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Ö1 Journal um acht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Innehalten". Michael Schottenberg, Schauspieler, Regisseur und Autor, macht sich Gedanken über das Reisen, das Theater, das Schreiben, die Leidenschaft und das Fremde. Gestaltung: Alexandra Mantler Jahrzehnte lang war Michael Schottenberg dem Theater verbunden. So leitete er etwa als Direktor das spektakuläre "Theater im Kopf", sowie 10 Jahre lang das "Volkstheater Wien". So lange, bis es genug war. Er hängte sein Kostüm an den Nagel, schloss die Garderobentüre und ging. Zurückschauen war seine Sache nicht. Er richtete den Blick nach vorne. Die Lust auf Neues verführte ihn zu einem anderen Leben. Die Kunst ließ er frohen Mutes los, die Welt wurde seine Bühne. Nicht nur in Form eines Tanzparketts, wie zuletzt bei seiner Teilnahme an der Tanzshow "Dancing Stars" im ORF Fernsehen. Darüber hinaus erfährt Michael Schottenberg seitdem die Welt auf ausgedehnten Auslandsreisen neu. Als Philanthrop und Weltenbummler entdeckt er ein Leben, das mit seinem ?alten' doch eines gemeinsam hat: die Neugier auf Menschen und die Lust, ihre Geschichten zu erzählen. Für die Ö1-Sendereihe "Gedanken für den Tag" macht sich Schottenberg so seine Gedanken: Über das Reisen, das Theater, das Schreiben, die Leidenschaft und das Fremde.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nicole Brunner. Herbstlicher Hexenritt Sie weiß viel, ist uns fremd, unberechenbar, kann Schaden zaubern aber auch heilen. Die Rolle der Hexe ist immer noch faszinierend, egal ob im Märchen oder auch in neueren Geschichten, bei denen Hexen durchaus sehr freundlich dargestellt werden.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Astronom Stefan Meingast von der Universitätssternwarte Wien spricht über die Astrofotografie. Tel 4: Blicke in die Vergangenheit Gestaltung: Lothar Bodingbauer Wer den Himmel fotografieren will, muss sich mit einigen Problemen auseinandersetzen, die es zu lösen gilt, um ebenso schöne farb- und formenreiche Bilder vom Nachthimmel zu erhalten, die wir aus der professionellen Astrofotografie kennen. Erstens sind die Objekte weit weg. Wir müssen vergrößern, um sie fotografieren zu können. Zweitens sind die Objekte lichtschwach. Wir müssen Licht über längere Zeit sammeln, um sie heller abzubilden, als sie am Himmel erscheinen. Drittens verhindert die Erddrehung, dass sie in dieser Zeit scharf abgebildet werden. Wir müssen das Fernrohr der scheinbaren Bewegung der Sterne nachführen, um immer dieselbe Stelle der Aufnahme zu belichten. Und viertens verhindern die Lichter der Stadt, dass die feinen Lichter der Planeten, Sterne und Galaxien überhaupt erst sichtbar werden. Es gibt Objekte am Himmel, die trotzdem fotografiert werden können, auch wenn man nicht alle Probleme lösen kann: Der Mond ist nahe, groß und lichtstark, nahe Planeten und Galaxien können auch schon mit leichten Vergrößerungen gut sichtbar gemacht werden, ausgedehnte Gasnebel zum Beispiel im Sternbild des Orions werden auch schon durch kürzere Belichtungszeiten am Foto sichtbarerer, als sie es für das freie Auge je sind. Für die professionelle Astrofotografie geben die Bilder des nahen und fernen Universums Hinweise auf seine Entwicklung. Wie entstehen Sterne? Welche Prozesse sind beteiligt? Wie ist das Universum entstanden und wie ist es heute aufgebaut? Die Bilder ermöglichen das Kennenlernen von Gegenden, die weit in die Vergangenheit zurückreichen, da das Licht oft lange Zeit unterwegs war, bis es die Linsen der Kameras erreichte.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Alltag in der Steinzeit

So lebten die frühen Menschen - Nahrung, Technik, Kultur, Sex, Religion (4). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Vor 300.000 Jahren entwickelte sich in den Weiten Afrikas der moderne Mensch. Seither haben etwa 15.000 Generationen die kulturelle Evolution des Menschen vorangetrieben. Der Homo Sapiens schuf die Bibel und die Bhagavad Gita, die Shakespearschen Dramen und die Bachschen Orchesterwerke, den "Faust", den "Zauberberg" und die Revolutionen der Zwölftonmusik und des Bebop. Auch auf technologischem und wissenschaftlichem Gebiet legte die Menschheit in den letzten Jahrhunderttausenden eine stürmische Entwicklung zurück - von der Entwicklung des Faustkeils über die pythagoräische Mathematik bis hin zur Quantentheorie. Wie aber lebten unsere frühen Vorfahren in der Alt-, Mittel- und Jungsteinzeit? Wie waren die archaischen "Jäger-und-Sammler"-Gesellschaften organisiert, die sich ab etwa 50.000 v. Chr. langsam über den ganzen Erdball ausbreiteten? Wie groß waren die Gruppen, in denen unsere Ahnen zusammenlebten? Wovon ernährten sie sich? Lebten sie monogam? Führten sie Krieg gegeneinander? Wie gestalteten sich ihre religiösen Vorstellungen? Und welche Veränderungen brachte die Erfindung der Landwirtschaft mit sich, die vor zehn- bis zwölftausend Jahren, vom Vorderen Orient ausgehend, eine völlig andere Art des Zusammenlebens etablierte? Die moderne Forschung bemüht sich um Antworten auf all diese Fragen - mit den Mitteln der DNA-Analyse und anderen avancierten Methoden. Auch wenn vieles Spekulation bleiben muss in der Erforschung der Ur- und Frühgeschichte, eines ist sicher: Die Menschen der Steinzeit waren uns in vielem ähnlicher als manche heute glauben.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Wiener Werkstätte

Geschichte einer Kunst- und Designbewegung (4). Gestaltung: Nikolaus Scholz Die "Wiener Werkstätte" (WW) entstand 1903 auf Initiative des Architekten Josef Hoffmann, dem Maler und Designer Koloman Moser und dem Textilfabrikanten und Mäzen Fritz Waerndorfer. Ziel war es nach englischem Vorbild der Arts Crafts Bewegung der industriellen Massenproduktion und dem erstarrten Historismus mit zeitgenössischen, kunsthandwerklichen Qualitätsprodukten entgegenzuwirken. Die künstlerische Bewegung, die eng mit der Wr. Sezession und der Kunstgewerbeschule zusammenarbeitete, stand für eine revolutionäre Neuinterpretation des Kunstgewerbes und die Abkehr der industriellen Nachahmung vergangener Stile. In ihrer zeitgenössischen Formensprache mit Hang zu Dekoration und Sinnlichkeit, verfolgte die WW auf konsequente Weise die ästhetische Durchdringung in sämtliche Lebens- und Alltagsbereiche. Mit Josef Hoffmann, Koloman Moser, Carl Otto Czeschka, Otto Prutscher und Dagobert Peche als kreative Designer, wurde die WW in ihrer Blütezeit mit Verkaufsstellen in Berlin, Karlsbad, Köln, Marienbad, New York, Wien und Zürich zur internationalen Marke mit eigenständigem "wienerischen" Stil. Dennoch gelang es der WW nicht, sich den internationalen Markverhältnissen anzupassen und der Depression der Weltwirtschaftskrise zu entgehen. 1932 kommt es zum Bankrott der WW, das gesamte Warenlager wird versteigert und beim Handelsgericht Wien die Liquidation der WW angezeigt.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Ernst Molden, Herbert Pixner, EsRAP, Leyya (4). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Al Bird Sputnik, Astrid Schwarz Im Januar 2017 hat das Radiokolleg eine Langzeit-Serie zur Geschichte der österreichischen Popmusik gestartet. Von Ambros bis Yung Hurn, von Danzer bis Wanda wird das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands dokumentiert, ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft reflektiert und ihr Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur gewürdigt. *Leyya- Regenbogen am Pophimmel* Mit ihrer Single "Superego" und dem darauffolgenden Debutalbum "Spanish Disco" avancierte das oberösterreichische Duo Leyya 2015 in kürzester Zeit zu einem österreichischen Geheimtipp. Mit ihrem düster- elektronischen Sound ließ auch internationale Aufmerksamkeit nicht lange auf sich warten. Sophie Lindinger und Marco Kleebauer spielten bald auf renommierten Festivals wie Iceland Airwaves, Reeperbahn in Hamburg oder Eurosonic in Groningen in den Niederlanden. Es folgten 2 Amadeus Awards- 2017 und 2018 dazu kam ein UK Music Video Award für die besten Newcomer. 2018 erschien ihr zweites Album "Sauna" mit dem sie sich ein neues musikalisches Gewand zulegten und verträumten Synthiepop mit einprägsamen Beats spielten. Sophie Lindingers melancholische Stimme legt sich mit Leichtigkeit über die Songs, für deren Text sie allein verantwortlich ist. Marco Kleebauer, der sich auch für die Produktion von Bilderbuch zuständig zeichnet, übernimmt das finale Mastering. Alles andere entsteht in der Kollaboration, alles ist selbstgemacht. Der Klang von Leyya sollte unverkennbar werden, gefühlvoll und doch gerade heraus - so der Wunsch des Duos. Eine ständige Weiterentwicklung, die sich höchstwahrscheinlich auch auf den nächsten Alben manifestieren wird.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Mirjam Jessa. Abschied, Grabrede oder "lovely stuff, very simple"? Das Elgar-Cellokonzert und seine Interpretationen Für die Cellistin Alisa Weilerstein ist das am 27. Oktober 1919 uraufgeführte Werk eine Art Grabrede und in diesem Sinne tragisch: "Man spürt darin jemanden der viel durchgemacht und Schwierigkeiten damit hat etwas loszulassen, was doch unwiederbringlich verloren ist." Weilerstein meint damit das Ende einer Epoche, das Zeitalter Edwards VII., das spätestens mit Ende des 1.Weltkriegs endgültig vorbei war. Einem Kritiker der offenbar eher misslungenen Uraufführung hat das Werk selbst sehr gefallen ("lovely stuff, very simple"), seine bedeutungsvolle, tiefgründige Einfachheit, die für ihn Markenzeichen des späten Elgars war. Der damals 62jährige Komponist selbst hat sein Cellokonzert als die Einstellung eines Menschen dem Leben gegenüber beschrieben und an das Ende der Partitur "Finis" gesetzt und "R.I.P." also "Ruhe in Frieden". Und dann ist da noch diese berückende Melodie des ersten Satzes, ein Lied eigentlich. Über diese Eingebung hat Edward Elgar am Sterbebett einem Freund Folgendes gesagt: "Wenn du jemals nach meinem Tod jemanden auf den Malvern Hügeln plötzlich diese Melodie pfeifen hörst, erschrick nicht, das bin nur ich."


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Zu sehr fast echt". Von Jonathan Safran Foer. Aus dem Englischen von Jan Karsten. Gestaltung: Friederike Raderer. Kann man sich in Google Street View verlieren? Jonathan Safran Foers Beitrag zur Anthologie "USA Noir. Ein literarischer Roadtrip", ein von literarischen Schwergewichten zusammengefügtes Länderporträt.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Peter Kislinger. Hanns Eislers Leipziger Symphonie in der von Tilo Medek rekonstruierten und vervollständigten Fassung erstmals auf Tonträger. Als Eisler 1962 starb, hinterließ er eine Skizzenmappe mit der Aufschrift "Leipziger Symphonie" - ein solches Werk hatte Eisler als geborener Leipziger drei Jahre zuvor dem Gewandhausorchester versprochen. Die Arbeit am Werk bereitete ihm nicht bloß wegen seines Gesundheitszustandes Kopfzerbrechen. 1961, eben zurück aus dem Exil in den USA, grübelte Eisler in der sich gerade gründenden DDR über kulturpolitische und künstlerische Fragen: "Für wen schreibe ich das? Wer sind meine Hörer? Das sind die Menschen der DDR. Sie kennen kaum diese Tradition der klassischen Musik. Ich muss also etwas Neues bieten und die klassische Musik überspringen. Um etwas Praktisches, Brauchbares, aber doch Neues zu geben und den Standard meines musikalischen Denkens zu halten. Das ist für mich ungeheuer kompliziert". Etwas praxisfern vermutete Eisler - oder er erhoffte sich - offenbar ein reines "Arbeiter- und Bauernpublikum". Ausführung und Aufnahme dieser packenden Musik sowie die CD-Dokumentation lassen keinen Wunsch unerfüllt. Dieser Leipziger Symphonie ist weite Verbreitung zu wünschen. Zudem punktet die CD mit Eislers Musik zu dem KZ-Dokumentarfilm "Nuit et brouillard" von Alain Resnais und neu eingerichteter, noch für Hollywood komponierter, Filmmusik des deutsch-österreichischen Komponisten.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Zentralwerk der Rossini-Renaissance: "La donna del lago" An Gioachino Rossinis neapolitanischer Walter-Scott-Oper rund um die "Lady of the Lake" lässt sich wunderbar zeigen, wie über die Jahrzehnte Bewusstsein für Eigenart und Charakter dieser Musik von praktisch Null an wieder gewachsen sind, wie sich Aufführungsstil entwickelte und eine Generation an den Anforderungen gewachsenen Sängerinnen und Sängern nach der anderen. Und fast alles liegt klingend vor! Beginnend mit der vom Dirigenten Tullio Serafin 1956 in Florenz angesetzten (stark gekürzten) Pionieraufführung über Montserrat Caballés konzertantes "Donna"-Plädoyer bis zur Verankerung des Werkes im Kanon der noch jungen Rossini-Festspiele in Pesaro. Was für uns Juan Diego Flórez in einer der männlichen Hauptpartien - die Idealbesetzung! - war für Riccardo Muti in seiner Zeit an der Mailänder Scala Rockwell "Rocky" Blake; bei der Hosenrolle des Malcolm haben sich eine Marilyn Horne, eine Lucia Valentini-Terrani hervorgetan, doch auch die titelgebende Elena ist Spielfeld für Mezzosoprane, wie in unseren Tagen Joyce DiDonato. Ein klingender Geburtstagsgruß an "La donna del lago", zum 200. Jahrestag der Uraufführung am Teatro San Carlo in Neapel!


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Lernen, feiern, gedenken. 20 Jahre "VHS Roma" in Oberwart Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges lebte fast die Hälfte der zehntausend Roma in Österreich im burgenländischen Bezirk Oberwart. Nach ihrer Verfolgung und Ermordung durch das NS-Regime sind es heute nur noch wenige hundert. Als der Oberwarter Horst Horvath vor 20 Jahren Kurse für Arbeitslose organisierte, lernte er dabei viele Roma kennen. Das brachte ihn auf die Idee, eine eigene Roma-Volkshochschule zu gründen - für Roma wie Nicht-Roma. Heute kommen jährlich 2.500 Menschen in die Bildungseinrichtung, buchen Romanes-Sprachkurse oder besuchen Gedenkveranstaltungen, Diskussionsrunden und Theateraufführungen. Das Porträt einer Institution. Gestaltung: Jonathan Scheucher Rätsel des Alltags: Wieso eine Taxifahrt für die gleiche Strecke einmal mehr und einmal weniger kostet? Gestaltung: Bea Sommersguter


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi besucht eine Ergotherapie-Stunde Rudi ist verwirrt. Valentin Ritschl hat ihn in seine Praxis eingeladen und der Radiohund hat sich eine langweilige Arztpraxis erwartet. Aber nein - Valentins Praxis sieht aus wie ein kleiner Indoor-Spielplatz: mit Bällebad, Hängematte, dicker Matte und Sprossenwand. Valentin ist Ergotherapeut. Er hilft Zweibeinern dabei, Dinge zu lernen mit denen sie Probleme haben, so wie Eduard. Der Volksschüler hat Probleme mit dem Schreiben. Edgar, Volksschüler: "Am Anfang hab' ich die Buchstaben riesig gemacht, dermaßen hässlich waren sie auch und da hat mir Valentin geholfen besser im Schreiben zu werden." Valentin Ritschl, Ergotherapeut: "Ergotherapie heißt eigentlich handeln, tätig sein. Es geht darum, dass jeder Mensch das machen kann, was ihm wichtig ist. Edgar konnte nicht so gut Schreiben und ist deswegen in der Klasse nicht gut mitgekommen. Daran haben wir gearbeitet. Ein anderes Kind, das bei mir in Therapie war, konnte mit neun Jahren noch nicht Radfahren und wollte aber unbedingt mit seinen Freunden unterwegs sein. Also haben wir Radfahren gelernt." Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


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16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Von Männer-Röcken, Rokoko-Roben und Kettenhemden Gestaltung: Julia Gindl In der Bronzezeit haben Männer Röcke angehabt, die alten Römerinnen und Römer haben sich eine Toga und Tücher um den Körper gewickelt und die Ritter im Mittelalter haben Kettenhemden getragen. Von den Frauen im 15. Jahrhundert haben wir oft das Bild mit noblen langen Kleidern und spitzen Hüten samt Schleiern im Kopf, aber war das wirklich damals in Mode? Woher wir wissen, wie sich die Menschen früher gekleidet haben, was heutige Stöckelschuhe mit dem Schmuck von keltischen Frauen gemeinsam haben und was Kleidung über seine Trägerin oder seinen Träger verrät, das haben sich die Ö1 Kinderuni Reporterinnen und Reporter Clementine, Florentina, Simon und Adrian mit Karina Grömer vom Naturhistorischen Museum Wien angeschaut.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Romanovs. Mit Karl Vocelka, ehemaliger Vorstand des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien, sowie Mitbegründer und Präsident des Vereins "Institut für die Erforschung der frühen Neuzeit". Gestaltung: Andreas Wolf Das russische Adelsgeschlecht der Romanovs lässt sich bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Als Ahnherr gilt Bojar Andrei Kobyla aus dem Großfürstentum Litauen. Unter der Regentschaft des Moskauer Großfürsten Simeon Iwanowitsch übersiedelte Kobyla nach Russland, wo sich die Familie später Sacharin-Jurjew nennte. Aus diesem Geschlecht stammte auch Anastassija Romanowna Sacharjina. Aus rund 1.500 heiratsfähigen Töchtern russischer Adeliger wurde sie 1547 vom Moskauer Großfürsten und späteren Zaren Iwan IV (der Schreckliche) zur Frau ausgewählt. Das Paar hatte sechs Kinder, wobei der geistig zurückgebliebene Fjodor I. den Zarenthron bestieg. Die Regierungsgeschäfte leitete Boris Godunow. Nach dem Tod von Fjodor übernahm Godunow endgültig die Macht und ließ sich zum Zaren krönen. Weil man ihn beschuldigte, den für die Thronfolge vorgesehenen jüngsten Bruders Fjodors ermordet zu haben, kam es zu Unruhen. Godunow verdächtigte die Romanows als Anstifter der Aufstände und ließ sie landesweit verfolgen. Nach dem plötzlichen Tod Godunows wurden die Romanows rehabilitiert. Deren bekanntester Vertreter war Zar Peter der Große. Unter seiner Führung etablierte sich Russland als europäische Großmacht. Mit dem Tod seines Enkels Zar Peter II Alexejewitsch erlosch die männliche Linie der Romanows. Weitergeführt wurde die Dynastie durch die weitschichtig verwandte Anna Iwanowa. Ihre zehnjährige Regierungszeit wird heute in Russland als "dunkle Epoche" bezeichnet. Ihre Nachfolgerin Elisabeth I setzte die Todesstrafe aus und kämpfte im Siebenjährigen Krieg erfolgreich gegen Preußen. Mit ihrem Tod starb die ursprüngliche Linie der Romanows endgültig aus. Weitergeführt wurde der Name durch den Sohn von Elisabeths Schwester, Karl Peter Ulrich von Holstein-Gottrop, der nach ihrem Tod als Zar Peter III. Russland regierte. Zu Ende ging die Herrschaft des Hauses Romanow-Holstein-Gottrop während der Februarrevolution 1917. Am 17. Juli 1918 wurde der letzte russische Zar Nikolaus II. von den Bolschewiki in Jekaterinenburg ermordet.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Am 26. Oktober 1955 hat Österreich seine immerwährende Neutralität gesetzlich beschlossen. Aber sind wir heute noch neutral? Gestaltung: Clara Peterlik In wenigen Tagen feiert Österreich seinen Nationalfeiertag und damit auch das Bestehen seiner Neutralität. Viele Österreicher und Österreicherinnen hängen an der Neutralität, sie ist Symbol für Frieden und Sicherheit. Bei einer Umfrage haben acht von zehn Befragten angegeben, dass die Neutralität für sie sehr oder eher wichtig ist. Doch gleichzeitig engagiert sich das Land immer stärker in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU. Diese wurde in den letzten Jahren stark ausgebaut: gemeinsame militärische Missionen und Projekte für mehr Kooperation in Verteidigungsfragen wie etwa die ständige strukturierte Zusammenarbeit, kurz PESCO, sind entstanden. Auch Österreich ist bei diesen Projekten dabei. Was bedeutet die Neutralität heute noch, wie wird sie gelebt?


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Die Riesenschildkröten auf Galapagos Von Birgit Dalheimer Einst ist Charles Darwin bei seinem fünf-wöchigen Aufenthalt auf den Galapagos-Inseln auf ihnen geritten. Gut eineinhalb Jahrhunderte später waren viele der Riesenschildkrötenarten vom Aussterben bedroht. Nicht nur der später berühmt gewordene Evolutionsforscher, auch die Passagiere der allermeisten anderen vorbeifahrenden Boote ernährten sich von dem angeblich sehr schmackhaften Fleisch der Riesenschildkröten. Im Jahr 1978 wurde das gesamte Archipel zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Seither werden vermehrt Anstrengungen unternommen, die einmaligen Tierarten zu retten. Auf der westlichsten der von Menschen bewohnten Galápagos-Inseln, der Insel Isabela, gibt es eine Schildkröten-Zuchtstation, die sich der verschiedenen Arten der Land-Riesenschildkröten annimmt. Und an den Stränden der Insel versucht man, die Nistplätze der ebenfalls gigantischen Meeresschildkröten zu schützen.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Jubiläumskonzert "70 Jahre Jeunesse". Wiener Jeunesse Orchester, Dirigent: Markus Poschner; Chorus sine nomine; Neue Wiener Stimmen; Federspiel; Aaron Pilsan Klavier; Michaela Resch, Sopran; Claire Elizabeth Craig, Sopran; Magdalena Rüker, Alt; Martin Mairinger und David Hemetsberger, Tenor. Matthias Werner/Federspiel: Imogen Posthumus (Geburtstagsfanfare, Auftragswerk der Jeunesse) * Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72a * Leonard Bernstein: Three Dance Episodes aus "On the Town" * L. van Beethoven: Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll op. 80 (aufgenommen am 19. September im Großen Musikvereinssaal in Wien im Rahmen der "Jeunesse" in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Eva Teimel Die Jeunesse feiert ihren Geburtstag mit einem musikalischen Feuerwerk der Extraklasse: mit einer eigens für uns komponierten "Geburtstags-Fanfare" von und mit der Kultband Federspiel sowie Hits von Ludwig van Beethoven und Leonard Bernstein, dem großen Mentor der Jeunesse. (Jeunesse)


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21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Volkseigentum plus Demokratie. Das war das, was wir noch nie hatten, und was auszuprobieren wir nun wirklich neugierig waren" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Daniela Dahn, Journalistin und Schriftstellerin Geboren wurde Daniela Dahn 1949 in Ostberlin. Ihr Vater war der renommierte DDR-Wirtschaftsjournalist Karl-Heinz Gerstner, die Mutter die jüdische Kostümbildnerin und Malerin Sibylle Boden, die 1956 die DDR Frauenzeitschrift "Sybille" ins Leben rief. Nach dem Studium der Journalistik in Leipzig arbeitete Daniela Dahn für das Fernsehen, verließ es 1981 aber, um freie Schriftstellerin zu werden. Neben zahlreichen Artikeln, Hörspielen und Filmen sind bisher zwölf Bücher von ihr erschienen. Acht davon befassen sich mit der deutschen Einheit und deren Folgen. Dahn bilanziert, dass von der Einigung Deutschlands nur einige wenige profitierten. Die meisten Bürger - egal, ob aus dem Westen oder Osten - bezahlen bis heute einen hohen Preis. Das Motto "Märkte schaffen ohne Waffen" kann vielleicht als Sinnbild einer geschaffenen Währungsunion gesehen werden, nicht aber als eines der materiellen oder mentalen Gleichstellung der Menschen der wiedervereinten Nation. Obwohl Dahn seit 1972 Mitglied der SED-Partei war, zählte sie 1989 unter anderem neben Rainer Eppelmann zu den MitbegründerInnen der Bürgerbewegung "Demokratischer Aufbruch". Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz stellt Daniela Dahn die These ihres jüngst erschienenen Buches "Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute" vor. Laut Dahn ist 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer der Sozialismus nicht nur aus Europa, sondern aus der gesamten Welt verschwunden. Und mit ihm der Antifaschismus.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Alltag in der Steinzeit. So lebten die frühen Menschen - Nahrung, Technik, Kultur, Sex, Religion (4). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Die Wiener Werkstätte. Geschichte einer Kunst- und Designbewegung (4). Gestaltung: Nikolaus Scholz Lexikon der österreichischen Popmusik. Ernst Molden, Herbert Pixner, EsRAP, Leyya (4). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Al Bird Sputnik, Astrid Schwarz


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

musikprotokoll 2019. Terry Riley's In C (Maqam Rast Model). Gestaltung: Susanna Niedermayr Als Komponist und Oud-Spieler beschäftigt sich Khyam Allami mit der Dekonstruktion der Maqamat, der in der arabischen Musik gebräuchlichen Stimmungssysteme. Die Regeln der arabischen Musik seien noch nicht hinreichend gebrochen worden, so Allami. Die Schönheit läge in ihrer Elastizität, in der Dehnbarkeit der Zeit und der Melodielinien. Computerprogramme zur Musikerzeugung unterstützten dies aber nicht, da sie in der Regel westlichen Konzepten folgen. Der Rhythmus und die Stimmung würden so in ein enges Korsett gezwängt. Beim musikprotokoll hat Khyam Allami die Solo-Elektronik-Version von Terry Riley's "In C" präsentiert, einem Schlüsselwerk der Minimal Music aus dem Jahr 1964, umgelegt auf das Stimmungssystem des arabischen Modus "Rast". Dafür hat der Musiker mit dem in London lebenden Programmierer Charles Matthews eine eigene Software entwickelt, basierend auf Max for Live.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Alexander Tschernek Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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