man die Bibel nicht fundamentalistisch liest, dann trägt der Mensch mit seiner Arbeit sogar zur "Vollendung des Schöpfungswerkes Gottes" bei. Dem Reformator Calvin zum Beispiel scheint keine Arbeit "so unansehnlich und gering", dass sie nicht "vor Gott leuchtet und für sehr köstlich gehalten würde". Gerade angesichts rasanter technologischer Entwicklungen bleibt der beharrliche Ruf der christlichen Kirchen nach Wahrung von Sinn und Würde menschlicher Arbeit ein unverzichtbares Korrektiv. Liebe und Arbeit sind nach der Theologin und Schriftstellerin Dorothee Sölle zwei geschwisterliche Säulen menschlicher Existenz. Nur wenn die beiden im Einvernehmen sind, geht es uns gut.

179 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell

749 Hörer

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2485 Hörer

07.52 Uhr

 

 

Leporello

245 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)

500 Hörer

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Christoph Wagner-Trenkwitz.

1310 Hörer

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Wetterfrosch und Satellitenbild. Der Meteorologe Alexander Ohms über Grenzen und Möglichkeiten der Wettervorhersage für die kommenden Tage. Teil 3: Stichtage und Wetterregeln Gestaltung: Lothar Bodingbauer Ist es der Frosch, der das Wetter des nächsten Tages bekannt gibt, indem er auf die oberste Sprosse einer Leiter im Gurkenglas steigt? Man muss genau hinschauen, und Ursache von Wirkung trennen, wissen Meteorologinnen und Meteorologen. Es sind die Insekten, die durch die Thermik - heiße Luft - nach oben getragen werden. Der Frosch folgt den Insekten, und das nur in freier Natur. Das Gurkenglas ist Unsinn. Frösche zeigen also nur indirekt das Wetter an. Aber immerhin. Wetterbedingungen der Gegenwart weisen in die Zukunft. Die Höhe des Flugs der Schwalben zeigt dasselbe an. Wenn die Luft feuchter wird, selbst wenn die Sonne scheint, verschwindet die Thermik. Insekten werden nicht hochgetrieben, die insektenfressenden Schwalben bleiben mit ihrem Flug in Bodennähe. Bald wird es regnen. Als Menschen nehmen wir die steigende Luftfeuchtigkeit allerdings nicht wahr, wir müssen uns auf die Beobachtung der natürlichen "Wetterpropheten" verlassen. Für die großräumige Wetterlage nützen Meteorologinnen und Meteorologen Vorhersagemodelle, die ständig angepasst und entwickelt werden. Bis zum 8. Tag ist die professionelle Wettervorhersage derzeit noch besser als ein zufällig geworfener Würfel. Kleine Anfangsunsicherheiten können beim Wetter wie beim Würfel große Wirkungen und damit Überraschungen ergeben. Für das lokale Wetter und die Vorhersage der Bedingungen - das sogenannte "Nowcasting" - werden nach wie vor die Pflanzen, der Himmel und das Verhalten der Tiere miteinbezogen. Dem Blick auf den Bildschirm folgt auch bei professionellen Wettervorhersagen nach wie vor ein Blick in die Natur. Ob "Eisheilige" oder die "Schafskälte", Wetterregeln und Stichtage fassen das Erfahrungswissen der Bevölkerung in Reimen und Kalenderdaten zusammen. In früherer Zeit war gerade für Bauern auch die Sicherung der Existenz mit ihrer Richtigkeit verbunden. So schlecht sind die Vorhersagen nicht, wissen Meteorologinnen und Meteorologen heute. Sie haben mit wissenschaftlichen Methoden jede einzelne Regel geprüft: Etwa ein Drittel der Erfahrungswerte stimmt ganz gut - zum Beispiel in zwei Drittel aller Fälle.

249 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2818 Hörer

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Plastikgesellschaft

Segen und Fluch der Kunststoffrevolution (3). Gestaltung: Marlene Nowotny 1967 bringt die italienische Designfirma Zanotta eine Sitzgelegenheit auf den Markt, die eigentlich zum Relaxen am Swimmingpool gedacht ist und dennoch sofort den Wohnraum erobert, den Sessel "Blow". Der Name ist hier Programm: Das aufblasbare Fauteuil, das aus transparentem PVC gefertigt wird, ist leicht, mobil, günstig und einfach zu verstauen. Doch "Blow" ist nicht nur praktisch. Dass der Sessel zu einem der bekanntesten Designerstücke der 60er Jahre wird, hat andere Gründe. Das Design und seine Nutzung als Wohnzimmermöbel stellen bürgerliche Werte wie Beständigkeit, materiellen Reichtum und Stabilität in Frage. Der Sessel steht für eine Kultur des Flüchtigen: Was nicht mehr gefällt oder kaputt geht, wird weggeworfen und ausgetauscht. Die Plastikgesellschaft steht auf ihrem Höhepunkt. Der Wirtschaft konnte diese Sehnsucht nach Kurzlebigkeit nur recht sein. Denn ein Produkt, das sich nicht abnutzt, ist schlecht für das Geschäft. Doch die Kritik ließ nicht lange auf sich warten: Bereits in den 1970er Jahren wurde die Plastikgesellschaft zur Wegwerfgesellschaft. Die Studie des Club of Rome über "die Grenzen des Wachstums" prangerte die zunehmende Ressourcenverschwendung der westlichen Industrienationen an. Und dazu gehörte schon damals der immens hohe Verbrauch von Kunststoffgütern aller Art, von denen ein Großteil aus Erdöl gefertigt wurde. Doch diese Kritik wurde nicht gehört. Kunststoff ist heute überall. Verpackungen, Gebrauchsgegenstände, Elektrogeräte, Kleidung, Möbel, Bürobedarf, Beschichtungen, Arbeitsgeräte, Ausweise und Kreditkarten - es gibt nur wenige Dinge, die nicht aus Plastik gefertigt werden können. Rund 250 Millionen Tonnen werden weltweit jährlich produziert. Und ein wesentlicher Teil davon landet im Müll oder - noch schlimmer - im Meer. Dort haben sich riesige Müllteppiche gebildet. Jener im Nordpazifik, der "Great Pacific Garbage Patch" ist mittlerweile so groß, das man ihn vom Weltall aus erkennen kann. Und dieser "siebte Kontinent" wächst weiter. Laut einem Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, UNEP, gelangen jedes Jahr rund 6,4 Millionen Tonnen Plastikabfälle in die Ozeane. Doch das ist nicht das einzige Problem, das die Plastikverschwendung der vergangenen Jahrzehnte gebracht hat. Einige Bestandteile von Kunststoffen stehen im Verdacht, auf das menschliche Hormonsystem einzuwirken, krebserregend zu sein oder sogar die Gene zu schädigen. Und das Erdöl, aus dem viele Kunststoffe gefertigt werden, ist eine endliche Ressource. Die Suche nach Alternativen ist mittlerweile in Fahrt gekommen. Das Ziel sind Werkstoffe, die sich genauso gut verarbeiten lassen, wie Kunststoffe aus fossilen Rohstoffen, die haltbar und biologisch abbaubar sind. Würde das ausreichen, damit die Wegwerfgesellschaft ihr abfälliges Attribut ablegen kann? Eine Sendung im Rahmen des Schwerpunkts "Baujahr 67 - Zeitreisen mit Ö1".

1 Hörer

09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - "Die nicht mehr schönen Künste"

Über philosophische Ästhetik (3). Gestaltung: Nikolaus Halmer Ästhetik im ursprünglichen Sinn hat mit sinnlicher Wahrnehmung zu tun. In der antiken griechischen Philosophie steht sie im Gegensatz zum Logos, zur Rationalität. Erst im 18. Jahrhundert avancierte die philosophische Ästhetik zu einer eigenständigen Disziplin, die von Alexander Gottlieb Baumgarten begründet wurde. Er setzte Ästhetik mit der Lehre von der Schönheit in der Kunst gleich. Die wesentliche Aufgabe der Kunst bestand seiner Auffassung darin, in der Schönheit ihrer Werke den zweckvoll geordneten Zusammenhang und die Harmonie der Erscheinungen sichtbar zu machen. Neben dem Schönen fungierte das Erhabene als eine zweite Grundkategorie der philosophischen Ästhetik, die vor allem von dem englischen Philosophen Edmund Burke thematisiert wurde. Ein ästhetischer Gegenstand war erhaben, wenn er "riesig, mächtig, dunkel, also furchterregend" wirkte und bei dem Betrachter eine Anspannung des Nervensystems - einen "Thrill" - auslöste. Erhaben ist etwa der Anblick eines Gebirges, während die Aussicht auf blumenreiche Wiesen mit einer angenehmen Empfindung verbunden ist . Im 19. Jahrhundert erfuhr die Beschränkung des Ästhetischen auf das Schöne und Erhabene eine Erweiterung um die Bereiche des Grotesken, Disharmonischen, Ekelhaften, Diabolischen und des Hässlichen. Bahnbrechend für eine Ästhetik des Hässlichen war das gleichnamige Buch des Philosophen Karl Rosenkranz, der das Hässliche als Negativfolie des Schönen betrachtete. Die "nicht mehr schönen Künste" erfuhren eine Radikalisierung in maßgeblichen Strömungen des 20. Jahrhunderts wie dem Expressionismus oder dem Surrealismus: Der Schrei, der entblößte, verletzliche, sterbliche Leib, die Ekstase, die Transgression oder der Tod finden sich in expressionistischen Gedichten von Gottfried Benn oder Georg Trakl und in surrealistischen Texten von André Breton oder Antonin Artaud.

1 Hörer

09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Opernpionier und Madrigal-Meister

Porträt Claudio Monteverdi (3). Gestaltung: Christina Höfferer Der italienische Komponist Claudio Monteverdi stellte das Wort ins Zentrum seines Schaffens, in der jede Silbe zählt. In seinen geistlichen Kompositionen, wie im "Crucifixus", beschreibt der Text die Kreuzigung mit leidenschaftlichen Worten und die Vertonung steigert die Kraft der Imagination noch weiter. Der am 15. Mai 1567 in Cremona geborene Musiker beherrschte alle Kompositionsstile seiner Zeit, die Seconda Pratica ebenso wie die Prima Pratica, den herkömmlichen kontrapunktischen Stil, der über Jahrhunderte zur höchsten Kunstfertigkeit entwickelt wurde, und für den bis heute der Name Palestrina steht. Monteverdi sprang auf den Zug des Neuen auf, auf die sogenannte Monodie, eine geringstimmige, höchst expressive Musik, die mehr im Harmonikalen denkt, sich extrem der Wortausdeutung widmet und viel subjektives Empfinden in die Musik bringt, mehr als dies etwa der kontrapunktische Stil vermag. "L'Orfeo" ist die erste Oper der Geschichte, Monteverdi brachte sie 1607 erstmals zur Aufführung am Hof seines langjährigen Arbeitgebers, des Herzogs von Mantua. "L'incoronazione di Poppea", "Il ritorno d'Ulisse in patria" und "Il combattimento di Tancredi e Clorinda" sind weitere Opern Monteverdis, doch viele seiner Opern sind verloren. Von "L'Arianna" ist nur mehr das Lamento erhalten.

0 Hörer

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2818 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Konzert am Vormittag

Royal Northern Sinfonia, Dirigent: Bradley Creswick; Timothy Orpen, Klarinette. Sir Edward Elgar: Introduction and Allegro op. 47 * Gerald Finzi: Konzert für Klarinette und Orchester c-Moll op. 31 * Ralph Vaughan Williams: a) The Lark Ascending; b) Fantasia on an Theme by Thomas Tallis (aufgenommen am 1. März im Sage Gateshead). Präsentation: Peter Kislinger

1666 Hörer

11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

888 Hörer

11.40 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Literarisches Österreich: Wien. "Tiere" und andere Reportagen und Feuilletons von Joseph Roth. Es lesen Elisabeth Orth und Cornelius Obonya. Gestaltung: Rainer Rosenberg. Bearbeitung: Julia Zarbach Joseph Roths Reportagen aus den Jahren 1920 bis 1939 beleuchten damalige aktuelle Geschehnisse wie den Aufstieg des Nationalsozialismus ebenso wie die Nachwehen des ersten Weltkriegs und die tiefen Wunden, die dieser in der europäischen Gesellschaft hinterlassen hatte. Sie beweisen erneut, dass Roth nicht nur ein Meister der Sprache war, sondern auch ein äußert genauer und kritischer Beobachter seiner Zeit. Roth wurde 1894 in Brody in Galizien geboren, das damals zum Königreich Österreich-Ungarn gehörte. Dort verbrachte er seine Kindheit und Jugend, bevor er an der Universität Wien zu studieren begann. Der Zerfall der Donaumonarchie und die politischen Veränderungen, die auf diesen folgten, spiegeln sich stark in Roths Werk wieder. So beschäftigte er sich beispielsweise intensiv mit Themen wie dem Verlust von Heimat und Identität. Roth, der als Romanautor von Klassikern wie "Radetzkymarsch" und "Hotel Savoy" Berühmtheit erlangte, erkannte früh, dass sich die Welt durch Hitlers Machtübernahme drastisch verändern würde. 1933 emigrierte er nach Paris, wo er kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs starb.

500 Hörer

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

904 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

2758 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Ö1 bis zwei

mit Albert Hosp.

1588 Hörer

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell

243 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2818 Hörer

14.05 Uhr

 

 

Von Tag zu Tag

908 Hörer

14.40 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Kein falscher Schritt erlaubt. Über den Beruf des Verschubarbeiters Sie sind bei jeder Witterung zwischen den Gleisen, wuchten zwanzig Kilo schwere Kupplungshaken ineinander und hängen Waggons an Lokomotiven. Der Beruf des Verschubarbeiters bei der Eisenbahn fordert Kraft und Aufmerksamkeit. Ein falscher Schritt auf ein befahrenes Gleis, und das Bein ist ab. Gestaltung: Lukas Tremetsberger Wort der Woche von Johanna Steiner

456 Hörer

14.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Muttersprache: Spanisch, Vatersprache: Deutsch. Rudi trifft Pablo. Der rasende Radiohund trifft Pablo und hört vom ersten Satz: Pablo spricht nicht nur Deutsch. Zugegeben: um das herauszufinden, muss man kein spitzfindiger, superohriger Radiohund sein! Pablo spricht genauso gut Deutsch wie Spanisch, er ist zweisprachig und hat, wenn man so will, eine Muttersprache und eine Vatersprache. Oder zwei Muttersprachen? Rudi will wissen, ob er da nie durcheinander kommt und erfährt so nebenbei viel Interessantes über Spanien und die spanische Sprache - eine der am meisten gesprochenen Sprachen der Welt. Rudi: "Wenn dich jemand fragt: was ist deine Muttersprache? Was sagst du dann?" Pablo: "Ich glaube, dass beide Sprachen meine Muttersprachen sind, weil ich beide gleich gut spreche. Spanisch ist von meiner Mutter, sie ist aus Spanien, und Deutsch ist von meinem Vater. Ich hab also nicht eine Muttersprache sondern zwei." Rudi: "Cool!!"

254 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2818 Hörer

15.05 Uhr

 

 

Apropos Musik

mit Hans Georg Nicklaus. Abenteuer Interpretation: Askese Weniger ist mehr: 'Askesen' nennt André Jolivet fünf Stücke für Flöte oder Klarinette solo. Reduktion auf weniges kann Konzentration, Sammlung, Ruhe, aber auch bitterer Verzicht, Entsagung bedeuten. Während Jolivet 1967 seine "Asceses" durch Reduktion auf ein Melodieinstrument praktiziert, inszeniert Richard Strauss' in seiner Tondichtung "Heldenleben" die "Entsagung" durch besondere Dramatik. Was tun die Interpreten mit der komponierten Askese? Reduzieren sie auch ihre Ausdrucksmittel?

1995 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft

210 Hörer

16.40 Uhr

 

 

Radiodoktor - das Ö1 Gesundheitsmagazin

109 Hörer

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben

181 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf

579 Hörer

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal

758 Hörer

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. Damar Rag Waltz Balkan Swiss Twist. Die bulgarischen Wladigeroff Brothers und die bosnische Sängerin Amira Medunjanin Sie stammen aus der wohl berühmtesten Musikerfamilie Bulgariens, machen Musik auf Weltniveau und mit weitem Horizont. Seit einigen Jahren leben und arbeiten der Pianist und Komponist Konstantin und der Trompeter Alexander Wladigeroff in Wien. Ihr neues Album "The Rag Waltz Time" ist beim renommierten Jazzlabel Enja erschienen und verbindet mit großer Eleganz und Leichtigkeit bulgarische Musik, Klassik, Swing, Rag und Jazz. Am 20. Mai präsentieren sie es im Casino des Wiener Burgtheaters. Amira Medunjanin wurde in Sarajewo geboren und lernte noch von ihrer Mutter die schönsten Sevdahlinke (Sevdah-Lieder). Auf ihrem aktuellen Album "Damar" geht sie aber erstmals über die Tradition hinaus und verwandelt die Lieder in emotional dichte Botschaften aus einem Land voll Wunden und Narben. Derzeit tourt Amira durch die Schweiz, Deutschland und Österreich.

1115 Hörer

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Freibeuter der Meere. Piraten: Legende und Wirklichkeit. Mit Andreas Obenaus, Mitglied des Forschungsschwerpunktes Globalgeschichte der Universität Wien und Lehrer am Brigittenauer Gymnasium in Wien und Eugen Pfister, Lehrbeauftragter an der Universität Wien und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gestaltung: Hanna Ronzheimer "Pirat" - dieser Begriff löst von der Antike an bis in die Gegenwart hinein in den verschiedensten Sprachen und Regionen Angst und Schrecken unter Seeleuten wie Küstenbewohnern aus. Das Wort entstammt dem griechischen "peiratés", beziehungsweise dem lateinischen "pirata" - eine Person, die sich zur See oder im Küstenraum gewaltsam des Besitzes anderer Personen oder sogar der Personen selbst, zum Zweck der Lösegelderpressung, bemächtigt. Wer im Laufe der Zeit als Pirat bezeichnet wurde, war aber immer auch eine Frage der Perspektive. So gab es mit Kaperbriefen ausgestattete Freibeuter, die im Auftrag eines Staates fremde Schiffe und Häfen überfielen. Seehelden auf der einen, Piraten auf der anderen Seite. Störtebecker oder die Wikinger waren Piraten, aber nicht zu vergleichen mit den Freibeutern in der Karibik, dank denen die Piraten mittlerweile in der Popkultur angekommen sind - man denke nur an Kinofilme wie "Fluch der Karibik". Demgegenüber stehen gegenwärtige Piraten, die mit modernen Schnellbooten und Waffen Gegenden wie das Horn von Afrika oder indonesische Küstenregionen unsicher machen.

331 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Abendjournal

1098 Hörer

18.30 Uhr

 

 

Klartext. Ein Beitrag zur Streitkultur

34 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Philharmonisches in Ö1

Zum 10. Todestag von Mstislaw Rostropowitsch. Antonin Dvorák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 (Dirigent: Seiji Ozawa; Mstislaw Rostropowitsch, Violoncello; aufgenommen am 5. Oktober 2003 im Großen Musikvereinssaal Wien) * Franz Schubert: a) Sonate für Arpeggione und Klavier a-Moll D 821 (Bearbeitung für Violoncello und Klavier) (Mstislaw Rostropowitsch, Violoncello; Benjamin Britten, Klavier; aufgenommen im Juni 1968); b) Symphonie Nr. 4 c-Moll D 417 (Dirigent: Istvan Kertesz). Gestaltung: Stefanie Maderthaner

460 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Herbert Marcuse, der Denker der Revolution. Gestaltung: Elisabeth J. Nöstlinger "Seien wir realistisch, verlangen wir das Unmögliche" lautete eine der Inschriften an der Pariser Sorbonne zur Zeit der Studentenrevolte. Einer ihrer Führer und Vordenker war der bedeutende Philosoph und Gesellschaftstheoretiker der "Frankfurter Schule" Herbert Marcuse. Im Gegensatz zu Max Horkheimer und Theodor W. Adorno engagierte er sich für die Studentenbewegung der späten 1960er Jahre und wurde zu einem der wichtigsten Theoretiker der Neuen Linken. Sein Essay "Repressive Toleranz" und andere Untersuchungen zur Situation von Gesellschaft und Herrschaftsstrukturen fanden Aufnahme in der Studentenbewegung Ende der 1960er Jahre. In seinem Werk "Der eindimensionale Mensch" zeichnet er ein düsteres Bild einer totalitären Gesellschaft. Nach Marcuse ist gesellschaftliche Revolution verbunden mit Veränderungen im Bewusstsein der Menschen und in deren sinnlicher Wahrnehmung. Diesbezüglich setzte er auf die verändernde Kraft von Kunst oder die Frauenbewegung. Seine Stimme wurde lange Zeit nicht mehr gehört. Im Gespräch mit Philosophen der Gegenwart, unter ihnen Konrad Paul Liessmann und jenen, die auch bei den Salzburger Humanismusgesprächen zu Gast waren, erinnert Elisabeth J. Nöstlinger an die Thesen von Herbert Marcuse und hinterfragt ihre Gültigkeit in unserer Zeit. Eine Sendung im Rahmen des Schwerpunkts "Baujahr 67 - Zeitreisen mit Ö1".

342 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal

656 Hörer

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Plastikgesellschaft. Segen und Fluch der Kunststoffrevolution (3). Gestaltung: Marlene Nowotny "Die nicht mehr schönen Künste". Über philosophische Ästhetik (3). Gestaltung: Nikolaus Halmer Opernpionier und Madrigal-Meiser. Porträt Claudio Monteverdi (3). Gestaltung: Christina Höfferer Eine Sendung im Rahmen des Schwerpunkts "Baujahr 67 - Zeitreisen mit Ö1".

1032 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2818 Hörer

23.03 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

888 Hörer

23.08 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Zeit-Ton Magazin. Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen. Gestaltung: Susanna Niedermayr

1764 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2818 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtquartier

415 Hörer

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2818 Hörer

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: 03:00 Uhr Nachrichten

2705 Hörer