Jetzt läuft auf Bayern 2:

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BR-Heimatspiegel

Moderation: Karin Schubert mit Karin Schubert Volksmusik und Informationen Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben.

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radioWelt

Moderation: Uwe Pagels Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

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kulturWelt

Aktuelles Feuilleton

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radioWissen

Von Zensur und Zensoren Zensur in der Literatur - Zur Geschichte der Informationskontrolle Autor: Ulrich Zwack / Regie: Petra Herrmann Machthaber streben vermutlich schon seit der Erfindung der Schrift danach, Einfluss auf die literarische, moralische, religiöse, wissenschaftliche oder historische Überlieferung zu nehmen. Bereits im alten Ägypten oder Rom versuchte man, die Namen und Taten postum missliebig gewordener Pharaonen oder Kaiser wie Echnaton oder Caligula aus dem öffentlichen Gedächtnis zu tilgen. Die Katholische Kirche setzte bis 1962 sämtliche von ihr verbotenen Werke auf den berüchtigten Index. Im französischen Ancien Regime tobte sich die staatliche Zensur ebenso genüsslich aus wie im Deutschen Bund, im Dritten Reich oder in der Sowjetunion. Heutige totalitäre Staaten versuchen sogar, den freien Informationsfluss im Internet zu unterbinden. Aber auch in freiheitlichen Staatswesen wie der Bundesrepublik Deutschland kommt es hin und wieder zu Redaktionsdurchsuchungen und Veröffentlichungsverboten von journalistischen oder schriftstellerischen Erzeugnissen. RadioWissen begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte der Informationskontrolle. Als Kompass dient dabei das 2014 unter dem Titel "Censors at Work" erschienene Buch des amerikanischen Historikers Robert Darnton - das jetzt auch in deutscher Übersetzung vorliegt. Iwan Gontscharow - Oblomow Autorin: Christine Hamel / Regie: Petra Herrmann Seit Ewigkeiten hätte es so einen Roman nicht mehr gegeben, jubelte Lew Tolstoj nach der Lektüre von Iwan Gontascharows Roman "Oblomow". Mit seinem gleichnamigen, lebensuntüchtigen Helden schuf Gontscharow 1859 nicht nur eine der bedeutendsten Figuren der Weltliteratur, sondern auch eine prophetische Gestalt der modernen Welt. Oblomow ist ein Superstar des Nichtstun, er verbringt seine Tage im Bett und braucht die ersten 200 Seiten im Roman allein zum Aufstehen. Keine seiner Zukunftspläne und seiner hochgesteckten Ideale kann er in die Realität umsetzen. Der träge, aber liebenswerte und sympathische Gutsbesitzer entspricht damit dem in der russischen Literatur weitverbreiteten Typus des "überflüssigen Menschen." Sie stehen außerhalb des gesellschaftlich Notwendigen, woraus sich aber auch ihr widerspenstiges Potential ableitet. Aus der "Oblomowerei" spricht nicht zuletzt die Sehnsucht nach Überwindung eines seelenlosen, kalten Rationalismus. Christine Hamel hat mit dem Theaterregisseur Michail Ugarow und dem russischen Literaturwissenschaftler Wurgun Mechtijew über Oblomow und seine bis heute ungebrochene Aktualität gesprochen und zeichnet das Porträt eines humorvollen, hintergründigen Gesellschafts - und tragischen Liebesromans. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Petra Herrmann Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83

5071 Hörer

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Notizbuch

Familie, Verbraucher, Gesundheit und Soziales 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung

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Tagesgespräch

Hörerforum

4467 Hörer

13.00 Uhr

 

 

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radioWelt

Moderation: Birgit Harprath Magazin am Mittag

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13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert

2006 Hörer

14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen von Bayern 2 Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr

503 Hörer

15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Geschichten aus dem alten und neuen China Der Traum der Roten Kammer - Die chinesischen Buddenbrooks Autorin: Isabella Arcucci / Regie: Petra Herrmann Als Marcel Reich-Ranicki 1979 in die Volksrepublik China reiste, befragten chinesische Schriftsteller den deutschen Literaturkritiker wissbegierig nach den "Buddenbrooks". Dieser Roman, erklärten sie dem verblüfften Gast, sei in China sehr beliebt, denn er erinnere stark an einen chinesischen Klassiker: an das "Hóng lóu mèng" zu Deutsch "Der Traum der roten Kammer". Geschrieben zu Beginn des 18. Jahrhunderts von Cáo Xuìqín und von Mao einst verehrt und dann verboten, hat "Der Traum der roten Kammer" in China bis heute nichts von seiner Bedeutung eingebüßt: ob als Buch, als Comic oder als Film. Auf über 2000 Seiten erzählt der Roman vom Untergang der Aristokratenfamilie Jia, von Schönheit, Poesie, kaltblütigen Intrigen und: einer tragischen Liebesgeschichte! Doch das Buch ist vielmehr als ein opulentes Familienepos. Es behandelt Themen der Religion und Philosophie, lässt sich auf ein Spiel mit dem Übersinnlichen ein und spürt mit großem psychologischen Feingefühl der existentiellen Frage nach, was Mensch-Sein in einer von Zwängen bestimmten Gesellschaft bedeutet. Der Dichter Liao Yiwu - Der Andersdenker Autorin: Christine Hamel / Regie: Petra Herrmann Mit seinen Texten, sagt der Schriftsteller Liao Yiwu, wolle er nur das Material für ausgleichende Gerechtigkeit bereitstellen, er sei das Tonbandgerät seiner Generation. Liao Yiwu, 1958 in der Provinz Sichuan geboren, will Zeugnis ablegen und den gesellschaftlichen Außenseitern in China eine Stimme geben. Eine politische Haltung, die vor allem aus seiner eigenen Biografie erwachsen ist: Der Schriftsteller hat Hunger und andere Entbehrungen in der Kindheit erlebt, Umerziehungsmaßnahmen während der Kulturrevolution, Verfolgung, Unterdrückung, Gefängnis, Folter und schließlich Exil. Seit 2011 lebt Liao Yiwu in Berlin, seine Bücher sind in China verboten. In seinen Geschichten erzählt er von einem chinesischen Alltag fern aller ökonomischen Erfolge und verdichtet das komplexe Gesellschaftsbild einer Diktatur, die mit Hausdurchsuchungen, Schweigegeboten, Folter und Zwangsarbeit Tausende von Menschen einschüchtert. Liao Yiwu hat sich vorgenommen, darauf sprachmächtig zu antworten. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Petra Herrmann Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83

3416 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Verena Ebner von Eschenbach, Modedesignerin Nachhaltigkeit, Transparenz und Fairness werden selten mit Mode in Verbindung gebracht - nicht so bei Verena Ebner von Eschenbach. Mit ihrer Firma "Edelreich von Eschenbach" versucht die Modedesignerin, ihre Waren genau nach diesen Prinzipien in Nepal und der Mongolei zu produzieren. Das schwarze Schaf der Familie Es war einmal eine Baroness in Oberbayern - so könnte die Geschichte von Verena von Ebner Eschenbach beginnen. Sie wächst in einer Familie aus dem Hochadel auf - nicht auf dem Stammschloss der Familie, einem Wasserschloss an der Pegnitz, sondern zunächst ganz bürgerlich in München und später in Bad Tölz. Der Vater ist Arzt, die Mutter kümmert sich um die standesgemäße gute Erziehung der Töchter, die bei Verena Ebner von Eschenbach aber nicht so recht funktionieren will. Sie ist das Sandwichkind, das schwarze Schaf, das lieber Feste feiern will, als abends rechtzeitig zu Hause zu sein. Auch der Adelstanzkurs bringt weder die erhoffte Wende noch einen Schwiegersohn von Stand. Verena Ebner von Eschenbach bleibt ihrer wilden Schulliebe treu und wird Mutter von zwei Kindern. Sie macht eine Ausbildung zur Modedesignerin und verdient den Unterhalt für ihre Familie - zunächst am Zeichentisch für verschiedenste Unternehmen, später, nach der Trennung von ihrem Mann, steigt sie in ein Traditionsunternehmen der Familie ein. Vor drei Jahren, nach einem Erbstreit in der Familie, verliert sie finanziell den Boden unter den Füßen - und entdeckt ihren alten Beruf neu: Als Designerin importiert sie heute feinste, fair produzierte Kaschmir-Ware aus Nepal und der Mongolei. Verpflichtet Adel? In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Verena Ebner von Eschenbach mit Moderator Stefan Parrisius darüber, inwiefern Adel verpflichtet, was unter Salutogenese zu verstehen ist, über das Erdbeben in Nepal und die Frage, wie man einen Siegelring richtig trägt.

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17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

13086 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Gefahren für unser Wasser Die Europäische Kommission hat Deutschland verklagt: das Grundwasser enthält zu viel Nitrat. Hauptursache ist die Düngung der Landwirte. Ein Problem, das seit langem bekannt ist, das aber die Politik trotzdem nicht in den Griff gebracht hat. Generell steht es um Deutschlands Gewässer schlecht: nur etwa acht Prozent sind in Ordnung, so musste die Bundesregierung zuletzt der EU-Kommission berichten. Wie lässt sich die Qualität des kostbaren Gutes Wasser am besten schützen? Im Fall Nitrat hat die Bundes- und Landespolitik bisher versagt. Sind hier Lösungen von Verantwortlichen vor Ort gefragt? Oder die EU? Wenn erst Handelsabkommen wie Ceta ins Spiel kommen, werden sich auch internationale Instanzen bei Themen einmischen, die das Wasser betreffen. Nützt oder schadet das unserem Wasser? Redaktion: Sabine Straßer

2040 Hörer

18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Anrufsendung: Helle Venus, dunkler Mond. Geheimisse unseres Sternenhimmels Wenn der Mond sich so schmal macht am Himmel wie im Moment, dann leuchten die Sterne umso heller. Und mit etwas Glück ist auch die Raumstation ISS auf ihrem Vorbeiflug zu sehen. Gast im Studio: Benjamin Mirwald, Leiter der Bayerischen Volkssternwarte in München

4157 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Szenemagazin Internet: www.bayern2.de/zuendfunk

5910 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11628 Hörer

20.03 Uhr

 

 

Nachtstudio

Das freie Theater gibt es nicht? Über Glanz und Illusionen künstlerischer Freiheit Von Stephanie Metzger Manche Theaterschaffende sind freier als andere Theaterschaffende. Sie sind unabhängig, autonom, experimentell. Sie wählen ihre Themen selbst, bestimmen individuell über Arbeitsweisen, erforschen innovative ästhetische Strategien, suchen sich neue Orte. Im Idealfall vollziehen sie damit Gesellschaftskritik. Freiheit als künstlerische Innovation, als Statement, als Widerstand und - Illusion? Denn manche Theaterschaffende sind unfreier als andere Theaterschaffende. Sie machen das, was sie eigentlich machen wollen "nebenher", hangeln sich von einem Projekt zum nächsten - wenn es ein solches überhaupt gibt - , leben prekär. Kreativität entwickeln sie vor allem in der Formulierung von Förderanträgen, Engagement fließt in ein Selbstmarketing, das dem Startup im Kreativquartier nebenan kaum nachsteht. Freiheit als Synonym für das unternehmerische Selbst, neoliberale Selbstausbeutung und ästhetische Anpassung an die Wünsche der Förderinstitutionen. Künstlerische Freiheit war und ist immer relativ, heute mehr denn je. Aber heißt das tatsächlich, dass es das "freie Theater" nicht gibt? Als eindeutiges Genre sicher nicht, zu heterogen sind die Erscheinungsformen. Aber vielleicht doch als Beharren auf alternativen künstlerischen Produktionszusammenhängen, in denen Freiräume jenseits gesellschaftlicher Verwertung möglich sind: Es gibt Alternativen. Der Essay diskutiert mit Theatermachern, Festivalleitern und Vertretern der Kulturpolitik über ihr Selbstverständnis. Und er wirft Schlaglichter auf die künstlerische Relevanz und das gesellschaftskritisches Potential einer freien Theaterszene.

1893 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11628 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioTexte am Dienstag

A. de Tocqueville: Demokratie in Amerika(3/4) Er prägte den Begriff der "Tyrannei der Mehrheit", beschrieb die Amerikaner als ein "Volk von Händlern, das sich mit Politik beschäftigt, wenn die Geschäfte ihnen die Zeit dafür lassen": Alexis de Tocqueville. Mit seinem Werk "Über die Demokratie in Amerika" aus dem Jahr 1835 schrieb der französische Aristokrat die meist diskutierte Studie über die Vereinigten Staaten. Angesichts der jüngsten politischen Ereignisse scheinen seine Thesen aktueller denn je zu sein. Der französische Historiker und Staatsdenker Alexis de Tocqueville wurde am 29. Juni 1805 als Sohn eines normannischen Adeligen in Verneuil-sur-Seine geboren. Zu seinen Ahnen gehörte der Verteidiger des später hingerichteten Ludwig XVI.. Während der Französischen Revolution entgingen seine Eltern nur durch den Sturz Robespierres dem Tod auf dem Schafott. Nach seinem Jurastudium wurde er Untersuchungsrichter in Versailles. Im Jahr 1830 quittierte de Tocqueville den Justizdienst und unternahm im Auftrag des Innenministeriums mit seinem Freund Gustave de Beaumont eine Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika, um dort das Gefängniswesen und die Demokratie zu studieren. Als Ergebnis dieser Reise veröffentlichte der Aristokrat im Jahr 1835 die beiden ersten Bände eines Werkes, durch das er schlagartig weltweit berühmt wurde. Sein Titel lautete "Über die Demokratie in Amerika". Obwohl sich der Graf als Freund der Vereinigten Staaten sah, sparte er nicht mit Kritik an den dortigen Zuständen, war von der "Tyrannei der Mehrheit" betroffen, die das öffentliche Leben stark beeinflusste: "Ich kenne kein Land, in dem im allgemeinen weniger geistige Unabhängigkeit und weniger wahre Freiheit herrscht als in Amerika." Tocqueville nimmt nicht nur die amerikanischen Verhältnisse unter die Lupe, er liefert gleichzeitig eine vielschichtige Diagnose des Phänomens der Demokratie und ihrer Entwicklung in der modernen Welt. Das erklärt auch, warum Tocquevilles Untersuchungen, Überlegungen, Hoffnungen und Befürchtungen in ihren wesentlichen Punkten immer noch aktuell sind und uns heute ebenso, wenn nicht noch mehr, wie seine Zeitgenossen angehen. Tocqueville selber sagt von seinem Text: "Dieses Buch reiht sich in keinerlei Gefolgschaft ein; als ich es schrieb, wollte ich weder irgendeiner Partei dienen, noch sie bekämpfen; ich trachtete danach, nicht anders, aber weiter zu schauen als die Parteien; und während diese sich mit dem nächsten Tage befassen, wollte ich an die Zukunft denken."

856 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11628 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Verena Ebner von Eschenbach, Modedesignerin Nachhaltigkeit, Transparenz und Fairness werden selten mit Mode in Verbindung gebracht - nicht so bei Verena Ebner von Eschenbach. Mit ihrer Firma "Edelreich von Eschenbach" versucht die Modedesignerin, ihre Waren genau nach diesen Prinzipien in Nepal und der Mongolei zu produzieren. Das schwarze Schaf der Familie Es war einmal eine Baroness in Oberbayern - so könnte die Geschichte von Verena von Ebner Eschenbach beginnen. Sie wächst in einer Familie aus dem Hochadel auf - nicht auf dem Stammschloss der Familie, einem Wasserschloss an der Pegnitz, sondern zunächst ganz bürgerlich in München und später in Bad Tölz. Der Vater ist Arzt, die Mutter kümmert sich um die standesgemäße gute Erziehung der Töchter, die bei Verena Ebner von Eschenbach aber nicht so recht funktionieren will. Sie ist das Sandwichkind, das schwarze Schaf, das lieber Feste feiern will, als abends rechtzeitig zu Hause zu sein. Auch der Adelstanzkurs bringt weder die erhoffte Wende noch einen Schwiegersohn von Stand. Verena Ebner von Eschenbach bleibt ihrer wilden Schulliebe treu und wird Mutter von zwei Kindern. Sie macht eine Ausbildung zur Modedesignerin und verdient den Unterhalt für ihre Familie - zunächst am Zeichentisch für verschiedenste Unternehmen, später, nach der Trennung von ihrem Mann, steigt sie in ein Traditionsunternehmen der Familie ein. Vor drei Jahren, nach einem Erbstreit in der Familie, verliert sie finanziell den Boden unter den Füßen - und entdeckt ihren alten Beruf neu: Als Designerin importiert sie heute feinste, fair produzierte Kaschmir-Ware aus Nepal und der Mongolei. Verpflichtet Adel? In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Verena Ebner von Eschenbach mit Moderator Stefan Parrisius darüber, inwiefern Adel verpflichtet, was unter Salutogenese zu verstehen ist, über das Erdbeben in Nepal und die Frage, wie man einen Siegelring richtig trägt.

8088 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

4153 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11628 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

655 Hörer

00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Fränkische Komponisten Richard Engelbrecht: Satz für Streichorchester (Orchester des Collegium Musicum Schloß Pommersfelden: Hiroshi Kodama); Musik in vier Sätzen (Karl Schicker, Flöte); Bläserquintett (Bläserquintett der Nürnberger Symphoniker); Herbert Fromm: Fantasie (Kolja Lessing, Klavier); Franz Theodor Reizenstein: Serenade F-Dur, op. 29 a (Münchner Philharmoniker: Bertil Wetzelsberger)

2600 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11628 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ludwig van Beethoven: Sonate D-Dur, op. 10, Nr. 3 (Lucas Debargue, Klavier); Jean Sibelius: "Lemminkäinen Suite", op. 22 (Jesper Harryson, Horn; Elemér Lavotha, Violoncello; Royal Stockholm Philharmonic Orchestra: Paavo Järvi); Franz Schubert: Klavierquintett A-Dur, D 667 - "Forellenquintett" (Samuel Rhodes, Viola; Georg Hörtnagel, Kontrabass; Beaux Arts Trio)

2953 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 4 D-Dur, BWV 1069 (Freiburger Barockorchester, Violine und Leitung: Petra Müllejans, Gottfried von der Goltz); Edvard Grieg: Zwei nordische Weisen, op. 63 (Philharmonisches Orchester Bergen: Ole Kristian Ruud); Franz Krommer: Partita F-Dur, op. 57 (La Gran Partita/Züricher Bläseroktett)

1327 Hörer

04.58 Uhr

 

 

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