Jetzt läuft auf Bayern 2:

Evangelische Perspektiven

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Andi Ebert Mit Andi Ebert Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BR Heimat)


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Bund für Geistesfreiheit Bayern


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Wumme ist tüchtig Ab 6 Jahren Hörspiel von Ernestine Koch Mit Christine Ostermayer, Herbert Bötticher und Julia Fischer Regie: Werner Simon BR 1979 7.30 Sonntagshuhn - Folge 1068 "Grashalm" von Carola Zinner Der Elefant und der Schmetterling Von E. E. Cummings Mit Paul Herwig Die unsinkbaren Drei: Glühbirne Von Wilhelm Nünnerich Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Über das Leben von Rabbinerfrauen Rebbetzin - so wird die Frau des Rabbiners genannt. Selbst wenn sie einen eigenen Beruf hat, heißt sie so. Die Rebbetzin soll gebildet sein, gastfreundlich und kommunikativ; sie soll Ehen stiften, trösten und sich sozial engagieren. Ihr Haus muss sie stets offen halten, denn Gastfreundschaft ist in der jüdischen Kultur ein hohes Gut. Außerdem ist sie als Rebbetzin Vorbild, spirituelle Führungsfigur, Vertrauensperson - traditionell hohe Erwartungen, mit denen junge Frauen heute fremdeln. Im Talmud werden nur wenige Frauen zitiert - größtenteils sind es Rebbetzins, die andere Meinungen als ihre Männer vertraten und damit nicht hinterm Berg hielten. So entsprachen sie dem Bild der "Eshet Chayil", der wackeren, tapferen Frauen im biblischen Sinne. Ist die Rebbetzin im 21. Jahrhundert immer noch eine "Eshet Chayil"?


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Kirchentag und Reformationsjubiläum Auf den Elb-Auen vor Wittenberg sollen sie lagern, picknicken, feiern und zuhören: Bis zu 300.000 Leute erwarten die Veranstalter zum zentralen Gottesdienst zur 500-Jahr-Feier der Reformation. Luther hätte es gefallen, da sind sich die Kirchentagsmacher einig: steht doch der Kirchentag für Kirche von unten, für offene Diskussionsforen und Mitmach-Gottesdienste ohne Hierarchie, all das, für das die Reformation sich eingesetzt hat. Es wird ein besonderer Kirchentag: Zunächst von Mittwoch bis Samstag in Berlin mit rund 2.000 Veranstaltungen zu den drängenden sozialen, ethischen und spirituellen Fragen der Zeit. Zeitgleich lädt die "Weltausstellung Reformation" in Wittenberg mit verschiedenen Themenpavillons ein - und am Sonntag früh sollen die Massen alle mit den Zug hinaus in die Lutherstadt gebracht werden, für ein bildträchtiges Massenevent zum Abschluss. Parallel finden acht regionale "Kirchentage auf dem Weg" statt, in Dessau, Halle, Jena, Weimar, Erfurt, Leipzig, Magdeburg und Eisleben. Ein Riesenevent - ein Riesenprogramm. Matthias Morgenroth sammelt Eindrücke, Thesen und reformatorische Impulse.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr Ausgewählte Beiträge unter bayern2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Alissa Walser: Versuch einer Verführung Die Supermarkt-Theke, der U-Bahneingang, ein Spinnennetz - das scheinbar Nebensächliche des Alltags verführt Alissa Walser zu bezaubernden kurzen Erzählungen im neuen Prosaband "Eindeutiger Versuch einer Verführung" Eine Mottenfalle wird zum Kunstobjekt, ein Fisch vom Victoriasee landet in der deutschen Provinz, eine Hummel strampelt auf dem Rücken, und der höchste Baum im Wald ist ein Handymast. Beobachtungen des Alltags werden zu Mikrodramen in den neuen Kurz- und Kürzest-Geschichten von Alissa Walser. Im Zentrum: eine Figur, die mal als "Ich" auftritt, mal als "sie" in der dritten Person beschrieben wird, weiblich meistens, mal allein, mal paarweise oder mit Freunden. Nach vielen Jahren in der Stadt, lebt sie nun auf dem Land, mit sehr genauem Blick für Tiere und für die kleinen Dinge des Lebens, für zwischenmenschliche Fallstricke und die Tücken der Liebe oder einer Mutter-Tochter-Beziehung. Und zwischen ihre bildhaften Erzählungen setzt Alissa Walser, die Malerin, Dramatikerin, Erzählerin, zur Irritation ihrer Leser/Innen auch mal eine kleine Zeichnung wie den flatterhaften Mottenschwarm. - Alissa Walser, die Meisterin der kleinen Form, die Beziehungsforscherin, die subkutane Sehnsüchte freilegt, schreibt scheinbar absichtslos. Ihre neuen Prosa-Stücke sind elegant, leise, lakonisch, oft ironisch grundiert und von heiterer Melancholie. Es liest: die Schauspielerin Valery Tscheplanowa. Im Studio: Alissa Walser. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche.


11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Starker Stoff Edler Zwirn Die älteste deutsche Tuchfabrik in Tirschenreuth Von Birgit Fürst Sogar einen Oskar haben sie schon gewonnen, die Mehlers aus Tirschenreuth. Aus der Tuchfabrik kamen die Stoffe für die Filmkomödie "Grand Budapest Hotel", die 2015 für ihr Kostümdesign prämiert wurde. Auf der Kinoleinwand war fast jeder Faden der Oberpfälzer Edelware zu erkennen. Die Stofffirma der Brüder Mehler ist das älteste Textilunternehmen Deutschlands, gegründet 1644. Vom Schaf bis zum Loden, also von der Faser bis zum fertigen Stoff, kommt hier alles aus einer Hand. Anders als die asiatische Konkurrenz können die Mehlers damit schnell auf Kundenwünsche reagieren und individuelle Stoffe herstellen. Bekannt ist die Tuchfabrik für ihre Loden- und Uniformstoffe sowie Dekotextilien. Birgit Fürst schildert in ihrem Feature über edle Stoffe aus der Oberpfalz die Geschichte des Traditionsunternehmens und ihre maßgeschneiderte Produktion. Regent darf nicht sterben Neustart beim Weißenburger Anzughersteller Von Stephan Lina Wenn es um teure Herrenanzüge geht, dann denken die meisten an Hersteller aus London oder Italien. Doch auch in Bayern gibt es eine Firma, die Anzüge in höchster Qualität und zu entsprechenden Preisen schneidert: Regent aus dem mittelfränkischen Weißenburg gilt unter Kennern seit Jahrzehnten als Garant für edle Männermode. Doch in den vergangenen Jahren ging es mit der Traditionsfirma bergab. Innerhalb von 18 Monaten schlitterte das Unternehmen zweimal in die Insolvenz. Jetzt startet Regent einen möglicherweise letzten Anlauf. Vor einigen Monaten haben mehrere Enthusiasten die Marke und die verbliebenen Fachkräfte übernommen: Ein Mitglied der renommierten Eigentümerfamilie von C&A und die modeaffinen Geschäftsführer einer Baufirma aus dem benachbarten Eichstätt, die selbst Fans der Anzüge aus Weißenburg sind. Sie wollen dem Unternehmen einen frischen, modernen Auftritt bei traditioneller Qualität geben und gleichzeitig auch den wirtschaftlichen Erfolg schaffen. Zeit für Bayern beleuchtet die schillernde Geschichte von Regent, wo sich - mitten in einem Industriegebiet in der Provinz - schon Hollywoodstars und Ministerpräsidenten Garderobe auf den Leib schneidern ließen. Das Feature zeigt auch die Handwerkskunst und das immense Know-How und die unzähligen Handgriffe und Arbeitsschritte, die hinter einem guten Anzug stecken, die Lebensläufe von Spezialisten wie einem Knopfannäher, aber auch den mühsamen Kampf eines kleinen Traditionsherstellers in Zeiten des Onlinehandels und der rasend schnellen Sortimentswechsel in der Modebranche.


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Zum 70. Geburtstag von Konstantin Wecker (2) Konstantin Wecker ist 48 Jahre alt, als sich zum zweiten Mal die Gefängnistore in Stadelheim hinter ihm schließen. Bei einer Razzia wird eine große Menge Kokain bei ihm gefunden. Er arbeitet wie kaum ein anderer, schreibt Musicals und Bücher, gibt Konzerte in ganz Deutschland - all das schafft er nur mit der Droge. Jahrelang wechseln Exzesse und Entzug einander ab. Wecker weiß, dass sein geschundener Körper nicht mehr lange mitmacht. Die zwei Wochen Untersuchungshaft in Stadelheim sind seine Rettung. Er kommt auf Kaution frei, findet mit Hilfe seiner Freundin Annik, in die er sich wenige Tage vor seiner Verhaftung verliebt hat, und mit Unterstützung von Familie und Freunden zurück ins Leben. Frauen spielen immer wieder eine große Rolle: Die selbstbewusste Mutter, die unter der Erfolglosigkeit ihres Mannes - eines Opernsängers und Kunstmalers - leidet und viele Wünsche auf den Sohn projiziert. Er tritt mit Joan Baez auf, die ihn einen "wunderbaren Entertainer und Menschen nennt, der zu seinen Überzeugungen steht". Die argentinische Sängerin Mercedes Susa gehört zu seinen Freunden. Sie umarmte ihn "wie Mutter Erde", wenn es ihm nicht gut ging erzählt Wecker, der mit Mitte 50 in eine tiefe Depression fällt. Sein Haus in der Toscana wird zum Rückzugs- und Kraftort. Die Auftritte - solo, zusammen mit dem Pianisten und Keyboarder Jo Barnikel oder zu Dritt mit der Cellistin Fany Kammerlander sind nach wie vor ein Erlebnis: Wecker pur, uferlos, ein Energiepaket. Ein Mensch, der auch zu seinem Scheitern steht. Und der seinen Mund aufmacht, wenn es gegen Geflüchtete und gegen politische Missstände geht: In der Flüchtlingskrise, in der er mit Hasskommentaren überschüttet wurde, zitierte er immer einen Satz der Friedensaktivistin Petra Kelly: "Denkt mit dem Herzen." Poesie und Widerstand sind die Triebfedern seines Lebens. Heidi Wolf und Michael Zametzer gratulieren Konstantin Wecker mit einem Zweiteiler in der Sendereihe "Land und Leute" zum 70. Geburtstag.


13.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Die Reportage


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

musikWelt

Musik aus aller Welt Mit Dagmar Golle


15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Karl May: Sitara - Land der Sternenblumen: Teil IV Zweifelsohne, Marah Durimeh ist die geheimnisvollste Gestalt im Werk Karl Mays. Wie keine andere Figur durchgeistert sie sein Spätwerk ... Sie ist die Herrin von Sitara, dem in Europa "fast gänzlich unbekannten Land der Sternenblumen" ... Herrscherin aus uraltem Königsgeschlecht ... ist alterslos und weise ... voller Würde ... oder, mit den Worten Hadschi Halef Omars: "... kein gewöhnliches Weib; sie ist auch keine Königin. Sie ist ein Dschinni, eine Seele, ein Geist. Ja noch mehr: sie ist nicht nur Seele oder Geist, sondern sie ist die Herrin und die Gebieterin aller Seelen und aller Geister, die es gibt. Allah segne sie!" Eigentlich hat mit ihr alles begonnen. Sie schickte Kara Ben Nemsi auf seine letzte Reise, auf jenem Segler namens "Wilahde". Was nichts anderes heißt als Geburt. Und mit ihr wird alles enden, denn sie wird dort sein, wo er hinkommt. Weil der Anfang das Ende ist und das Ende der Anfang. Und sie wird es hören, wenn er aufsteht und sagt: "Hier. Hier bin ich." Karl May (1842-1912) ist einer der meistgelesenen Schriftsteller deutscher Sprache und einer der am häufigsten übersetzten. Die weltweite Auflage seiner Werke beträgt weit über 200 Millionen Exemplare. Zahlreiche Verfilmungen und mehr als 300 Hörspiele lassen sich verzeichnen. Seine Abenteuerromane um Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar sowie um Old Shatterhand und Winnetou leben auch heute noch fort.


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Frank Schätzing, Schriftsteller Den meisten ist er seit seinem Buch "Der Schwarm" ein Begriff: Frank Schätzing. Der Schriftsteller ist bekannt für seine intensiven und wissenschaftlichen Recherchen und gehört zu den erfolgreichsten deutschen Spannungs-Autoren. Zu seinem 60. Geburtstag am 28. Mai wiederholen wir das Gespräch mit Frank Schätzing aus dem Jahr 2009. Zwischen Naturwissenschaft und Kunst Zwei Herzen schlagen in Frank Schätzings Brust: Das für die Kunst und das für die Naturwissenschaften. Zum einen ist er fasziniert von Physik und Biologie, zum anderen ist er ein Kreativer. Schon in der Schule sind Kunst und Musik seine Lieblingsfächer und nach dem Abitur will er eigentlich genau das Studieren, tritt mit mehreren Bands auf, singt und komponiert. Doch das lange Warten auf einen Studienplatz frustriert ihn und er beginnt, Kommunikationswissenschaften zu studieren. Gemeinsam mit einem Freund gründet er eine internationale Werbeagentur mit etwa 40 Mitarbeitern in Köln und wird zum Geschäftsführer und Creative Director. Weil sich das Schreiben und die Arbeit in der Agentur nicht vereinen lassen, entscheidet er sich dann aber für die Schriftstellerei. Schreiben, kochen, musizieren In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Frank Schätzing mit Norbert Joa darüber, warum seine ersten sechs Bücher alle in Köln spielen, was ihn am Kochen begeistert und warum er die Musik zu seinen Hörbüchern und Shows selbst macht.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr Ausgewählte Beiträge unter bayern2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Magazin Moderation: Franziskus Büscher


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter



20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Die Samy-Brüder Vor 50 Jahren, am 3. Juni 1967, eröffnete, von einem Straßenfest begleitet, in der ehemaligen Schwabinger Eckwirtschaft "Hacklwirt" am Wedekindplatz das "Drugstore". Inhaber waren die iranischen Brüder Anusch und Temur Samy. Die Mischung aus Brasserie, Disco und kleinen Läden markierte den Aufbruch Schwabings in eine neue Ära: das Künstlerviertel, Quartier von Studenten und Bohemiens, wandelte sich unaufhaltsam zum Treffpunkt der Pop- und Hippie-Szene. Die Brüder eröffneten noch im selben Jahr das "Blow up" am Elisabethplatz. Deutschlands "erster Beatschuppen" (DER SPIEGEL) bot Platz für 2.000 Gäste, die auf einer Art Gangway über die verschiedenen Ebenen der Disco flanieren und im Saal, von 250 Scheinwerfern bestrahlt, tanzen konnten. Legendäre Pop-Gruppen wie "Pink Floyd", "Yes" oder die Lokalmatadore "Amon Düül" traten live auf. Die Kommunarden Rainer Langhans, Uschi Obermaier und Fritz Teufel waren hier ebenso zu Gast wie Johannes Prinz von Thurn und Taxis, Gunther Sachs, Peter Kraus, aber auch der spätere RAF-Terrorist Andreas Baader. Im Januar 1969 folgte schließlich an der Leopold-/Ecke Giselastraße die "Città 2000", Deutschlands erstes kombiniertes Vergnügungs- und Einkaufszentrum, mit Kino und Kneipen und Boutiquen. Obwohl das Samy-Imperium, bedingt durch den Unfalltod des älteren Bruders, bereits Mitte 1970 kollabierte, schien die Kommerzialisierung Schwabings nicht mehr aufzuhalten. Eine nostalgisch-kritische Hommage auf die Samy-Brüder, Erfinder der Flower-Power-Ära Schwabings. Mit prominenten Zeitzeugen von damals, darunter Michael Graeter, Rainer Langhans, der Filmemacher Klaus Lemke und Renate Knaup, die Sängerin von "Amon Düül" - und der 2015 verstorbene Johnny Saffari, lange Jahre Inhaber des "Drugstore".


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Benno Ohnesorg


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Wie das NSU-Tribunal den Betroffenen eine Stimme geben will In München läuft der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Helfer und Unterstützer des NSU langsam aus. Auch der Ausschuss im Bundestag hat gerade seine Beweisaufnahme beendet und will im Juni seinen Abschlussbericht vorlegen. Doch es bleiben viele Fragen: Umfasste der NSU nicht viel mehr Mitglieder? Wie konnte das Trio, von V-Leuten umringt, solange unerkannt bleiben? Warum lügt ein ehemaliger Geheimdienstler über seine Wahrnehmungen beim Mord im Kasseler Internetcafé? Und letztendlich: Wie tief ist der strukturelle Rassismus in unserer Gesellschaft verankert, der uns blind machte vor dem Leid der Angehörigen und ihrer Forderung nach Aufklärung? Und lässt er sich überwinden? 2014 haben sich bundesweit Initiativen zum Aktionsbündnis "NSU-Komplex auflösen" zusammengeschlossen, das sich diesen Fragen stellt und eine lückenlose Aufklärung fordert. Vom 17.-21 Mai veranstaltet es in Köln am Schauspielhaus das partizipative NSU Tribunal - ganz in der Nähe der Keupstraße, wo der NSU am 9. Juni 2004 einen Nagelbomben-Anschlag verübte. Mit dabei: Betroffene und Angehörige von Opfern des NSU, internationale Gäste, Holocaust-Überlebende, Initiativen und Interessierte. Ein gesellschaftliches Experiment, mit dem nicht nur Aufklärung betrieben werden soll. Eingeklagt wird auch eine offene und migrantisch geprägte Gesellschaft der Vielfalt. Florian Fricke ist für den Zündfunk Generator dabei und berichtet über den Ausgang des Experiments.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Johann Friedrich Fasch: Konzert F-Dur (Les Amis de Philippe: Ludger Rémy); Arnold Mendelssohn: Streichquartett D-Dur, op. 67 (Reinhold-Quartett); Anton Webern: Passacaglia, op. 1 (Staatskapelle Dresden: Giuseppe Sinopoli); Max Bruch: Romanze F-Dur, op. 85 (Janine Jansen, Viola; Gewandhausorchester Leipzig: Riccardo Chailly); Ludwig van Beethoven: Symphonie A-Dur, op. 92 (MDR-Sinfonieorchester: Matthias Bamert)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur - "Romantische" (Münchner Philharmoniker: Valery Gergiev); Reinhold Glière: Harfenkonzert, op. 74 (Xavier de Maistre, Harfe; Sinfonieorchester des WDR: Kazuki Yamada); Benjamin Britten: "Sacred and profane" (Chor des Bayerischen Rundfunks: Hans-Peter Rauscher)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johan Svendsen: Symphonie Nr. 1 D-Dur (Bergen Philharmonic Orchestra: Neeme Järvi); Georg Philipp Telemann: Flötenquartett e-Moll - "Pariser Quartett Nr. 6" (The Age of Passions)


04.58 Uhr

 

 

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