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06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Unter anderem mit Beiträgen zum Ö1-Schwerpunkt 50 Jahre Mondlandung: Die Nonne und die Sterne - Porträt der Dominikanerin und Astrophysikerin Constanze la Dous alias Sr. Lydia +++ Die Kloster-Sternwarte - Astronomie im Stift Kremsmünster 1. Die Nonne und die Sterne - Porträt der Dominikanerin und Astrophysikerin Constanze la Dous alias Sr. Lydia Nach dem Abitur studierte Constanze la Dous, die 1956 in der Nähe von Hannover geborene Tochter eines Schauspielers, in München Physik und anschließend Astrophysik. Nach ihrer Habilitation lehrte sie an Universitäten und arbeitete an internationalen Forschungseinrichtungen in den USA, England, Italien, Spanien und in Deutschland. Das Spezialgebiet von Lydia la Dous war eine besondere Art von Doppelsternen. Theologische Fragen kamen in all den Jahren damals nie auf, doch das sollte sich grundlegend ändern. Sie trat in den Dominikanerinnenorden ein und lebt mittlerweile in einem Regensburger Kloster in strenger Klausur. Ihre Liebe zur Astrowissenschaft aber blieb bestehen. Maria Harmer mit einem akustischen Porträt der Astrophysikerin, die meint: "Naturwissenschaft kann ein Weg zum Glauben sein". 2. Die Kloster-Sternwarte - Astronomie im Stift Kremsmünster Die Astronomie war Jahrhunderte lang ein bedeutendes Forschungsfeld der Benediktiner im Stift Kremsmünster in Oberösterreich. Einen enormen Aufschwung erlebte die dortige astronomische Forschung durch die Errichtung einer großen Sternwarte, finanziert durch Maria Theresia. Die österreichische Monarchin hat damals in Kremsmünster eine Ritterakademie gestiftet, und so erfuhr die wissenschaftliche Forschung im Stift einen entscheidenden Schub. Mehr über eines der bedeutendsten historischen Observatorien der Welt und seine Funktion als moderne naturwissenschaftliche Arbeitsstätte von Wolfgang Slapansky.


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"So hinan denn! Hell und heller" - Katharina Knap liest Mondgedichte aus drei Jahrhunderten. Gestaltung: Gudrun Hamböck und Stephanie Maderthaner Manchmal entrückt er die Welt, manchmal verwandelt er sich selbst; häufig leuchtet er den Liebenden, mitunter ist er selbst verliebt - mit tragisch-komischer Anhänglichkeit. Der Mond - noch vom Menschen unbetreten - ist dessen Nachtgefährte und Gedankenfreund, gleichermaßen erotisierend wie unheimlich, vereinzelnd wie verbindend, einmal ein zauberisch-engelhaftes Wesen, dann wieder eine kalte Laterne über den Freuden und Qualen der Welt. Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Annette von Droste-Hülshoff, Georg Heym, Christine Lavant, Ricarda Huch, Rainer Maria Rilke, Hertha Kräftner, Hans Arp und Günter Kunert.


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09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Die Weltraumarchitektin und -designerin Barbara Imhof plant Behausungen, die nicht von dieser Welt sind. "Die Astronautin und der Astronaut können sehen was vor ihnen liegt. Was im Bereich ihrer Beine passiert, bemerken sie nicht". Gestaltung: Petra Erdmann Die Wienerin Barbara Imhof betreibt mit einem Team das Weltraum-Architekturbüro "Liquifer. Space Architecture". Die 49-Jährige entwirft Lebensräume für die Schwerelosigkeit, seit 15 Jahren auch in Kooperation mit der Esa und Nasa. In der fernen Zukunft werden sich Generationsraumschiffe aufmachen, um den Mond und den Mars als neuen Lebensraum zu besiedeln. Arbeitsräume mit besonderen Anforderungen sind die Planeten und Space-Shuttles bereits. Gehen die Allarbeiter schlafen, tun sie das logischerweise nicht im Bett. Sie schlüpfen in eine Art feuerfesten Schlafsack. Anstelle eines Nachtkästchens hat dieser Schlafsack Taschen, in denen sich Lesematerial oder die Fotos seiner weit entfernten Liebsten bei sich tragen lassen. Aber wie kann man es sich im All gemütlich machen? Wie werden neue Freizeitareale ausschauen? "Faltbar", sagt Barbara Imhof und weiß, dass dann konventionelle Konstruktionen obsolet werden. Denn in Häusern mit Zimmereinheiten zu planen, macht bei den gigantischen Dimensionen im Weltraum wenig Sinn. Türen sind nicht geeignet, um bei den extremen Temperaturunterschieden ins Freie zu führen. Dann schon eher Schleusen. Barbara Imhof denkt, dass in rund 15 Jahren der Mars und der Mond mit Robotern vollautomatisiert bebaut werden können. Sie arbeitet gerade an einer Technik, mit der Roboter nur mit Sand und der Hitze der Sonne Bausteine verkleben sollen und so vollautomatisiert Architektur im All entstehen kann. Imhof hat in Wien, London und Los Angeles studiert und ihren Master of Space Studies in Straßburg gemacht. Mehrfach und international ausgezeichnet für ihre Weltraumforschung, hofft sie auch auf eine bessere Zukunft von Wissenschafterinnen und setzt auf weibliche Vernetzung.


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Ambiente Spezial anlässlich des Ö1 Schwerpunkts Mond: Mit "Ambiente" ins All. Eine Ö1 Wissenschaftsreise zur ESA nach Deutschland und in die Niederlande. Von Matthias Haydn. Redaktion: Ursula Burkert. Die ESA wurde 1975 gegründet und erforscht seitdem den Weltraum und entwickelt Raumfahrtmissionen. Die europäische Weltraumorganisation hat "Ambiente" eingeladen und hinter die Kulissen blicken lassen, und zwar ins Raumfahrtkontrollzentrum ESOC nach Darmstadt sowie ins Wissenschafts- und Technologiezentrum ESTEC ins holländische Noordwijk. Exklusiv gaben Wissenschafter/innen der Organisationen Interviews zu ihren Forschungsthemen. So gibt es Einblicke in die Arbeiten zur aktuellen Marsmission ExoMars, zur Umweltbeobachtungsmission Copernicus und Nachbetrachtungen zur Rosetta-Mission, die zum Kometen Tschurjumow Gerasimenko führte. Der Wiener Astronom, Physiker und Wissenschaftshistoriker Peter Habison begleitete die Reise.


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11.00 Uhr

 

 

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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Berliner Philharmoniker, Dirigent: Tugan Sokhiev; Marianne Crebassa, Mezzossopran. Sergej Prokofjew: Suite aus der Filmmusik "Leutnant Kijé" op. 60 * Maurice Ravel: Shéhérazade, drei Lieder nach Gedichten von Tristan Klingsor) (aufgenommen am 29. Juni in der Waldbühne Berlin). Die Berliner Philharmoniker und Dirigent Tugan Sokhiev - Musikalischer Leiter des Moskauer Bolschoi-Theaters - profilieren sich in diesem Freiluftkonzert als Geschichtenerzähler. Wir erleben Prokofjews humorvolle Musik zur Filmsatire Leutnant Kijé, reisen in den Orient mit Maurice Ravels flirrend-sinnlichen Sheherazade-Liedern (Solistin: Marianne Crebassa) und werden mit Prokofjews Ballettmusik Romeo und Julia Zeugen der berühmtesten Liebesgeschichte aller Zeiten. (Berliner Philharmoniker)


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11.46 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.06 Uhr

 

 

Matinee

Berliner Philharmoniker, Dirigent: Tugan Sokhiev. Sergej Prokofjew: "Romeo und Julia", Ballettmusik op. 64 (Suite, zusammengestellt von Tugan Sokhiev) * Zugaben: Edward Elgar: Salut d'amour * Paul Lincke: Berliner Luft (aufgenommen am 29. Juni in der Waldbühne Berlin).


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

Tolle Titel - starke Stücke

Präsentation: Gerhard Hafner.


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Kakteen und Rosen" - in memoriam Balduin Sulzer Er zählte zu den namhaftesten Komponisten und Pädagogen der österreichischen Musikszene. Für sein musikalisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, als Lehrer und Entdecker konnte er auf so prominente Schüler wie Franz Welser-Möst verweisen. Im April dieses Jahres starb der Komponist Balduin Sulzer. 1932 wurde er in Großraming in Oberösterreich geboren. Seine Ausbildung erhielt er in Linz, Wien und Rom, wobei er sich vielseitig musikalisch interessierte. Er belegte die Fächer Klavier, Orgel, Tonsatz, Gregorianik und Musikerziehung. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Musikerzieher am Stiftsgymnasium in Wilhering, als Korrepetitor am Linzer Brucknerkonservatorium und als Domkapellmeister arbeitete Sulzer auch als Lehrer am Linzer Musikgymnasium. Er lebte als "Pater Balduin", als Zisterzienser im Stift Wilhering, im Musikzimmer des Klosters fand auch das Gespräch für die "Menschenbilder" statt. Der Werkkatalog des Komponisten Balduin Sulzer umfasst an die 170 Werke, darunter sind viele Auftragswerke. Ob Oper oder Symphonie, Sulzer wollte sich nie festlegen lassen. "Programme müssen intelligent gestört werden", sagte er. Wichtig sei ihm "der Moment der emotionalen Überraschung beim Hören einer Komposition". Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Die lyrische Sopran-Stilistin - Erinnerungen an Miriam Gauci an der Wiener Staatsoper. Ausschnitte aus Opern von Arrigo Boito, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Jules Massenet. Gestaltung: Michael Blees. Die leidenden Frauengestalten in Opern von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini waren ihre Domäne - als Cio-Cio-San in "Madame Butterfly", als Margherita in "Mefistofele" oder als Elisabetta in "Don Carlo" hat die maltesische Sopranistin Miriam Gauci zwischen 1992 und 2005 immer wieder das Wiener Publikum zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Ihr Markenzeichen war ein geschmeidig lyrischer, technisch souverän geführter Sopran, den sie im klugen Wissen um ihre Möglichkeiten nie überstrapaziert hat. Ausflüge in dramatische Regionen hat sie gemieden, hat deshalb ihr zentrales Repertoire, mit dem sie an vielen bedeutenden Bühnen der Welt in Europa und Amerika gefeiert wurde, eher klein gehalten.


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Klassiksommer, Teil 2 21.7. Charles Baudelaire: Der Spleen von Paris, Rowohlt Verlag (Übersetzung: Simon Werle) Raymond Queneau: Zazie in der Metro, Roman, Suhrkamp Verlag (Übersetzung: Frank Heibert)


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Die ersten drei Alben von Ludwig Hirsch. Gestaltung: Klaus Wienerroither. Vor 40 Jahren erschien das Album "Komm, großer schwarzer Vogel" des Schauspielers und Musikers Ludwig Hirsch. Es war sein wunderbarer Zweitling nach dem epochalen Album "Dunkelgraue Lieder", das ein Jahr davor veröffentlicht worden war. Im Jahr 1980 legte Hirsch dann noch den ebenso gelungenen Tonträger "Zartbitter" nach. Eine Würdigung dieser ersten drei Veröffentlichungen von einem Großen des Austropop.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Die Nachkommen von General "Bi-Pi" Eine Bestandsaufnahme der über 100 Jahre alten Organisation der Pfadfinder Mit seinem Buch "Scouting for Boys" legte der hochdekorierte britische General Robert Baden-Powell den Grundstein einer Bewegung, der weltweit über 38 Millionen Kinder und Jugendliche in 216 Ländern der Welt angehören. Gegründet als Erziehungskonzept für Jugendliche, verbreitete sich die Idee von Großbritannien aus rasch über ganz Europa. Die ersten Vereine in Österreich entstanden um 1912. Was macht heute noch den Reiz der "Pfaderer" aus - immer noch eine der größten Verbände für Jugendarbeit. Gestaltung: Lukas Tremetsberger Marie-Claire Messinger


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Die Ausstrahlung des Monds und die Faszination der unendlichen Weiten des Weltraums haben sich auch im Kabarett niedergeschlagen: eine extraterrestrische Spurensuche. Gestaltung: Peter Blau. Das Universum, die Planeten und speziell der Mond haben auch in der Satire ihren Platz gefunden. In Contra bieten wir eine heitere Sammlung der bekanntesten Weltraumphantasien und Planetengeschichten. Josef Hader fliegt zum Mond und überholt dabei Neil Armstrong, Stefan Waghubinger möchte unbedingt Captain Kirk werden und gedenkt der ersten Hündin im Weltall, Sebastian Krämer beklagt die Abwesenheit des Vollmonds, wenn man ihn mal braucht, Pirron Knapp sind "Mondsüchtig" - und Loriot entdeckt kleinwüchsiges Leben auf dem Mond.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Ein Duo als üppige Indie-Band: SFYA alias Su Rehrl und Marc Bruckner. Gestaltung: Helmut Jasbar. SFYA wird wie "sphere" ausgesprochen und steht für "Simply For Your Attention". Das Duo lässt minimalistische Patterns hören, die mit Samples und Loops entwickelt und verdichtet werden. Sängerin Su Rehrl und Multiinstrumentalist Marc Bruckner (Perkussion, Elektronik, Loops) schaffen einen Genrebogen, der von Pop über Singer-Songwriter-Poesie bis zu Soundtrack-artigen Stücken reicht. So schaffen es die beiden, vergessen zu machen, dass hier nur zwei Musizierende auf der Bühne stehen: SFYA klingt wie eine üppige Indie-Band, die sich auch sperrigem Material gegenüber nicht verschließt.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Die Ursonate. Kurt Schwitters dadaistisches Lautgedicht. Feature von Matthias Haydn. Die "Ursonate" oder "Sonate in Urlauten" ist wohl das bekannteste Werk des 1887 in Hannover geborenen Künstlers Kurt Schwitters. Sie schwebt zwischen verschiedenen Kunstgattungen: Sie ist Literatur, Musik, bildende Kunst und Performance. Kurt Schwitters arbeitet neun Jahre lang an seiner phonetischen Dichtung - inspiriert haben ihn Plakatgedichte von Raoul Hausmann. 1932 veröffentlicht Schwitters das Werk in der Nummer 24 seiner Zeitschrift "Merz". Im Sommer des gleichen Jahres baut er eine Hütte auf der norwegischen Insel Hjertøya um - dort wird er in Zukunft die Sommermonate verbringen. 1937 wandert der als "entartet" diffamierte Künstler sogar auf die Nordseeinsel aus. 60 Jahre später reist der Berliner Autor, Journalist und Künstler Wolfgang Müller nach Hjertøya. Er findet Kurt Schwitters' unversperrte Hütte und entdeckt darin zahlreiche Kunstwerke, die Schwitters dort zurückgelassen hatte. Eine andere Entdeckung fasziniert ihn noch mehr: Er ist überzeugt, dass die vielen Stare von Hjertøya Schwitters Ursonate singen.


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Charles Mingus als Modernist, Traditionalist und politischer Geist. Gestaltung: Andreas Felber. Als progressiver Traditionalist wurde Charles Mingus immer wieder bezeichnet, und davon zeugt auch sein vielleicht bekanntestes Schallplattenwerk: "Mingus Ah Um", aufgenommen im Mai 1959 in New York, enthält einige der bekanntesten Kompositionen des Kontrabassisten, die ambitioniertes Zeitgenossentum mit eklektischen Rückgriffen auf die Geschichte afroamerikanischer Musik verbinden: Gospel-Songs ("Better Git It In Your Soul") und New-Orleans-Jazz ("Pussy Cat Dues") fungieren ebenso als Referenzpunkte wie die Musik von Jelly Roll Morton und Duke Ellington. Zudem intoniert das mit ausgezeichneten Solisten (u.a. den Saxofonisten John Handy und Booker Ervin sowie Pianist Horace Parlan) besetzte Mingus-Septett zwei mittlerweile zu Standards gewordene Tunes: "Goodbye, Pork Pie Hat", der Schwanengesang auf den 1959 verstorbenen Saxofonisten Lester Young, sowie "Fables of Faubus", die sarkastische Hommage an den rassistischen Gouverneur von Arkansas, zugleich die berühmteste musikalische Manifestation des politischen Widerstandsgeists Charles Mingus. Ein Album, das wahrlich die Bezeichnung "Klassiker der Jazzgeschichte" verdient!


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

Ö1 "Kunstgeschichten": "Drei Pferde, von meiner Schwester gesungen". Von Herbert Maurer. Es liest: der Autor. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Wolfgang Heimbach war ein norddeutscher Porträt- und Genremaler der Barockzeit. Das Kunsthistorische Museum in Wien besitzt von ihm das Porträt des Habsburgers Leopold Wilhelm von Österreich, sowie ein "Nächtliches Bankett". Wolfgang Heimbach soll gehörlos gewesen sein, taubstumm nannte man das früher. "Er wählte die Langsamkeit des Pinsels, die Dunkelheit im Schatten der Pferde, die absolute Finsternis der Augen seiner Schwester, den Schein der spärlichen Kerzenleuchter am Hof der Habsburger, die für ihn, den Nordseemenschen, ohnehin nur finstere Gestalten waren", schreibt Herbert Maurer über Wolfgang Heimbach. Maurer lässt in seinem Text den gehörlosen Maler Heimbach den Lärm eines nächtlichen Banketts malen. Aus diesem Bild reitet Heimbach mit seiner geliebten Schwester in die Landschaft hinaus. Doch die Geschichte hat kein glückliches Ende. Herbert Maurer, geboren 1965 in Wien, studierte Sprachenwissenschaften in Venedig, Jerusalem, Köln, Bilbao und Jerewan. Während seines dreijährigen Aufenthalts in Armenien arbeitete er für die österreichische Erdbebenhilfe und als Journalist für internationale Medien. Herbert Maurer schreibt Essaybände, Erzählungen und Theaterstücke sowie Übersetzungen armenischer Gegenwartsliteratur. Er wurde unter anderem mit der Werfel-Medaille und dem Rheingau-Literaturpreis geehrt, und arbeitet als auch Sprecher und Moderator.


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

40 Jahre Konfrontationen Nickelsdorf. Gestaltung: Nina Polaschegg Vor 40 Jahren - oder sollte man besser sagen - seit 40 Jahren erfüllt(e) sich der Nickelsdorfer Gastwirt Hans Falb einen Traum. Er fing an, im Keller und Gastgarten seines Gasthauses Konzerte und auch ein jährliches Festival für freien Jazz und improvisierte Musik zu veranstalten. Wien, wo liegt denn das? So fragte einmal vor Jahrzehnten ein Musiker aus irgendwo in der Welt und wusste bescheid als er die Antwort bekam: Na, in der Nähe von Nickelsdorf. ... Autobahnbau und Mauerfall, Veränderungen der Finanzierung: Die Konfrontationen sind durch Höhen und Tiefen gegangen und sind immer noch lebendig wie eh und je. Anlässlich des Jubiläums bat die Zeit-ton Redaktion Kurtator Hans Falb und seine Mitarbeiter um persönliche Highlights der Festivaljahre.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

RADIONOVELAS I had the first time of my life von Judith Nika Pfeifer und Jörg Lukas Matthaei Im Film sind es die großen Gefühle - im Ö1 Kunstradio auch. Wir sehen uns umgeben von einer überbordenden Konjunktur des Narrativen, in der die Streaming Dienste immer wieder neue Konstellationen zusammenschrauben zu erstaunlichsten Hybriden: Hausfrauen mutieren zu Zombies und werden von ihren Familien durchgefüttert; Vampire entpuppen sich als Teenie-Idole mit Herzschmerz; ganze Suburbs probieren gegenseitig ihre Ehepartner durch; korrupte Lokalpolitik dient als folkloristischer Background für in Highheels stiefelnde Vorstadttussis aus Döbling; zölibatäre Schüler werden von der sextherapeutischen Mutter zum Experten getrimmt. Und schon wieder wird eine Jungfrau ungewollt Mutter - diesmal allerdings in vitro und mit südamerikanischem Migrationshintergrund. Die Künstler*innen Nika Pfeifer und Lukas Matthaei stellen sich der Novela-Challenge und produzieren fürs Kunstradio über Wortleihgaben, Microstories und found footage mäandernd morphende Audio-Geschichten aus einfachem alltäglichen Material. Ausgehend von der Frage nach dem Ersten Mal (und ihren unerschöpflichen Antworten) stellen sie die Machbarkeit von Geschichten in den Vordergrund, zeigen absurde Möglichkeitserweiterungen auf, finden und entwickeln in einem spielerischen Setting alternative Verläufe und abseitige Erzählungen. Sie füllen den Äther mit Sounds, die Drama mit Dramarama, Happy End mit Dead End, Leidenschaft light mit Verausgabung ohne Ende verschmelzen. Transformieren dabei das Radio in eine Jukewortbox, eine persönliche Sie-drücken-wir spielen-radionovela-Maschine. Nika Pfeifer, publiziert Lyrik, Prosa, szenische Texte, radiofone und performative Arbeiten. Ausstellungen, Foto- und Videoarbeiten, Installationen. Reinhard Priessnitz Preis 2012. Lebt in Wien, Berlin und Los Angeles. Aktuelle Publikationen: tucsonics (Hochroth 2019). Violante (Czernin 2017). Lukas Matthaei produziert Inszenierungen für urbane Räume im Radio, mit diversen Künstler*innen und in unterschiedlichen Medien, heuer wieder für "into the city" bei den Wiener Festwochen. [www.matthaei-und-konsorten.de. Vor ihren letztjährigen Residencies in Bangalore und Arizona haben Pfeifer Matthaei für eine mehrjährige Idiotenforschung kollaboriert.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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