Jetzt läuft auf Ö1:

Guten Morgen Österreich

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten

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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

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Frühjournal

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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2436 Hörer

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

von Johanna Schwanberg, Leiterin des Dommuseums Wien. "Meister der Oberfläche" - Zum 30. Todestag von Andy Warhol. Gestaltung: Alexandra Mantler Er wollte Bilder schaffen, die die Popularität von "Bluejeans" erreichen. Und er wollte so unsterblich werden wie seine Bildsujets Marilyn Monroe oder Coca Cola. Dem Sohn slowakischer Einwanderer mit dem ursprünglichen Namen Andrew Warhola gelang der amerikanische Traum: Vom schüchternen Werbegraphiker aus Pittsburgh avancierte er zum Superstar und "Papst der Popkultur". 30 Jahre nach seinem Tod ist Andy Warhol als Gründer der "Factory" gefragter denn je: Weil er die Konsumkultur und den Starkult des 20. Jahrhunderts auf unvergleichliche Weise zum Thema von Kunst machte. Zugleich wird erst durch die zeitliche Distanz sichtbar, wie viele philosophische und religiöse Fragen der "Meister der Oberfläche" in seiner Kunst aufgeworfen hat. Die "Gedanken für den Tag" spüren dem Mythos Warhol anlässlich seines runden Todestags nach. Sie beleuchten legendäre Highlights genauso wie weniger bekannte Arbeiten aus dem Spätwerk, in dem Tod und Vergänglichkeit eine immer zentralere Rolle spielen.

177 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell

733 Hörer

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2436 Hörer

07.52 Uhr

 

 

Leporello

240 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)

485 Hörer

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Ulla Pilz

1287 Hörer

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Beruhigendes Grün - gesunde Atemluft. Die Umweltberaterin Manuela Lanzinger über Zimmerpflanzen und ihre Wirkung auf das Raumklima. Teil 3: Ein Filter gegen Schadstoffe. Gestaltung: Thomas Thaler Zimmerpflanzen wirken sich sehr positiv auf unser Wohlbefinden in geschlossenen Räumen aus. Das gilt für Wohnungen und Büros, würde aber etwa auch in Klassenzimmern zutreffen. Ein Großteil der Wirkung beruht dabei alleine auf dem Vorhandensein von Pflanzen. Grün wirkt entspannend und beruhigend, die Effekte sind in vielen unterschiedlichen Studien nachgewiesen. Zimmerpflanzen haben aber auch sehr direkte Effekte auf die Atemluft, die besonders im Winter spürbar sind. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit, binden Staub, und können in geringem Maß auch direkt Schadstoffe abbauen. Bei genügend Sonnenlicht produzieren sie auch mehr Sauerstoff als sie selbst wieder veratmen. Wichtig ist die richtige Auswahl der Zimmerpflanzen. Der entscheidende Faktor ist das am jeweiligen Ort vorhandene Licht. Wird der Lichtbedarf der einzelnen Arten beachtet, findet sich fast für jeden Platz die richtige Pflanze.

244 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Friede, Brot und weg mit der Autokratie!

Das russische Revolutionsjahr 1917 (3). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Häufig ist von der Russischen Revolution im Singular die Rede. Tatsächlich handelt es sich um einen Revolutionsprozess, dessen Wurzeln bis weit ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Damals führte eine wachsende Unzufriedenheit mit der Zarenherrschaft zur Herausbildung zahlreicher sozialdemokratischer bis radikaler Organisationen, was schließlich zur Revolution von 1905 führte. Die Zugeständnisse, die der Zar damals machte, konnten die Lage letztlich nicht beruhigen. Der Erste Weltkrieg verschärfte die Krise. "Friede, Brot und weg mit der Autokratie!" wurden die zentralen Losungen von Arbeitern und Bauern, denen sich dann auch Soldaten anschlossen. Massenstreiks im Februar 1917 führten zur Abdankung des letzten Zaren. Parallel zur bürgerlichen Provisorischen Regierung bildeten sich Arbeiter- und Soldatenräte (Sowjets). Nach einem halben Jahr der Parallel-Regierungen rissen schließlich In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober (7. bis 8. November nach altem Kalender) bewaffnete Bolschewiken die Macht an sich. Doch auch die Oktober-"Revolution", die bereits von vielen Zeitgenossen als "Putsch" der Bolschewiken bezeichnet wurde, brachte noch nicht die endgültige Entscheidung. Es folgte ein Bürgerkrieg mit Millionen Opfern. Die Sowjetunion wurde erst im Dezember 1922 gegründet.

1 Hörer

09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - "Das ABC der Finanzwelt"

D wie Deflation, E wie Euro, F wie Fremdwährungskredit und G wie Geldschöpfung (6). Gestaltung: Juliane Nagiller, Ina Zwerger Ein Phänomen, das Nationalbanken in Angst versetzt, wird unter "D" thematisiert - die Deflation. Galt lange Zeit die Hyperinflation als Schreckgespenst, warnte die Europäische Zentralbank (EZB) in den Jahren nach der Finanzkrise eindringlich vor einer Deflation. Das Sinken der Preise klingt im ersten Moment positiv, vor allem aus Sicht der Konsumenten. Doch ein deutlicher und anhaltender Rückgang des Preisniveaus kann das Wirtschaftssystem ins Straucheln bringen. Ein Beispiel dafür ist Japan. Die japanische Zentralbank druckt seit Jahren unermüdlich Geld, um die japanische Wirtschaft aus der Deflation zu holen. Doch was ist so schädlich am Sinken der Preise? Was kann man gegen das Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot tun? Und wie gefährlich ist eine anhaltende Deflation für das Wirtschaftssystem? Bei "E wie Euro" steht die gemeinsame europäische Währung im Mittelpunkt. Den Euro einführen dürfen nur Mitgliedsstaaten, die die im Vertrag von Maastricht festgeschriebenen Konvergenzkriterien erfüllen. Gemeinsam mit den Vorgaben des Stabilitäts- und Wachstumspaktes soll der Euro langfristig abgesichert werden, so die Theorie. Doch die hohe Staatsverschuldung der Mitgliedsstaaten hat die Eurozone in den letzten Jahren in Bedrängnis gebracht. Eine gemeinsame Währung bringt nicht nur Vorteile. Denn eine ungleiche wirtschaftliche Entwicklung kann nicht mehr durch das Abwerten der eigenen Währung aufgefangen werden. "F wie Fremdwährungskredit" - viele Häuslbauer kennen dieses Finanzierungsinstrument. Ursprünglich nur Unternehmen vorbehalten, wurden diese riskanten Kredite seit den 1990er-Jahren auch an Private vergeben. Fremdwährungskredite sind Spekulationsgeschäfte. Denn die in Euro vereinbarte Kreditsumme wird bei Kreditaufnahme in eine Fremdwährung wie etwa Schweizer Franken oder Japanischer Yen konvertiert. Steigt oder sinkt die gewählte Fremdwährung zum Euro, bedeutet das einen Kursgewinn oder -verlust. Hinzukommt das Risiko des Tilgungsträgers, hinter dem üblicherweise Aktien oder fondsgebundene Lebensversicherungen stehen. Wer ist verantwortlich für die leichtfertige Vergabe dieser Kredite? Hat die Finanzmarktaufsicht zu spät reagiert? Und wussten die KonsumentInnen wirklich nicht über das Risiko Bescheid? "G wie Geldschöpfung" beleuchtet den Weg von Gold und Silber zu beschriftetem Papier und von Banknoten hin zu elektronischen Buchungszeilen am Bankkonto. Die Frage lautet: Was ist Geld und wie wird es gemacht. Wie funktioniert der Prozess der Geldschöpfung? Viele glauben, dass Banken von Privatpersonen und Unternehmen Ersparnisse sammeln und diese dann als Kredite vergeben. Doch Banken brauchen für die Kreditvergabe keine Ersparnisse. In der modernen Wirtschaft entsteht Geld hauptsächlich durch die Kreditvergabe der Geschäftsbanken. Aus diesem Grund kann man auch von "Geldschöpfung aus dem Nichts" sprechen, da es für neues Geld keine physische Produktion braucht.

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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Joik

Facettenreicher Gesang der Samen (3). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber Tief im Norden Europas leben die Samen. Sie sind die ursprünglichen Bewohner/innen Lapplands, einer Region nördlich des Polarkreises, das Gebiete von Schweden, Norwegen und Finnland umschließt. Heute leben in dieser Gegend sowie im nordwestlichen Russland noch rund 140.000 Samen. Die Mehrheit davon auf norwegischem Staatsgebiet. Die traditionelle Musik der Samen ist der Joik. Der Joik ist ein gutturaler Gesang, der Ähnlichkeiten mit dem hierzulande bekannten Jodeln hat und ebenso auch als Instrument der Kommunikation benützt wurde. Bis heute wird der Joik von den Samen praktiziert, um starke Gefühle zu ihrem Umfeld auszudrücken. Dieser spezielle Gesang wird einem Objekt oder Subjekt gewidmet, dem man sich nahe fühlt: das kann ein Mensch, eine bestimmte Landschaft, ein Berg oder sogar ein Rentier sein. Dabei geht es nicht um einen unterhaltenden Aspekt, sondern vielmehr um einen spirituellen, der eine persönliche Verbindung zwischen dem Sänger und dem Bejoikten herstellt. In letzter Zeit erfreut sich der Joik inner-, aber auch außerhalb der Volksgruppe der Samen immer größerer Beliebtheit. Über die Weiterentwicklung des Joiks herrscht aber durchaus Uneinigkeit: während die einen auf dem ursprünglich privaten Aspekt des Joiks beharren, sehen die anderen die Entwicklung in der öffentlichen Aufführung mit moderner Instrumentation und elektronischen Rhythmen.

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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

862 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Konzert am Vormittag

Claude Debussy: Prélude à l'après-midi d'un faune (Orchestre National de France, Dirigent: Daniele Gatti) * Max Reger: Konzert für Klavier und Orchester f-Moll op. 114 (Münchner Rundfunkorchester, Dirigent: Ulf Schirmer; Michael Korstick, Klavier) * Igor Strawinsky: "Der Feuervogel", Suite für Orchester (Fassung von 1945) (Russisches Nationalorchester, Dirigent: Michail Pletnew). Präsentation: Peter Kislinger

1618 Hörer

11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

854 Hörer

11.40 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Literarisches Österreich: Salzburg. "Weiterspielen". Erzählung von Gerhard Amanshauser. Es liest Peter Matic. Gestaltung: Roland Knie. Präsentation: Peter Zimmermann Ein abstürzender Kristallluster im Burgtheater beendet nicht von ungefähr vorzeitig König Ottokars Ende; und es findet sich nicht ohne Grund jemand, der "Weiterspielen!" ruft, in dieser Geschichte, die eigentlich als Liebesgeschichte weiterspielen sollte und jedenfalls nicht zufällig von Gerhard Amanshauser ist ...

481 Hörer

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

862 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

2686 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Ö1 bis zwei

mit Gustav Danzinger. Die Mannheimer Klarinetten Andreas Ottensamer und Mozarts Wunschtraum Der Klarinettist Andreas Ottensamer ist seit einigen Jahren Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker und nimmt daneben fleißig einen Tonträger nach dem anderen auf. Diesmal gefällt mir sein Programm besonders gut, denn er richtet seinen Blick auf die Anfänge der Sololiteratur für die Klarinette, speziell auf die drei Generationen der Mannheimer Schule, dazu natürlich einige geradezu unvermeidbare Seitenblicke auf Mozart, den Klarinettensüchtigen ("Ach, wenn wir nur auch clarinetti hätten" schrieb er nach Hause). Mit dabei sind auch seine exzellenten Orchesterkollegen Albrecht Mayer, diesmal mit dem Englischhorn, und Flötist Emmanuel Pahud, sowie die sehr fein spielende Kammerakademie Potsdam. Von der Mitte des 18.Jahrhunderts an erwarb sich die Mannheimer Kapelle des Kurfürsten Karl Theodor europaweit einen singulären Ruf. Unter der Führung des aus Böhmen stammenden Johann Wenzel Anton Stamitz spielten dort Spitzenmusiker aus Böhmen, Mähren, aus Österreich, aus Bayern und aus der Pfalz miteinander, Instrumentalvirtuosen, die gemeinsam ein Kammerorchester bildeten und von denen die meisten auch komponierten.

1531 Hörer

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell

231 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

14.05 Uhr

 

 

Von Tag zu Tag

884 Hörer

14.40 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Thinking Day. Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen in Österreich. Gestaltung: Julia Rabl Wort der Woche: Barbara Zeithammer Moderation und Redaktion: Bea Sommersguter Am 22. Februar feiern die Pfadfinder und Pfadfinderinnen jährlich weltweit den "Thinking Day", einen Gedenktag an den Geburtstag ihres englischen Gründers Baden Powell. Die Pfadfinder sind die weltgrößte Jugendorganisation, in Österreich haben sie etwa 85.000 Mitglieder in über 300 Gruppen in allen neun Bundesländern. Julia Rabl hat Pfadfindergruppen in Wien und Niederösterreich besucht und nachgefragt, was den Verein für Kinder, Jugendliche und Erwachsene attraktiv macht. Denn ohne das ehrenamtliche Engagement der Erwachsenen könnte der Verein nicht bestehen.

432 Hörer

14.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Steinchen, Salz und Schmerzen. Was und warum wird im Winter gestreut? Rudi atmet auf, es scheint, als wäre der Winter langsam vorbei. Der Radiohund freut sich ganz besonders auch darüber, dass langsam die grässlichen Steinchen von den Gehsteigen verschwinden. Im Winter ist das Gehen in der Stadt für unseren Rudi nämlich ziemlich schmerzhaft, wenn Salz und Steinchen auf die Gehsteige gestreut werden. Warum machen die Zweibeiner das? Und gibt es keine schmerzfreie Alternative? Müssten Menschen barfuß gehen, wüssten sie, wovon der Hund spricht? Rudi besucht den Universitätsprofessor Walter Wenzel und erkundigt sich.

241 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

15.05 Uhr

 

 

Apropos Musik

mit Renate Burtscher. Moderato nobile. Zum Orchesterwerk Erich Wolfgang Korngolds Um 1910 als Wunderkind der Moderne gefeiert, ab 1920 bereits für altmodisch erklärt, von den Nazis aus Europa vertrieben und nach dem Zweiten Weltkrieg endgültig ins musikgeschichtliche Abseits verbannt - kaum eine Komponistenbiografie des 20. Jahrhunderts weist so viele Höhen und Tiefen auf wie diejenige Erich Wolfgang Korngolds. Mit der Rezeption seiner Musik verhält es sich nicht anders: Hatte beispielsweise "Die tote Stadt" als einer der größten Opernerfolge ihrer Zeit gegolten, so verschwand sie ab 1933 von den Spielplänen - um nach 1945 nicht wieder darauf zu erscheinen. Korngolds Oeuvre wurde erneut stigmatisiert: als zu schön, um wirklich zeitgemäß zu sein. Dass er darüber hinaus in Hollywood sehr erfolgreich als Filmkomponist gearbeitet hatte, machte die Ablehnung durch die Avantgarde der Nachkriegszeit umso entschiedener. Mittlerweile wird Korngolds Musik wieder viel gespielt und als eine spezifische Ausprägung der Moderne diskutiert, die sich nur unzureichend mit dem Etikett "Spätromantik" erfassen lässt.

1885 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft

189 Hörer

16.40 Uhr

 

 

Radiodoktor - das Ö1 Gesundheitsmagazin

98 Hörer

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben

168 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf

552 Hörer

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal

730 Hörer

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. El Acordeón! Seit 18 Jahren erweitert das Akkordeon Festival in Wien unseren Horizont darüber, welche Möglichkeiten in der Ziehharmonika stecken und wie groß ihre Artenvielfalt weltweit ist. Denn einerseits macht das "Internationale Akkordeonfestival" seinem Attribut alle Ehre, andererseits hat es die heimische "Quetschn"-Szene nachhaltig befruchtet. Ab Samstag ist es also wieder soweit: Einen Monat lang gibt es täglich mindestens eine Veranstaltung des Akkordeonfestivals, oft sind es gleich mehrere am Tag. Die Spielräume verschaffen einen ersten Überblick, wobei sie sich vor allem auf den Festival-Schwerpunkt "Eviva España" stürzen. Denn bisher haben sie Spanien mit Flamenco-Gitarre, Kastagnetten und Cante Jondo assoziiert. Nun entdecken sie aber: el acordéon!

1054 Hörer

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Gefährliche Strahlung. Das Schicksal atomarer Test-Orte aus der Zeit des Kalten Krieges. Mit Verena Winiwarter, Professorin für Umweltgeschichte und Leiterin des Zentrums für Umweltgeschichte der Universität Klagenfurt, Standort Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Der Kalte Krieg ist lange vorbei. Hinterlassen hat er Gegenden, die für Menschen auf Dauer unbewohnbar bleiben. Hanford in den Vereinigten Staaten, Eniwetok im Pazifik oder Semipalatinsk in Kasachstan - die am schwersten in Mitleidenschaft gezogenen Orte waren Kriegsschauplätze einer anderen Art. Hier wurden atomare Waffen produziert oder getestet. In Hanford im Bundesstaat Washington werden die traurigen Folgen des Kalten Krieges besonders deutlich. Die 1943 erbaute ehemalige Plutoniumfabrik ist insgesamt mit rund sieben Millionen Tonnen kontaminiertem Nuklearmüll belastet. Jahrzehntelang sickerten plutoniumhaltige Lösungen in das Erdreich. Die Radioaktivität wird auf 176 Millionen Curie geschätzt - das ist das Doppelte von Tschernobyl. Auch auf dem Atoll Eniwetok im Pazifischen Ozean wird so manche Insel nie wieder betretbar sein. Hier testeten die Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg Atombomben und errichteten ein Atommüll-Endlager. Trotz Säuberungen und Bodenabtragungen sind bis heute einige Inseln tödlich verseucht. Und das wird auch so bleiben: Dort gemessene radioaktive Spaltprodukte haben eine Halbwertszeit von rund 24.000 Jahren.

314 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Abendjournal

1029 Hörer

18.30 Uhr

 

 

Klartext. Ein Beitrag zur Streitkultur

33 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Philharmonisches in Ö1

Gidon Kremer zum 70. Geburtstag. W. A. Mozart: Violinkonzert Nr. 1 B-Dur KV 207 (Dirigent: Nikolaus Harnoncourt; Gidon Kremer, Violine) * F. Liszt/F. Doppler: Ungarische Rhapsodie Nr. 2 S 244/2 (Dirigent: Giuseppe Sinopoli) * F. Mendelssohn-Bartholdy: Andante und Allegro grazioso aus dem Konzertstück für Nr. 2 d-Moll op. 114 (Peter Schmidl, Klarinette; Pierre Pichler, Bassetthorn; Madoka Inui, Klavier) * W. A. Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 (Dirigent: Nikolaus Harnoncourt; Gidon Kremer, Violine; Kim Kashkashian, Viola) * Ph. Glass: M.M = 104-120, 1. Satz aus dem Violinkonzert (Dirigent: Christoph von Dohnányi; Gidon Kremer, Violine). Gestaltung: Stefanie Maderthaner

419 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Die Philosophie der Neuen Rechten Von Carl Schmitt bis Antonio Gramsci: Woraus sich Europas Rechtsradikale ihr neo-völkisches Weltbild zusammenbasteln Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Sie hetzen gegen Muslime und Migranten und berufen sich auf Konzepte wie den sogenannten Ethnopluralismus, sie stören Vorlesungen und stürmen Aufführungen von Stücken Elfriede Jelineks: die "Identitären" und andere Gruppen, die rechtes, völkisches Denken unter Intellektuellen wieder schick und salonfähig machen wollen. Ideologisch ist das Weltbild der Neuen Rechten aus faschistischen und nationalbolschewistischen Vorstellungen der 1920er- und 30er-Jahre zusammengezimmert, angereichert durch Anleihen bei Elementen linker Pop- und Protestkultur. Auf Theoretiker wie Carl Schmitt und Arthur Moeller van den Bruck berufen sich die Apologeten der Neuen Rechten ebenso wie auf den italienischen Kommunisten Antonio Gramsci, dessen Konzept der "kulturelle Hegemonie" sie aufgreifen und für ihre Zwecke ummünzen: Es ginge darum, postuliert der "Rechte Gramscismus" von heute, nach und nach die Diskurshoheit in gesellschaftlichen Debatten - etwa über Migration - zu erreichen und mit der Zeit immer breitere Bevölkerungsschichten für rechtsradikale Slogans und Parolen zu begeistern. Günter Kaindlstorfer weiß jedoch, dass die völkische Rechte von heute sich nicht nur publizistischer Foren wie der Grazer Zeitschrift "Aula" oder der "Blauen Narzisse" aus Chemnitz bedient, sie ist auch in den Sozialen Medien hochaktiv. Dabei ist zu erkennen, dass die Schnittmenge, die man auf diversen Foren mit Esoterikern und Verschwörungstheoretikern aller Art hat, beachtlich ist.

319 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal

617 Hörer

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Friede, Brot und weg mit der Autokratie! Das russische Revolutionsjahr 1917 (3). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch D wie Deflation, E wie Euro, F wie Fremdwährungskredit, G wie Geldschöpfung (6). Gestaltung: Juliane Nagiller, Ina Zwerger Der Joik. Facettenreicher Gesang der Samen (3). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber

975 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

23.03 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

854 Hörer

23.08 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Zeit-Ton Magazin. Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen. Gestaltung: Reinhard Kager

1742 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtquartier

Benehmt euch! Thomas Schäfer-Elmayer zu Gast bei Alexander Musik. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79, Mails an nachtquartier(at)orf.at. Schlecht oder unpassend benehmen kann man sich überall und in aller Welt: zu Hause, beim Firmenmeeting, in der U-Bahn, auf der Autobahn, im Wald oder im Fernsehen - und seit einiger Zeit auch im Internet. Heutzutage, so der Eindruck, bemühen sich zwar Online-Administratoren, die Netiquette in den so genannten sozialen Medien nicht ganz verkommen zu lassen. Doch wie steht es um die guten, alten Benimm-Regeln, die alle sozialen Anlässe auf menschenwürdigem Niveau halten sollen? Hier kommt Thomas Schäfer-Elmayer ins Spiel, vielen als Geschäftsführer der gleichnamigen Wiener Tanzschule ein Begriff, die er vor 30 Jahren übernahm. Seitdem widmet sich der studierte Wirtschaftswissenschaftler, geboren 1946 in Zell am See, nicht nur Quadrille, Walzer und Foxtrott. Schäfer-Elmayer will auch der Welt jenseits der Tanzschule benimm-mäßig ein Vorbild sein. Dafür hat er "Elmayers Benimmbuch" geschrieben, den "Business-Elmayer", den "Wald-Elmayer", den "Kleinen Elmayer" und den "Schul-Elmayer". Schon der Vater und der Großvater hatten sich mit dem guten Benehmen und dessen Formulierung einen Namen gemacht. Doch die Gesellschaft und ihre Werte ändern sich, was bleibt gültig, was darf an Benimm-Regeln ruhigen Gewissens über Bord gehen? Mit Alexander Musik und Hörer/innen spricht Thomas Schäfer-Elmayer über seinen eigenen Weg zum guten Benehmen und seinen Großvater, der nicht nur 1935 den ersten Wiener Opernball eröffnete, sondern schon seit 1926 Häftlingen im Gefängnis Benimm beibringen wollte. So, wie es Thomas Schäfer-Elmayer einmal im Monat in der Justizanstalt Josefstadt noch heute tut. Rufen Sie an, reden Sie mit unter 0800 22 69 79, oder schreiben Sie uns an nachtquartier(at)orf.at.

398 Hörer

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2630 Hörer

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: 03:00 Uhr Nachrichten

2634 Hörer