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Moment am Sonntag

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Geschichten von Pubertierenden" erzählt Alfred Trendl, Familienvater und Präsident des Katholischen Familienverbands Österreichs. - Gestaltung: Alexandra Mantler Der von den Vereinten Nationen ausgerufene "Internationale Tag der Jugend" wird am 12. August begangen und soll an die Bedeutung der Jugend als Lebensphase erinnern. Ein Tag, der nicht spurlos an uns vorübergehen sollte, meint der Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs, Alfred Trendl. Der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ist mehrfacher Familienvater, der weiß, dass Pubertierende anstrengend sein und einem manchmal sogar "den letzten Nerv rauben" können. "Klar ist aber auch: Teenager brauchen Halt und Verständnis in der Phase, die sie gerade durchmachen", so Alfred Trendl. Junge Menschen seien heute noch mehr Druck ausgesetzt als früher: Neue Medien können erbarmungslos aufs eigene Selbstbewusstsein einwirken, die Ausbildungen werden länger, wenige erwarten, in ihrem angestammten Beruf in Pension zu gehen, das prägt. Umso bewundernswerter ist es für Alfred Trendl, dass es oft die Jugend ist, die sich für Verbesserungen im gesellschaftlichen Bereich einsetzt: Gingen die Jugendlichen früherer Generationen für den Weltfrieden auf die Straße, macht sich die Jugend heute für ihre Erde und Zukunft unter dem Motto "Fridays for Future" stark.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.55 Uhr

 

 

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Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Ulla Pilz. Märchenhaftes, Kraftvolles, Farbenspiele und eine Stadt als "compliciertes Ungeheuer" Jean Sibelius fürchtet, dass man ihn wegen seiner synästhetische Veranlagung auslachen könnte und redet so wenig wie möglich darüber. Trotzdem sind zumindest die Eckdaten überliefert, zum Beispiel, dass für ihn A-Dur blau ist und F-Dur grün.


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08.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Edition Ö1 Ein begnadeter Rezitator Gestaltung: Stephan Pokorny Burgtheater-Doyen, Chansonnier, Entertainer: Für Ö1 hat Heltau nicht nur in zahllosen Hörspielen mitgewirkt, er zählt auch zu den meistbeschäftigten Sprechern. Mit seinem leisen, unangestrengten, sehr persönlichen Stil erreicht er eine unnachahmliche Intensität. Einige dieser Hörfunkproduktionen sind auch als Ö1-CD erschienen und werden in dieser Sendung vorgestellt: Joseph Roths "Kapuzinergruft", Stefan Zweigs "Schachnovelle" sowie "Die Welt von Gestern" und Felix Saltens Roman "Florian, das Pferd des Kaisers".


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Der Mörder ist unter uns. Ein Dorf unter Generalverdacht. Von Wolfgang Brenner (SR 2009). Nachdem sich ein Unbekannter bei der Polizei anonym zweier Morde bezichtigt hat, kann der Wohnort des Briefschreibers ausfindig gemacht werden. Da die Morde vierzig Jahre zurückliegen, muss der Mann älter als 64 sein. An den Briefen werden DNA-Spuren sichergestellt - man entschliesst sich 2008 zu einem Massen-Gentest. Den Kurort Weiskirchen trifft die Polizeiaktion wie eine Naturkatastrophe. Sämtliche älteren Männer stehen unter Verdacht. Bis in die Familien bröckelt es. Frauen fürchten mit einem Mörder zu leben und die Vergangenheit des Großvaters ist plötzlich suspekt ... Dann wird der Gentest abgesagt. Nur scheinbar fokussiert das Feature die Morde, die Ermittlungen, die Briefe und den überraschenden Ausgang. Subtil wird die dokumentierte Fallgeschichte ausgeweitet zur Parabel, die auf jede menschliche Gemeinschaft zutreffen kann. Die krimiähnliche Handlung hält die Hörerschaft gemeinsam mit den Dorfbewohner/innen in Atem, während untergründig die Gemeinschaft zerfällt. "Der Mörder ist unter uns - ein Dorf unter Generalverdacht" wurde im Rahmen des "featurepreis '09" von der Stiftung Radio Basel mit dem ersten Preis ausgezeichnet.


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem Haus der Musik Innsbruck. Gäste: Alessandro de Marchi, Eva-Maria Sens, Terry Wey. Präsentation: Helmut Jasbar. Begleiten Sie den "Ö1 Klassik-Treffpunkt" und Helmut Jasbar nach Innsbruck, zu den Festwochen der Alten Musik, die in diesem Jahr mit einigen Jubiläen aufwarten. Im neuen Haus der Musik, im Café Brahms, werden Intendant und Dirigent Alessandro De Marchi, Eva-Maria Sens, zuständig für die Betriebsdirektion, sowie der Countertenor Terry Wey im Gespräch mit Helmut Jasbar zu Wort kommen. Einige historische Jubiläen 2019 unter dem Motto "Glanzlichter" finden sich in hochinteressanten und spannenden Programmen wieder: Anlässlich des 500. Todestages von Kaiser Maximilian I. erklingen u.a. "Motetten für Maxmilian". Der 350. Todestag des Sängers und Komponisten Pietro Antonio Cesti, der am Innsbrucker Hof zahlreiche Opern verfasste, wird mit der 1657 uraufgeführten Tragikomödie "La Dori" gefeiert. Die Universität Innsbruck begeht den 350. Jahrestag ihrer Gründung, und auch zu diesem Anlass sind drei Überraschungskonzerte geplant. Zu guter Letzt gilt es das Zehn-Jahres-Jubiläum des "Cesti-Wettbewerbs" zu feiern, mit einer "Gala der Sieger", jungen Sänger/innen, die in den vergangenen drei Jahren Wettbewerbspreise erringen konnten. Seit 2010 ist Allessandro de Marchi Intendant der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, hat auch den Gesangswettbewerb für Barockoper "Pietro Antonio Cesti" sowie die Barockoper:jung ins Leben gerufen und viele Produktionen geleitet. 2015 erhielt die von ihm dirigierte CD-Produktion "La belle immagini" mit dem Countertenor Valer Sabadus und der Hofkapelle München einen "ECHO Klassik". Zu den "Glanzlichtern" in der diesjährigen Ausgabe der Festwochen gehören auch vier der derzeit erfolgreichsten Countertenöre: Bejun Mehta, Valer Sabadus, David Hansen und Terry Wey, der seine Gesangsausbildung als Solist der Wiener Sängerknaben absolvierte und seit 2003 in den unterschiedlichsten Rollen international reüssierte. Die Musik der Renaissance begeisterte ihn besonders und so gründete er das Vokalensemble Cinquecento. Ö1 Hörer/innen im Raum Innsbruck sind herzlich zu diesem "Klassik-Treffpunkt" im Haus der Musik bei freiem Eintritt eingeladen; alle anderen haben die Möglichkeit, live im Radio mit dabei zu sein!


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11.35 Uhr

 

 

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11.40 Uhr

 

 

help - das Ö1 Konsumentenmagazin


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib. Von Welte-Mignon nach Harmonium, von Orgel nach Klavier Diesmal stellt der Italiener Claudio Brizi einige Raritäten ins "le week-end" Instrumenten-Bestiarium. Und die Pianisten Camille Saint-Saens, Frederic Chopin und Cyprien Katsaris bestaunen seine Tasten-Wunderwaffen. Wir starten mit der rabiaten Toccata und die vertrackte Fuge in in d-moll, BWV 565, in einer wahrlich le week-end'schen Version, gespielt auf einem Claviorganum, einem Zwitterwesen zwischen Klavier und Orgel, und zwar vom italienischen Musiker Claudio Brizi. Als ausgewiesener Liebhaber ungewöhnlicher, historischer Tasteninstrumente wird er in dieser Mittagsstunde einige besonders exquisite Raritäten in unser Instrumenten-Bestiarium stellen. Aus einer unerwarteten Ecke kommt die Antwort auf diesen Bach. Ausgerechnet der Franzose Camille Saint-Saens beansprucht die Kunst der Fuge für sich und stellt vor seine Fuge statt einer Toccata eine Fantasia. Und die Spezial-Herausforderung zweier Tastenklangfarben, die mit dem Claviorganum eben gestellt wurde, nimmt er auch an. Saint-Saens bewaffnet sich doppelt: Mit modernem Konzertflügel ebenso wie mit einem sogenannten Kunstharmonium der Pariser Firma Victor Musel aus 1902. Seine zwei Sekundanten nehmen an den Instrumenten Platz, Johannes Matthias Michel und Ernst Breidenbach sind Experten für französisch Klangpyrotechnik und sie zünden im Auftrag des Komponisten ein rasendes Tonleiterfeuerwerk. Camille Saint-Saens wird auch höchstpersönlich zu hören sein, denn er hat zum Thema historische Aufführungspraxis und historische Instrumente noch etwas anzumerken. Was nämlich in unserem radiophonen Instrumentenmuseum fehle, sei ein sogenanntes Reproduktionsklavier, meint er, genau gesagt ein Instrument der Marke Welte-Mignon. Wie sonst könnten wir den hören, wie und wie frei Camille Saint-Saens im Jahr 1905 Chopin interpretiert.


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14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Vom Fehlen des Meeres auf dem Lande". Von Magda Woitzuck. Mit Brigitte Karner, Gerti Drassl, Florentin Groll, Günther Einbrodt, Markus Sturzeis, Peter Unfried. Ton: Astrid Drechsler, Robert Pavlecka, Georg Mittermayr. Regie: Peter Kaizar (ORF 2013). Immer wenn es Frühling wird kommt sie wieder zurück. Sie war in der Karibik oder am Pazifik, in Thailand oder in Kambodscha, in Indonesien, Australien oder auf Kuba. Die Ich-Erzählerin in Magda Woitzucks Hörspiel taucht in allen Meeren dieser Welt nach Schnecken und Muscheln. Zu Hause, in einem idyllischen Dorf in Niederösterreich, tauscht sie ihre Trophäen gegen Naturalien. Sie tauscht seltene Exemplare gegen ein paar Bier, fünf Schnitzel samt Beilagen und eine Stange Zigaretten. Denn die Wirtin des Dorfgasthauses, von Fernweh geplagt und gleichzeitig ans Land gekettet, sammelt. Zuletzt will sie eine "Epitonium Scalare", auch die "Echte Wendeltreppe" genannt. Erstmals verzeichnet von Linné, 1758. "Man findet sie mit viel Glück im Roten Meer, bei Madagaskar und Südafrika, im Südwestpazifik von Japan bis zu den Fidschis". Am Ende verlässt die Wirtin ihr Dorfgasthaus um selbst nach Schnecken und Muscheln zu suchen. Unglücklicherweise kommt sie gerade zum falschen Zeitpunkt ans Ziel. Der Tsunami, der zu Weihnachten 2004 mehr als 200.000 Menschen das Leben kostete, begräbt auch sie unter seinen Fluten.


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Ein Nachmittag mit Georges Prêtre. Er gehörte zu den erfolgreichsten und vielfältigsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts: Georges Prêtre. Seine mehr als ein halbes Jahrhundert dauernde Zusammenarbeit mit den Wiener Symphonikern ist in unzähligen Tonaufnahmen umfangreich dokumentiert. Bei seinem allerletzten Wienauftritt am 12. Oktober 2016 gab er als Zugabe Offenbachs "Can-Can" in jenem Saal, wo zwei Höhepunkte seiner langen Karriere stattfanden: Die Neujahrskonzerte 2008 und 2010, wobei er sein Debüt im Alter von 83 Jahren gab! Eine außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit, die nicht nur in der französischen Musikliteratur "zu Hause" war, sondern auch bei den Meistern der Wiener Klassik Publikum wie Kritik überzeugen konnte. Aufnahmen aus dem Ö1 Archiv erinnern an den im Jänner 2017 verstorbenen Dirigenten, der heuer im August seinen 95. Geburtstag gefeiert hätte.


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16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Von Goethe bis Google. Diagonal zum Thema Übersetzen. Präsentation: Ines Mitterer* Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: Anadol - "Uzun Havalar" Wir haben an dieser Stelle schon lange nicht mehr Goethe zitiert. Das ist ein guter Moment. "Denn was man auch von der Unzulänglichkeit des Übersetzens sagen mag, so ist und bleibt es doch eines der wichtigsten und würdigsten Geschäfte in dem allgemeinen Weltverkehr". Heute mehr denn je. Trotz globaler Kommunikation in der einen, weltbeherrschenden Verkehrssprache Englisch. Google Translate, der größte automatische Übersetzungsanbieter, bekanntlich kein Verein zum Schutz der Artenvielfalt, vermittelt zwischen 103 Sprachen, wird heftig genutzt und dadurch auch immer besser. Babel Fish, eine der ersten Webanwendungen zur automatischen Übersetzung von Texten, hatte den hübscheren Namen, aber den kürzeren Atem, hatte jahrelang für ungefähre Übersetzungen und viel Erheiterung gesorgt und wurde dann eingestellt. Ein Werkzeug zum ungefähren Verstehen, aber immerhin. Auch wenn das Übersetzungsprogramm deepL sich soeben anschickt, neue Maßstäbe des automatisierten Übersetzens für zumindest einmal sieben Sprachen zu etablieren. Geht es um bestmögliches Verständnis, dann bedarf es komplexer Strukturen, und die finden sich noch immer im menschlichen Gehirn. Dem der Übersetzerin, dem des Übersetzers. Geht es doch nicht darum, Wörter oder Sätze von einer Sprache in eine andere zu tragen, sondern die ganze Kultur gleich mit. Und die muss man geschmeckt, gerochen, erlebt haben. Übersetzungen liefern wichtige Informationen, aber sie führen auch hinein in das Leben und Denken der anderen, zur Erweiterung des eigenen Horizonts. Ein wichtiges, würdiges und unter Umständen sogar sinnliches Geschäft. Wer wollte Goethe da nicht recht geben? Erstausstrahlung: 15. Dezember 2018 Anschließend Diagonals Feiner Musiksalon


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Logos - Glauben und Zweifeln

"Was glauben Sie?" - Der Soziologe Hans Joas. - Gestaltung: Johannes Kaup "Wir leben in einer Welt, in der vielen alle Religion und damit auch der christliche Glaube als etwas Rückständiges erscheint. Das finde ich ungerecht gegenüber sehr vielen Gläubigen. Ich will zeigen, dass das Vorurteile sind. Man kann gleichzeitig ein kluger Zeitgenosse sein und ein gläubiger Christ." Das sagte der renommierte Berliner Soziologe Hans Joas kürzlich in einem Interview mit der "Zeit". Seinen soziologischen Forschungen zufolge, haben selbst Menschen, die einen Gottesglauben ablehnen, einen Hang zur sakralen Verehrung. Auch in großen politischen Bewegungen, wie etwa im Kommunismus, wurden beispielsweise die Rote Fahne oder aber auch der einbalsamierte Leichnam Lenins kultisch verehrt. Und liberale Humanisten sind überzeugt davon, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und bestehen daher auf der Sakralität jeder Person. Nach Joas' Überzeugung kennt jeder Mensch das Heilige, auch wenn er gar nicht religiös ist. Menschen rühren in intensiven menschlichen Erlebnissen an die Erfahrung, durch etwas aus dem Alltag oder den bisherigen Grenzen der Person herausgerissen zu werden, was sie tief in ihrem Kern berührt. Joas nennt das Erfahrungen der Selbsttranszendenz. In seinem Buch "Die Macht des Heiligen" zeigt Hans Joas, dass die Erfahrung des Heiligen etwas universell Menschliches ist. Was ist Menschen heute noch heilig? Und: Was glaubt Hans Joas selbst? Hans Joas wurde in München geboren. Der heute 70-jährige Wissenschafter gilt als einer der profiliertesten deutschen Soziologen und Sozialphilosophen, er forscht und lehrt an der Humboldt-Universität in Berlin. Im Jahr 2000 wurde Joas zum Professor an der University of Chicago berufen, 2002 auch als Max-Weber-Professor an die Universität Erfurt, wo er das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien leitete. Joas ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Vielbeachtet wurden seine jüngsten Bücher "Die Macht des Heiligen. Eine Alternative zur Geschichte von der Entzauberung" sowie "Die Sakralität der Person" (Suhrkamp Verlag). Für seine Forschungsarbeit wurde Hans Joas mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 2015 mit dem Max-Planck-Forschungspreis, 2017 mit dem Prix Paul Ricoeur und 2018 mit dem Theologischen Preis der Salzburger Hochschulwochen. Johannes Kaup besuchte ihn im Rahmen der LOGOS-Gesprächsreihe "Was glauben Sie?" an der Humboldt-Universität in Berlin.


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19.30 Uhr

 

 

George Enescu: "Oedipe"

Mit Christopher Maltman (?dipe), John Tomlinson (Tirésias), Brian Mulligan (Créon), Vincent Ordonneau (Le Berger), David Steffens (Le Grand Prêtre), Gordon Bintner (Phorbas), Tilmann Rönnebeck (Le Veilleur), Boris Pinkhasovich (Thésée), Michael Colvin (Laïos), Anaïk Morel (Jocaste) u.a. Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor; Wiener Philharmoniker, Dirigent: Ingo Metzmacher; (aufgenommen am 11. August in der Felsenreitschule im Rahmen der Salzburger Festspiele 2019 in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Chris Tina Tengel


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22.30 Uhr

 

 

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22.35 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

Sommerreprisen: "Unter Palmen". Von Julian Schutting. Es liest: Michael Dangl. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Der Lyrikband Julian Schuttings besteht aus vier Langgedichten, die in tänzelnd altmodischen Hebungen und Senkungen wortgewaltige und verschlungene Geschichten erzählen: vom Reisen und von der Liebe, vom Träumen und vom Erforschen, von Vergangenem und von Geheimnisvollem. "An Kuba" ist eines der vier Gedichte betitelt, "Heinrich dem Seefahrer" ein anderes. Und wenn es zuletzt heißt "Einmal noch", dann kehrt das Buch zu den Palmenbäumen der ersten beiden Langgedichte zurück, findet sie im Schönbrunner Palmenhaus, und gesellt ihnen die Kastanienbäume der Praterhauptallee bei, während alle Motive des Buchs, kenntlich oder versteckt, in immer neuen Möglichkeiten und Verstrickungen wiederauferstehen. Der 1937 geborene Julian Schutting, großer österreichischer Altmeister der lyrischen Prosa, hat mit "Unter Palmen" neuerlich seine Originalität und Kunstfertigkeit unter Beweis gestellt.


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23.30 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

Heidi Krenn im Studio, Virta beim Jazzfestival Saalfelden 2018. Gestaltung: Nikolaus Schauerhuber Gast von Nikolaus Schauerhuber ist die Wiener Sängerin Heidi Krenn. Nach einigen Jahren an der Musikuniversität Graz, wo sie u.a. bei Mark Murphy, Sheila Jordan und Karl Ratzer lernte, führte sie ein Stipendium in die USA. Hier studierte Krenn an der New York University sowie am Queen's College und trat in vielen der großen Clubs auf. Ihr Weg als Sängerin und Gesangslehrerin führte auch für einige Jahre nach Shanghai, bis sich Krenn zuletzt wieder in ihrer Wiener Heimat niederließ. Thema des Gesprächs sind auch Krenns innovative Zugänge zum Thema Gesangsunterricht, wie sie es von den Trainern des in Las Vegas beheimateten Institute for Vocal Advancement gelernt hat. Und natürlich werden ihre aktuellen Projekte, z.B. das Trio mit Clemens Salesny und Mike Tiefenbacher, besprochen werden. Später, in der zweiten "Jazznacht"-Hälfte, gibt es, passend zu den Hundstagen und co-kuratiert von Heidi Krenn, Musik rund ums Reisen: zwei vokallastige Stunden mit Aufnahmen u. a. von Mark Murphy, Billie Holiday und Abbey Lincoln. Dazwischen, ab 1.00 Uhr, hören Sie - eine Woche vor dem heurigen Jazzfestival Saalfelden - eine Aufnahme aus dem vergangenen Jahr. Das finnische Trio Virta entführte am 24. August 2018 mit seinem Programm "Hurmos" auf eine klanggewaltige Reise zwischen Jazzrock und elektronischer Klangmanipulation. Antti Hevosmaa (Trompete, Stimme), Heikki Selamo (Gitarre, Stimme) und Erik Fräki (Schlagzeug) fügten auf der Bühne des Congress' Saalfelden analoge und digitale Klänge abseits der klassischen Jazztriobesetzung zu einem stimmigen Ganzen zusammen.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Heidi Krenn im Studio, Virta beim Jazzfestival Saalfelden 2018. Gestaltung: Nikolaus Schauerhuber; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Gast von Nikolaus Schauerhuber ist die Wiener Sängerin Heidi Krenn. Nach einigen Jahren an der Musikuniversität Graz, wo sie u.a. bei Mark Murphy, Sheila Jordan und Karl Ratzer lernte, führte sie ein Stipendium in die USA. Hier studierte Krenn an der New York University sowie am Queen's College und trat in vielen der großen Clubs auf. Ihr Weg als Sängerin und Gesangslehrerin führte auch für einige Jahre nach Shanghai, bis sich Krenn zuletzt wieder in ihrer Wiener Heimat niederließ. Thema des Gesprächs sind auch Krenns innovative Zugänge zum Thema Gesangsunterricht, wie sie es von den Trainern des in Las Vegas beheimateten Institute for Vocal Advancement gelernt hat. Und natürlich werden ihre aktuellen Projekte, z.B. das Trio mit Clemens Salesny und Mike Tiefenbacher, besprochen werden. Später, in der zweiten "Jazznacht"-Hälfte, gibt es, passend zu den Hundstagen und co-kuratiert von Heidi Krenn, Musik rund ums Reisen: zwei vokallastige Stunden mit Aufnahmen u. a. von Mark Murphy, Billie Holiday und Abbey Lincoln. Dazwischen, ab 1.00 Uhr, hören Sie - eine Woche vor dem heurigen Jazzfestival Saalfelden - eine Aufnahme aus dem vergangenen Jahr. Das finnische Trio Virta entführte am 24. August 2018 mit seinem Programm "Hurmos" auf eine klanggewaltige Reise zwischen Jazzrock und elektronischer Klangmanipulation. Antti Hevosmaa (Trompete, Stimme), Heikki Selamo (Gitarre, Stimme) und Erik Fräki (Schlagzeug) fügten auf der Bühne des Congress' Saalfelden analoge und digitale Klänge abseits der klassischen Jazztriobesetzung zu einem stimmigen Ganzen zusammen.


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