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Guten Morgen Österreich

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06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Du hast in mir viel Lichter angezündet" - Lieder für Liebende von Mascha Kaléko. Es liest Katharina Stemberger. Gestaltung: Gudrun Hamböck und Stephanie Maderthaner. Mascha Kaléko ist 22 Jahre alt als sie ihre ersten Gedichte veröffentlicht und im Berlin der Weimarer Republik - auch außerhalb des "Romanischen Cafés", in dem sie mit Autoren wie Kurt Tucholsky, Joachim Ringelnatz, Klabund, Else Lasker-Schüler oder Erich Kästner zusammenkommt - genau den Ton der Zeit trifft. Ihre schlichten Verse sprechen von Liebe, Abschied, Geldnot und Einsamkeit, mit melancholischer Ironie, ohne jede Sentimentalität und immer unprätentiös - mitunter mit politischer Schärfe - an Zeitgenossenschaft gebunden. Urbane "Gebrauchslyrik", die vorwiegend in Zeitschriften erscheint und die junge Autorin rasch bekannt macht. Jänner 1933 erscheint ihr erstes Buch, "Das lyrische Stenogrammheft" und hat großen Erfolg. Ihr zweites, "Kleines Lesebuch für Große" wird noch in der Druckerei beschlagnahmt. 1935 erhält Mascha Kaléko Berufsverbot, 1938 verlässt sie Deutschland und geht mit ihrem zweiten Mann und dem gemeinsamen kleinen Sohn nach New York. Die 14 "Lieder für Liebende" gehören zur Sammlung "Verse für Zeitgenossen" und wurden zu Mascha Kalékos Lebzeiten veröffentlicht. Acht davon sind zu hören.


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09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Der Kabarettist Hosea Ratschiller macht sich Gedanken aus aktuellen Anlässen: über das "Einetheatern" und das Sich-Hineinsteigern, die Erfindung und Abschaffung des Sex und des Sozialstaates, übers Aufräumen und alles andere, was angeblich Spaß macht. Wir haben schließlich die Wahl. Gestaltung: Peter Blau Ab übermorgen ist der Kabarettist Hosea Ratschiller "Ein neuer Mensch". Dann präsentiert er nämlich im Kabarett Niedermair sein gleichnamiges siebtes Soloprogramm. Darüberhinaus ist und bleibt er aber vor allem einer der scharfsinnigsten Satiriker und aufmerksamsten Beobachter der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Österreich und Europa. Für sein zusammen mit dem Kabarett-Duo Radeschnig gestaltetes Programm "Der allerletzte Tag der Menschheit (Jetzt ist wirklich Schluss!)" wurde Hosea Ratschiller 2016 mit dem Österreichischen Kabarettpreis und 2017 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. Bereits 2012 war ihm der Österreichische Kabarettpreis für seine beiden Soloprogramme "Das gehört nicht hierher" und "Die FM4 Ombudsmann Dienstreise" verliehen worden. Letzteres basierte auf der langlebigsten täglichen Satire-Sendung des ORF: Seit 2006 beantwortet Ratschiller als "FM4 Ombudsmann" täglich Anfragen von Hörer/innen und "bereinigt Widerstände". 2009 war er Gründungsmitglied der vergleichsweise kurzlebigen Satiresendung "Welt Ahoi" auf Ö1. Auf ORF1 fungiert er seit 2017 als Präsentator der Kabarett-Mix-Show "Pratersterne".


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Ambiente Spezial: Von Guatemala nach Fidschi und von Russland nach Sri Lanka - unterwegs auf der großen Straße. Reiseaufzeichnungen von Peter Rosei. Gestaltung: Ursula Burkert. "Nebenbei ist hier zu sehen, wie einer wurde, was er ist; zugleich aber, wie einer blieb, was er war - eine Art von Lebensgeschichte, in Form eines Logbuches." Peter Rosei ist immer in Bewegung gewesen, geleitet von einer unerschöpflichen Neugierde auf Landschaften und Städte, auf Menschen und ihre Geschichten. Ursprünglich promovierte er als Doktor der Rechtswissenschaften und lebt seit 1972 als freier Schriftsteller in Wien und auf Reisen. Nun erscheint am 23.09.2019 ein Buch, in dem er erstmals seine Aufzeichnungen aus fünf Jahrzehnten und drei Kontinenten versammelt. Wir lernen Peter Rosei als Reisenden kennen, der nicht nur scharf beobachtet und viel weiß, sondern sich auch durchlässig macht für Eindrücke und Bilder, für Gerüche und Klänge, der sich dem Fremden geduldig annähert und ihm dennoch seine Faszination belässt. Peter Rosei schreibt: "Wie hat es Robert Louis Stevenson, wahrlich ein Weitgereister, so trefflich formuliert: Sightseeing is the Art of Disappointment - die Kunst der Enttäuschung. So würde ich es nicht formulieren. Es bleiben Momente des Entzückens, der Einsicht auch, einer Umkehr zu sich selbst, der nichts Feierliches anhaftet. Sie hat wenig zu tun mit dem Weltkulturerbe, den Kunstschätzen und Heiligtümern, sehenswert allemal, die es zu besichtigen gibt. Es sind Momente der Wahrheit: So also ist es um unser Hier-Sein und So-Sein bestellt! Vor solcher Belehrung kannst du die Augen nicht verschließen. Das heißt, natürlich kannst du sie verschließen, ganz fest, und so lebst du fort."


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11.00 Uhr

 

 

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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Lucerne Festival Orchestra, Dirigent: Riccardo Chailly; Denis Matsuev, Klavier. Sergej Rachmaninow: a) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30; b) Vocalise op. 34 Nr. 14 (Orchesterfassung); c) Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 44 (aufgenommen am 16. August im Kultur- und Kongresszentrum Luzern, Eröffnungskonzert des "Lucerne Festival 2019") Nach 1917 war alles anders für Sergej Rachmaninow. Mit der Oktoberrevolution hatte die Macht unmittelbar in sein Leben eingegriffen - und in seine Kunst. Aufgrund der neuen politischen Verhältnisse sah er sich gezwungen, seine russische Heimat zu verlassen und ins westliche Exil zu ziehen. Um das notwendige Geld zu verdienen, musste er fortan vor allem als Klaviervirtuose auftreten, unentwegt auf Tournee durch Europa und Amerika. Zum Komponieren aber blieb ihm kaum mehr die Zeit. Das Programm, mit dem Riccardo Chailly und sein Lucerne Festival Orchestra das Sommer-Festival eröffnen, umkreist diesen Wendepunkt in Rachmaninows Leben: mit dem legendären 3. Klavierkonzert, das 1909 noch in Russland entstand, und mit der wehmütigen 3. Sinfonie, die er in der Emigration schuf, 1935/'36 in Hertenstein bei Luzern. Als begnadeter Melodiker begeistert Rachmaninow in beiden Werken, doch Riccardo Chailly glaubt: "Sein besonderes Kennzeichen sind eher die harmonischen Einfälle. Man braucht nur drei Akkorde zu hören und erkennt sofort seine schöpferische Genialität." (Lucerne Festival)


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11.50 Uhr

 

 

Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch

Dirigent David Afkham zu Gast bei Sebastian Fleischer Mit Antonin Dvoraks Oper "Rusalka" eröffnete am 19. September das Theater an der Wien seine Saison - ein musikdramatisches Märchen rund um die bekannte mythische Figur der Wasserfrau, die sich in einen jungen Mann verliebt und daraufhin selbst Menschengestalt annehmen will. In dieser seiner berühmtesten Oper konnte Dvorak seine ganze Instrumentationskunst, sein Gespür für die erzählerische und psychologische Wirkung von Musik ausspielen. Am Dirigentenpult des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien steht David Afkham, mit 35 Jahren einer der gefragtesten Dirigenten der jüngeren Generation. 1983 in Freiburg im Breisgau geboren, war er 2010 der erste Preisträger des damals neu eingeführten Young Conductor's Award der Salzburger Festspiele und debütierte daraufhin bei großen Orchestern weltweit. Derzeit ist er Leiter des Spanischen Nationalorchesters und -chors. Ein Gespräch über Dvoraks musikalische Farbgebung, den Mentor Bernhard Haitink und die Magie der wortlosen Kommunikation zwischen Dirigent und Orchester.


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12.10 Uhr

 

 

Matinee

Lucerne Festival Orchestra, Dirigent: Riccardo Chailly (aufgenommen am 16. August im Kultur- und Kongresszentrum Luzern, Eröffnungskonzert des "Lucerne Festival 2019")


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Doris Glaser raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen am 23.Juni in einer öffentlichen Superchampions-Runde im Casino Bregenz um eine Ö1 Garten- und Naturreise für zwei Personen ins Piemont. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: [oe1.orf.at/quiz/anmeldung|Anmeldung]


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Tropische Kostbarkeiten" - Die Malerin Ida Szigethy Ihre ersten künstlerischen Eindrücke waren eine "Paul Klee"-Ausstellung, eine "Surrealismus"-Ausstellung in der Wiener Sezession und eine Ausstellung von Friedensreich Hundertwasser im Art Club. Schon in ihren Gymnasialjahren verkehrte die in Wien geborene Ida Szigethy im Kreis von Malern und Schriftstellern. Mit dem Dichter Konrad Bayer spielte sie in Peter Kubelkas Experimental-Film "Mosaik im Vertrauen" mit. "chère ida" heißt ein Buch mit Briefen von Konrad Bayer an Ida Szigethy. Viele Jahre arbeitete Ida Szighety vor und hinter der Kamera an den Filmen ihres Mannes, des Cineasten Ferry Radax, mit. In dieser Zeit begann sie auch als Autodidaktin zu malen. Nach ihrer Scheidung entschied sich die Künstlerin für die Malerei. Ihre Arbeiten sind seither immer wieder in Ausstellungen in Österreich und im Ausland zu sehen. Ihre farbintensiven Bilder, in denen sich Traum und Wirklichkeit verbinden, führen oft in tropische Landschaften. Die Künstlerin ist viel gereist, über 30 Jahre lang lebte sie in Paris. Vor zehn Jahren ist sie in ihre Heimatstadt Wien zurückgekehrt. Bis Ende Oktober sind im Grazer Kunstgarten unter dem Titel "Klimt Reloaded" Klimt-Übermalungen von Ida Szigethy zu sehen. Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

"Les Troyens à Carthage" Zu Gast in der Opéra Bastille von Paris. Ausschnitte aus dem zweiten Teil von Hector Berlioz' Poème lyrique "Les Troyens", mit Ekaterina Semenchuk (Didon), Brandon Jovanovich (Énée), Aude Extrémo (Anna), Christian Van Horn (Narbal) u.a. sowie Chor und Orchester der Opéra National de Paris unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan (aufgenommen am 25. Jänner 2019). Gestaltung: Michael Blees.


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Nicole Dietrich Chronik der normabweichenden Lebensläufe Karen Köhler: Miroloi, Roman, Hanser Verlag Renate Welsh: Kieselsteine, Geschichten einer Kindheit, Czernin Verlag Gespräch mit der Autorin Frankfurter Buchmesse 2019: Ehrengast Norwegen/1 Erik Fosnes Hansen: Ein Hummerleben, Roman, Kiepenheuer Witsch Verlag (Übersetzung: Hinrich Schmidt-Henkel) Stig Sæterbakken: Durch die Nacht, Roman, DuMont Verlag (Übersetzung: Karl-Ludwig Wetzig) Jugendbuch des Monats


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Das hungrige Herz wird siebzig. Bruce Springsteens poetischer Realismus. Gestaltung: Astrid Schwarz Johann Kneihs Das reife Spätwerk hat er schon mit Anfang der Zwanzig veröffentlicht. Zwei überwältigende erste Langspielplatten erzählen 1973 vom tiefen Amerika, von Liebe und Gewalt, von Teenagern, Fabrikarbeiterinnen und Polizisten, local heroes und ihren Hoffnungen und Träumen, unter dem Feuerwerk am 4. Juli. Das Album "Born to Run" und sein Titelsong bringen zwei Jahre später den Durchbruch, "Born in the U.S.A." 1984 den größten Einzelerfolg. Präsident Ronald Reagan versteht den Hit als patriotisch und will ihn für seine Wahlkampagne einsetzen. Springsteen lehnt ab; der Singer-Songwriter aus der Arbeiterklasse bleibt seinen Prinzipien treu. Wie kaum ein anderer beschreibt Bruce Springsteen das Leben am Rand der Stadt, wo die Dunkelheit früher fällt als in den wohlhabenden Vierteln. Nicht zufällig werden gerade einige seiner Balladen von Günter Brödl und Willi Resetarits alias Ostbahn-Kurti kongenial ins Wienerische übertragen. Neben Stadionrock mit heiserer Stimme, der die Fans bei legendär langen, energiegeladenen Konzerten begeistert, kehrt Springsteen gelegentlich zu schlichterem Folk-Sound zurück, wenn er John Steinbeck oder Pete Seeger Tribut zollt. Zuletzt klingt der fast Siebzigjährige ungewohnt streicherumrahmt-nostalgisch auf dem aktuellen Album "Western Stars" - vielleicht doch ein kleines bisschen altersmilde vor seinem morgigen 70. Geburtstag.


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17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Die längste Beziehung des Lebens Von Schwestern und Brüdern als enge Verbündete und streitbare Konkurrenten Die Geschwisterbeziehung ist die längste Beziehung, die ein Mensch erfahren kann. Sie erstreckt sich unter Umständen über die gesamte Lebenszeit und wird von frühester Kindheit bis ins hohe Alter verhandelt. Zwischen Geschwistern kann eine einmalige Form der Nähe, Verbundenheit und Intimität entstehen und gleichzeitig eine starke Rivalität, Eifersucht und Aggression wirken. Man sucht sich Brüder und Schwestern weder aus, noch kann man die Beziehung wirklich beenden. Selbst wenn man den Kontakt abbricht, wirkt die Bindung weiter. Gestaltung: Natasa Konopitzky


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18.55 Uhr

 

 

Magazin des Glücks

Von und mit Franz Schuh


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Die lange Nacht des Kabaretts 2019 Gestaltung: Peter Blau Seit 20 Jahren ist die österreichweite Tour der "Langen Nacht des Kabaretts" eine Fixgröße der Kleinkunst-Szene. Die größten Talente des Landes präsentieren gemeinsam Ersponnenes und die Highlights aus ihren aktuellen Programmen. Bei *Sonja Pikart* verbinden sich komödiantisches Talent, authentisches Auftreten, intelligente und freche Pointen aus dem Hinterhalt und ein gutes Stück Poesie zu einem großartigen und vielschichtigen Abend. Für ihr aktuelles Solo "Metamorphose" wird sie heuer mit dem Förderpreis der "Österreichischen Kabarettpreise 2019" ausgezeichnet. *Jo Strauss* bietet eine einzigartige Mischung aus Kabarett und Musik. Er ist eleganter Lyriker und poppiger Liedermacher mit Sinn für schöne Klänge - und einer unvergesslichen Stimme. Das Duo *BE-Quadrat* besteht aus Bettina Bogdany Bernhard Viktorin. Die beiden studierten Musical- und Schauspiel-Fachkräfte verbinden ihre begnadeten Stimmen und ihr beeindruckendes Klavierspiel mit Scherz und Schalk zu rasanter Musik-Comedy. Und der Mühlviertler Kabarettspieler *Didi Sommer* erzählt Geschichten, so schön und skurril, als wären sie gar aus dem echten Leben gegriffen.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Keuschheit und Demut in Zeiten der Cholera: Stefan Sterzinger. Gestaltung: Klaus Wienerroither Zitat Stefan Sterzinger: "Schon klasse, welche Kompetenz da geigt mit mir!" Sterzinger bezieht sich auf den Gitarristen Edi Köhldorfer und den Bassisten Franz Schaden, die das Trio des Sängers und Akkordeonisten vervollständigen. Seit den 1980er-Jahren betätigt sich das Wiener Szene-Original Sterzinger als musikalischer Grenzgänger. Mit dem 2018 erschienenen Album "Keuschheit und Demut in Zeiten der Cholera" huldigt dieses Trio der musikalischen Spontanität und intoniert Songs, aus denen Skurriles ebenso spricht wie Herzliches.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Die Gärten der Finzi-Contini. Eine Spurensuche in Ferrara. Feature von Shenja von Mannstein Er sei Schriftsteller und Historiker zugleich, betonte Giorgio Bassani häufig. Bassani stammte aus Ferrara, jener Stadt in der norditalienischen Po-Ebene, die einst Zentrum des italienischen Judentums war. In den 50er Jahren zog Bassani nach Rom. Seine Heimatstadt war ihm unter den Faschisten fremd geworden und doch widmete er ihr sein gesamtes literarisches Schaffen. Il Romanzo di Ferrara, Bassanis Lebenswerk, vereint seine wichtigsten Romane und Erzählungen. Darunter Il Giardino dei Finzi Contini - Die Gärten der Finzi-Contini. Es ist die zarte Liebesgeschichte einer unerfüllten Liebe und zugleich eine Chronik des tragischen Schicksals des jüdischen Bürgertums in Ferrara. "Kunst ist das Gegenteil von Leben, aber in gewisser Weise muss sie Nostalgie für das Leben empfinden", sagte Bassani einmal in einem Interview. Mit seinen Gärten der Finzi-Contini hat er der untergegangenen bürgerlichen Gesellschaft seiner Heimatstadt ein Denkmal gesetzt. Beinah akribisch scheint er auf die Einhaltung der genauen historischen Umstände versessen, ja hielt dies sogar für eine moralische Frage seines Schreibens. Heute kann man auf Bassanis Spuren durch Ferrara streifen, denn auch Gassen und Plätze sind in seinen Büchern detailgetreu beschrieben. Doch hat es Micól Finzi-Contini, das geheimnisvolle Mädchen aus vornehmer jüdischer Familie, in die der Ich-Erzähler vergeblich verliebt ist, jemals gegeben? Oder den mächtigen Garten am Ende des Prachtboulevards, des Corso Ercole d'Este?


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

George Gershwins Meisterwerk, interpretiert von Clavichord und Gitarre. Gestaltung: Michael Neuhauser Es gibt gute Gründe, warum das Clavichord mit seinem eintönigen, fragilen Klang Ende des 19. Jahrhunderts mehr oder weniger vom Aussterben bedroht und praktisch überall längst vom Klavier verdrängt worden war. Dennoch war Oscar Peterson fasziniert von dem altmodischen Instrument und wollte zumindest einmal ausloten, was man damit im Jazz anfangen könnte: ein kurioses Experiment auf einer musikalischen Nebenfahrbahn, die - dessen war sich der Pianist wohl bewusst - voraussichtlich in einer Sackgasse enden würde. Doch auch wenn es bei diesem einen Experiment blieb, darf es nicht nur als geglückt gelten, sondern tatsächlich auch als Meilenstein im Jazz. Für sein merkwürdiges Vorhaben wählte Peterson mit Gitarrist Joe Pass nämlich einen kongenialen Partner und mit George Gershwins "Porgy and Bess" das perfekte Stück zur Neuinterpretation. Die unverstärkten, leisen Töne von akustischer Gitarre und Clavichord verwoben sich zu einem schwerelosen Klang, mit dem Peterson und Pass Anfang 1976 ein feinfühliges, kammermusikalisches Jazz-Meisterwerk schufen.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

Ö1 "Kunstgeschichten: "Florale Diamanten oder der Mann in der Blüte". Von Gabriele Bösch. Es liest Anja Pölzl. Gestaltung: Ingrid Bertel. Redaktion: Edith-Ulla Gasser "Wenn ich meine Augen zukneifen kann, dann kann ich sie auch aufkneifen", sagt Gabriele Bösch. "Der Duden widerspricht dem nicht eindeutig. In die weit geöffneten Augen fallen Bilder, die sich am Aufbau von Blüten orientieren. Technisch gesprochen sind es "platonische Körper" - also Tetraeder und Hexaeder, Pentagon und Oktaeder. Poetisch gesprochen sind es Schatullen für besonderes Licht, dynamisch-drollige Malereien. Und insgesamt ergibt sich eine kristallorganische Betrachtung der Welt durch den Mann in der Blüte. Gabriele Bösch begann nach einem Studium von Medizin, Geographie und Geschichte mit dem Schreiben, zunächst von Lyrik. 2004 erschien ihr Romandebut "Der geometrische Himmel", der in einer dramatisierten Fassung am Theater Kosmos uraufgeführt wurde. 2012 folgte der Roman "Schattenfuge", 2016 der erste Teil des Gedichtzyklus "Camera Obscura" in der Literaturzeitschrift "miromente". In ihm dominiert die Auseinandersetzung mit der belebten Natur - die auch in Böschs eigenen Zeichnungen zum Ausdruck kommt, quasi als Palimpsest auf ihre Gedichte.


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Jet Lag All Stars Radio Show

Gedankensprünge aus dem Musterbuch des Jetlags. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, präsentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespräche, Reportagen und Essays vom äußersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die Bügelfalte des Kunstsonntags.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Das Festival phonoFEMME, konzipiert von den Künstlerinnen und Musikerinnen Mia Zabelka und Zahra Mani setzt sich heuer mit dem Thema Disembodied Spaces auseinander. phonoFEMME findet 2019 im Radiocafe und live on air in "Ö1 Radiokunst - Kunstradio" statt. phonoFemme 2019 - Disembodied Spaces befasst sich mit entkörperlichten Räumen und der Frage nach den Grenzen zwischen der physischen Existenz von Klang und dessen Resonanzen: wo liegen die Grenzen der Klangräume, wie sind sie gestaltbar und manipulierbar und was passiert, wenn diese Prozesse künstlerisch angewandt in den Mittelpunkt gerückt und politisch rezipiert werden? Individuelle Wahrnehmung ist eine Voraussetzung für die Kreativität in der Kunst, die kollektive Wahrnehmung der Rezipienten schafft soziale Räume, aus denen Veränderungen erwachsen. Die entkörperlichten live Performances des ersten Abends strahlen in den Radioraum hinein und werden am zweiten Abend akustisch in den Äther hinaus gesendet. Einzelne Interpretationen der Sound-Begegnungen wachsen zu einem kollaborativen Kunstradiostück im entkörperlichten Raum zusammen. Dieses wird durch die Übertragung bzw. die Begegnung der KünstlerInnen im virtuellen Raum eines Radionetzwerks zwischen dem ORF Ö1 Kunstradio und der italienischen Internetradiostation USMA Radio wiederum entkörpert von Zuhörern und Zuhörerinnen in der Intimität ihres eigenen Radio-Hör-Raumes empfangen. In beiden Radio-Studios spielen gleichzeitig zwei KünstlerInnen live. Die Klänge der beiden Performances werden via Live-Stream jeweils an das andere teilnehmende Studio geschickt. Die Live-Klänge werden mit den Signalen aus dem jeweils anderen Studio gemischt. Die gemischte Summe dieser zwei Spuren wird von den beiden Radio-Stationen gesendet. Zwei verschiedene Fassungen desselben Stückes entstehen somit simultan im Äther. phonofemme 2019 findet in Kooperation mit dem Elektronmusikstudion EMS Stockholm, dem Österreichischen Komponistenbund (ÖKB), dem ORF Radiokulturhaus, dem Ö1 Radiokunst-Kunstradio und dem USMA Radio statt.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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