Jetzt läuft auf Bayern 2:

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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


05.57 Uhr

 

 

Gedanken zum Tag


06.00 Uhr

 

 

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Alles über Berge, Outdoor und Natur Alles über Berge, Outdoor und Natur 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


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08.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Der Schauspieler Josef Bierbichler wird 70 Empfindsame Naturgewalt Der Schauspieler und Schriftsteller Josef Bierbichler Von Eva Demmelhuber Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 Josef Bierbichler - ein Schauspieler? Das wäre zu eng gedacht. Er ist ein Urgestein der Schauspielkunst, mächtig, impulsiv, polternd, zerbrechlich, brutal und zärtlich. Einer, der im Bühnenraum die Atmosphäre verändert, dessen leiser, lyrischer Tenor einen mitten ins Herz trifft. Ein sensibles Kraftpaket, das ohne Theater untergegangen wäre, das ihn "vor einem Leben im eigenen Kot rettete", wie er schreibt. Grimme-Preis, Deutscher Filmpreis als "Bester Darsteller", mehrmals "Schauspieler des Jahres", die Auszeichnung mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring und andere bezeugen das. Aber er ist viel mehr, Bierbichler ist ein typisch bayerischer Grantlhauer, dem Reden zuwider ist genauso wie in der Öffentlichkeit zu stehen, aber kein verbohrter, sturer Grantler, sondern ein verschmitzter; charmant und bärbeißig. Und er ist Waldbauer und Philosoph, ein Schriftsteller, wie sein grandioses Lebensbuch "Mittelreich" beweist, ein Film- und Theaterregisseur und ein politisch denkender Mensch, der schon mal bei einer Theatervorstellung die Bühne verlässt, um der Bayerischen Staatsregierung ihre Verlogenheit an den Kopf zu werfen. Das Hirn in der Künstlergarderobe abzugeben ist ihm zuwider. Deswegen auch immer Zerwürfnisse, hin und wieder auch handgreifliche. Aber auch solche, die ihn veranlassten,etwa das Preisgeld des Eysoldt-Rings an seinen jungen Kollegen Christoph Schlingensief, einemWesensverwandten,weiterzureichen, immerhin 20.000 DM, weil jeder Preis sowieso ein Fangstrick sei und in diesem Fall mit einer gewissen Verhaltensempfehlung verbunden war. Bierbichler bleibt immer Bierbichler und sich grundsätzlich treu. Und wenn Bierbichler sagt: "Theater muss berühren, muss verletzen! Ohne die Fähigkeit, der Gesellschaft immer wieder Wut- und Schmerzensschreie zu entlocken, kann das Theater einpacken", so gilt das auch für sein künstlerisches Schaffen, für sein Leben! Zum 70. Geburtstag am 26. April 2018 eine Annäherung von Eva Demmelhuber


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Samstagvormittag

Moderation: Gabi Kautzmann 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Vom Bauernbadl zum Kaiserbad Über die Kultur der Kur in Bayern Von Hannelore Fisgus "Wo die Ideen wachsen" Landesgartenschau 2018 in Würzburg Von Barbara Markus Wiederholung um 21.05 Uhr Vom Bauernbadl zum Kaiserbad Über die Kultur der Kur in Bayern Von Hannelore Fisgus Sole, Wasser und Moor sind seit jeher die drei Säulen der klassischen Kur. Schon die alten Römer fanden Heilung und Erholung in den heißen Quellen nördlich der Alpen, zum Beispiel in Bad Gögging. Vielleicht nutzten sogar die Kelten schon heilende Wasser wie die Quelle im niederbayerischen Ast. Das 1865 gegründete Bad Ast überdauerte die Zeit allerdings nicht, genauso wenig, wie das "Kaiserbad Rosenheim" oder die sogenannten "Bauernbadl", die es vielerorts für das einfache Volk gab. Die Tradition der Kur in Bayern geht weit zurück. Die Quelle im ältesten Bad Bayerns, Bad Adelholzen, soll ein römischer Legionär entdeckt haben. Bereits 1490 wurde das Bad in Wildbad-Kreuth zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Später, unter König Max I. Joseph, kurte dort der europäische Hochadel. Dieser Glanz ist verblichen, doch das Kurwesen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bayern. Mit 2,4 Millionen Übernachtungen pro Jahr ist das niederbayerische Bad Füssing der beliebteste Kurort Europas. Bad Reichenhall wartet sogar mit dem einzigen sinfonischen Kurorchester Bayerns auf. Wenn die Philharmoniker, die heuer ihr 150-jähriges Bestehen feiern, zum Kurkonzert aufspielen, dann weht immer noch das Flair vergangener Noblesse durch das Staatsbad. Hannelore Fisgus lädt zu einem Streifzug durch das Bayerische Kurwesen ein - von den Anfängen bis heute. "Wo die Ideen wachsen" Landesgartenschau 2018 in Würzburg Von Barbara Markus Wie auf dem Mars ein Garten angelegt werden könnte oder wie Bäume miteinander sprechen: Unter anderem darüber informiert vom 12. April an die Landesgartenschau 2018 in Würzburg mit so genanntem "Wissensgärten". Schließlich befinden sich mit der Universität oder auch dem "Zentrum für angewandte Energieforschung" Kooperationspartner in direkter Nachbarschaft zu dem 28 Hektar großen Ausstellungsgelände "am Hubland". Dieser Höhenzug über dem Maintal lädt zu einer unterhaltsamen Zeitreise durch seine wechselvolle Geschichte ein: Er war Keimzelle des Kartoffelanbaus in der Region, Galgenberg, Eldorado der Flugpioniere und Kasernengelände, das nach 1945 von der US-Armee in Beschlag genommen worden war. Deren Abzug vor 10 Jahren hat den Weg frei gemacht für einen komplett neuen Stadtteil, der gerade für bis zu 5.000 Bewohner entsteht. !Wo die Ideen wachsen" unter diesem Motto sorgt die Landesgartenschau auch nach ihrem Ende am 12. Oktober für eine nachhaltige Begrünung mit zukunftsweisenden Sport- und Spielmöglichkeiten. Für die Reihe "Zeit für Bayern" auf Bayern 2 hat Barbara Markus die Vorbereitungen für diese außergewöhnliche Landesgartenschau begleitet.


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioFeature

Die Kraft der Reduktion Die Kraft der Reduktion - Minimalismus in der Kunst Von Rainer Praetorius DLF 2017 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Kölner Konzert-Tumult Februar 2016: In der Philharmonie wird Bach- Musik gegeben, kombiniert mit Zeitgenössischem von Fred Frith, Henryk Górecki und Steve Reich. Doch dann ist plötzlich Schluss. Die Komposition aus dem Jahr 1967 "Piano Phase" von Steve Reich, einem Pionier der Minimal Music, wird durch lautes Klatschen und Buhrufe gestört. Einer der besten Cembalisten der Welt, der aus Iran stammende Musiker Mahan Esfahani, unterbricht sein Spiel und fragt auf Englisch: "Wovor haben Sie Angst?" Daraufhin brüllt jemand im Saal: "Reden Sie doch gefälligst auf Deutsch!" Ob nun "Rassismus", so die schnell in Sozialen Medien zirkulierende Botschaft, oder "Überforderung des Publikums" wie der Veranstalter beschwichtigte: Der Konzert-Abbruch markiert eine Wende. Kölns Bildungsbürgertum war lange stolz darauf, das Avantgarde-Mekka der Bundesrepublik zu sein. Bereits 1951 etablierte der WDR das Studio für elektronische Musik mit seinem späteren Leiter Karl-Heinz Stockhausen. Die Avantgarde-Band Can schrieb von Köln aus Pop-Geschichte. In den 1960ern erfanden Kölner Galeristen die erste Kunstmesse für das zeitgenössische Schaffen, die Art Cologne. Eng verbunden mit dieser Avantgarde waren immer die Künstler des Minimalismus wie eben der Komponist Steve Reich oder bildende Künstler wie der Maler Yves Klein. Autor Rainer Praetorius begibt sich auf die Suche nach den Ursachen des Banausen-Ausbruchs in der Philharmonie. Er flaniert durch die Kölner Museumslandschaft und verfolgt die weltweite Wirkung der Werke des Minimalismus bis in die Gegenwart. Club Music wie House oder Techno sind die populärste Spätfolge. Pop-Art-Künstler Andy Warhol praktizierte in seinen frühen Filmen Extrem-Minimalismus und das legendär minimalistische Produktdesign der Firma Braun fand weltweit Beachtung. Jahrzehnte und viele iPhones und iPads später bedankte sich der Apple-Chefdesigner höchstpersönlich bei seinem Braun-Kollegen für die Inspiration.


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Breitengrad

Der Turkanasee im Norden Kenias Ein Welterbe wird trockengelegt - Der Turkanasee im Norden Kenias Von Bettina Rühl Die Lebensbedingungen im Norden Kenias sind hart: Dürren sind häufig, Wasser ist knapp. Noch ist der Turkana-See eine zuverlässige Wasserquelle, aber sein Wasserspiegel fällt und er versalzt. Dabei schien der See lange buchstäblich unverwüstlich. Er ist mit fast 6500 Quadratkilometern der größte ständige Wüstensee der Welt und schon vier Millionen Jahre alt. Mal wuchs, mal schrumpfte er; aber immer war er groß genug, um die Tiere und Menschen in seiner Nähe zu versorgen. Der Turkana-See ist ein Schatz in einer der ärmsten Regionen Ostafrikas und wurde schon 1997 zum Weltnaturerbe erklärt. Doch die einst ertragreichen Fischgründe schwinden. Experten sehen als Ursache für das Problem einen riesigen Staudamm 600 Kilometer flussaufwärts in Äthiopien. Denn der staut den Omo-Fluss, aus dem der See rund 90 Prozent seines Süßwassers erhält. Das Kraftwerk an dem Staudamm soll Äthiopiens Industrialisierung fördern und das Land zum Strom-Exporteur machen. Außerdem hat die äthiopische Regierung am Ufer des Omo Baumwoll- und Zuckerrohrplantagen angelegt, die ebenfalls viel Wasser verbrauchen. Die äthiopische Regierung wischt die Warnungen vor einem fallenden Wasserspiegel des Turkana- Sees jedoch regelmäßig als Unsinn beiseite: das Wasser werde ja nur gestaut, nicht entnommen.


14.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Aufbruch oder Untergang? Deutsche Firmen in Mexiko Von Stephan Lina Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr Drogenkrieg, Erdbeben, illegale Einwanderung: Wenn es um Mexiko geht, dann überwiegen im Ausland oft die negativen Schlagzeilen. In der Wirtschaft allerdings sieht man das ganz anders. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Mexiko zu einem der weltweit wichtigsten Industriestandorte gemausert, der zu den größten Produzenten von Autos gehört. Auch immer mehr deutsche Firmen haben sich dort angesiedelt, darunter die bayerischen Autobauer Audi und BMW. Allerdings steht das mexikanische Wirtschaftswunder auf wackeligen Beinen: Immer noch lebt ein Großteil der Bevölkerung in bitterer Armut, die Kriminalität hat in den vergangenen Jahren dramatisch zugelegt.


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Roland Topor: Der Kongress reitet Der Kongress reitet - Eine akustische Moritat Von Roland Topor Aus dem Französischen von Nikolaus Klocke Mit Traugott Buhre, Herbert Fux, Ulrike Gubisch, Dieter Hallervorden, Gert Haucke, Hans-Jörg Krumpolz und anderen Bearbeitung: Horst H. Vollmer/Nikolaus Klocke Komposition: Peer Raben Regie: Horst H. Vollmer HR/SDR/NDR 1988 Roland Topor - der "Sonntagsmaler des Grauens" - nimmt keine Rücksicht auf empfindliche Gemüter. Die Dinge werden beim Namen genannt. Ein Kongress tagt in der Stadt. Der Angestellte Joko weigert sich zunächst, die Kongressteilnehmer huckepack zu befördern - auch wenn dafür ein ansehnlicher Batzen Geld winkt. Doch als Joko merkt, dass er mit dieser Haltung alleine dasteht, ist sein Stolz schnell gebrochen. Es dauert nur wenige Wochen und Joko gilt als das eifrigste, stärkste, beliebteste Reittier. Er schmeißt sich dermaßen ins Joch, dass er buchstäblich mit seinen Peinigern zusammenwächst. Aber auch die Herren sind so fasziniert von ihrem Knecht, dass sie sich nicht mehr von ihm lösen können. "In diesem Hörspiel wird das Verhältnis von Herr und Knecht bloßgelegt und auf seinen kruden Ursprung des direkten körperlichen Unterdrückens und Unterwerfens zurückgeführt. Eine Groteske vom Reiten und Gerittenwerden [...] tut sich vor den Ohren auf." (Aus der Jury-Begründung zum Hörspiel des Jahres 1988) Roland Topor (1938-97), Künstler und Schriftsteller. Sohn polnisch-jüdischer Einwanderer in Paris. Werke u.a. "Der Mieter" (1964, 1976 von und mit Roman Polanski verfilmt), "Jokos Ehrentag oder der Kongress reitet auf Joko" (1974). Weitere Hörspieladaption: "Ein Winter unterm Tisch" (NDR / MDR 1995).


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

Jazz & Politik

Politisches Feuilleton


17.55 Uhr

 

 

Zum Sonntag


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Weltempfänger


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

radioMikro Ruhestörung radioMikro Ruhestörunf: Nix für Muffel - abgetanzt! Von und mit Katrin Stadler


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Szenemagazin Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

radioSpitzen

radioSpitzen live vor Ort in Garmisch-Partenkirchen (1) Kabarett und Comedy radioSpitzen live vor Ort in Garmisch-Partenkirchen (1) Mit Martin Zingsheim, Horst Evers und Jo Strauss Aufnahme vom 13. April 2018 im "U1" in Garmisch-Partenkirchen "Angespitzt" - Gedanken zur Woche von Helmut Schleich Teil 2: Freitag, 18. Mai 2018, 14.05 Uhr Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Vom Bauernbadl zum Kaiserbad Über die Kultur der Kur in Bayern Von Hannelore Fisgus "Wo die Ideen wachsen" Landesgartenschau 2018 in Würzburg Von Barbara Markus Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Vom Bauernbadl zum Kaiserbad Über die Kultur der Kur in Bayern Von Hannelore Fisgus Sole, Wasser und Moor sind seit jeher die drei Säulen der klassischen Kur. Schon die alten Römer fanden Heilung und Erholung in den heißen Quellen nördlich der Alpen, zum Beispiel in Bad Gögging. Vielleicht nutzten sogar die Kelten schon heilende Wasser wie die Quelle im niederbayerischen Ast. Das 1865 gegründete Bad Ast überdauerte die Zeit allerdings nicht, genauso wenig, wie das "Kaiserbad Rosenheim" oder die sogenannten "Bauernbadl", die es vielerorts für das einfache Volk gab. Die Tradition der Kur in Bayern geht weit zurück. Die Quelle im ältesten Bad Bayerns, Bad Adelholzen, soll ein römischer Legionär entdeckt haben. Bereits 1490 wurde das Bad in Wildbad-Kreuth zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Später, unter König Max I. Joseph, kurte dort der europäische Hochadel. Dieser Glanz ist verblichen, doch das Kurwesen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bayern. Mit 2,4 Millionen Übernachtungen pro Jahr ist das niederbayerische Bad Füssing der beliebteste Kurort Europas. Bad Reichenhall wartet sogar mit dem einzigen sinfonischen Kurorchester Bayerns auf. Wenn die Philharmoniker, die heuer ihr 150-jähriges Bestehen feiern, zum Kurkonzert aufspielen, dann weht immer noch das Flair vergangener Noblesse durch das Staatsbad. Hannelore Fisgus lädt zu einem Streifzug durch das Bayerische Kurwesen ein - von den Anfängen bis heute. "Wo die Ideen wachsen" Landesgartenschau 2018 in Würzburg Von Barbara Markus


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Georg Uecker, Schauspieler Anja Scheifinger im Gespräch mit Georg Uecker, Schauspieler Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr Als Georg Uecker 1987 als Dr. Carsten Flöter in der Lindenstraße einen Mann geküsst hat, war das ein Novum im deutschen Fernsehen. Über seinen persönlichen Kampf gegen Aids und HIV schreibt er im Buch "Ich mach dann mal weiter". Ein kämpferisches Leben Er bezeichnet sich als "Unterhaltungsfacharbeiter" - ein Begriff, der alle seine Tätigkeiten unter einen Hut bringt: Schauspieler, Autor, Regisseur, Produzent und Moderator. Seine Leidenschaft für die Sprache und das Spiel damit kann er nicht nur als Spielleiter in der Improvisationscomedy "Schillerstraße" ausleben. Seit über 30 Jahren spielt Georg Uecker in der Lindenstraße mit - anfangs haben ihn sogar die Leute auf der Straße als "Dr. Flöter" angesprochen und wollten medizinischen Rat von ihm. Als er im Fernsehen 1987 zum ersten Mal einen Mann küsst, gibt es noch den Paragraphen 175, der homosexuelle Handlungen unter Strafe stellt. Uecker bekommt Morddrohungen. Sein persönliches Horror-Jahr erlebt er einige Jahre später: Sein Partner stirbt an Aids, wenig später erfährt Uecker dass er selbst Lymphdrüsenkrebs hat und HIV-positiv ist. Nach einem langen Kampf geht es Uecker inzwischen wieder gut. Ob er jemals die Offenheit bereut hat, mit der er auch über seine sehr schwierigen Zeiten erzählt? Nein, sagt er, "ich wüsste nicht, was die Alternative ist". Mit Klischees aufräumen In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Anja Scheifinger erzählt Georg Uecker auch, wie er mit Freddy Mercury um die Häuser gezogen ist und freut sich darauf, mal wieder mit dem ein oder anderen Klischee aufzuräumen.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

radioJazznacht

Mit Peter Veit Neues aus den Jazz-Charts


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Mieczyslaw Karlowicz: Violinkonzert A-Dur, op. 8 (Nigel Kennedy, Violine; Polish Chamber Orchestra: Jacek Kaspszyk); George Enescu: Klavierquartett d-Moll, op. 30 (Oliver Triendl, Klavier; Daniel Gaede, Violine; Lars Anders Tomter, Viola; Gustav Rivinius, Violoncello); Edward Elgar: Symphonie Nr. 2 Es-Dur (Royal Stockholm Philharmonic Orchestra: Sakari Oramo)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Franz Mikorey: Klavierkonzert A-Dur (Bernd Glemser, Klavier; Anhaltische Philharmonie Dessau: Markus L. Frank); Carl Nielsen: Streichquartett f-Moll, op. 5 (Danish String Quartet)


04.58 Uhr

 

 

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