Jetzt läuft auf Ö1:

Radiokolleg - Gute Reise

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

Der österreichische Caritaspräsident über Zivilgesellschaft und Solidarität. - Gestaltung: Alexandra Mantler Oft wird behauptet, die Krisen nehmen überhand, und sie seien zusehends ausweglos. Eine Ansicht, die Caritas-Präsident Michael Landau entschieden zurückweist. Der Priester und Biochemiker ist überzeugt: "Jede und jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Man muss dafür nicht an Wunder glauben. Es reicht der Glaube daran, dass das Gemeinsame letztlich stärker ist als das Trennende, dass das "Wir" mehr bewirken kann als jeder und jede von uns alleine. Gott hat uns den Verstand gegeben, damit wir ihn benutzen. Es liegt auch an uns, wie die Welt aussieht, in der wir leben". Nächstenliebe müsse dem Fernen und Fremden ebenso wie dem räumlich Nächsten und dem unmittelbaren Gegenüber gelten. Angesichts des Leidens so vieler Menschen, die von Hunger, Not, Gewalt und Ungerechtigkeit ausgebrannt werden, können und dürfe man nicht bloß Zuschauer bleiben, findet Landau. Menschen wollen das Gute und tun es nicht. Oder manchmal sogar das Gegenteil davon. Vieles bleibt bruchstückhaft im eigenen Leben. "Selbst die beste Antwort kann nicht alles erklären. Zugleich brauchen wir einander als Menschen wesentlich: Ohne ein Du wird keiner zum Ich". Caritas-Präsident Michael Landau teilt seine Gedanken über Glaube und Verstand, über Gott und Naturwissenschaft, über Freiheit, Verantwortung und Toleranz und darüber, das Gute zu tun und zu zweifeln. Und nicht zuletzt über die Renaissance der Zivilgesellschaft und die so entscheidende Solidarität - sowohl gegenüber dem Nächsten, als auch als Weltmaßstab. Denn ein geglücktes Leben gelingt nicht am anderen Menschen vorbei.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Christoph Wagner-Trenkwitz. Was haben die "Gurrelieder" mit "Tom Jerry" zu tun? Fritz Kreisler komponiert im Stile von Couperin und Benjamin Schmid improvisiert über Kreisler. Neu zu entdecken: Cesar Bresgen. Immer wieder zu hören: Sergej Prokofjew. "Ich hoffe, Dr. Schoenberg wird mir verzeihen, dass ich sein System zur Produktion lustiger Musik verwendet habe." (Scott Bradley)


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Diese Woche: Wo ist die Birkenmaus? Stephan Resch und Christine Blatt erforschen und schützen seltene heimische Kleinsäuger. Teil 3: Verräterische Spuren Gestaltung: Lothar Bodingbauer Die Birkenmaus gehört neben der Zwergmaus zu den kleinsten Nagetieren Europas. Sie wird rund acht Zentimeter groß und wiegt zehn Gramm. Man erkennt sie an ihrem schwarzen Strich am Rücken. Sie gehört zu den Springmäusen und zählt zu den seltensten Säugetieren. Nicht alles, was die Katze herbeischleppt, ist einfach "eine Maus". Die meisten Mäuse - Feldmaus, Wühlmaus, Waldmaus und Birkenmaus - gehören zu den Nagetieren. Es gibt aber auch die Spitzmäuse, die sich vorwiegend von Insekten ernähren. Um die Birkenmaus zu schützen, muss zunächst ihr Auftreten bestimmt werden. Sie zieht sich immer mehr zurück. Die Birkenmaus lebt in höheren Gegenden, über der Waldgrenze; in Hochmooren etwa. Dort bewegt sie sich bedächtig durch das Gebüsch, sie wirkt für den menschlichen Betrachter nicht hektisch.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Gute Reise

Mit nachhaltigem Tourismus zum regionalen Aufschwung (3). Gestaltung: Beate Firlinger Die Ansätze des nachhaltigen Tourismus kamen weltweit und auch hierzulande bereits in den 1990er-Jahren auf. Es geht dabei um Formen der Fortbewegung und des Aufenthalts, die ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Verträglichkeitskriterien gleichermaßen erfüllen. Das heißt, nachhaltige Tourismusentwicklung versucht nicht nur, den Qualitätsansprüchen der Gäste Rechnung zu tragen. Sie eröffnet auch der ansässigen Bevölkerung wirtschaftliche Perspektiven, nimmt auf die Identität und die Integrität der bereisten Regionen Bedacht und ist dem Klima- und Umweltschutz verpflichtet. Nachhaltigkeit im Tourismus ist also kein ganz neues Themenfeld. Aktuell gewinnen ihre verschiedenen Aspekte aber verstärkt öffentliche Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Vereinten Nationen 2017 zum "Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung" erklärt haben. Denn das globale Reisegeschäft boomt und schafft Erwerbsmöglichkeiten für Millionen von Menschen. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsländern hat der Tourismus starkes Potenzial, die Armut zu vermindern und den Wohlstand zu vergrößern. Gleichzeitig profitieren die lokalen Gemeinschaften an vielen Orten wenig vom steigenden Besucherandrang. Im Gegenteil: In den Zielgebieten kommt es oft höchst unnachhaltig zu Ressourcenverschwendung, Zerstörung der Lebensgrundlagen, unfairen Arbeitsbedingungen und Folklorisierung. Als Gegenentwurf zum "harten" Massentourismus kann "sanfter" Tourismus als ein Entwicklungsmotor fungieren, der die regionale Wertschöpfung und Prosperität befördert. Das betrifft besonders ärmere Länder, gilt aber auch in unseren Breiten, wo strukturschwache Gegenden mit den Problemen der Abwanderung und Überalterung schwer zu kämpfen haben. In den vergangenen Jahren entstanden daher zahlreiche Initiativen und Netzwerke, die im Zusammenspiel von Urlaubsangeboten, Mobilitätslösungen und Regionalentwicklung den ländlichen Raum bewegen und neu beleben wollen. Doch wie nachhaltig gestaltet sich der österreichische Fremdenverkehr tatsächlich? Wo stößt das Konzept an seine Grenzen? Welche Kenntnisse in Sachen nachhaltiges Tourismusmanagement sind in der Branche gefordert? Welche Modellregionen und Pilotprojekte weisen den Weg in Richtung authentische Gastlichkeit, bodenständige Kulinarik und umweltfreundliche Entschleunigung abseits des eigenen Autos? Was können Hotellerie, Gastronomie und Freizeitunternehmen zum regionalen Aufschwung beitragen? Beate Firlinger erkundet Positionen und Destinationen, die eine gute Reise und nachhaltige Erholung versprechen.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Daten-Gesellschaft

Worauf sind wir programmiert? (3). Gestaltung: Sarah Kriesche Auf internationalen Konferenzen, in der Politik, in der Literatur oder in den Medien: Immer wieder ist vom "Geschäft mit unseren Daten" und "neuen Daten-Gesellschaftsformen" die Rede. Utopie und Dystopie scheinen diesen Gesellschaftsweg Hand in Hand entlang zu schreiten. Visionen der gemeinsamen, vernetzten, Welt, in der autonome Maschinen für ein weltweites Grundeinkommen sorgen - und die Menschen sich auf geistige, kreative, intellektuelle Themen fokussieren können -, stehen Schreckensszenarien von Überwachungsstaaten gegenüber, in welcher Menschen, von Algorithmen kontrolliert und ihre Autonomie an Maschinen verloren haben. Fest steht, dass das Geschäft mit Daten zu einer Säule des Kapitalismus avanciert ist. Fest steht aber auch, dass die Art und Weise, wie Daten mittlerweile generiert, aus- und wiederverwertet werden, eine Kampfansage an die Demokratie und ihre Grundwerte darstellt. Sarah Kriesche beleuchtet den Einfluss von Daten auf die Wirtschaft, Verbrechen, Krieg und Demokratie.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ein wahrer Europäer

Zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann (3). Gestaltung: Gerhard Hafner Vor 250 Jahren, 25. Juni 1767. Im Alter von 86 Jahren stirbt der Komponist Georg Philipp Telemann in Hamburg. Mehr als die Hälfte seines Lebens war Telemann "Director Musices" der Hansestadt. Über sein langjähriges Hamburger Wirken hinaus war er eine der prägenden und wichtigen Gestalten des europäischen Barock. Er verstand es, die vielen unterschiedlichen Musikstile seiner Zeit zu adaptieren und zu vermischen. Telemann war der freundliche, brillante, humorvolle Geist unter den Komponisten der galanten Zeit, stets darauf bedacht sein Publikum zu unterhalten und den Musikern keine unspielbaren Stücke auf den Leib zu komponieren. Dabei fielen dem gebürtigen Magdeburger die Melodien nur so in den Schoß. Wie es dazu kam, hat er in seiner humorvollen Autobiografie von 1740 erzählt. Gegen alle Widerstände in der Familie folgte er seiner Berufung zum Musiker und bescherte den Zeitgenossen jahrzehntelang ungetrübtes musikalisches Glück. Mehr als 3600 Werke umfasst Telemanns Oeuvre, geistliche Choräle, Opern, Orgelstücke, aber auch Sinfonien für Orchester. Bis ins hohe Alter brach er als Komponist immer wieder zu neuen Ufern auf. So hat er etwa eine eigene Monatszeitschrift herausgegeben, den "Getreuen Musikmeister", den man auch abonnieren konnte. Die eine Ausgabe endete mit einem Sonatensatz, und wenn man die ganze Sonate spielen wollte, musste man sich die nächste Ausgabe kaufen, fast wie im Groschenroman. Als innovativer Konzertunternehmer etablierte er zudem an seinen Wirkungsorten Leipzig, Frankfurt am Main und Hamburg ein bürgerliches Musikleben, das bis heute fortwirkt. Die "Telemann"-Musikviertelstunde versucht die unterschiedlichen Facetten Telemanns und seines kompositorischen Schaffens zu beleuchten. Dabei wird unter anderem die Botschafterin des neugegründeten Netzwerkes der Telemannstädte, die international gefeierte Blockflötistin, Dorothee Oberlinger zu Wort kommen.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. "Der besondere Klang für die Kaiserin". Georg Christoph Wagenseil: Sonate für drei Violoncelli und Kontrabass Nr. 5 B-Dur (Ensemble Max Engel) Georg Christoph Wagenseil gilt als einer der bedeutenden Komponisten in Österreich an der Schwelle vom Barock zur Klassik. Sein Ruhm war und ist aber in nicht geringem Maße mit seiner Stellung zum habsburgischen Hof im Allgemeinen und zu Maria Theresia im Besonderen verknüpft. Seine Kammermusik erweist sich sowohl im Formalen als auch im Umgang mit interessanten instrumentalen Zusammensetzungen als experimentell einerseits, aber ebenso als liebenswürdig und einschmeichelnd.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Literarisches Österreich: Burgenland. "Kaputte Mythen". Von Hans Raimund. Lesung des Autors von der Salzburger Buchwoche 1992. Gestaltung: Peter Zimmermann Es liest der Autor Hans Raimund, Jahrgang 1945, gebürtiger Niederösterreicher, viele Jahre lang Wahltriestiner und seit mittlerweile einem Vierteljahrhundert im Burgenland ansässig, schreibt vor allem Lyrik. Die entspricht aber nicht immer den Gesetzmäßigkeiten der Gattung und kann schon einmal die Grenze zur Prosa überschreiten. Solche erzählende Gedichte finden sich etwa im Band "Kaputte Mythen" aus dem Jahr 1992. Darin sammelt er poetische Scherben von den Mythen des Alltags, aus Lebensaltern, Orten des Vorübergehens, des Verbleibens. Es entstehen Bildkreise zum Mythos Landschaft, Beziehung, Geschichte, Kunst, Kindheit, Wort, Gewalt und Angst.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1.Schrammklangfestival 2. Festival Klangraum Dobra 3. Echt? Das Phänomen Fälschung Das österreichische Duo "Wiener Blond" ist nur eine der vielseitigen musikalischen Formationen, die sich auf ihre spezifische Weise der Wiener Heurigen- und Tanzmusik beim diesjährigen Schrammelklangfestival in Litschau rund um den Herrensee in Niederösterreich nähern. Das Festival spannt einen thematisch-musikalischen Bogen vom Hochgebirge bis zur Heimat des Schrammelklanges, "wobei Schrammelmusik österreichische Weltmusik ist und Weltmusik den typischen Effekt von Berührung im tiefsten Herzen hat", sagt der Veranstalter Zeno Stanek in einem Interview für Ö1. Für ihn fasst der Untertitel "Musik-Natur-Theater" das Motto des Festivals am besten zusammen: "Das heißt, ein dreitägiger Rausch, ein sinnlicher Rausch, der alle Sinne anspricht. Die Ohren, das Gehörte, aber auch die Augen, den Geruchssinn, den Tastsinn. Es ist eigentlich alles dabei, weil es mitten in der Natur stattfindet, wir die besten Musiker der Szene hören, unplugged, hemdsärmelig und unkompliziert auf zehn verschiedenen Bühnen mit der dazu gehörigen Gastronomie, die aus der Region stammt. Man kann sich einen gebratenen Karpfen mit einem Erdäpfelsalat geben und gleichzeitig einer Gruppe zuhören, die man in so einem Zusammenhang sonst nicht erleben kann." Das Schrammelklangfestival in Litschau in Niederösterreich dauert vom 7. Juli bis zum 9. Juli. Festival Klangraum Dobra Die Burgruine Dobra liegt mitten im Waldviertel beim Kampsee Dobra und wird vom 30. Juni, also übermorgen, bis zum 2. Juli Schauplatz für Literatur und Musik des Mittelalters. Literaten, Schauspieler und Musiker setzen sich drei Tage lang mit der Kunst des frühen Mittelalters auseinander. Schriftsteller Michael Köhlmeier führt durch den dramatischen Aufstieg und Fall der Burgunden im Nibelungenlied. Schauspieler Karl Marcovics wird zum Minnesänger und steirischen Adeligen Ulrich von Liechtenstein, der eine fiktive Biographie hinterließ, die vor allem den ritterlichen Minnedienst schildert und das Künstlerpaar Brigitte Karner und Peter Simonischek schlüpfen unter dem Titel "Der Vater der Braut" in die sich gegenüberstehenden Geschlechterrollen des Kudrunlieds, das zweite große deutschsprachige Heldenepos des Mittelalters. Das literarische Programm wird jeweils vom Ensemble Leones, das Sie im Hintergrund hören, begleitet. Das Festival Klangraum Dobra findet vom 30. Juni bis zum 2. Juli statt. Echt? Das Phänomen Fälschung "Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern." Dieses Zitat des französischen Schriftstellers, Malers und Regisseurs Jean Cocteau wird als Motto der Ausstellung "Echt? Das Phänomen Fälschung" in der Stadtgalerie Klagenfurt vorangestellt. Dabei dreht sich alles um den Mythos "Original", die vielen Gesichter der Fälschung, um das Image von Fälschern zwischen Meister und Betrüger, um ihre schwierige Enttarnung sowie um die vielen Abstufungen, die sich heute zwischen Original, Kopie und Fälschung auftun. Der Besucher erhält anhand von zahlreichen Exponaten einen Abriss über das Fälscherwesen in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft, wobei Originale den Fälschungen direkt gegenübergestellt werden. Die Vernissage in der Stadtgalerie Klagenfurt ist morgen Donnerstag, am 29. Juni um 19 Uhr.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Christian Scheib. Ein "Des Cis" mit Orgelmusik zwischen Padre Antonio Soler und Domenico Scarlatti, gespielt auf historischen mallorquinischen Orgeln, mit Musik von Adam de la Halle aus der Zeit des mallorquinischen Philosophen Ramon Llull, und mit zeitgenössischen Miniaturen als Kommentar zum Wirken von Erzherzog Ludwig Salvator. "Des Cis" bietet zu Sommerbeginn Reisetipps für die schöne Insel Mallorca, Tipps jenseits von Stränden und Bars: Berühmte barocke Orgelbauer hinterließen wunderbare Instrumente kreuz und quer über die Städte der Insel verteilt, man kann sich in der Hauptstadt Palma auf die mittelalterlichen Spuren des Philosophen Ramon Llull aus dem 13. Jahrhundert machen und sich im Tramontana Gebirge auf die Spuren des österreichischen Erzherzog Ludwig Salvator machen, einem faszinierenden Naturwissenschafter und - in heutigen Begriffen - auch Naturaktivisten, der jahrzehntelang im ganzen Mittelmeerraum forschend unterwegs war, aber am gebirgigen Westrand der Insel Mallorca eine Art Heimstätte gefunden hat.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Orchestre de la Suisse Romande, Dirigentin: Alondra de la Parra. George Gershwin: Cuban Ouverture * Silvestre Revueltas: Sensemayá * Joaquin Rodrigo: Concierto de Aranjuez * Astor Piazzolla: Tangazo: Variations on Buenos Aires * Alberto Ginastera: Estancia op. 8a * Aldemaro Romero: Fuga con pajarillo * Arturo Márquez: Danzón Nr. 2 (aufgenommen am 9. Jänner in der Victoria Hall in Genf). Präsentation: Peter Kislinger


15.30 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Eine fünfte Gymnasialklasse spricht auf der Probebühne über Lessings "Minna von Barnhelm" und die Umsetzung im Rahmen der Sommerspiele Perchtoldsdorf Minna von Barnhelm setzt alles daran, ihren Verlobten Major von Tellheim zurückzugewinnen. Gottfried Ephraim Lessings Minna gilt als erste moderne Frauenfigur des deutschen Theaters. Das Lustspiel um die listige und risikofreudige Protagonistin ist Mitte des 18. Jahrhunderts angesiedelt. Doch wie begeistert man Schüler für das 250 Jahre alte Stück über Ehre, Mut und Gleichberechtigung? Die Sommerspiele Perchtoldsdorf bieten Jugendlichen die Gelegenheit, die Entwicklung eines Theaterstückes mitzuerleben. Mit dem Angebot "Theater macht Schule" erhalten Schulklassen eine Werkeinführung, besuchen eine Probe und eine Vorstellung. Eine fünfte Klasse des Wiener Gymnasiums Stubenbastei war auf der Probenbühne zu Besuch und diskutierte mit der Dramaturgin Veronika Glatzner über Emanzipation und Ehre einst und jetzt. Gestaltung: Johanna Steiner Wort der Woche: Marie-Claire Messinger Moment-Echo: Elis Thiel


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Hilfe im Hitzenotfall. Beim Spielen im Park hat es Hopsi Hase voll erwischt. Er ist umgefallen, einfach so. Zum Glück war seine Mama da und hat ihm gleich helfen können - Hopsi Hase hatte einen Sonnenstich. Der Radiohund will wissen, was das ist und wie sich so etwas verhindern lässt. Was ist im Hitzenotfall zu tun? Gerhard Boigenzahn vom Roten Kreuz weiß Rat. Er macht Erste-Hilfe-Kurse für Kinder und junge Radiohunde. Gerhard Boigenzahn, Rotes-Kreuz-Kids-Trainer: "Wenn jemand das Bewusstsein verliert, ist es naheliegend, dass er oder sie einen Sonnenstich hat oder einen Hitzenotfall. Und dann ist es ganz wichtig, die Person in den Schatten zu bringen. Als nächstes tust du etwas ganz einfaches: Du nimmst ein Handtuch, machst es nass, wringst es aus und legst es dem Menschen auf die Stirn. Und du holst Hilfe von einem Erwachsenen. Wenn niemand da ist, rufst du die Rettung an - 144." Gestaltung: Lea Heurteur Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft


16.40 Uhr

 

 

Radiodoktor - das Ö1 Gesundheitsmagazin


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. Flamenco mehrmals anders Ob Flamenco-Gitarrist Gerardo Nuñez und der schwedische Gitarrist Ulf Wakenius sich gegenseitig ihre musikalischen Welten (be-)greifbar machen, die amerikanische Singer-Songwriterin Tori Sparks auf "La Huerta" ihren neuen spanischen Garten mit Gewächsen aus ihrer Heimat bepflanzt oder Renaud Garcia-Fons Flamenco mit Kontrabass und Klavier in Szene setzt - auch durch bunteste Verkleidungen dringt der vitale Herzschlag des Flamenco.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Das wilde Kurdistan. Geschichte und Mythen von einer Ethnie ohne Staat. Mit Walter Posch, Turkologe und Iranist, Forscher am Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement der Landesverteidigungsakademie in Wien. Gestaltung: Martin Adel Jugendliche Karl May-Leser/innen kannten bis vor einigen Jahrzehnten noch "Durchs wilde Kurdistan", den 2. Band des ehemals berühmten Orient-Romanzyklus. Abgesehen von den spannenden Abenteuern bekam man mit, dass sich Kurdistan irgendwo zwischen dem Vorderen Orient und West-Asien befinden mochte. Städtenamen beflügelten eher die Fantasie, als dass sie zu einer konkreten geographischen Bestimmung und Vorstellung beitrugen. Viel später waren es dann Terroranschläge (auch in Wien), die die "Kurden" ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung "schossen". Dennoch: Bis in die 2000er-Jahre fehlte jede namentliche Nennung dieser "Ethnie" in politischen Dokumenten oder Stellungnahmen. Erst im Irakkrieg tauchten sie als offizielle Verbündete der USA im Kampf gegen Saddam Hussein auf. Es gibt eben keinen Staat "Kurdistan", obwohl es (z.B.) selbst der seit Jahrhunderten tief gespaltene Libanon geschafft hat, im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem Staat zu werden. Warum also gibt es bis heute keinen Staat der Kurden? Liegt es daran, dass Kurden im Wesentlichen in vier verschiedenen Staaten leben (in der Türkei, im Iran, im Irak und in Syrien)? - dass sie in mindestens zwei Hauptsprachen und regional noch in einigen weiteren sprechen? Dass sie verschiedenen Religionsgemeinschaften angehören und darüber hinaus auch noch völlig verschiedenen, politischen Zielvorstellungen anhängen? Die anti-etatistische (also Eigenstaatlichkeit ablehnende) und revolutionäre Grundhaltung insbesondere der PKK in der Türkei (etwa) ist nicht vereinbar mit dem Clanwesen der nordirakischen Kurden. Oder: Gehören nun die Jesiden zu den Kurden oder nicht? Und noch verwirrender: Auch unter den IS-Kämpfern soll es mehr als einen Kurden geben! Und doch zählen die Peshmerga zu den Helden des Westens im Kampf gegen dieses Terror-Regime!


18.00 Uhr

 

 

Abendjournal


18.30 Uhr

 

 

Klartext. Ein Beitrag zur Streitkultur

So kann es nicht mehr weitergehen, etwas Neues muss her, überhaupt ein anderer Stil - solche und ähnliche Worte machen in der Koalition die Runde. Diskussionsleitung: Klaus Webhofer Live aus dem Radiokulturhaus Nicht erst der jüngste Streit um die Mittelmeerroute hat zum wiederholten Mal offenbart: SPÖ und ÖVP haben sich auseinandergelebt, man will nicht mehr miteinander. Für die Freiheitlichen gibt das die Gelegenheit, sich inzwischen als möglicher Koalitionspartner für beide fein heraus zu putzen. Migration, Sozialleistungen, Wirtschaft und Arbeitslosigkeit - Themen des Wahlkampfs, der hart wird, vielleicht manchmal auch unter der Gürtellinie geführt. Und er wird seinen lauten Niederschlag in den konventionellen und sozialen Medien finden. Wird sich nach dem 15. Oktober die FPÖ ihren Koalitionspartner aussuchen können? Gibt es ganz andere Mehrheiten? Oder kommen am Ende SPÖ und ÖVP doch noch einmal zusammen? Der Dreikampf um den Wahlsieg - und wie werden ihn die Parteimanager von SPÖ, ÖVP und FPÖ anlegen und inszenieren? Gäste von Klaus Webhofer sind: Georg Niedermühlbichler, Bundesgeschäftsführer SPÖ Elisabeth Köstinger, Generalsekretärin ÖVP Herbert Kickl, Generalsekretär FPÖ


19.30 Uhr

 

 

Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Jörg Duit.


21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Gestaltung: Elisabeth J. Nöstlinger Die Werte und Interessen von Europa und den USA klaffen auseinander, die Zielsetzungen für eine lebenswerte Zukunft divergieren. Ist daher mit einem nebeneinander oder gar gegeneinander der beiden Kontinente zu rechnen? Die Pfingstdialoge in der Steiermark setzten sich damit auseinander und die Goldegger Dialoge im Land Salzburg schärfen die zwischenmenschliche Sensibilität für den "Mut zum Miteinander". Ein entsprechendes "Kohärenzgefühl" ist dafür eine wichtige Ressource, denn eine "Kultur der Verbundenheit" entsteht nur dann, wenn man die Zusammenhänge der Ereignisse und des Lebens erkennt und davon überzeugt ist, das eigene Leben gestalten zu können und sich zugehörig fühlt. Generativ leben, sagt die "Sinnforscherin" Tanja Schnell dazu und versteht darunter etwas zum größeren Ganzen beizutragen. Der Neurowissenschafter und Psychotherapeut Joachim Bauer sowie der Theologe Eugen Drewermann bestätigen den Lebensansatz der Generativität und fügen ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse hinzu.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1.Schrammklangfestival 2. Festival Klangraum Dobra 3.Echt? Das Phänomen Fälschung Das österreichische Duo "Wiener Blond" ist nur eine der vielseitigen musikalischen Formationen, die sich auf ihre spezifische Weise der Wiener Heurigen- und Tanzmusik beim diesjährigen Schrammelklangfestival in Litschau rund um den Herrensee in Niederösterreich nähern. Das Festival spannt einen thematisch-musikalischen Bogen vom Hochgebirge bis zur Heimat des Schrammelklanges, "wobei Schrammelmusik österreichische Weltmusik ist und Weltmusik den typischen Effekt von Berührung im tiefsten Herzen hat", sagt der Veranstalter Zeno Stanek in einem Interview für Ö1. Für ihn fasst der Untertitel "Musik-Natur-Theater" das Motto des Festivals am besten zusammen: "Das heißt, ein dreitägiger Rausch, ein sinnlicher Rausch, der alle Sinne anspricht. Die Ohren, das Gehörte, aber auch die Augen, den Geruchssinn, den Tastsinn. Es ist eigentlich alles dabei, weil es mitten in der Natur stattfindet, wir die besten Musiker der Szene hören, unplugged, hemdsärmelig und unkompliziert auf zehn verschiedenen Bühnen mit der dazu gehörigen Gastronomie, die aus der Region stammt. Man kann sich einen gebratenen Karpfen mit einem Erdäpfelsalat geben und gleichzeitig einer Gruppe zuhören, die man in so einem Zusammenhang sonst nicht erleben kann." Das Schrammelklangfestival in Litschau in Niederösterreich dauert vom 7. Juli bis zum 9. Juli. Festival Klangraum Dobra Die Burgruine Dobra liegt mitten im Waldviertel beim Kampsee Dobra und wird vom 30. Juni, also übermorgen, bis zum 2. Juli Schauplatz für Literatur und Musik des Mittelalters. Literaten, Schauspieler und Musiker setzen sich drei Tage lang mit der Kunst des frühen Mittelalters auseinander. Schriftsteller Michael Köhlmeier führt durch den dramatischen Aufstieg und Fall der Burgunden im Nibelungenlied. Schauspieler Karl Marcovics wird zum Minnesänger und steirischen Adeligen Ulrich von Liechtenstein, der eine fiktive Biographie hinterließ, die vor allem den ritterlichen Minnedienst schildert und das Künstlerpaar Brigitte Karner und Peter Simonischek schlüpfen unter dem Titel "Der Vater der Braut" in die sich gegenüberstehenden Geschlechterrollen des Kudrunlieds, das zweite große deutschsprachige Heldenepos des Mittelalters. Das literarische Programm wird jeweils vom Ensemble Leones, das Sie im Hintergrund hören, begleitet. Das Festival Klangraum Dobra findet vom 30. Juni bis zum 2. Juli statt. Echt? Das Phänomen Fälschung "Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern." Dieses Zitat des französischen Schriftstellers, Malers und Regisseurs Jean Cocteau wird als Motto der Ausstellung "Echt? Das Phänomen Fälschung" in der Stadtgalerie Klagenfurt vorangestellt. Dabei dreht sich alles um den Mythos "Original", die vielen Gesichter der Fälschung, um das Image von Fälschern zwischen Meister und Betrüger, um ihre schwierige Enttarnung sowie um die vielen Abstufungen, die sich heute zwischen Original, Kopie und Fälschung auftun. Der Besucher erhält anhand von zahlreichen Exponaten einen Abriss über das Fälscherwesen in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft, wobei Originale den Fälschungen direkt gegenübergestellt werden. Die Vernissage in der Stadtgalerie Klagenfurt ist morgen Donnerstag, am 29. Juni um 19 Uhr.


22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Gute Reise. Mit nachhaltigem Tourismus zum regionalen Aufschwung (3). Gestaltung: Beate Firlinger Die Daten-Gesellschaft. Worauf sind wir programmiert? (3). Gestaltung: Sarah Kriesche Ein wahrer Europäer. Zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann (3). Gestaltung: Gerhard Hafner


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Zeit-Ton Magazin. Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen. Gestaltung: Rainer Elstner


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 03:00 Uhr Nachrichten