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Guten Morgen Österreich

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06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Das Lebensrätsel noch ungeklärt". Es liest Elisabeth Orth. Gestaltung: Edith Vukan und Michael Blees. Bearbeitung: Gudrun Hamböck. Die Flüchtigkeit und Beiläufigkeit von Individualität und Identität und das Leben als Sich-Erfinden und Erfunden-Werden - Gedichte von Wislawa Szymborska, Jeannie Ebner, Eva Strittmatter, Rose Ausländer, Hilde Domin und Erika Mitterer; Musik von Robert Schumann, Jean Sibelius, Richard Strauss, Carl Baermann und Hermann Goetz.


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09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

"Wer ist Täter? Wer ist Opfer? Wer ist gut? Wer ist böse? Je mehr man sich damit beschäftigt, umso schwieriger ist es, eine Antwort darauf zu finden." Die in Österreich arbeitende Filmemacherin, Autorin und Produzentin Sudabeh Mortezai gibt Einblicke in Ausbeutungssysteme von Frauen. Gestaltung: Petra Erdmann. Die Regisseurin mit iranischen Wurzeln holt die harsche Wirklichkeit immer wieder erfolgreich, sensibel und packend in die Kinos. Ihr aktueller Spielfilm "Joy" wurde mit vielen renommierten internationalen Festivalpreisen ausgezeichnet. Ihre fiktiven Geschichten über Minderheiten und brandaktuelle gesellschaftliche Ausgrenzung sitzen wie ein harter Schlag aus der Realität. Der ungeschönte und konzentrierte Blick im Kino fernab von Multikulti-Klischees ist die Spezialität der im deutschen Ludwigsburg geborenen Sudabeh Mortezai. Vielleicht auch deshalb, weil Sudabeh Mortezai in Wien und Teheran aufgewachsen ist und in Los Angeles Film studiert hat. Schon in ihrem Spielfilmerstling "Macondo", der 2014 im Wettbewerb der Berlinale lief, ist es Sudabeh Mortezai gelungen, einen tschetschenischen Jugendlichen aus der Wiener Flüchtlingssiedlung zu porträtieren, ohne dabei einen Stereotypen-Topf zu bedienen. In ihrem Kinodebüt vor knapp zehn Jahren hat Mortezai mit dem Dokumentarfilm "Im Bazar der Geschlechter" die im Iran weit verbreitete Praxis der Zeit-Ehe im schiitischen Islam dokumentiert. In der zeitlich abgemachten und begrenzten Verbindung kann so u.a. eine eingeschränkte Sexualität vereinbart werden. In ihrem aktuellen Spielfilm "Joy" erzählt Sudabeh Mortezai von unfreiwilligem Sex und einmal mehr von weitgehend unbekannten perfiden Repressionen. Im Zentrum stehen nigerianische Frauen in Wien, die, nachdem sie sich aus der Zwangsprostitution befreien konnten, selbst zu Zuhälterinnen werden. Es hat sich längst ein brutales Machtsystem etabliert, wo Opfer selbst zu Täterinnen werden. Sobald die Prostituierten es geschafft haben, ihre "Schulden" abzuarbeiten, die nicht selten Fantasiesummen bis zu 60.000 Euro betragen, wollen sie den Spieß umdrehen. Nun schicken sie, als "Madame", ankommende Mädchen auf den Strich. Mit Leinwandklischees zu heiklen Themen hat die international viel beachtete Sudabeh Mortezai wenig am Hut. Ihre Arbeiten entstehen durch akribische Recherchen, im improvisierten Dialog und stets in Zusammenarbeit mit Laiendarstellerinnen aus den beschriebenen Milieus. "Eine meiner ersten Fragen war: 'How do you feel about this subject?' Viele der Frauen, die zum Casting gekommen sind, antworteten: 'Das ist ja meine Geschichte' und begannen sofort zu erzählen." - "Joy" läuft am 18. Jänner 2019 in den österreichischen Kinos an.


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Ambiente Spezial: Nationalparks, Tradition und Hightech - eine Ö1 Studienreise durch Südkorea. Von Ernst Weber. Seoul ist eine pulsierende Metropole mit Hochhausschluchten und leuchtenden Neonbildschirmen, dazwischen liegen jahrhundertealte Paläste und quirlige Märkte. Die 10-Millionen-Einwohner-Stadt hat eine effiziente Infrastruktur, bewaldete Parkanlagen und einen Notfallplan für einen Konflikt mit dem benachbarten Nordkorea. Bustouren führen in die "demilitarisierte Zone" - das Niemandsland, das die beiden Staaten trennt - und geben Einblicke in den Kalten Krieg, den die verfeindeten Bruderstaaten kultivieren: Stacheldrähte, Minen, Wachtposten und Panzersperren, dazwischen ein vier Kilometer breiter Pufferkorridor, der die beiden Staaten trennt. Jeder männliche Südkoreaner muss einen zwei Jahre langen Militärdienst leisten. Die meisten Südkoreaner jedoch fühlen sich sicher und haben keine Sorge vor eventuellen Konflikten mit dem Nachbarn - trotz nuklearer Bedrohung. Junge Besucher/innen aus aller Welt kommen übrigens wegen "K-Pop" nach Seoul, der besonders in Asien berühmten koreanischen Popmusik. Im vornehmen Stadtteil Gangnam südlich des Han Flusses entstand der sogenannte "Gangnam Style" - eine Spielart der koreanischen Popmusik, die durch Talentagenturen gefördert und entwickelt wird. Ruhe und Entspannung findet man im Seoraksan-Nationalpark im Osten des Landes: Kristallklare Bäche, dichte Wälder, schneebedeckte Berge und einsame Tempel prägen den Park, durch den Wanderwege führen die man nicht verlassen darf. Der Seoraksan-Gebirgszug, eine Ansammlung von zerklüfteten Gipfeln, erstreckt sich über einen großen Teil der koreanischen Halbinsel. Für Sicherheit ist auch entlang der Wanderwege gesorgt: Lautsprecher informieren über eventuelle Gefahren oder aufziehende Gewitter. Um Sicherheit ist man auch in Hotels besorgt: Ab dem zweiten Stock eines Hotels gibt es Notfallsausrüstungen, die unter anderen einen Hammer zum Zerschlagen der Scheiben beinhalten und ein genügend langes Seil zum Abseilen aus dem Fenster. Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark ist das am Ostmeer gelegene Fischerstädtchen Sokcho: Überall hängen Tintenfische zum Trocknen auf Leinen, auf Fischmärkten wählt man lebende Fische aus dem Aquarium, die in einem der vielen Restaurants zubereitet werden. Ländliche Idylle prägt das Hahoe Folk Village in der Nähe der Stadt Andong: Das Hahoe Folk Village hat seine Wurzeln im 14. und 15. Jahrhundert und zählt zum UNESCO Welterbe. Das historische Dorf liegt in einer großen Schleife des Nakdonggang Flusses, es besteht aus stroh- und ziegelgedeckten Bauernhäusern und gilt als lebendiges Symbol alter aristokratischer Konfuziuskultur aus der Joseon-Dynastie. Im Rest des Landes bezahlt man in erster Linie bargeldlos; in modernen Wohnungen ersetzt man Schlüssel häufig durch Nummerncodes, die Hausverwaltung meldet sich per Lautsprecher, die in den Wohnzimmern installiert sind.


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11.00 Uhr

 

 

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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Berliner Philharmoniker, Dirigent: Iván Fischer; Christian Gerhaher, Bariton. Antonin Dvorák: Legenden op. 59/Nr. 6 und 10 * Hugo Wolf: Lieder nach Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe und Eduard Mörike: Hafenspieler I - III; In der Frühe; Der Feuerreiter; Gesang Weylas; Der Rattenfänger; Anakreons Grab * Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 (aufgenommen am 20. Dezember 2018 in der Berliner Philharmonie). Die Lieder von Hugo Wolf sind in ihrer schnörkellosen Direktheit einzigartig. Ihr Anliegen ist nicht die künstlerische Sublimierung von Emotionen, sondern die echte, ungefilterte Expression. Christian Gerhaher, der "führende Liedsänger unserer Zeit" ("The New York Times"), interpretiert hier ausgewählte Goethe- und Mörike-Vertonungen Wolfs. Dirigent Iván Fischer präsentiert zudem die zwischen Idyll und Abgrund lavierende "Unvollendete" Symphonie Franz Schuberts. (Berliner Philharmoniker)


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.10 Uhr

 

 

Matinee

Berliner Philharmoniker, Dirigent: Iván Fischer (aufgenommen am 20. Dezember 2018 in der Berliner Philharmonie).


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Doris Glaser raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des ORF Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen am 27. Jänner in einer öffentlichen Superchampions-Runde im Casino Linz um eine Ö1 Flusskreuzfahrt für zwei Personen am Rio Douro in Portugal. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

Der Regisseur Joseph Vilsmaier. Er studierte Klavier, war Mitglied einer Jazz-Band, arbeitete jahrelang als Kameramann beim Film - bis er 1988 mit seinem Regiedebüt, dem Film "Herbstmilch", als Regisseur bekannt wurde. Es folgten erfolgreiche Kinofilme wie "Schlafes Bruder", "Commedian Harmonists", "Marlene", "Nanga Parbat", "Der letzte Zug" und andere. Am 24. Jänner feiert Joseph Vilsmaier seinen 80. Geburtstag. 2009 erhielt er den "Ehren-Kamerapreis" für sein Lebenswerk. Die Jury begründete diese Entscheidung mit Vilsmaiers "Intuition für Lichtstimmungen und Räume und der emotionalen Kraft seiner Bilder." Vilsmaier, Vater dreier Töchter, war - bis zu ihrem Tod im Februar 2009 - mit der Schauspielerin Dana Vávrová verheiratet, die im Film "Herbstmilch" die Hauptrolle gespielt hatte. Beim Film "Der letzte Zug" hatten sie gemeinsam Regie geführt ... Zuletzt drehte der gebürtige Münchner einen Film über seine bayrische Heimat: "Bavaria - Traumreise durch Bayern". "Man muss beim Filmen auf seine Gefühle vertrauen", sagt Joseph Vilsmaier. "Wenn man zu einem Stoff starke eigene Emotionen hat, dann kann man davon auch in einem Film erzählen." Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Zu Gast im Teatro Regio von Turin. Ausschnitte aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Così fan tutte" mit Federica Lombardi (Fiordiligi), Annalisa Stroppa (Dorabella), Andrè Schuen (Guglielmo), Francesco Marsiglia (Ferrando), Lucia Cirillo (Despina) und Roberto de Candia (Don Alfonso), sowie Chor und Orchester des Teatro Regio unter der musikalischen Leitung von Diego Fasolis (aufgenommen am 5. Juli 2018). Gestaltung: Michael Blees.


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Peter Zimmermann "Ich schreibe anders als ich rede, ich rede anders als ich denke, ich denke anders als ich denken soll und so geht es weiter bis ins tiefste Dunkel". (F.K., Brief an Ottla) Jeffrey Eugenides: Das große Experiment, Erzählungen, Rowohlt Verlag (Übersetzung: Gregor Hens) Maria Stepanova: Nach dem Gedächtnis, Roman, Suhrkamp Verlag (Übersetzung: Olga Radetzkaja) Péter Nádas: Leni weint, Essays, Rowohlt Verlag (Übersetzung: Lacy Kornitzer, Timea Tanko) Alexander Grau: Kulturpessimismus. Ein Plädoyer, zu Klampen Verlag Gespräch mit dem Autor Der lyrische Salon Jan Wagner: Die Live Butterfly Show, Gedichte, Hanser Berlin Jugendbuch des Monats


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Hugh Masekelas Musik zwischen 1966 und 1976. Gestaltung: Maria Reininger. __Der__ Mister African Jazz, der Trompeter und Flügelhornspieler Hugh Masekela hat sie zu seinem Lebensende noch selbst zusammengestellt. Nun, ein Jahr nach seinem Tod ist sie erschienen: eine eindrucksvolle Compilation seiner Arbeit von den Anfängen des Exils in New York in den 1960er Jahren bis zu den Schallplatten aus dem Jahr 1976. Einige wenige der Songs wie "Grasin' in the Grass" waren zu Hits geworden, der Großteil der kreativen Arbeit war Connaisseuren des Jazz zwischen den USA, Südafrika und Westafrika vorbehalten geblieben. Auch Kooperationen mit Fela Kuti - so funky wie anspruchsvoll - gehörten dazu. In den "Spielräumen" ist ein Querschnitt durch diese zehn Jahre von Hugh Masekelas Schaffen zu hören.


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17.55 Uhr

 

 

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Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Und wie man ihn bekämpft. Staub stört immer. Manche Menschen mehr als andere. Für Allergiker kann er lebensgefährlich sein, viele Branchen müssen staubfrei arbeiten. Staub wird verteilt, eingefangen, abgepackt oder als Prüfstaub in Dosen verkauft. Man schüttelt ihn aus dem Fenster und am nächsten Tag ist er wieder da. Über die Methoden, einen der unbeliebtesten Partikel der Welt in den Griff zu bekommen. Gestaltung: Kathrin Wimmer


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Warum nicht? Ein Abend aus Bruchstücken in einem Guss. Uta Köbernick und Stefan Waghubinger beim Schwechater Satirefestival 2019. Stefan Waghubinger ist Österreicher, lebt aber seit 30 Jahren in Deutschland und betreibt das österreichische Jammern und Nörgeln mit deutscher Gründlichkeit. Uta Köbernick schlägt als scheinintegrierte Deutsche in der Schweiz ihre Ostberliner Wurzeln tief in die Blumentöpfe unserer Vorurteile. Als die beiden gefragt wurden, ob sie gemeinsam auf der Bühne stehen möchten, antworteten sie in der für sie gewohnten Begeisterung mit "Warum nicht?" So begannen Köbernick und Waghubinger gemeinsam zu arbeiten und kamen der Antwort näher als ihnen lieb war. Warum nicht - diese oft letzten Worte von Chemikern und Alchemisten. - Ein experimentell-multikulturelles Programm deutscher Zunge.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Tenorsaxofonistische Königsdisziplin: Herwig Gradischnig auf Sonny Rollins' Spuren. Gestaltung: Klaus Wienerroither Der aus der Steiermark stammende Saxofonist Herwig Gradischnig beging im Dezember 2018 seinen 50. Geburtstag. Nicht zuletzt aus diesem Anlass veröffentlichte der zweifache Hans-Koller-Preisträger kürzlich sein drittes Album als Leader eines Saxofon-Trios. Diese Besetzung mit Bass und Schlagzeug ohne Harmonieinstrument ist mittlerweile so etwas wie die Königsdisziplin für jeden Tenoristen. Gradischnigs "Ghost Trio" besteht - neben ihm selbst - aus dem Kärntner Schlagzeuger Klemens Marktl und dem dänischen Kontrabassisten Morten Ramsbøl.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Die Nobel-Affäre. Der geheime Briefwechsel zwischen Alfred Nobel und Sofie Hess. Feature von Nikolaus Scholz. Bis 1976 wurden die 221 in deutscher Sprache geschriebenen Briefe von Alfred Nobel an seine Geliebte Sofie Hess von der schwedischen Nobel-Stiftung unter Verschluss gehalten, ebenso jene 41 Briefe, die der Brummbär - als den er sich selbst bezeichnet - von seinem geliebten Sofiechen erhalten hatte. Das hatte durchaus seinen Grund. Der Briefwechsel zeigt eine unbekannte und zugleich intime Seite des 1833 in Stockholm geborenen Chemikers und Erfinder des Dynamits, und hätte wohl empfindlich am Image des renommierten Wissenschafters gekratzt. Im Herbst 1876 waren sich die beiden zum ersten Mal in Baden bei Wien begegnet, wo der schwedische Erfinder die wesentlich jüngere Sofie Hess - sie war 26 Jahre alt, Nobel 43 - in einem Blumengeschäft kennen lernte. 2017 erschienen die Briefe erstmal komplett in englischer Übersetzung, herausgegeben von der in Wien geborenen Historikerin Erika Rummel. Rummel, Professorin an der Universität von Toronto, schrieb über ein Dutzend Sachbücher, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben von Romanen in englischer Sprache widmete. Ihr jüngstes Buch "Drei Frauen und Alfred Nobel" spielt im Wien der Jahrhundertwende, und beleuchtet nicht nur die sozialen Zwänge, denen Frauen damals ausgesetzt waren, sondern auch die Kriegstraumata und die ethnischen Spannungen, die zum Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie führten.


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Ein später Höhepunkt des New Yorker Stride-Piano-Spiels: Willie "The Lion" Smith. Gestaltung: Michael Neuhauser In der Vorgeschichte des Jazz taucht als eine seiner Säulen um das Jahr 1885 der Ragtime in den USA auf: durchkomponierte, notierte Instrumentalmusik, verwandt mit der Marschmusik, aber sehr elegant, gelenkig und mit stark synkopiertem Rhythmus gespielt, was ihren afroamerikanischen Ursprung unterstreicht. Erst der frühe Jazz konnte die Blüte des Ragtime ablösen, bewahrte dabei aber auch einen Teil von dessen Erbe, unter anderem im Stride-Piano-Spiel: Dieses wurde Ende der 1910er Jahre im New Yorker Stadtteil Harlem entwickelt, zeichnete sich im Gegensatz zum Ragtime durch höhere Dynamik, flexiblere Tempi, Offenheit für Improvisation und bisweilen auch sehr lyrisches Spiel aus. Willie "The Lion" Smith war einer der wichtigsten Instrumentalisten und Komponisten dieses Stils. Er hat mit seinen Stücken und seiner Spielweise andere Musiker maßgeblich beeinflusst, etwa auch Duke Ellington oder George Gershwin. Ab 1925 begann Smith Schallplatten aufzunehmen, sowohl solo als auch mit Band, doch es sind seine Aufnahmen vom 10. Jänner 1939, die als seine schönsten und interessantesten gelten dürfen. Zu dieser Zeit hatten der Jazz und das Klavierspiel natürlich längst viele andere Entwicklungen durchgemacht, und dennoch war diese eintägige Aufnahmesession für das Plattenlabel Commodore ein Höhepunkt im Sinne einer vollendenden Verdichtung von Smiths bisherigem künstlerischem Schaffen. Allein am Klavier spielt er sich an diesem Tag in einem Guss durch acht Eigenkompositionen und sechs Standards - nicht angeberisch oder reißerisch, wie es sich beim Stride-Spiel anbieten würde, sondern eher liebevoll, verträumt und bisweilen fast ein wenig impressionistisch.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Das Unkraut lacht". Von Vinzenz Dellinger. Gestaltung: Edith-Ulla Gasser


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

CTM Festival. Beharrlich transitorisch. Gestaltung: Susanna Niedermayr Das Berliner CTM Festival feiert vom 25. Jänner bis zum 3. Februar sein 20jähriges Bestehen und dreht sich dabei um den Begriff Persistence. "Mehr denn je bedroht uns aktuell die Tendenz zu polarisierenden Vereindeutigungen", stellen die drei Festivalleiter Jan Rohlf, Oliver Baurhenn und Remco Schuurbiers im einleitenden Text fest. "Der dagegen notwendige Widerstand steht vor der Herausforderung, zwar hartnäckig zu bleiben, aber nicht, gleichermaßen beharrlich, zu dogmatisieren und damit den Kreislauf der Eskalation zu befeuern." Und sie stellen weiters die Frage: "Können Musik und Kunst uns (...) Methoden liefern, durch die wir mit einer produktiven, utopischen Art der Beharrlichkeit und Entschlossenheit auf neue gesellschaftliche Horizonte zusteuern können - einer Beharrlichkeit des Transitorischen?" Bevor wir im "Zeit-Ton" am kommenden Donnerstag gemeinsam mit Rohlf, Baurhenn und Schuurbiers die ästhetischen und soziomusikalischen Entwicklungen der letzten beiden Jahrzehnte reflektieren, werfen wir heute einen punktuellen Blick in das Festivalprogramm.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Art's Birthday 2018 - Rückblick 1 Radiokunst - Kunstradio, selbst wichtiger Knotenpunkt im weltumfassenden Art's Birthday Netzwerk, präsentiert Auszüge aus den diesjährigen Feierlichkeiten zum Geburtstag der Kunst, sowie eine Reihe an Geschenken, die auf kunstradio.at eingelangt sind. Der Art's Birthday geht zurück auf ein Konzept des Französischen Fluxus-Künstler Robert Filliou (1926-1987), der den 17. Jänner 1963 als eine millionsten Geburtstag der Kunst festlegte. Die Kunst sei geboren worden als, ein unbekannter Mann einen trockenen Schwamm in einen Kübel voll Wasser fallen ließ. Künstlerinnen und Künstler lassen diesen Moment und die Kunst hochleben, indem sie miteinander vernetzte Geburtstagsfeiern veranstalten. Es gibt Performances und Konzerte, Ständchen und Geschenke, Wunderkerzen und jede Menge Torten.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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