Jetzt läuft auf Bayern 2:

Zündfunk

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag


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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Magazin am Morgen Gespräch mit Uta Zech, Pra¨sidentin Business and Professional Women Germany e.V. (BPW): "Comparable Worth"-Index Gespräch mit Torben Schütz, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, zu Wettrüsten im Weltraum Kurz erklärt: Die Flächensparoffensive Gespräch mit Hubert Aiwanger, bayerischer Wirtschaftsminister (Freie Wähler), zur Flächensparoffensive "Nachgefragt": Zehn Jahre nach dem Verbot der Glühbirne Phänomen Peter Kraus - zum 80. Geburtstag des Schlagersängers Bayerns Greta Thunberg: Schülerinitiative "plant for the planet" pflanzt Bäume Die Presse mit Jeanne Turczynski Gedanken zur Passionszeit von Hannah von Schroeders Ende der Welt von Heike Simon: "Geht doch" - wenn Promis reihenweise in Rente gehen 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


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08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Gefühl, Leidenschaft und Seele: Die Ostdeutsche Galerie in Regensburg widmet den Malern der Romantik, Ludwig Richter und Julius Schnorr von Carolsfeld, eine Ausstellung Von Thomas Muggenthaler Zwischen Traum und Wirklichkeit: Stephan Kimmig inszeniert Hans Werner Henzes Oper "Prinz von Homburg" in Stuttgart Von Peter Jungblut Die ganze Palette: Der Schauspieler und Sänger Peter Kraus wird 80 - eine kritische Würdigung Von Roland Biswurm Aufschwung im Nahen Osten: Moderatorengespräch mit dem Orientalisten Daniel Gerlach über sein Buch "Der Nahe Osten geht nicht unter. Die arabische Welt vor ihrer historischen Chance." Musik: Howe Gelb, "Gathered" [Fire Records]


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09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Benito Mussolini Der Mann und die Masse Hitler Die frühen Jahre bis zum Putsch Das Kalenderblatt 18.3.1414 "Ernst der Eiserne" wird erster Habsburger Erzherzog Von Birgit Magiera Benito Mussolini - Der Mann und die Masse Autor und Regie: Rainer Volk Benito Mussolini, großes Vorbild Adolf Hitlers und einer der wichtigsten politischen Figuren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Sohn eines Schmieds und einer Lehrerin aus einem kleinen Ort in der Emilia Romagna war zunächst glühender Sozialist. In den heftigen Debatten nach Ausbruch des 1. Weltkriegs entdeckte der begnadete Redner die politische Kraft des Nationalismus. Er formte aus einer Vereinigung ehemaliger Frontkämpfer eine politische Partei - die Faschisten. 1922 sicherte er sich mit dem "Marsch auf Rom" die Macht im Land und schuf ein weltweit viel diskutiertes Modell von Staat und Gesellschaft. Doch der Abessinien-Krieg Mitte der 1930er Jahre führte zu einer Annäherung an Deutschland ("Achse Berlin-Rom") und zum verhängnisvollen Eintritt Italiens in den 2. Weltkrieg an der Seite der Nazis. Wie der Mann, der Menschenmassen rhetorisch in seinen Bann schlug, 1943 sang- und klanglos abgesetzt werden konnte und bei Kriegsende 1945 von Partisanen erschossen wurde, das schildert die Sendung mithilfe historischer Zeugnisse und Experten. Hitler - Die frühen Jahre bis zum Putsch Autorin: Julia Devlin / Regie: Martin Trauner Hitlers frühe Jahre waren in keiner Weise bemerkenswert, auch wenn er in "Mein Kampf" gerne den Mythos von Armut und Unterdrückung um sie rankte. Auffällig war allenfalls, dass er sich beharrlich weigerte, einen Beruf zu ergreifen. Er lebte, nachdem kleine Erbschaften und eine Waisenrente versiegten, von der Hand in den Mund, bewohnte in Wien ärmliche Unterkünfte und war zwischendurch auch einmal obdachlos. Mit 25 war er ein haltloser Mann, der weder Ausbildung, Studium oder Berufserfahrung noch ein Netzwerk von Freunden oder Familie vorweisen konnte. Eine Wende bedeutete für ihn der Erste Weltkrieg. Er trat freiwillig in die Bayerische Armee ein und erfuhr zum ersten Mal eine Struktur, Kameradschaft und einen Sinn in seinem Leben. Nach dem Krieg kehrte Hitler nach München zurück, wo er 1919 der Vorläuferorganisation der NSDAP beitrat. Nun begann der Aufstieg des erfolglosen Kunststudenten zum Demagogen, der in den unruhigen Jahren nach dem Ersten Weltkrieg Tausende Menschen durch seine Reden in den Bann zog. Mit dem Marsch auf die Feldherrnhalle im November 1923 versuchten Hitler und seine Mitverschwörer, die demokratische Regierung zu stürzen. Der Umsturzversuch wurde niedergeschlagen, Hitler zu Festungshaft verurteilt. Die Sendung zeichnet das frühe Leben von Adolf Hitler bis zum Putsch nach und sucht nach Erklärungen für den unwahrscheinlichen Aufstieg vom ziellosen Kunststudenten zum charismatischen Führer. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Notizbuch-Anrufsendung: Schluss mit dem Rauchen Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) - im Studio: Dr. Tobias Rüther, Spezialambulanz für Tabakabhängigkeit, Klinikum der Universität München Nah dran: Und raus bist du! Wie ich lernte, die Rente zu lieben (Teil 1) Von Claudia Decker Autoreparaturen Wo sind sie in Bayern besonders günstig? Wochenserie "Zwischen Baklava und Butterbrezn" Aus dem deutsch-türkischen Alltag der "Isartürkin" Deniz Aykanat Moderation: Ulrike Ostner 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Claudia Decker ist mit Leib und Seele Radio-Journalistin - seit 42 Jahren. Doch an ihrem 65. Geburtstag wird ihr klar: Die Tage im Job sind gezählt. Panik stellt sich ein. Und die Frage: Wie geht leben nach dem letzten Arbeitstag?


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12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


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13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Magazin am Mittag Gespräch mit Dr. Reinhard Kolke, Leiter ADAC Technikzentrum Landsberg: Wie wirken sich Hardware-Nachrüstungen für Diesel aus?


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13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * Ist das Artenschutz? Blühmischungen für Landwirte *


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Reisegeschichten von Motorrädern, Teppichen und Graffiti Lea Rieck ist allein mit dem Motorrad um die Welt gereist. Im Interview erzählt sie, was sie dabei gelernt hat. Auf Märkten in Marrakesch, Tel Aviv und Jerusalem lernen wir viel über Tradition, Kunst und Politik. Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr Interview mit Autorin Lea Rieck: "Sag dem Abenteuer, ich komme" Lea Rieck ist mit ihrem Motorrad um die Welt gefahren. Allein. Und zum Teil mit einem unglaublichen Timing: Ihr erster Abend in Istanbul ist die Nacht des "Militärputsches" in der Türkei. 17 Monate war sie unterwegs, hat 50 Länder bereist, 90.000 Kilometer Straßen, Pisten, Schotterwege und auch ein paar wirklich krasse Pass- und Schlammabschnitte. Lea Rieck hat unterwegs über ihre Reise geschrieben und tolle Fotos gepostet. Aus der großen Reise ist ein Buch geworden. Es heißt: "Sag dem Abenteuer, ich komme - Wie ich mit dem Motorrad die Welt umrundete und was ich von ihr lernte." Interview Bärbel Wossagk Mein Kissen, das mal ein Teppich war Christiane Zwick kennt die einschlägigen Einrichtungsblogs. Alle Blogger haben einen Beni Ourain vor dem Sofa liegen, einen echten weißen Berberteppich. Langflorig, mit schwarzem, geometrischem Muster. Ob sie sich traut, im Souk von Marrakesch auch einen zu kaufen? Um mehr über Teppiche zu lernen, trifft sie einen der wichtigsten Teppichhändler der Stadt auf ein paar Tässchen Minztee. Kunst, Touristenmarkt und Treuegesetz Isa Hoffinger trifft Künstler*innen in Tel Aviv und Jerusalem, um mit ihnen über den gesellschaftlichen Aspekt ihrer Arbeit zu sprechen. Als Touristen-Magnet sind die kleinen Galerien und Kunsthandwerker-Märkte gern gesehen, gleichzeitig könnte die Regierung mit dem geplanten "Treuegesetz" die künstlerische Freiheit in Israel massiv einschränken.


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Pfeifer von Niklashausen Massenwallfahrt im Taubertal Tycho Brahe Der Herr der Sterne Das Kalenderblatt 18.3.1414 "Ernst der Eiserne" wird erster Habsburger Erzherzog Von Birgit Magiera Pfeifer von Niklashausen - Massenwallfahrt im Taubertal Autor: Christian Lappe / Regie: Martin Trauner Heiß ist es in Würzburg an diesem 16. Juli 1476. Auf dem Schottenanger am linken Mainufer hat sich eine nach Tausenden zählende Menge versammelt. Es herrscht gespannte Stille. Der da zum Scheiterhaufen geführt wird ist der erst 18-jährige Hans Böhm aus dem nahen Helmstadt, bekannt als der "Pfeifer von Niklashausen". Er ist der Ketzerei für schuldig befunden und ist zum Tode verurteilt. Die Menge erwartet, erhofft sogar ein Wunder. Die Jungfrau Maria wird den Jungen, durch den sie in den letzten Wochen so oft gesprochen hat, doch sicher erretten. - Hans Böhms qualvoller Feuertod ist der Schlussakt einer unerhörten Geschichte. Es ist die Geschichte eines charismatischen Laienpredigers, der im Namen der Jungfrau Maria Wallfahrer zu sündenfreiem Leben aufruft und das nahe Gottesreich verkündet. In seinen Predigten mischen sich religiöse mit sozialrevolutionären Ideen. Es kommen 40.000 zu dem winzigen Wallfahrtsort im Taubertal. Kirche und weltliche Herrschaft sehen sich herausgefordert und beenden den hysterische Züge tragenden Massenauflauf mit aller Härte. So singulär die "Niklashauser Fahrt" und ihr Ende auch waren, erscheinen die wahren Beweggründe der Wallfahrer und der Obrigkeit wie ein Sommergewitter vom Vorabend des Sturms der Reformation. Tycho Brahe - Der Herr der Sterne Autor: Martin Schramm / Regie: Christian Klenz Dem Sohn einer reichen dänischen Adelsfamilie steht die Welt offen. Doch er entscheidet sich für den Himmel. Als der angehende Jurist und passionierte Astronom 1572 eine "Nova", einen neuen Stern in der Cassiopeia entdeckt, steigt Tycho Brahe schlagartig selbst zur Supernova unter den europäischen Gelehrten auf - und zugleich zum auserwählten Liebling des dänischen Königs. "Stjernernes herre", der Herr der Sterne, bekommt eine eigene Insel in Öresund samt Zubehör: Schloss, Sternwarte, Druckerei, Papiermühle usw.; alles vom Feinsten und im großen Stil. In "Uraniborg" observiert er die Konstellationen des Himmels, und hier entsteht auch das "Tychonische Weltsystem", in dem er Kopernikus auf seltsam unentschlossene Weise widerspricht: Die Erde bleibt darin der Mittelpunkt des Universums und wird von Sonne und Mond umrundet, während die Planeten die Sonne umkreisen. Nur zehn Jahre nach Brahes Tod sollte dann sein Schüler und Assistent Johannes Kepler dem heliozentrischen Weltbild zum Durchbruch verhelfen. Den Weg zu Keplers Erkenntnissen hatte "Stjernernes herre" gebahnt. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


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16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Stefan Parrisius im Gespräch mit Ben Salomo, Musiker Wiederholung um 22.05 Uhr Als gefeierter Deutsch-Rapper ist er bestimmt nicht zimperlich: Ben Salomo, geboren in Israel, aufgewachsen in Deutschland. In seinem Buch "Ben Salomo bedeutet Frieden" beschreibt er nun den wachsenden Antisemitismus, der ihm im Alltag entgegenschlägt. Daran gewöhnen will er sich auf keinen Fall und macht jetzt auch Workshops für Schüler.


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17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Magazin am Abend Gespräch mit Agnes Becker, Sprecherin und Mitinitiatorin Volksbegehren "Rettet die Bienen" (ÖdP): Welche Fortschritte gibt es beim Runden Tisch Artenvielfalt? 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


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18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Glühbirnen-Verbot Was hat das Aus für den Stromfresser gebracht? Singende Mäuse Was sie uns über unsere Sprachfähigkeiten verraten Moderation: Birgit Magiera


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18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Monster: gruslig oder cool? Von Mischa Drautz Hund Josef zum zweiten Mal im Tierheim Von Kathirn Reikowski


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18.53 Uhr

 

 

Bayern 2-Betthupferl

Die kleine Nixe Swirmelukki Wallewalle Verkleiden Von Meike Haas Erzählt von Axel Milberg


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Die "South by SouthWest" geht zu Ende - was von der größten Digitalmesse bleibt Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


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20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Meister und Margarita (10/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 - Michael Rotschopf Erzähler 2 - Manfred Zapatka Korowjew - Wolfram Berger Iwan - Milan Peschel Ferner: Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Stephan Zinner, Steffen Scheumann, Götz Schulte und Margit Bendokat Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 im Hörspiel Pool Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.


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21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Die Zukunft beginnt jetzt Bäume pflanzen und nachhaltig wirtschaften Nicht aufgeben: In Felix Finkbeiners Initiative "plant for the planet" engagieren sich seit zwölf Jahren Kinder und Jugendliche für bessere Luft. Von Matthias Morgenroth Mit Kraft der Kinder? Ein "FridaysforFuture"-Aktivist im Gespräch mit Matthias Morgenroth Sinnsuche und gesellschaftlicher Nutzen - alternative Motivationen wirtschaftlichen Handelns. Von Andrea Fleming Christliche Werte braucht das Land: auf dem Gelände Westhouse in Augsburg werden Gemeinschaft, Arbeit, Kirche und Bildung unter einem Dach vereint. Von Barbara Schneider Gewerbepark mit solidarischem Mehrwert - ein Rundgang auf dem Schock Areal in Schorndorf. Von Andrea Fleming Moderation: Matthias Morgenroth Globale Erwärmung, eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, Ausbeutung - die derzeitige Wirtschaftsweise entspricht selten dem Gemeinwohl-Gedanken. Kristina Notz, Direktorin der "Social Entrepreneurship Akademie München" stellt einen neuen Trend fest: Vor allem junge Unternehmer suchen in ihrer Arbeit nicht nur materielle Erfüllung, sondern auch eine sinnstiftende Tätigkeit, die dem Gemeinwohl dient. Ein Teil dieser "Social Entrepreneurs" arbeitet kurativ und bemüht sich, bestehende Probleme zu lösen, Not zu lindern. Ein Teil arbeitet präventiv: entwickelt Produkte oder Dienstleistungen, die nachhaltig sind. Ist gemeinwohlorientiertes Wirtschaften ein ernst zu nehmender Trend? Unter dem Motto "Friday for Future" versammeln sich seit Monaten weltweit Kinder und Jugendliche, um die Politiker dazu zu bewegen, mehr gegen den Klimawandel zu unternehmen. Inspiriert sind sie von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg. Für den 15. März ist ein weltweiter Aktionstag geplant. Vom 15. bis 17. März findet in Possenhofen am Starnberger See auch wieder die Kinderkonferenz der Aktion "Plant for the Planet" statt. Vor zwölf Jahren hat der damals neunjährige Schüler Felix Finkbeiner die Idee gehabt, weltweit Milliarden von Bäumen zu pflanzen, um das Klima zu retten - mittlerweile sind durch "plant for the planet" 13,6 Milliarden Bäume gepflanzt worden. Bekommen die Jugendlichen jetzt Auftrieb und neue Kraft? Und: Haben sie das Gefühl, auch gehört zu werden?


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Stefan Parrisius im Gespräch mit Ben Salomo, Musiker Wiederholung von 16.05 Uhr Als gefeierter Deutsch-Rapper ist er bestimmt nicht zimperlich: Ben Salomo, geboren in Israel, aufgewachsen in Deutschland. In seinem Buch "Ben Salomo bedeutet Frieden" beschreibt er nun den wachsenden Antisemitismus, der ihm im Alltag entgegenschlägt. Daran gewöhnen will er sich auf keinen Fall und macht jetzt auch Workshops für Schüler.


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23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Blue Monday Kometen mit Kurs auf Erde Das Leben ist leider kein Wunschkonzert. Die Nachtmix auch nicht. Auf jeden Fall aber wünschenswert wären - herausdestilliert aus dem großen Stapel von Neuerscheinungen, die in diesen Frühjahrswochen über uns kommen und bedauerlicherweise beim Popfan viele Wünsche offen lassen weil Quantität nicht gleich Qualität ist - folgende kunstvoll energiegeladene oder ebenfalls kunstvoll traumverhangene, poetische Werke ganz im Sinne von Blue Monday: "Trust In The Lifeforce Of The Deep Mystery" - The Comet Is Coming. "When I get home" - Solange. Ready Yet" - Ben Hayes. "LP5" - Apparat. "To Believe" - The Cinematic Orchestra. Und weil die legendären Orbital wieder Festivals mit Konzerten beglücken werden in dieser Saison und vor 30 Jahren ihre erste 12" namens "Chime/ Deeper" veröffentlicht haben, räumen wir ihnen ein Ehrenplätzchen in diesem Nachtmix ein.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Zum Josefstag Markus Kaiser und Kalenderblatt 19.3.1741 - Priesterkandidat Casanova simuliert Ohnmacht, da zum Predigen zu verkatert


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00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Jan Koetsier: Kammerkonzert, op. 147 (Studierende der Blechbläserklassen der Hochschule für Musik München: Hannes Läubin); Herbert Baumann: Streichquartett C-Dur (Mitglieder der Münchner Philharmoniker); Hans Stadlmair: "Concerto sereno" (Markus Zahnhausen, Flöte; Ensemble del Arte: Hans Stadlmair); Bertold Hummel: Schlagzeugkonzert, op. 70 (Peter Sadlo, Schlagzeug; Bamberger Symphoniker: Wolfgang Rögner); Meinrad Schmitt: Streichquartett - "Fantasia piccola" (Sinnhoffer Quartett); Herbert Blendinger: Violakonzert (Thomas Riebl, Viola; Amati Ensemble: Attila Balogh)


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02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Sebastian Bach: Italienisches Konzert F-Dur, BWV 971 (Glenn Gould, Klavier); Richard Strauss: "Eine Alpensinfonie", op. 64 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Lorin Maazel); Giovanni Pacini: "Saffo", Finale (Héloïse Mas, Joyce DiDonato, Mezzosopran; Rémi Mathieu, Tenor; Nabil Suliman, Bariton; Choeur et Orchestre de l'Opéra National de Lyon: Riccardo Minasi); Georg Christoph Wagenseil: Harfenkonzert F-Dur (Johanna Seitz, Harfe; Echo du Danube: Alexander Weimann); Franz Liszt: "Les Préludes" (MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl)


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04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert B-Dur, KV 238 (Christian Zacharias, Klavier; SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Neville Marriner); Domenico Scarlatti: Sonate E-Dur, K 380 (John Williams, Gitarre); Antonij Arenskij: Suite C-Dur, op. 33 (The USSR Symphony Orchestra: Jewgenij Swetlanow)


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04.58 Uhr

 

 

Impressum


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